Schatten der Magie 2

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3 Kapitel - 1.347 Wörter - Erstellt von: Crazy Pancake - Aktualisiert am: 2015-04-20 - Entwickelt am: - 668 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Gestaltwandlerin Tianis befindet sich nun in der Gefangenschaft der obersten Magier, die sie für ihren dunklen Zwecke gebrauchen wollen. Wird es ihr gelingen zu fliehen?

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    Langsam öffnete ich die Augen. Meine Hände steckten in Handschellen. Ich wollte mich verwandeln, klein werden, sodass ich meine Hände einfach herausziehen konnte, aber es ging nicht. Meine Kräfte waren weg.
    "Keine Angst, sie werden wiederkommen.", hörte ich eine Stimme. Ich sah auf. Eine Frau stand vor mir.
    Sie war eine Gedankenleserin! Was hatte man mir gesagt? Verstecke deine Gedanken hinter etwas, einem Schild, oder einer Mauer.
    Die Frau lächelte. "Oh, meistens klappt das auch. Allerdings muss man dafür trainieren und du bist nicht trainiert. Und ich-Weißt wer ich bin? Mein Name ist Marafia, ich bin die mächtigste Gedankenleserin im Land. Und ich gehöre zu den obersten Magiern." Sie lächelte mich an. Ich hasste dieses Lächeln jetzt schon.
    "Was wollt ihr von mir?", knurrte ich.
    "Deine Fähigkeiten. Du wirst sie von nun an zu unseren Zwecken verwenden."
    "Niemals. Sucht euch jemand anderes."
    "Geht nicht. Du bist die letzte dieser Gruppe. Und deine Fähigkeiten sind erstaunlich! Du kannst dich in Tiere verwandeln, Tiere so kombinieren, dass du zum Beispiel ein geflügelter Löwe bist. Du wirst uns gute Dienste leisten."
    "Nein!", ich fletschte die Zähne.
    "Doch.", antwortete Marafia ruhig, "Du wirst so lange hier drin bleiben, bis du zustimmst." Mit diesen Worten ging sie heraus. Mit "Hier" meinte sie die Fensterlose Zelle in der ich gerade steckte.
    Meinen Dolch hatte man mir abgenommen.
    Ich überlegte fieberhaft einen Plan, wie ich hier rauskommen könnte-mir fiel nichts ein. Man nahm mir die Handschellen ab, jetzt war ich ja ungefährlich.
    Nach ein paar Stunden öffnete sich die Tür.
    Jemand kam herein und stellte ein Tablett mit Essen ab. Dann schloss sich die Tür wieder.
    Draußen hörte ich Stimmen, leise und gedämpft, aber mein Gehör war gut.
    "Warum geben wir ihr überhaupt Essen? Lassen wir sie hungern." "Sei still! Das Mittel, das ihre Kräfte im Zaum hält, ist da drin." So war das also.
    Ich nahm das Tablett und sah mich um. Es gab ein Bett in der Zelle. Ich leerte das Tablett ins Kopfkissen aus. Dann wartete ich wieder.
    Nach einiger Zeit kam ein Mann rein. Er war groß, hatte eine Glatze und ein dämliches Grinsen im Gesicht. Er nahm das leere Tablett, gab ihr einen Schubs und verschwand nach draußen.
    Ich lächelte. Jetzt musste ich nur noch warten, bis meine Kräfte zurückkehrten...

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    Ich vertrieb mir die Zeit damit, indem ich mir vorstellte, was ich mit dem Glatzkopf und Marafia machen würde, wenn ich sie je wieder sähe. Nach einer Stunde spürte ich etwas. Ich konzentrierte mich und meine Hand veränderte ihre Gestalt, bekam Krallen und Fell.
    Ich verwandelte mich, wurde zur Fliege und flog zur Tür. Ich entdeckte einen Riss und schlüpfte hindurch.
    Ich sah den Glatzkopf auf einem Stuhl sitzen und vor sich hinsummen. Ich schwirrte über seinen Kopf und... Er hatte keine Zeit zum denken, da war ich schon als riesiger Bär auf seinen Kopf gefallen. Ich war wieder ein Mensch und suchte den Bewusstlosen nach Schlüsseln ab. Ich fand sie schnell. Es gab noch drei weitere Zellen in diesem Gang. Ich schloss eine auf. Sie war leer. In der anderen Zelle hockte ein riesiger Kerl. Er stapfte auf die Tür zu und sah so aus, als wollte er mich verprügeln. Schnell schloss ich die Tür und ging zur letzten Zelle. Eine junge Frau saß darin.
    "Komm mit!", zischte ich. Sie nickte und folgte mir wortlos. Wir rannten den Gang entlang. Ich sah mich suchend um. Wolang jetzt? Die Frau lief voraus. Wir liefen quer durch das Gebäude. Die Wachen schaltete ich schnell aus. Endlich kamen wir zum Ausgang. "Halt!", rief jemand. Ich drehte mich nicht um, ich rannte einfach. Raus aus dem Gebäude und weg von den obersten Magiern.
    Die Frau führte mich durch einen Wald. An einem Baum blieb sie stehen, streckte den Finger aus und berührte den Stamm. Sie malte mit dem Zeigefinger ein "Y" auf die Rinde. Einige Augenblicke geschah nichts, dann erfassten mich plötzlich Zweige an den Armen und zogen mich hoch. Ich flog durch die Luft und landete auf weichem Gras und Moos. Die Frau war neben mir gelandet und hatte sich bereits aufgerichtet. "Ich danke dir, dass du mich gerettet hast. Ich war ein Jahr dort eingesperrt. Ich heiße Xamari." "Ich bin Tianis.", keuchte ich. Eine rothaarige Frau kam auf uns zugerannt.
    "Xamarii! Du bist wieder da! Ein Glück-Wer ist das?"
    Sie starrte mich an. Ich funkelte sie bedrohlich an.
    "Alles in Ordnung. Sie hat mich befreit.", sagte Xamari und stand auf. Ich war auch aufgesprungen und schaute mich um. Ich war auf einer riesigen Lichtung. In ihrer Mitte stand ein großes Haus aus Holz und Stein. "Wo sind wir?", fragte ich.
    "Bei den Rebellen.", antwortete jemand hinter mir.
    Ich fuhr herum und sah einen Mann auf uns zukommen. "Xamari! Wir dachten, du würdest auf ewig von ihnen gefangen gehalten werden. Wer bist du?" Jetzt sprach er mich an. "Tianis.", antwortete ich knapp. "Mein Name ist Rifor. Ich bin der Anführer der Rebellen. Bist du auf unsere Seite?"
    "Auf welcher Seite? Meint ihr, gegen die obersten Magier?" Er nickte. "Bis vor kurzem nicht. Aber sie haben mich entführt und eingesperrt. Ich hasse sie."
    "Na dann! Es fängt gleich an zu regnen. Kommt mit."

    3
    Wir liefen durch die Gänge des Hauses und wann immer wir andere Magier trafen, wurde Xamari angelächelt und freundlich begrüßt. "Ihr habt sicher Hunger!", sagte Rifor. Er führte uns in ein Zimmer mit einem großem Tisch und Stühlen.
    Es stand etwas Brot, Gemüse und Wasser bereit.
    Ich nahm mir ein bisschen Brot und beäugte es misstrauisch. Dann biss ich herzhaft hinein.
    Es schmeckte seltsam, aber nicht schlecht. Nur...Ungewohnt. "Ich habe noch nie Brot gegessen.", bemerkte ich. Xamari sah mich erstaunt an. "Was hast du denn gegessen?" "Manchmal etwas Obst...Oh, und Fleisch. Roh, natürlich."
    Jetzt sah sie mich vollkommen entsetzt an.
    Rifor ergriff das Wort. "Es würde mich interessieren, wie ihr entkommen seid. Oh, und ich muss wissen, was für eine Fähigkeit du hast!", sagte er an mich gewandt. "Woher soll ich wissen, ob ich dir trauen kann.", sagte ich skeptisch. "Das kannst du nicht wissen, ja. Ich kann nur sagen, dass wir das Gegenteil von den obersten Magiern sind."
    "Also gut...Ich bin Gestaltwandlerin."
    "Gestaltwandlerin? Wow, es gibt nicht mehr viele, oder?" "Ich bin die letzte.", bestätigte ich.
    "Erzählt mir bitte, wie ihr entkommen seid."
    Ich erzählte, wie ich an die Zellenschlüssel gekommen war und Xamari beschrieb unsere Flucht.
    Rifor hörte uns aufmerksam zu.

Kommentare Seite 1 von 1
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Ginnyweasley ( 42619 )
Abgeschickt vor 648 Tagen
Schreib BITTE weiter!!!!!!!!!!!!!
Crazy Pancake ( 76280 )
Abgeschickt vor 704 Tagen
Tianis ist weiblich. Schließlich ist sie eine Gestaltwandler"in".
Freut mich, das euch die Geschichte gefällt;)
Ginnyweasley ( 87164 )
Abgeschickt vor 705 Tagen
PS : ist Tianis männlich oder weiblich?
PPS:Wenn du nicht weiter schreibst entführe ich dich auch XD
PPPS: Ich möchte nochmal sagen das ihr echt begeistert bin!!!
Ginnyweasley ( 87164 )
Abgeschickt vor 705 Tagen
Wow!!!Echt super!!!
SCHREIB UNBEDINGT WEITER!!!Dein Schreibstil ist super und die Idee auch!!!Ihr bin soooooooo begeistert
Annabeth ( 30242 )
Abgeschickt vor 709 Tagen
Echt cool,schreib weiter.