Meggy and the Caribbean, Teil 11

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1 Kapitel - 946 Wörter - Erstellt von: OceanWave - Aktualisiert am: 2015-04-15 - Entwickelt am: - 1.006 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jack scheint mehr zu wissen, als bisher gedacht... Elizabeth schafft es, etwas aus dem wirrdenkenden Captain herauszuquetschen.
Wüsste gern wie es euch bisher gefällt:) bin offen für Wünsche, Ideen und Kritik

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    Zeit ist nur eine Illusion*Elizabeth*„Segel setzen Männer!“ Gibbs Stimme hallte über das ganze Schiff, soweit ich das beurteilen konnte, sogar l
    Zeit ist nur eine Illusion

    *Elizabeth*

    „Segel setzen Männer!“ Gibbs Stimme hallte über das ganze Schiff, soweit ich das beurteilen konnte, sogar lauter und fester denn je. Sofort lief die Crew los und postierte sich an den Tauen, zwei von ihnen kletterten hinauf in den Ausguck. Ich stand an der Reling und blendete das Trampeln und Stampfen der hinter mir arbeitenden Piraten völlig aus. Meine Aufmerksamkeit galt den kleinen Schaumkronen, die den Rumpf des frisch gekaperten spanischen Schiffes umspielten. Das Meer war ausgesprochen ruhig. Das war gut, denn so würden wir sehr schnell sehr weit segeln können. Beim Anblick des tiefblauen, sich bis an den Horizont erstreckenden Ozeans musste ich trotz der misslichen Lage lächeln. „Nicht nur jeder Mann liebt die See, auch ich. Welche Gefahren das auch mit sich bringt.“, murmelte ich und erschrak ein wenig, als ich bemerkte das Jack hinter mir stand. „Ihr erwartet jetzt aber hoffentlich nicht die Art von Gespräch, wie damals auf der Suche nach Will.“, neckte ich den Captain. „Das mit uns hätte eh nie funktioniert.“ „Wie ich sehe habt Ihr es euch erfolgreich eingeredet, Liebes.“, tat er das Thema wieder ab und sah ebenfalls aufs Meer hinaus. Lange sagte niemand von uns beiden etwas, dann blickte ich Jack direkt in die Augen. „Warum?“ Der, sichtlich verwirrt über die plötzliche und knappe Frage, sah mich forschend an. „Was?“, antwortete er nach kurzem Schweigen. Anscheinend verstand er überhaupt nicht worum es mir ging. „Warum habt ihr ihm das angetan?“ Ich sah von Jack zu Gibbs und wieder zu Jack. „Ich habe es doch schon gesagt. Eine Prophezeiung, sie ist der Schlüssel, wir werden ihn finden und all die mutigen Seeleute da draußen retten.“ Er wandte sich zum Gehen, doch ich packte schnell seinen Arm. Das klang nicht nach Jack. Alle anderen retten und sich selbst dafür in Gefahr bringen? Nein, da stimmte was nicht. Ich sagte nichts, ich sah ihn einfach nur an, prüfend, forschend, eindringlich. Der Captain schien tatsächlich ins Schwitzen zu kommen. „Wir gehören nicht hierher.“, sagte er plötzlich. Verdutzt schaute ich ihn an. Was soll das denn bitte bedeuten? Doch er war noch nicht fertig: „Ich weiß sehr wohl warum vieles in unserer Welt in letzter Zeit so seltsam ist. Weil es gar nicht unsere Welt ist.“ Jetzt verstand ich gar nichts mehr. Mein Gesicht war ein einziges großes Fragezeichen. „Seit der Reise zum Bermudadreieck ist es so… so seltsam geworden.“, fuhr Jack fort. „Ihr wart im Bermudadreieck?“, warf ich dazwischen. „Warum?“ „Wegen dem Dreizack. Er ist eine uralte Legende. Jeder aufrichtige Pirat würde sein Leben riskieren, um ihn seinen Besitz nennen zu können.“ „Und ich dachte immer Gibbs ist der Geschichtenerzähler…“, dachte ich grinsend. Jack war aber immer noch nicht fertig: „Wir segelten los, um ihn zu suchen, doch der Hohe Rat der Bruderschaft erfuhr von unserem Vorhaben und folgte uns. Sie alle wollten die sagenumwobene Unterwasserwaffe für sich.“ Wissend nickte ich. Typisch Piraten. „Sie folgten uns alle, doch wir alle schienen im Kreis zu Segeln. Also gaben wir… naja wir haben…“ „Aufgegeben?“, beendete ich den Satz des Captains. „Nein… nein, es war einfach nicht möglich den Dreizack zu finden, also haben wir aufgehört ihn zu suchen.“ Ich unterdrückte ein Grinsen über die krampfhafte Umschreibung. „Aber was hat das alles damit zu tun, dass wir nicht in unserer Welt sind?“, fragte ich nachdenklich. Die Story verwirrte mich ein wenig. „Calypso hat es mir erzählt.“, erklärte Jack. Seine Augen bekamen einen leicht ängstlichen Glanz. „Im Bermudadreieck haben wir eine Art Zeittor passiert. Wir sind in der Zukunft.“ „Alle Piraten? Die gesamte Bruderschaft?“, fragte ich geschockt. „Sie alle…“, nickte er. „Aber… aber wie kommen Henry und ich dann hierher?“ In meinem Kopf drehte sich alles. „Und ist Will auch hier?“, fügte ich in Gedanken hinzu. „Ich weiß es nicht.“, bemerkte Jack nach kurzem Überlegen. „Aber wenn es einen Weg gibt dieser Hölle zu entkommen, dann werde ich ihn nehmen.“ Erschrocken über die plötzliche Entschlossenheit in seiner Stimme, wich ich einen Schritt zurück. „Meggy ist also der Schlüssel… für beides?“, dachte ich laut und sah den Captain fragend an. „Ja, für die Rückkehr und die Rettung der Piraterie.“ Schwankend drehte er sich zu mir um und grinste schwach. Der Versuch die wirkliche Verzweiflung und Angst zu verstecken klappte nicht, nicht vor mir. Dafür kannte ich Jack zu gut. Wir verharrten in der Bewegung. Anscheinend wusste niemand von uns mehr, was er sagen sollte. „Aber… sie ist Gibbs Tochter.“, bekam ich schließlich endlich wieder den Mund auf. Leicht geschockt sah Jack auf, so, als ob ihm diese Tatsache nicht wirklich gefiel. „Ja.“, sagte er dann. Ich schaute ihn an, suchend nach irgendeiner Emotion in seiner Antwort, irgendetwas, womit ich einordnen konnte, wie er dachte, was er vorhatte. Doch ich konnte nichts heraushören. Ich wusste nicht was ich denken sollte. Mit einem schlechten Bauchgefühl ging ich an die Arbeit.

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Meggy and the Caribbean, Teil 11
Meggy and the Caribbean, Teil 11
Jack scheint mehr zu wissen, als bisher gedacht... Elizabeth schafft es, etwas aus dem wirrdenkenden Captain herauszuquetschen.Wüsste gern wie es euch bisher gefällt:) bin offen für Wünsche, Ideen und Kritik
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2015-04-14
402B
Fluch der Karibik

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