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Inuyasha Reloaded

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1 Kapitel - 811 Wörter - Erstellt von: Chiara Datôchy - Aktualisiert am: 2015-04-20 - Entwickelt am: - 947 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine von mir entwickelte überarbeitete Fassung der ausgestrahlten Inuyasha Anime Serie. Die Teile, die ich hinzufüge, sind nur von mir erdacht. Ich veröffentliche nur einzelne Kapitel. Wie viele es insgesamt werden weiß ich noch nicht. Wollte auch nur mal sehen, wie andere meinen Schreibstil finden und ob ich die Idee so weiterführen kann.

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    Die Geschichte einer neuen Heldin, die ich einfach in die original Inuyasha-Geschichte einfüge. Sie heißt Jayla Kayous. Viel Spaß!

    Inuyasha Reloaded:
    Das vergessene Ich Teil 1
    "Hah"
    Ich ertappe mich in letzter Zeit immer häufiger beim Tagträumen oder dass ich, ohne erkennbaren Grund, einfach anfange laut zu seufzen und mich zu fragen, was das Leben für mich eigentlich noch bereithalten will.
    "Hmmm..."
    Ich lehne mich mit den Ellenbogen ans Fensterbrett und betrachte fasziniert den Sonnenuntergang.
    "Und wieder ein Tag vorbei...", sage ich unmotiviert.
    Ich gestalte mir mein Leben so abwechslungsreich wie nötig. Ich brauche so viel Zeit für mich.
    Ich wünschte, ich könnte Leben...einmal wieder so leben, wie als Kind... Ich denke so oft und sehnsüchtig an diese Zeit zurück. Ein naives ungebildetes, doch cleveres wirbelwindartiges Mädchen bin ich gewesen. Ich war naiv, viel zu gutgläubig und gutmütig. Ich hab immer alles gemacht, nur, um richtig zu leben. Viel zu spät habe ich bemerkt, dass das richtige gerechte Leben falsch war. Hier gilt nicht richtig zu leben. Hier gilt nur zu Leben. Selbst zu leben. Alles andere....ist....
    Ich senke betrübt den Kopf, merke, wie meine Tränen zurückkehren, die ich jeden verdammten Tag versuche zu überwinden, abzutöten und zurückzuhalten. Doch, egal, wie sehr ich mich auch bemühe, meine Gefühle und die Anderer nachzuempfinden, um zu verstehen, weshalb mir das alles passiert ist...die Tränen fließen...kommen zurück, wenn ich mich erinnere...als wäre alles grübeln und analysieren nutzlos geworden.
    Ich lasse meine Tränen fließen, stumm, weil ich weiß: Irgendwann ist es vorbei. Mein Herz wird mir sagen, wann es wieder leichter werden wird. Jetzt ist es so schwer, dass ich den Schmerz in ihm sogar körperlich spüren. Ein schmerzhaftes Stechen, dass immer dann aufkommt, wenn ich mich weiter erinnere. Und habe ich erst einmal damit angefangen, rasen meine Gedanken ganz von allein meine Erinnerungen entlang und der Schmerz wird immer stärker...
    Bis er schließlich aufhört. Mein Herz ist zum Stillstand gekommen. Ich spüre weder Trauer, noch Wut, aber auch keine Freude. Nur eine endlos lange Leere ist in meinem Herzen zu spüren.
    Ich öffne die Augen, hebe den Kopf und sehe einen wolkenlosen Himmel.
    "Und wieder mal keine Sterne. Wie ich das hasse!"
    Verärgert und erschöpft gehe ich die Treppe hinauf und lege mich so, wie ich bin ins Bett.
    Der Schlaf wird mir Vergessenheit bringen. So wie immer. Und eines Tages werde ich ewig schlafen und nie wieder aufwachen. Oder wieder glücklich sein. Ich lache amüsiert über diesen kleinen Hoffnungsschimmer, der mir doch immer wieder meine Depressionen nimmt.
    Depressionen. Was für ein Wort. Eine Krankheit in den Augen der Psychiater und anderer Leute, die Glauben seelischen Schmerz mit komplizierten Ausdrücken, Psychopharmaka und-therapie heilen zu können.
    Nur diejenigen, die über den Schmerz verfügen, können ihn auch überwinden und sogar heilen. Manchmal braucht man auch die Hilfe von Anderen. Und darauf muss ich warten. Auf die Liebe, die meine Mauer zum Einsturz bringen wird. Oder der Tod, der meinen Schmerz mit dem ewigen Schlaf einsetzen wird. Mir ist beides recht. Nein. Ich will lieben, aber anders als bisher. Ich will einen Mann lieben. Und die Liebe erwidert wissen. Wenn mein Leben mir dieses Glück nicht gewähren kann oder will, nehme ich den Schlaf. Der Schlaf, der nie endet. Aber nur dann wenn ich meine Lieben nicht hilflos und mit Schuldgefühlen belastet zurücklassen muss. Erst dann. Und soweit bin ich nicht. Noch nicht.
    Ich schließe die Augen, und bin erstaunt, wie schnell ich wieder eingeschlafen bin, wenn mein Herz geblutet hat und dieses jetzt wieder gerinnt. Bis die Wunde wieder aufreißt. Doch ich werde verhindern, dass mich irgendjemand in einer solch schwachen und erniedrigenden Verfassung zu Gesicht bekommen wird. Das ist zurzeit meine einzige Stärke. Mein einziger Schutz.

Kommentare (1)

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kagome hime (39068)
vor 811 Tagen
Wow tolles Kap, hoffe du Schreibst schnell weiter.