Alice Lupin - Kapitel 4

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1 Kapitel - 2.296 Wörter - Erstellt von: Auriga - Aktualisiert am: 2015-04-17 - Entwickelt am: - 1.794 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Weiter geht's für Alice in Hogwarts.
Was hat es mit Quirrel auf sich? Und was hat ihr alter 'Schulfreund' Snape mit ihm am Hut...
Das alles und vieles mehr, erfahrt ihr in diesem Kapitel!^^

HalliHallöle,
Ich weiß es hat sehr lange gedauert. Und dafür dass es so lange gedauert hat hab ich auch nicht viel geschrieben (Sorry dafür). Aber das nächste Kapitel wird folgen.
Nach diesem Teil geht es aber erst mal mit 'Schwestern bis auf den Tod' (das ist meine Tribute von Panem FF, Also wer Interesse hat, der weiß Bescheid:)).
Jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen.: D

Lg Auriga <3

    1
    Ich lief die Gänge ab, als ich plötzlich ein leises schluchzen wahrnehme. Wer war das denn? Ich strich mir die Haare hinter die Ohren um besser hören zu können. Ich lief weiter.,, Ich will nicht mehr!“, wimmerte die Stimme leise, aber dennoch hörbar. Ist das etwa?... Wieder hörte ich einen Schluchzer. Ich bog um die Ecke und blieb vor einer Tür stehen. Ich klopfte kurz an und ohne auf eine Antwort zu warten, drückte ich die Tür auf.,, Quirinus?“, fragte ich vorsichtig und ging in das Büro. Vor mir stand Quirrell. Die Hände auf seinen Schreibtisch gestützt, hielt er den Blick gesengt.
    ,, Quirinus?“, fragte ich noch einmal. Plötzlich sah er auf. Tränen liefen ihm das Gesicht hinunter.,, A-Alles in Ordnung?“, fragte ich sanft.,, J-Ja“, antwortete er mir stotternd.,, Sicher?“
    Er nickte. Ich warf ihm einen mitfühlenden Blick zu. Dann ging ich wieder hinaus und schloss die Bürotür. Der Arme... Was hatte er denn nur? Heimweh? Oder ist er etwa krank? Halluzinationen? Aber ein ist klar! Der Kerl ist nicht normal! Als ich fertig war mit Nachtwache, war ich hundemüde und legte mich in mein Bett. Ich hatte heute den ganzen Tag frei. Das ist auch übrigens das praktische an dem Fachbereich Astronomie. Man muss lange wach bleiben. Hat dafür aber öfters mal frei. Erschöpft schlief ich ein.

    *-*
    Ich renne und renne, hinter mir Remus in seiner Wolfsgestalt. Ich renne einen langen dunklen Tunnel entlang. Licht! Licht war am Ende des Tunnels zusehen. Doch umso näher ich dem Licht kam umso weiter schien es sich zu entferne. Ich wollte mich Verwandeln! Zum Animagus werden! Doch so sehr ich mich auch anstrengte, es ging einfach nicht. Der Werwolf setzt zum Sprung an. Machte einen gewaltigen Satz und fing mich schließlich mit seinen gewaltig großen und messerscharfen Krallen. Er zerfetze mich, ich schrie um Hilfe. Plötzlich stand vor mir ein Mann. Aber nicht irgendein Mann...Nein!... Vor mir stand Quirrell. Ich schrie, halb vor Freude, weil Rettung dar war. Halb vor Schmerzen.,, Hilf mir!“, flehte ich ihn unter Höllenqualen an. Doch er blieb stocksteif stehen... Und... Und lachte genüsslich.
    *-*

    Ich schreckte schweißgebadet aus meinem Alptraum hoch. Seit letzter – oder vielmehr dieser Nacht ging mir Quirrells wimmern nicht mehr aus dem Kopf.
    Ich stand auf und wechselte meine Sachen.
    Welcher Tag war heute überhaupt? Ich stieg aus dem Bett und ging zu dem Kalender an der Wand. 31. Oktober. Der Tag an dem Lily und James brutal ermordet wurden. Und... Ach ja... Halloween war auch. Als ich fertig war, fühlte ich Pollux was zu fressen in seinen Napf und wechselte sein Wasser.
    ,, Naa, mein Süßer?“
    Er schaute von seinem Napf auf und sah mich mit seinen wunderschönen eisblauen Augen an.
    Ich beobachtete ihn für eine Weile beim Fressen. Dann nahm ich meine Tasche und ging zum Unterricht.


    Tausend echte Fledermäuse flatterten an den Wänden und an der Decke, und noch einmal tausend fegten in langen schwarzen Wolken über die Tische und ließen die Kerzen in den Kürbissen flackern. Ich schaufelte mir einen Pfannkuchen auf den Teller und machte mich über ihn her, als Professor Quirrell mit verrutschtem Turban und angstverzerrtem Gesicht in die Halle gerannt kam. Als er bei Dumbledore ankam stieß er hervor:,, Troll - im Kerker - dachte, Sie sollten es wissen."
    Er sank ohnmächtig auf den Boden. Dann kam Panik auf und es begann der heillose Aufruhr. Sofort sprang ich auf und ging zu Quirrell. Oh nein, was ist denn jetzt schon wieder mit dem los? Ich fühlte seinen Puls.,, Puuuh! Er lebt noch.", flüsterte ich erleichtert.,, Alle Lehrer kommen mit mir runter in die Kerker!", polterte Dumbledore und auch die anderen standen jetzt auf. Ich wollte gerade den anderen Kollegen hinterher gehen, als ich um eine andere Ecke einen schwarzen Umhang verschwinden sah. Snape? So unauffällig wie möglich entfernte ich mich von den anderen. Hoffentlich merken sie nicht, dass ich fehlte. Ich sprintete und versuchte ihn einzuholen. Tatsächlich, er sprintete ebenfalls und zwar geradewegs... in den 3. Stock?
    ,, Verdammt! Severus! was tust du da? Wir sollen doch mit den anderen in die Kerker!", rief ich ihm hinterher. Abrupt blieb er stehen.,, Geh zurück!", fauchte er.
    ,, Wieso denn?"
    ,, Hau ab!", sagte er diesmal in einem flehenden Ton.
    Sollte ich wirklich wieder zurückgehen? Ich blickte einmal hinter mich um zusehen wie weit entfernt die anderen Lehrer waren. Ach, Scheiße! Irgendwann wird mich meine Neugier noch umbringen! Ich blickte wieder nach vorne wo gerade Snape gestanden hat. Anscheinend war er weiter gerannt. So schnell ich konnte sprintete ich weiter. Nach guten 100 Meter ging mir die Puste aus. Denn Ausdauer hatte ich leider gar keine. Als ich gerade kurz vor der Tür zum 3. Stock ankamen, viel sie gerade ins Schloss. Die letzten 10 Meter rannte ich zur Tür und öffnete sie. Wir huschten hinein, und vor mir stand ein riesiger ...drei Köpfiger Hund!
    ,, Quirrell", schrie Severus und riss mich aus meiner Trance. Quirrel? Häh, der lag doch gerade noch bewusstlos in der Großen Halle. Will der uns eigentlich vollkommen veraschen? Der Hund fing an zu knurren und schnappte nach uns. Aber jeder Kopf hatte ein eigenes Ziel. Ich stellte mich so weit wie möglich in eine Ecke rein, so das der äußere Kopf mich nicht kriegen konnte. Da er von den andern beiden mitgezogen wurde. Dann, plötzlich, ging alles ganz schnell. Ich hörte ein Schmerzensschrei und Severus wurde von dem Hund ins Bein gebissen. Das Biest schleuderte ihn durch die Luft, dabei ließ er seinen Zauberstab fallen den Quirrell aufhob. Jetzt musste ich etwas tun. Aber was?
    ,, Bombada Maxima!", schrie ich verzweifelt und sprengte eine Seite der Wand. Große schwere Steine fielen auf den Hund herab. Alle Köpfe jaulten auf vor Schmerz und ließen Snape fallen. Schnell rannte ich zu ihm hin und zog ihn hoch, bevor sich der Hund wieder einkriegt. Ich rannte mit Snape zur Tür, unterwegs packte ich noch Quirrell am Umhang und schleifte ihn mit raus. Wir schlossen die Tür. Dann lehnten wir uns stöhnend gegen sie und rutschten laut Atmend, wie auf Kommando, an ihr her runter. Was war das denn gerade? Hinter mir hörte ich den Hund noch knurren. Hab ich gerade wirklich einen dreiköpfigen Hund gesehen? Oder seh ich dreifach? Das kann aber nicht sein. Denn dann hätte der dreiköpfige Hund auch Zwölf Beine. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass er nur Vier Beine hatte. Ich blickte nach Links, zu Quirrell der gegen die Wand starrte und leise wimmerte. Dann nach rechts, zu Severus. Sein Bein war fürchterlich zerfetzt. Plötzlich sprang ich auf, ich wusste auch nicht was mich in diesem Moment geritten hat.,, WAS! ZUM! TEUFEL! WAR! DAS!", schrie ich die beiden zusammen. Keiner sagte was.
    Dann aber rappelte sich Snape hoch, hinkte zu Quirrell, entriss ihn seinen Zauberstab, den er zuvor aufgehoben hatte und packte ihn am Kragen seines Umhangs.,, Wir müssen zu den anderen in die Kerker, bevor sie etwas merken.", sagte Snape.
    ,, Hä.. Aber..."
    Doch Snape war schon mit Quirrell weggehumpelt.
    ,, WARTET! IHR SEID MIR NOCH WAS SCHULDIG! UND ZWAR NICHT NUR JEDE MENGE ANTWORTEN!", schrie ich ihnen hinterher und setzte mich in Bewegung.
    Wir sprinteten in Richtung der anderen. Als wir plötzlich einen fürchterlichen Lärm hörten. Abrupt blieben wir stehen.,, Was war das?", fragte ich atemlos.,, Der T-Troll, möglicherweise?", stotterte Quirrell.,, Und es kam aus der Mädchen-Toilette",, schaltete sich Snape ein,,, Schnell! Wir müssen weiter!"
    An einer Ecke sahen wir McGonagall, die ebenfalls Richtung Mädchenklo hechtete.
    Schnell hefteten wir uns an ihre Fersen (sie war nicht wirklich schnell) und folgten ihr weiter. Einen Augenblick später stürmte McGonagall zum Mädchenklo herein.
    Snape der, der schnellste von uns war kam direkt nach ihr mit Quirrell im Schlepptau. Als letztes kam ich. Ich hatte schon vor 10 Metern ein Lauftempo angenommen. Meine Ausdauer...
    Sofort, als ich den Troll sah, schlug ich mir die Hände vor den Mund um nicht laut los zu schreien. Der ganze Toilettenraum war total demoliert. Waschbecken waren von der Wand geschlagen, Kabinen zertrümmert und Spiegel zersplittert. Und mitten drin stand (wer auch sonst) Harry Potter und Ron Weasley. Quirrell saß auf einem Toilettensitz und wimmerte leise. Severus beugte sich über den Troll.
    ,, Was zum Teufel habt ihr euch eigentlich gedacht?", kochte es aus McGonagall hervor.
    ,, Ihr könnt von Glück reden, dass ihr noch am Leben seid. Warum seid ihr nicht in eurem Schlafsaal?"
    ,, Bitte, Professor McGonagall, sie haben nach mir gesucht.", das war Hermine Granger.
    ,, Miss Granger?"
    ,, Ich bin dem Troll nachgelaufen, weil ich - ich dachte, ich könnte allein mit ihm fertig werden. Sie wissen ja, weil ich alles über Trolle gelesen haben."

    Hermines Sicht:
    ,, Ich bin dem Troll nachgelaufen, weil ich - ich dachte, ich könnte allein mit ihm fertig werden. Sie wissen ja, weil ich alles über Trolle gelesen haben.", sagte ich leise.
    McGonagall sah mich immer noch voller Wut an.
    ,, Wenn sie mich nicht gefunden hätten, wäre ich jetzt tot. Harry hat ihm seinen Zauberstab in die Nase gestoßen und Ron hat ihn mit seiner eigenen Keule erledigt.
    Sie hatten keine Zeit, jemanden zu holen. Er wollte mich gerade umbringen, als sie kamen.", beendete ich meine Lüge.
    Doch, Professor Lupin sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. Dann lächelte sie schief und zwinkerte mir zu. Ich kannte diesen Blick nur zu gut von meinen Eltern. Es war der 'IchWeißGanzGenauDasDuLügst - Blick'. Wenn ich diese Geste richtig gedeutet habe, werde ich wahrscheinlich von der Schule geworfen. Und zwar nicht nur weil ich die Regeln missachtet habe, sondern auch weil ich eine Lehrerin belogen habe. Ich hoffe sie verrät es nicht, sonst kann ich gleich schon Koffer packen gehen.
    ,, Na, wenn das so ist...", sagte McGonagall streng und blickte uns alle drei dabei scharf an,,, Miss Granger, Sie dummes Mädchen, wie konnten Sie glauben, es allein mit einem Bergtroll aufnehmen zu können?"
    Ich ließ den Kopf sinken. War das Klug von mir? Hätte ich doch die Wahrheit sagen sollen?
    Dann meldetet sich wieder McGonagall:,, Miss Granger, dafür werden Gryffindor fünf Punkte abgezogen. Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen. Wenn Sie nicht verletzt sind, gehen Sie jetzt besser hinauf in den Gryffindor-Turm. Die Schüler beenden das Festmahl in ihren Häusern."
    Schweigend verließ ich den Raum. Ich wollte mich bei Harry und Ron bedanken. Da sie mich ja wirklich gerettet haben. Ich beschloss im Gemeinschaftsraum auf die beiden zu warten.

    Harrys Sicht:
    ,, Schweineschnauze", sagten wir und traten ein.
    In dem kreisrunden Raum war es gerammelt voll. Hermine stand alleine neben der Tür. Anscheinend wartete sie auf uns. Es gab eine peinliche Pause. Dann sagten wir alle plötzlich:,, Danke"
    Wir gingen uns Nachtisch holen. Dann setzten wir uns auf den Boden, da alle Plätze voll waren.
    Rons Sicht:
    ,, Leute?", fragte Hermine.
    ,, Ja"
    ,, Professor Lupin weiß, glaube ich, dass wir nicht ganz die Wahrheit sagen."
    ,, Das Gefühl hab ich irgendwie auch. Sie hat mich ständig so schief angelächelt.", sagte ich.
    ,, Ja, mich auch. Aber als wir dich suchen wollten, ist uns noch etwas merkwürdiges aufgefallen.", sagte Harry düster.
    Ich aß erst mal noch einen Happen Kuchen.
    ,, Was?", fragte Hermine neugierig.
    ,, Als wir dich suchen wollten sahen, wir Professor Snape um eine Ecke huschen. Und er ist genau in die entgegengesetzte Richtung der Kerker gelaufen.", sagte ich schwer schluckend.
    ,, Und jetzt rate mal, Hermine, wer bei ihm war.", fragte Harry Hermine.
    ,, Keine Ahnung"
    ,, Professor Lupin!", sagten Harry und ich in Chor.
    ,, Aber warum ausgerechnet sie?"
    ,, Finden wir es doch ganz einfach heraus. Aber nicht mehr heute, jetzt muss ich erst mal 'ne schöne Runde Schlafen gehen.", sagte ich und stand auf um in meinen Schlafsaal zu gehen.

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