Naruto: the moon also rises (childhood)

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13 Kapitel - 28.383 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2015-06-03 - Entwickelt am: - 2.612 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wie Tag und Nacht. Wie Sonne und Mond. Und doch sind sie beste Freundinnen. Rinoa wie auch Mikako sind beides schwarze Schafe ihrer Familie, jedoch die eine schlimmer als die andere. Eins steht jedoch fest: Am Ende wird es einen Kampf zwischen Sonne und Mond geben. Was ist passiert? Was ist aus den ehemaligen Freundinnen geworden?
Ihr Leben als junge Mädchen, die zur Akademie gehen erfahrt ihr hier

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Prolog|Mikako POV|Wie jede Nacht hatte ich mich rausgeschlichen und an meinem Lieblingsort niedergelassen – am Rand einer Klippe außerhalb des Dorfs
Prolog

|Mikako POV|

Wie jede Nacht hatte ich mich rausgeschlichen und an meinem Lieblingsort niedergelassen – am Rand einer Klippe außerhalb des Dorfs, oben in den Bergen. Dem Himmel so nah und doch so fern.
Leise knirschten die Steine unter meinen Schuhen, bis ich angekommen war. Mein Blick in die tiefe Schwärze unter mir, es wirkte wie ein unendliches Loch.
Du fällst rein, aber es gibt kein Ausweg zurück.

Gefallen in ein schwarzes Loch der Verzweiflung, mein Kampf nach Anerkennung,
er hatte mich zu einem Monster gemacht.
Damals, wo alles noch anders war.


Vorsichtig lief ich mich nah am Rand nieder, der Blick nach unten bereitete mir ein mulmiges Gefühl. Sofort wandte ich meinen Blick zum Licht, meinem Licht des Lebens – dem Mond. Der der mir Trost spendete, wenn Rinoa nicht bei mir war – und das war sie nur tagsüber, selten auch in der Nacht.

Sie war der Mond am Tag.
Der für mich da war.
Der mich begleitete.
Der mich stumm und unauffällig tröstete.
Nur zu spät erkannte ich dies, nur war es nicht die Sonne, die mich vor der Wahrheit blendete, nein, es war der Mond den ich verehrte.
Was eine Ironie.


Es war nicht leicht als schwarzes Schaf in der Familie, ein Kind von vieren zu sein und das Älteste noch dazu. Man setzte noch immer Hoffnung in mich, doch war diese von Zeit zu Zeit nur noch ein Schwindel. Dachten sie wirklich, ich würde es nicht merken? Merken, wie sich alles nur noch um meinen ein Jahr jüngeren Bruder drehte?
Eine Träne entfloh meinem Auge, während ich zum Mond aufsah und stumme Gebete sprach. In der Träne steckte all meine Enttäuschung drin – wie jede Nacht.

Nun sehe ich alles mit klaren Augen.
Sie hatten nur versucht, mich vor dem zu bewahren, zu dem ich geworden war.
Meine Familie. Rinoa.
Die, die mich liebten, wollten mich beschützen, doch ich wehrte es ab.
Ich wollte es alleine schaffen, meinen eigenen Weg gehen und um Ansehen kämpfen. Mich beweisen.


Die erste Träne erlebte ihren Freifall und kollidierte mit dem steinigen Boden, wo sie in tausend Teile zersprang.

Ich weiß, ich habe viele Fehler aber einen bereue ich besonders.
Es tut mir Leid, Rinoa.



|Rinoa POV|

Ich starrte aus dem Fenster in den Himmel hinauf. Ich war noch nicht müde und wollte auch noch nicht schlafen. Der Mond thronte prachtvoll am Himmel, umgeben von kleinen Sternen und keine Wolke versperrte den Ausblick – die perfekte Nacht für Mikako.
Sie liebte die Nacht, so wie ich den Tag liebte und dennoch waren wir beste Freundinnen. Ich wusste, dass sie im Augenblick an ihrem Lieblingsplatz saß und beschloss, mich hinauszuschleichen.

Ich wusste, was du jede Nacht machtest.
Ich dachte immer, du könntest nichts vor mir verstecken – doch da lag ich falsch.
Tag für Tag war ich an deiner Seite, selten waren wir zu dieser Zeit getrennt.
Ich war deine beste Freundin und doch verbargst du etwas vor mir.


Die prachtvolle Mauer und das prachtvolle Dorftor kamen in meine Sichtweite. Die Straßen waren menschenleer und kein Geräusch von drinnen drang nach draußen. Es war, als befände ich mich in einer Geisterstadt.
Ich bog in eine Gasse in Richtung Dorfmauer. Durch das Tor konnte ich nicht gehen, denn das würde nur Fragen aufwerfen und das Misstrauen der stets miesgelaunten Wächter wäre geweckt.
Ich schlüpfte durch den kleinen Riss in der Mauer, den Mikako mir gezeigt hatte und konnte ihre Silhouette ausmachen.

Deine vertraute Silhouette, die ich immer sah, als ich nachts zu dir kam.
Eine Welle von Glück durchströmte mich immer, denn ich hatte dich nicht verpasst – so dachte ich es zumindest.


Meine Schritte waren lautlos, nur ein leises Schluchzen unterbrach die nächtliche Ruhe. Ein Stich durchzuckte mein Herz. Ich hasste es, wenn du weintest, Mikako.
Sie saß dort mit angezogenen Beinen, die von ihren Armen umschlungen wurden und wie nicht anders zu erwarten war, so nah am Abgrund.
Ich kniete mich neben sie hin aber sie reagierte nicht. Langsam nahm ich sie in den Arm, was sie zuließ, vorsichtig strich ich sanft über den Rücken.

Jede Nacht hatte ich Angst, dass du dich in den Abgrund stürztest, denn ich wusste, wie nah du dich stets an den Rand setztest.
Ich konnte nicht jede Nacht bei dir sein aber für dich war es okay, denn ich war stets tagsüber bei dir.


„Shht, ich bin da. Ich werde dich beschützen, wie jeden anderen auch. Jedoch werde ich dich am meisten beschützen“, begann ich beruhigend auf sie einzureden,
„Wenn es sein muss, sogar mit meinem Leben. Eine bessere Freundin wie dich, kann ich mir in meinem Leben nicht vorstellen. Du bist ein wichtiger Teil meines Lebens – egal ob Sonnenverehrerin oder Mondverehrerin.“
Ich begann mich und auch sie ein wenig zu bewegen. Ihr sonst so blondes Haar schimmerte im Mondlicht silbern.

Ich wusste, wie schlecht es dir ging.
Wie schlecht du auf die anderen zu sprechen warst.
Ich hätte etwas ändern können, meinen Schild schützend vor dich stellen können, dich beschützen können, so wie ich es mir und auch dir immer versprochen hatte.


Ihr Schluchzen verstummte und sie drückte mich sanft aber bestimmt weg. Aus dankbaren und rot angeschwollenen Augen sah sie mich an, während ich es mit einem freundlichen Lächeln quittierte. Sie erhob sich und zog mich ebenfalls auf die Beine. Wir tauschten noch einen Blick, ehe wir den Heimweg antraten.

Mikako, es ist meine Schuld.
Ich hätte so vieles verhindern können, wenn ich eine wahre Freundin gewesen wäre.
Es hätte nicht so enden müssen.
Es tut mir Leid.
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Naruto: the moon also rises (childhood)
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Wie Tag und Nacht. Wie Sonne und Mond. Und doch sind sie beste Freundinnen. Rinoa wie auch Mikako sind beides schwarze Schafe ihrer Familie, jedoch die eine schlimmer als die andere. Eins steht jedoch fest: Am Ende wird es einen Kampf zwischen Sonne und ...
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2015-04-14
407D
Naruto

Kommentare Seite 1 von 1
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ai 007 ( 2.212 )
Abgeschickt vor 494 Tagen
Süss und schön
Nu-12 ( 4.243 )
Abgeschickt vor 560 Tagen
Die Freundschaft zwischen den beide Find ich schön schreib weiter
Ahri ( 2.131 )
Abgeschickt vor 582 Tagen
Hino! :D
Das freut mich sehr zu hören^^
Ich danke dir vielmals, es freut mich tierisch, dass du die Story magst^^ Ich fühle mich echt wahnsinnig geehrt!

LG
Hino Kuraiko ( 32.13 )
Abgeschickt vor 582 Tagen
Hallo Ahri ;D!
Glaub es oder nicht, aber ich bin endlich zum lesen von wenigstens einer FF gekommen (Schreibblockade XD haha) und ich finde es echt geil ;D mir gefällt die Idee eine Freundschaft zwischen "Sonne" und "Mond" in den Vordergrund zu stellen. Dein Schreibstil ist übrigen[BEEP]trem gut, tut einfach gut zu lesen! Weiter so!

Glg Hino
Ahri ( 7.240 )
Abgeschickt vor 625 Tagen
Bin grad dabei das nächste Kapitel zu schreiben :) ich denke mal, dass ich es morgen meiner Betaleserin schicken werde und am Dienstag werde ich das dann hochladen :)
Moondragongirl ( 37.33 )
Abgeschickt vor 625 Tagen
Die Geschichte ist wirklich wunderbar,
es wäre wirklich sehr schön wenn du weiter schreiben könntest
mitzuru ( 6.109 )
Abgeschickt vor 642 Tagen
Super Geschichte ! Es ist wirklich sehr spannend und ich freue mich auf die Fortsetzung!