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Eine Reise ins Unbekannte

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20 Kapitel - 23.139 Wörter - Erstellt von: Aria Müller - Aktualisiert am: 2015-04-16 - Entwickelt am: - 1.184 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Junge Kätzin Lillit bekommt von ihrer toten Mutter im Traum eine Botschaft: Sie soll andere Katzen finden, die mit ihr gemeinsam einen neuen Clan aufzubauen. Also begibt sie sich auf eine große Reise um einen neuen Clan zu gründen...

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PROLOG
Lillit schlich durch den Wald. Es war bereits Sonnenhoch und sie hatte noch nichts gefangen. Sie wusste nicht wieso, aber heute hatte sie keinen großen Erfolg bei der Jagd ihres Essens.
Plötzlich witterte sie etwas. Maus. Gierig leckte sie sich über die Lippen. Sie hatte sich schon den ganzen Tag über auf dieses essen gefreut. Zum Glück war bald wieder Blattfülle und es würde mehr Beute geben.
Ganz vorsichtig schlich sie aif die Maus zu. Sie hatte Glück, da sie den Wind im Rücken hatte.
Sie machte noch einen Schritt näher ran dann sprang sie. Sie erwischte die Maus mit den krallen und tötete sie mit einem schnellen Biss. Sie nahm den noch warmen Körper zwischen ihre Zähne und machte sich auf den Weg zurück in ihren Bau.

Dort angekommen legte sie sich in die Strahlen der Sonne, die die bald bevorstehende Blattfülle andeutete und aß genüsslich die Maus.

Den restlichen Tag verbrachte sie damit, ihren Bau in Vordermann zu bringen. Sie wechselte das Moos und baute sich ein gemütliches Bett.
Danach bemerkte sie wie erschöpft sie war. So legte sie sich in ihr Nest und schlief beinahe sofort ein.


In ihrem Traum war sie auf einer großen Lichtung umgeben von Fichten. Auf einmal stieg ihr ein vertrauter süßlicher Geruch in die Nase und eine Katze betrat die Lichtung. Lillit schluckte, dann flüsterte sie leise:" Mum?". Die Kätzin schnurrte. "Lillit, meine Tochter. Du bist so groß geworden! Ich bin froh dich zu sehen" Lillit sah sie mit großen Augen an. "Gibt es einen bestimmten Grund warum du mich jetzt in meinem Traum besuchst?" Lolita, das war der Name ihrer Mutter, nickte.
"Süße ich bin hier um dir eine Botschaft zu überbringen. "
"Was für eine Botschaft und von wem? " fragte sie verwirrt. Doch Lolita ignorierte ihre Frage und fuhr unbeirrt vor.
" Eine große Zukunft steht dir bevor. Du musst deinen Bau verlassen und dich auf eine Reise ins unbekannte aufmachen. Du musst Katzen finden die bereit sind sich dir anzuschließen und dir helfen einen Clan zu gründen."
"Wovon redest du? Was für einen Clan? " fragte Lillit sie aufgebracht.
Ihre Mutter fuhr fort. " Weit entfernt von dir leben Waldclans. Ein Clan besteht aus einem Anführer der das sagen hat, einem zweiten Anführer der Patrouillen einteilt, um das Territorium zu schützen, der Anführer wird sobald der Anführer stirbt. Außerdem einen Heiler der Wunden heilt und Kriegern die wiederum die Schüler ausbilden. Schüler haben Mentoren, die ihre Ausbildung übernehmen. Junge werden mit 6 Monaten zu Schülern ernannt. Die Ernennung zu Schüler, Krieger und zweiter Anführer sowie die Einteilung der Mentoren. Wenn Krieger alt sind werden sie zu ältesten und Katzen mit jungen werden zu Königinnen..." So erklärte sie ihr das System der Clans, das Gesetz der Krieger und vor allem den Sternenclan.


Nach diesem Redefluss blickte Lillit Lillit sie geschockt an. Sie wollte gerade zu einem Haufen fragen ansetzen doch plötzlich verblasste Lolitas Gestalt und ein Nachhall drang an Lillits Ohren:" das muss für das erste genügen, doch wir werden uns wieder sehen."

Dann schlug Lillit die Augen auf und der Traum war vorbei.
Nachdem Lillit aufgestanden war, musste sie sich erstmal sammeln. Sie war immer noch geschockt von den Worten ihrer Mutter, aber sie zweifelte noch daran ob ihr Traum nicht einfach nur ein Traum gewesen war, immerhin war ihre Mutter schon lange Tod. Andererseits war es so real gewesen
und wenn sie ehrlich war hatte sie kaum etwas zu verlieren.
"Komm schon, Lillit, sei nicht so ein Feigling! " sagte sie sich.
Daraufhin beschloss sie es zu wagen.
Natürlich war es vollkommen verrückt, doch Lillit hatte genug vom Einzelgänger Dasein und sie sicher nicht die einzige Katze der es so ging, außerdem klang es gar nicht so schlecht in so einer Gemeinschaft zu leben.
So machte sie sich auf den Weg.


Natürlich, wie sollte es auch anders kommen begann es zu regnen, als sie gerade ein paar Schritte gelaufen war. Doch sie hatte einen Entschluss gefasst und das würde sie jetzt auch durchziehen, davon konnte auch etwas Regen sie nicht abhalten.
Entschlossenen Schrittes wanderte sie ohne mit der Wimper zu zucken durch den Regen. Gegen Sonnenhoch hörte es auf zu regnen und so war sie froh, dass sie weitergegangen war.

Nachdem sie noch eine Weile gewandert war, wohin wusste sie selbst nicht genau, bemerkte sie wie hungrig sie war.
Also beschloss sie auf die Jagd zu gehen. Sie hatte vor kurzem einen Wald erreicht, der geeignet zum jagen schien. Sie schnüffelte in der Luft und entdeckte sofort eine Fährte. Auf leichten Pfoten schlich sie in die Richtung der Fährte, während sie sich schon auf ihr essen freute.


Einige Zeit später hatte sie genüsslich ein Kaninchen verspeist. Sie leckte sich noch genüsslich über die Lippen, als ein Geräusch sie aufhorchen ließ. Es war das knacken eines Zweig, das aus dem Unterholz kam.
Sofort nahm sie eine lauernde Abwehrhaltung ein, um sich auf einen möglichen Angriff vorzubereiten.

Angespannt blickte sie in die Richtung aus der das Geräusch kam. Im nächsten Moment trat eine kleine Dunkelgraue Katze aus dem Dickicht hervor. Doch das faszinierendste an ihr waren mit Abstand ihre Rubinroten Augen. Sehr ungewöhnlich, aber irgendwie passten sie zu der noch recht jungen Kätzin.

Die Kätzin betrachtete sie erst äußerst misstrauisch. Lillit hielt ihrem Blick einen Moment lang stand.
Da gab Lillit ihre Abwehrhaltung auf und setze sich aufrecht hin. Auch die Katze entspannte sich. Vorsichtig, da sie nicht wusste wie die Katze reagieren würde miaute sie freundlich:" Hallo! Mein Name ist Lillit und wie heißt du?"
Damit hatte sie wohl genau das falsche gesagt, denn die junge Kätzin spannte sich merklich an. Lillit überlegte noch ob sie sich entschuldigen sollten, doch plötzlich war es als würde sie erschlaffen. Sie ließ ihre Ohren und ihren Schwanz hängen.

Sie flüsterte leise:" Ich lebe seit ich ein junges bin allein und hatte nie jemanden der sich um mich kümmert, also habe ich auch keinen Namen. "
Lillit sah sie freundlich an. "Da haben wir schon mal etwas gemeinsam", meinte sie, " ich wuchs auch alleine als Einzelgängerin auf.
Hoffnung blitze in den Augen der Kätzin auf. "Vielleicht können wir uns ja zusammen tun. Weißt du ich will nicht mehr allein sein." Sie sah hoffnungsvoll zu Lillit.
Diese schnurrte. "Es hat einen Grund warum ich hier herumstreue" meinte sie und zwinkerte.

Ein paar Minuten später hatte Lillit der Katze von ihrem Plan erzählt und sie hatte sofort sichtlich erfreut zugestimmt sich ihr anzuschließen.
Bevor die beiden loszogen stoppte Lillit noch einmal. "Das mit der Namenslosigkeit können wir nicht so lassen." Ein fragender Blick traf sie. Lillit schaute in ihre ganz besonderen Augen. Anschließend verkündete sie: Ich gebe dir den Namen Rubin, zu Ehren deiner Riten Augen. " Lillit hoffte, dass sie das richtige getan hatte doch als sie Rubins Glücklichen und überaus gerührten Gesichtsausdruck sah klärte sich diese Frage.
Und so zogen Lilit und Rubin weiter, auf der Suche nach Katzen die sich ihnen anschließen würden und beide waren froh sich gefunden zu haben.

Kommentare (7)

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Todesrabe (18967)
vor 866 Tagen
Möchte jemand zu den Schattenkatzen kommen? Wir sind bei dem Quiz ,,Wer von den dreien aus der Prophezeiung bist du?". Aber Achtung! Du musst hart im nehmen sein, um dich uns anzuschließen...
Loewensturm (79066)
vor 876 Tagen
Ich mache Mit Schatten*streicht Schatten tröstend über die flanke*
Eisensee (67066)
vor 891 Tagen
Cool, halb Fuchs, halb Katze. 😄
Schatten (54223)
vor 891 Tagen
Tolle Geschichte, leider mit ein paar Schreibfehlern, aber das stört mich eigentlich nicht ;)
Hey, kennt ihr eigentlich Surviver Dogs? Wenn ja,, wollt ihr dann in ein Surviver Dogs Rudel? Auf der Seite:Surviver Dogs-Band 1 und 2 hab ich eins aufgemacht, aber wenn nicht genug in das Rudel kommen wird es leider nicht bestehen bleiben...*blickt traurig zu Boden*
Windherz (66161)
vor 893 Tagen
echt tolle Geschichte
silbersee (72386)
vor 893 Tagen
richtig coole Geschichte . leider viele Schreibfehler und manchmal fehlen Wörter
silbersee (72386)
vor 893 Tagen
fuchs wird ein tolles Clubmitglied ;D