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Mein Leben im Ungewissen...

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25 Kapitel - 29.247 Wörter - Erstellt von: Senseless~ - Aktualisiert am: 2015-04-13 - Entwickelt am: - 2.707 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es war ein herrlicher Sommertag. Die Sonne schien fröhlich am Himmel und es waren keine Wolken zu sehen. Ich beschloss meine beste Freundin anzurufen und etwas mit ihr zu unternehmen. Wir wollten ins Schwimmbad fahren. Lächelnd legte ich den Hörer auf und schnappte meine Badesachen. Dann packte ich noch schnell mein Portemonnaie ein und verließ unser Haus. Meine Eltern waren nicht Zuhause und so hinterließ ich ihnen eine kurze Notiz, dass ich Abends zurück sein würde. Hätte ich damals nur gewusst, dass ich niemals zurückkehren würde...

*Grundlage bietet immer noch: „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien!

So ihr Lieben, hier meine Geschichte, passend zu meinen Test's „Ein Leben im Ungewissen“.
Ich hoffe, dass wenigstens ein paar Leute sie lesen werden.
Und wäre Euch für jedes Feedback unendlich dankbar!

1
Ich lief fröhlich über die Straße, bis zur Bushaltestelle und wartete. Nach wenigen Minuten traf auch meine Freundin ein und wir begrüßten uns freudig. Wir quatschten ausgelassen und vergaßen beinahe die Zeit, gut so denn der Bus kam ganze 15 Minuten zu spät.
Als er endlich kam, war er randvoll und wir quetschten uns hinein. Warum mussten heute so viele ins Schwimmbad fahren? Die Fahrt dauerte glücklicherweise nur 20 Minuten und dann stiegen wir nach Atem ringend aus dem Bus. Wir waren völlig in ein angeregtes Gespräch vertieft. Plötzlich riss mir jemand meine Tasche vom Arm und rannte davon. Es war ein junger Mann. „Hey, stehen bleiben!“ rief ich wütend aus und heftete mich an seine Fersen. Meine Freundin schrie auch los und wir verfolgten den Kerl gemeinsam. Damit ihn niemand aufhalten konnte, floh er durch eine schmale Gasse. Ich schrie ihm bösartige Kommentare nach, damit er endlich anhalten würde. Lieber würde ich mich mit ihm prügeln als meine Sachen nicht wiederzusehen. „Halt gefälligst an!“ schrie ich voller Zorn und der Mann blieb tatsächlich stehen. Ich ging ihm bebend vor Wut entgegen. „Was willst du denn tun, Kleines?“ fragte er mich missbilligend. „Ich hole meine Sachen zurück!“ sagte ich barsch und ging noch näher zu ihm. Meine Freundin blieb direkt hinter mir, doch ich bemerkte ihr Zögern. Der Kerl kam mir bedrohlich entgegen, doch ich tat so als würde ich das ignorieren. Sollte er nur denken, dass ich keine Angst hatte.
Gerade als die Lage zu eskalieren drohte, schrie der Kerl ängstlich auf und floh. Ich drehte mich um und sah meine Freundin, die in einen Abgrund stürzte. Schnell sprang ich auf sie zu und fasste nach ihrer Hand. „HALT DICH FEST!“ schrie ich entsetzt. Dann gab auch der Boden unter mir nach. Ich sah nichts mehr, spürte nur noch wie ich fiel. Dann wurde ich Ohnmächtig...

...Als ich wieder zu mir kam, lag ich inmitten von hohem Gras. Ich blinzelte und bewegte mich langsam. Ich hatte mir wohl ein paar blaue Flecken geholt, aber sonst war alles in Ordnung. Langsam setzte ich mich auf und suchte nach meiner Freundin. Sie lag nur wenige Meter neben mir. Erschrocken sprang ich auf und rannte zu ihr. Ich legte meine Hand auf ihre Wange und sprach zu ihr. Nach kurzer Zeit wachte sie auf und ich atmete vor Erleichterung aus. „Bist du okay?“ fragte ich besorgt und sie nickte. „Nur ein paar blaue Flecke!“ beruhigt sie mich. Dann half ich ihr auf und wir sahen uns um. Wir befanden uns auf einer kleinen Wiese. Rings um die Wiese waren viele Bäume. „Warum sind wir in einem Wald?“ fragte meine Freundin. Ich sah sie an. „Bin ich jetzt völlig verrückt geworden?“ fragte ich unsicher. Doch sie schüttelte den Kopf. „Nein, wir sind wirklich in einem Wald!“ meinte sie bestürzt. „Was tun wir jetzt nur?“ fragte sie mich. Ich zuckte die Schultern. Dann griff ich nach ihrer Tasche. „Dein Handy!“ rief ich aus und fand es schnell. Doch es war wie Tot. Und dann als wir beide gerade verzweifelten, löste es sich sogar in Luft auf. Wir schrien entsetzt auf und meine Freundin ließ ihre gesamte Tasche fallen, auch diese verschwand. Ich sah meine Freundin an, sie hatte so große Angst wie ich. Wir klammerten uns aneinander, aus Angst, dass wir uns auch auflösen würden. Doch nichts geschah.
Nach einer Weile beschlossen wir uns umzusehen. „Es hat keinen Sinn hierzubleiben!“ sagte meine Freundin. Wir liefen wahllos in eine Richtung. Schon nach wenigen Minuten standen wir mitten im Wald. „Na toll!“ sagte ich und sah mich um. Man konnte sich hier gar nicht orientieren! „Wie sollen wir nun hier herausfinden?“ jammerte ich. Meine Freundin schwieg. Der Wald wurde immer dichter und ich gab nach Stunden die Hoffnung auf. „Es nützt nichts!“ sagte ich den Tränen nahe. „Bald wird es dunkel!“ meinte meine Freundin mit einem ängstlichen Ton in der Stimme. Ja, und was dann? Wir liefen weiter und fanden als es zu dämmern begann einen Weg. „Wenigstens können wir diesem Weg jetzt folgen!“ sagte ich mürrisch. Ich kam mir völlig fehl am Platz vor. Das konnte nicht sein.
Doch leider war es so. Wir gingen weiter, doch bald schon war es dunkel. Ich fröstelte und meiner Freundin erging es nicht anders. „Was sollen wir nur machen?“ fragte ich hilflos. „Was war das?“ flüsterte meine Freundin entsetzt. Ich schauderte. Dann hörte ich etwas. Es klang wie Hufgetrappel. Pferde? Wir gingen langsam weiter. Vielleicht konnte uns jemand sagen wo wir sind? Die Geräusche näherten sich. Ich war mir sicher, dass es sich um Pferde handelte. Bald schon sah ich einen Umriss in der Dunkelheit. „Hallo?“ rief ich zaghaft. Schnell kamen die Geräusche nun näher. „Wer seid Ihr?“ hörte ich die Stimme eines Mannes. Wir zuckten zusammen. Dann sah ich ein helles Licht. Nun konnte ich deutlich zwei Pferde und ihre Reiter sehen. Die beiden Männer sahen etwas merkwürdig aus. Als wären sie für ein Ritterfest gekleidet. „Wer seid Ihr?“ wiederholte der eine. Ich sah ihn erschrocken an. Diese Kerle verunsicherten mich zutiefst. Der andere sagte etwas zu ihm, doch ich verstand die Sprache nicht. „Entschuldigt. Mein Bruder wollte Euch nicht erschrecken!“ meinte der Zweite nun. Die beiden sahen aus wie Zwillinge. „Mein Name ist Elrohir und das ist Elladan.“ sagte er sanft. Meine Freundin uns ich stellten uns höflich vor. Dann sahen wir die Männer fragend an. „Könnt Ihr uns sagen wo wir hier sind?“ die beiden musterten uns argwöhnisch. „Ihr befindet Euch in den Wäldern nahe unserer Heimat, Bruchtal.“ meinte einer von ihnen. Ich sah sie fragend an. „Habt Ihr ein Handy dabei?“ Nun sahen sie uns wirklich merkwürdig an. „Handy?“ murmelte der eine unwissend. Der andere sah mich mit einem kleinen Grinsen an. „Dann eben nicht!“ sagte ich eingeschnappt und wollte weitergehen. Doch einer wendete sein Pferd und somit stand es mir im Weg. Ich sah den Reiter an. „Ihr seid hier draußen nicht sicher.“ meinte er leise. Ich sah zu meiner Freundin, sie zuckte die Achseln. „Und was sollen wir tun?“ fragte ich den Reiter. „Ihr werdet uns begleiten!“ beschließt er und schaut zu seinem Bruder. Ich war nicht allzu begeistert. „Und warum sollten wir Euch trauen?“ fragte ich skeptisch. Die beiden sahen mich an. „Weil wir nur hier sind um Euch zu helfen!“ sagte der eine. „Woher wusstet ihr das wir Hilfe brauchen?“ hakte ich nach. „Unser Vater, er sah Euch.“ verriet mir der eine. „Und wohin bringt ihr uns?“ fragte meine Freundin nun. „Zu unserem Vater. Er kann Euch helfen!“ Dann reichten die beiden uns ihre Hände. Zögernd nahm ich die Hand des Reiters neben mir und er zog mich hinauf auf sein Pferd. Ich klammerte mich an ihm fest. Auch wenn es mir etwas unangenehm war. Die Beiden ritten mit uns zu ihrer Heimat und ich bekam allmählich den Eindruck, dass sie gar nicht „verkleidet“ waren...

Kommentare (3)

autorenew

Senseless~ (45642)
vor 829 Tagen
Danke für eure lieben Kommis ^^

Falls ihr mal sowas über Tribute von Panem lesen wollt... hab ich auch seit einigen Wochen was geschrieben. Aber dieses Mal aus der Sicht eines Jungen. :)
Ist mal was neues und ich mag meinen Jinxx sehr gerne :D

http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1429386166/Die-91-Hungerspiele
Luckymau (66689)
vor 833 Tagen
Ich kann Laréth nur zustimmen. Ich würde mich aber noch mehr über eine Fortsetzung wie bei den Tests freuen
Larèth (23684)
vor 833 Tagen
Sehr schön geschrieben. :D
Ich habe schon alle deine tests gemacht und ich fand die total genial ;)
Es wäre schön wenn du diese Geschichte ähnlich vlt auch noch mit haldir oder elladan (kommt zwar schon im test vor aber egal :-D) oder auch anderen charakteren machen könntest. Oder wenn du über lauriels tochter schreibst wad passiert ist bevor der junge in den sie sich verliebt verschwand.
Auch cool wäre es wenn du sowas auch mit den hobbit filmen machen könntest ♥♥♥

Lg Larèth