Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 21

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2 Kapitel - 962 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-04-20 - Entwickelt am: - 1.271 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ihre Aufgabe beginnt.

1
Noch war die Sonne nicht aufgegangen, doch Herr Aragorn hatte mich bereits in den Saal bestellen lassen, in dem wir immer unsere Mahlzeiten zu uns nahmen. Die matten Strahlen des Mondes und der Sterne erhellten den Saal nur wenig, doch entdeckte ich schon zwei dunkle Gestalten, als ich durch die Flügeltüre trat. Hinter mir hörte ich, wie ein Schlüssel im Schloss langsam herumgedreht wurde und die Türe verriegelte. Niemand sollte uns hier stören. Zögernd hob die kleinere der beiden Gestalten ihre Hand und winkte mich näher an sich heran. Vorsichtig schritt ich auf Herrn Aragorn und seinen Sohn zu. Auch wenn es stockdunkel hier war, hatte ich sie sogleich erkannt. Langsam schritt ich auf die beiden zu, ergriff schließlich Eldarions ausgestreckte Hand und knickste vor dem König. Der nickte mir nur kurz zu und ergriff dann das Wort.
„Meine lieben Kinder“, flüsterte er behutsam und sah mir tief in die Augen. „Ich habe euch rufen lassen, damit ihr eure Pflicht erfüllt. Verlasst das Schloss bei Sonnenaufgang in unauffälligen Kleidern und mischt euch unter die Leute. Macht mögliche Verräter für mich ausfindig und seid schlussendlich bei Sonnenuntergang zurück im Schloss. Seht zu, dass euch niemand erkennt. Bringt mir jede Information und sei sie noch so klein.“ Unsere Pflicht und Aufgabe, die wir dem König der Weißen Stadt versprochen hatten zu erfüllen. Nun war es soweit und nun mussten wir tun wie uns geheißen. Eldarion nickte und ich tat es ihm gleich. In Aragorns Augen erkannte ich, wie dankbar er uns war und wie stolz auf seinen Sohn. Für Eldarion würde Herr Aragorn alles tun, sogar morden.
„Nun nehmt die hölzerne Türe dort“, meinte er und wies auf ein schmales Türchen hin, das sich hinter einer der Säulen befand, die die Decke des Saals stützten. „Lauft zurück zu euren Gemächern und kleidet euch angemessen. Trefft euch anschließend im Garten und verschwindet durch das Tor in der Gartenmauer. Und nun eines noch: Seid vor allem und allen auf der Hut!“ Noch ein letztes Nicken und schon zog mich Eldarion eilig auf die Türe zu, durch die wir den Saal verlassen sollten und drückte die Klinke hinunter. Sogleich sprang das Türchen auf und der Prinz zog mich hinaus auf den Gang und schloss die Türe hinter uns wieder sorgfältig. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Ich sah Eldarion ein letztes Mal in seine strahlenden Augen. Dann war er hinter der nächsten Ecke verschwunden und ich stand mutterseelenalleine in der Dunkelheit.

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