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Warrior Cats-Der Wolfclan

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22 Fragen - Erstellt von: Wolfstern - Aktualisiert am: 2015-06-09 - Entwickelt am: - 67.692 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.15 von 5.0 - 20 Stimmen

Ich bin Wolfstern und ich habe einen Clan gegründet.
Wer seinen WaCa Namen in die Kommentare schreibt, kann so in die Geschichte aufgenommen werden.
Wer weiß, vielleicht kriegt ihr ja eure eigene Bestimmung/Prophezeiung...

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    Ich bin eine Einzelgängerin ohne Namen. Alleine reise ich durch die Welt. Der Himmel war aufgeplatzt und die eisigen Fluten ergossen sich über die E
    Ich bin eine Einzelgängerin ohne Namen. Alleine reise ich durch die Welt.

    Der Himmel war aufgeplatzt und die eisigen Fluten ergossen sich über die Erde.
    Die Regentropfen sammelten sich in meinem Fell und rannen an meinen Beinen herunter.
    Ich fror. Da sah ich einen Höhleneingang und schlüpfte hinein. Ein langer Gang führte mich schließlich in eine Höhle. In der Mitte gab es eine Öffnung in der Decke und helles Mondlicht schien hinein. Darunter befand sich ein Teich, in dem sich das Licht spiegelte. Mondlicht? Wie lange war ich durch den Tunnel gegangen? Es hatte schon aufgehört zu regnen. Plötzlich bekam ich Durst. Ich trat an den Teich und trank ein paar Schlücke.
    Dann rollte ich mich zusammen und schlief ein.

    Ich träumte. Ich befand mich auf einer Lichtung in einem Laubwald. "Hallo!" Ich fuhr herum. "Hab keine Angst! Ich bin Blaustern, die tote Anführerin des Donnerclans." Die fremde Kätzin neigte ihren Kopf.
    "Ich bin Riesenstern, vom Windclan!", miaute ein Kater. "Mein Name ist Leopardenstern!" "Und ich bin Kampfstern." Die 4 Katzen standen nun direkt vor mir.
    "Das verwirrt dich und zurecht, du kennst uns nicht, doch wir kennen dich!", ergriff Kampfstern das Wort.
    Dann begannen sie mir zu erzählen, von den Clans und ihren Gesetzen und Bräuchen.
    "Aber was hat das mit mir zu tun?", fragte ich verwirrt, als sie geendet hatten.
    "Du gehörtest einst zu den Clans.", meinte Leopardenstern.
    "Du warst die Tochter von einem Halb Windclan-, halb Donnerclankater und dein Mutter war zur Hälfte Schatten- und zur Hälfte Flussclankätzin.", fuhr Riesenstern fort.
    Kampfstern miaute: "Du einst alle vier Waldclans in dir..."
    "Und nun hast du noch nicht einmal einen Namen! Und bist weit weg von den Clans.", seufzte Blaustern.
    "Es ist deine Bestimmung, einen Clan entstehen zu lassen. Du musst Anführerin eines neuen Clas werden!"
    Ich sah sie mit vor Schreck geweiteten Augen an.
    "Aber warum ich?"
    "Du einst alle Waldclans in dir. Lasse einen neuen Clan entstehen und gib dein altes Leben auf!"
    "Ich...Ich werde es tun!", flüsterte ich dann.
    Die Anführer nickten zufrieden.
    Leopardenstern sagt: "Du brauchst einen Namen!"
    Ich überlegte. "Mir fällt nichts ein!"
    "Dann, gebe ich dir jetzt den Namen Wolf, wegen deines silbergrauem Fells!", verkündete Kampfstern.
    "Aber, wenn du deine neun Leben erhalten hast wirst du Wolfstern heißen!"
    Ich nickte. Die vier Katzen wechselten einen Blick.
    "Es ist nicht ganz leicht, aber ich bin überzeugt, dass du es schaffen wirst!", miaute Blaustern.
    Ehe ich fragen konnte, was sie damit meinte, berührte sie meine Nase. Ihr Leben zuckte an mir vorbei, ich spürte Schmerz und Kummer und krümmte mich auf dem Boden.
    Immer mehr Katzen kamen. Immer mehr Leben, Schmerz, Kummer, Liebe... Alles Verschwamm in einem endlosen Wirbel aus Stimmen.
    "Mein Name ist Honigfarn!"
    "Mit diesem Leben gebe ich dir Stärke!"
    "Ich heiße Flammenschweif!"
    "Ich gebe dir mit diesem Leben Vertrauen!"
    "Ich bin Rostfell!"
    "Mein Name ist Grauteich!"
    Und dann war es vorbei. "Du hast deine neun Leben empfangen! Ab jetzt, bist du Wolfstern!", rief Blaustern feierlich. "Wolfstern! Wolfstern!", riefen die versammelten Sternenclankatzen und ich blinzelte und konnte nicht fassen, das es vorbei war.
    "Wie soll ich den Clan nennen?", wollte ich wissen.
    "Das bleibt dir überlassen!", meinte Blaustern.
    "Dann heißt er Wolfclan!"
    Sie schnurrte. "Ein guter Name!"
    "Blaustern. Wer sind meine Eltern!", fragte ich, doch Blaustern verschwand und ich wachte am Teich in der Höhle auf. War es alles ein Traum gewesen?
    Ich schnupperte. Ich konnte viele Katzen riechen, erkannte den Geruch von Kampfstern-Es war echt.
    Ich war Wolfstern und ich war die Anführerin des Wolfclans. Doch der bestand noch nicht.
    Ich seufzte und wusste, es wartete eine Menge Arbeit auf mich!

    So, jetzt brauche ich Katzen.
    Es wäre schön, wenn ein paar ihren Katzennamen und ihr Aussehen in die Kommentare schreiben würden, damit ich sie in die Hierarchie der Katzen aufnehmen kann.

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    Hierarchie der Katzen: Anführer: Wolfstern (silbergraue Kätzin, grüne Augen) Zweiter Anführer: Feldkralle (hellbrauner Kater mit einer Narbe am Oh
    Hierarchie der Katzen:

    Anführer: Wolfstern (silbergraue Kätzin, grüne Augen)


    Zweiter Anführer:
    Feldkralle (hellbrauner Kater mit einer Narbe am Ohr)
    Mentor vo Silberpfote

    Heilerin: Liliensee (braune Kätzin, grüne Augen, weiße Pfoten, Schwanzspitze und Bauch)
    Mentorin von Lichtsturm

    Krieger:

    Rosenduft (rote Kätzin mit weißen Pfoten und blau-grünen Augen)
    Mentorin von Igelpfote

    Flammenfeder (weiße Kätzin mit dunkelbraunen Flecken, grüne Augen)

    Blauspritzer (blaugaue Kätzin mit blauen Augen)

    Efeublatt (braun gemusterte Kätzin mit grünen Augen)
    Mentorin von Gewitterpfote

    Minzblatt (weißer Kater mit minzgrünen Augen)

    Nebelwind (grau-schwarz getigerter Kater mit blauen Augen)
    Mentor von Graupfote

    Sonnenlicht (cremefarbene Kätzin mit bersteinfarbenen Augen)
    Mentorin von Regenpfote

    Echoklang (braun-weiß gefleckte Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen)
    Mentorin von Maulwurfpfote

    Seelenkralle (weiß-schwarz gefleckte Kätzin mit einer Narbe vom Ohr übers Auge)
    Mentorin von Wolkenpfote

    Kiefernzweig (brauner Kater mit weißer Brust)

    Tigerstreif (großer Tigerkater mit bernsteinfarbenen Augen)

    Amselfeder (schwarze Kätzin mit weißen Pfoten, Brust und Schwanzspitze)


    Funkenblick (silberner Kater mit hellgrauen Tupfen und Bersteinaugen)

    Schwalbenflügel (schwarzer Kater mit dunkelblauen Augen)
    Mentor von Rubinpfote

    Flockensturm ( weiße Kätzin mit hellgrauen Streifen und blau-grünen Augen)
    Mentorin von Buchenpfote

    Salbeibart ( weiße Kätzin mit grauen Tigerungen und grünen Augen)

    Adlerfang (hellbrauner Kater mit weißer Brust und grünen Augen)

    Sonnenfeuer (sonnengelbe Kätzin mit grünen Augen)
    Mentorin von Dunkelpfote

    Ahornfeder (goldbraune Kätzin mit grünen Augen)

    Silberlicht (blau-grauer Kater mit blauen Augen)

    Wolfherz ( schwarze Kätzin mit eisblauen Augen)
    Mentorin von Blitzpfote

    Tigertatze (schwarz-silbern getigerter Kater mit weißem wolkenförmigen Fleck auf der Brust und eisblauen Augen)

    Hasenkralle (braun getigert mit weißem Bauch und Pfoten und bernsteinfarbenen Augen)

    Habichtflügel (grau-schwarz-sandfarben gescheckte Kätzin mit einzelnen, weißen Zeichen und grünen Augen)


    Schüler:



    Silberpfote (silberne Kätzin mit eisblauen Augen)

    Gewitterpfote (schwarze Kätzin mit weißen Pfoten, ein grünes und ein blaues Auge)

    Igelpfote (grauer Kater mit grünen Augen)

    Graupfote (dunkelgrau getigerter Kater mit blauen Augen)

    Wolkenpfote (weiße Kätzin mit graugrünen Augen)

    Regenpfote (grau-schwarze Kätzin mit eisblauen Augen)

    Rubinpfote( kleine, rote Kätzin mit grünen Augen)

    Blitzpfote (schwarzer Kater mit weißen Pfoten und silbernem Strich am Rücken)

    Dunkelpfote ( schwarzer Kater mit braunen Flecken und Bernsteinaugen)

    Buchenpfote (Tigerkater mit eisblauen Augen)

    Maulwurfjunges ( kleine, schwarze Kätzin mit eisblauen Augen)

    Falkenpfote (braun-Gold getigerter Kater mit gelben Augen)

    Wüstenpfote (sandfarben-cremefarben getigerter Kater mit weißen Pfoten und bernsteinfarbenen Augen)

    Waldpfote ( Silber-braun geschickter Kater mit grünen Augen)

    Hirschpfote (wie seine Mutter, nur statt sandfarben noch braun und blaue Augen)

    Silberpfote (silbern getigerte Kätzin mit weißem Bauch und grünen Augen )

    Königinnen

    Honigherz (rotgelbe Kätzin)
    Mutter von Sonnenjunges, Feuerjunges und Glanzjunges

    Eichelglut ( rotbraune Kätzin mit orangenen Augen)
    Mutter von Haseljunges, Nachtjunges und Glutjunges

    Dachspelz
    Mutter von Sandjunges, Sonnenjunges und Staubjunges

    Jungen:

    Sonnenjunges (cremefarbene Kätzin mit smaragdgrünen Augen)

    Feuerjunges (rotgelber Kater)

    Glanzjunges (silberhraue Kätzin)

    Haseljunges (blaugrauer Kater mit dunkelblauen Augen)

    Nachtjunges (schwarzer Kater mit orangenen Augen)

    Glutjunges (orangenrote Kätzin mit orangenen Augen)

    Smaragdjunges (hellbraun getigerte Kätzin mit blauen Augen)

    Buchenjunges (dunkelbraun getigerter Kätzin mit Bernsteinaugen)

    Abendjunges (rotbrauner Kater mit einer weißen Pfote und grünen Augen)

    Tulpenjunges (weiß-graue Kätzin)

    Schimmerjunges (silbern gestreifte Kätzin)

    Sternenjunges (schwarze Kätzin mit weißen Tupfen)

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    Ich folgte dem Gang aus der Höhle raus. Es war Morgen und der Regen hatte aufgehört. Plötzlich hörte ich jemanden rufen, erschreckte mich und roll
    Ich folgte dem Gang aus der Höhle raus. Es war Morgen und der Regen hatte aufgehört.
    Plötzlich hörte ich jemanden rufen, erschreckte mich und rollte einen Hügel hinunter. "Alles in Ordnung?", fragte mich eine braune Kätzin.
    "Nur ein paar Kratzer!", murmelte ich.
    "Ich weiß, wie man die behandeln kann!", miaute sie.
    "Komm mit. Ich heiße übrigens Lilie, und du?"
    "Wolfstern!", antwortete ich und folgte ihr zu einer kleinen Höhle auf einer Lichtung. Die Lichtung war von Dornengestrüpp umgeben und es gab noch weitere Höhlen.
    "Wolfstern ist ein lustiger Name!" Lilie schlüpfte in die Höhle und ich folgte ihr.
    "Gestern hatte ich noch gar keinen Namen."
    Ich sah mich in der Höhle um. Überall waren Kräuter.
    Sie häuften sich in Felsnischen und auf Blättern.
    "Woher hast du all diese Kräuter?", fragte ich staunend.
    "Ich habe sie im Wald gesammelt!"
    Lilie Tupfte mir eine Paste auf meine Kratzer.
    "Warum heißt du denn Wolfstern?", wollte sie wissen.
    Ich erzählte von meiner Begegnung mit den Sternenclankatzen und den Clans und sah ihre Augen immer größer werden.
    Schließlich sagte sie: "Du musst einen Clan entstehen lassen, hast aber noch keine Katzen?"
    Ich nickte. "Du brauchst noch Krieger und Schüler und...Einen Heiler?"
    "Ja!", murmelte ich. "Den Heiler hast du. Fehlt nur noch der Rest vom Clan!", rief Lilie.
    Ich sah sie überrascht an. "Du willst Heilerin im Wolfclan werden?"
    "Klar! Ich habe diese ganzen Kräuter und ich weiß wie man sie benutzt, aber dazu habe ich fast nie die Gelegenheit! Es wäre eine Ehre für mich. Und diese Lichtung wäre doch perfekt als Lager! Es ist von Dornengestrüpp umgeben und die Höhlen eigen sich doch prima als Baue!" Sie klang richtig begeistert.
    "Super!", schnurrte ich, "Aber dann brauchst du einen neuen Namen!"
    Lilie zögerte. "Also gut. Meinetwegen,"
    "Komm mit!" Ich sprang nach draußen und stellte mich auf einen Felsen.
    "Lilie, ", begann ich, "Willst du Heilerin im Wolfclan werden?"
    "Ja!", antwortete sie.
    "Dann bist du jetzt Heilerin im Clan, der erst noch entstehen muss. Ich gebe dir hiermit den Namen Liliensee.", miaute ich feierlich.
    Ich sprang vom Felsen hinunter und berührte Liliensees Nase.
    "Ich werde erst einmal jagen gehen.", miaute ich, "Kommst du mit?"
    Sie nickte. "Ich gehen in der Richtung jagen und du in dieser!" Sie verließ die Lichtung und auch ich bahnte mit einen Weg durch die Dornen.
    "Wir brauchen hier dringend einen offiziellen Eingang!", grummelte ich.
    Ich atmete die Luft ein und roch Eichhörchen.
    Ich folgte dem Geruch und sah es unter einer Tanne sitzen leise schlich ich mich an. Ich sprang und landete auf dem Eichhörnchen. Mit einem schnellen Biss tötete ich es. Da hörte ich hinter mir ein Rascheln. Ich drehte mich um und sah eine junge Kätzin aus dem Gebüsch treten.
    "Hallo!", miaute ich freundlich. "Wie heißt du?"
    "Mein Name ist Flöckchen. Du bist Wolfstern?"
    "Die bin ich. Woher weißt du das?
    "Ich hatte einen Traum. Da war ein Kater, Riesenstern hieß er glaube ich. Er meinte, er ist vom Sternenclan und ich soll mich dem Wolfclan anschließen. Ich will jagen und Kämpfen lernen. Ich war nämlich eine Hauskatze.", sprudelte es aus ihr heraus. Ich schnurrte. "Na, dann komm mit."
    Flöckchen folgte mir ins Lager.
    "Liliensee!", rief ich, "Wir haben unsere erste Schülerin gefunden."
    Ich sprang auf den Felsen. "Flöckchen, du willst in den Wolfclan aufgenommen werden. Ab jetzt wirst du Flockenpfote heißen. Du musst versprechen, dein altes Leben hinter dir zu lassen und ganz und gar im Clan zu leben."
    Flockenpfote antwortete: "Ich verspreche es. Ich hasse Trockenfutter und ich will kämpfen lernen."
    "Dann bist du jetzt meine Schülerin. Es ist aber schon spät. Am besten machst du dir im neuen Schülerbau ein Nest. Vorher essen wir aber etwas."
    Ich schob ihr mein Eichhörnchen hin.

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    Am nächsten Morgen wachte ich auf, weil ich eine Stimme hörte: "Lilie! Wo bist du?" Ich sprang auf und sauste nach draußen. Ich stand ein
    Am nächsten Morgen wachte ich auf, weil ich eine Stimme hörte: "Lilie! Wo bist du?"
    Ich sprang auf und sauste nach draußen.
    Ich stand einer roten Kätzin gegenüber. Ihre blau-grünen Augen starrten mich erschrocken an.
    "Wer bist du und was hast du mit Lilie gemacht?", fragte sie erschrocken.
    Liliensee kam aus ihrem Bau getrottet.
    "Das ist Wolfstern. Ich bin jetzt Liliensee. Und das ist Wolfstern.", erklärte sie, "Wolfstern, das ist Rose."
    "Hallo Rose!", miaute ich, "Liliensee, kannst du ihr alles erklären? Ich wollte doch Flockenpfote das jagen beibringen!" Lilie nickte. Flockenpfote sprang auf mich zu. "Bringst du mir jetzt das Jagen bei?"
    Ich schnurrte. "Ja. Komm mit." Die kleine Kätzin folgte mir in den Wald. "Erst einmal, musst du anschleichen üben. Mache es ungefähr so." Ich zeigte ihr, wie man sich anschlich. Flockenpfote machte es wirklich gut. "Dein Anschleichen ist fast perfekt, hebe nur den Schwanz ein bisschen an. Sehr gut. Jetzt atme ein. Was kannst du riechen?"
    Sie schnupperte. "Eine Maus!", flüsterte sie dann.
    Ich entdeckte die Maus unter einem Ahornbaum.
    Ich nickte Flockenpfote zu und sie fiel in ihr Jagdkauern. Leise pirschte sie sich an und sprang. Sie schaffte es, die Maus mit einem schnellen Biss zu töten. "He!", rief jemand, "Das war meine Maus!"
    Ich entdeckte einen hellbraunen Kater, mit einer Spitzmaus zwischen den Pfoten.
    Flockenpfote packte die Maus mit den Zähnen.
    "Aber ich habe sie gefangen. Du hast außerdem schon eine. Wer bist du überhaupt?"
    "Jonny ist mein Name.", antwortete der Kater.
    "Willst du dich dem Clan anschließen?", fragte Flockenpfote. "Welchem Clan?"
    "Flockenpfote, lass ihn.", befahl ich meiner Schülerin.
    Ich erzählte wieder die Geschichte mit den Clans.
    Jonny schwieg eine Weile. Dann miaute er: "Es wäre schon schön, nicht immer nur für sich selbst zu jagen!" "Du kannst es dir ja mal anschauen. Dann kannst du ja immer noch gehen.", schlug ich vor.
    Er nickte. "Komm!", miaute ich und ging in Richtung Lager.

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    "Liliensee. Wir haben vielleicht ein neues Mitglied.", rief ich als wir im Lager angekommen waren. Unterwegs hatte ich noch eine Amsel fange
    "Liliensee. Wir haben vielleicht ein neues Mitglied.", rief ich als wir im Lager angekommen waren. Unterwegs hatte ich noch eine Amsel fangen können.
    "Hallo!", miaute Liliensee, "Rose würde sich auch gerne dem Clan anschließen."
    "Was ist mit dir, Johnny?", wollte Flockenpfote wissen. Der hellbraune Kater schwieg eine Weile.
    Schließlich miaute er: "Ja. Na gut, aber falls es mir überhaupt nicht gefällt, will ich auch wieder gehen dürfen!" Ich nickte. Dann sprang ich auf den Felsen.
    "Rose, ", begann ich, "Willst du in den Wolfclan aufgenommen werden? Willst du deine Clangefährten beschützen und ihnen immer helfen?"
    "Ja.", antwortete Rose.
    "Dann gebe ich dir den Namen Rosenduft. Ich bin mir sicher, du wirst ein wichtiges Mitglied dieses Clans sein." Ich wandte mich Johnny zu.
    "Willst auch du aufgenommen werden?"
    "Klar." "Dann wirst du ab jetzt Feldkralle heißen.", endete ich. "Was machen wir jetzt?", wollte Flockenpfote wissen.
    "Jetzt rufen wir die neu ernannten Krieger bei ihren Namen. "Rosenduft! Feldkralle!", riefen Liliensee, Flockenpfote und ich. Wir waren ein bisschen zu wenig Katzen. Plötzlich kamen zwei Stimmen dazu.
    Dann herrschte Stille. Ich drehte mich um.
    Ein weiße Kätzin mit braunen Tupfen und eine blaugraue Kätzin standen neben dem Felsen und schauten zu mir hoch.
    "Ist das hier ein Clan?", fragte die blaugraue.
    "Dieser Clan entsteht gerade erst!", stellte ich klar, "Jeder kann hier mitmachen!"
    "Bitte, nimm uns auf!", bat mich die weiße Kätzin, "Ich bin Flammenfeder und das ist Blauspritzer. Der Sonnenclan ist untergegangen."
    Ich blinzelte sie an. "Natürlich nehme ich euch auf! Kommt nach vorne!"
    Die beiden Kätzinnen traten an den Felsen.
    "Blauspritzer und Flammenfeder, ihr wollt in diesen Clan aufgenommen werden. Nun seid ihr Mitglieder des Wolfclans. Ich bin Wolfstern."
    Ich sprang hinunter und berührte sie an den Nasen.
    "Habt ihr Hunger? Wir haben nicht viel, aber wir können ja noch einmal jagen gehen!"
    "Ja, danke!", miaute Flammenfeder, "Wir werden später jagen. Danke, dass wir aufgenommen wurden!"
    Wir teilten uns die spärliche Beute, die wir hatten, aber zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, das wir ein Clan waren. Wir waren nicht viele, würden aber bestimmt noch mehr werden.

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    "Wer seid ihr?", kam ein Ruf von draußen. Flammenfeder und Blauspritzer, die Wache gehalten hatten, hatten offensichtlich jemanden entdeckt
    "Wer seid ihr?", kam ein Ruf von draußen.
    Flammenfeder und Blauspritzer, die Wache gehalten hatten, hatten offensichtlich jemanden entdeckt.
    Ich trottete nach draußen. Zwei junge Katzen saßen auf der Lichtung und sahen sich ängstlich um.
    Ich trat zu ihnen und blickte sie freundlich an.
    "Hallo! Wer seit ihr?", fragte ich.
    "Ich heiße Adler. Das ist meine Schwester Salbei!", antwortete der Kater. Mir viel auf, wie dünn die beiden waren. "Wollt ihr etwas essen? Wir haben eine Maus übrig!", bot ich ihnen an.
    Dankbar nahmen sie an. Flockenpfote gesellte sich zu uns. "Hallo! Ich bin Flockenpfote, woher kommt ihr? Und warum seid ihr so dünn?"
    "Wir sind Streuner!", antwortete Salbei mit vollem Mund. "Unsere Zweibeiner hatten uns ausgesetzt, als wir noch fast Junge waren. Wir konnten nicht jagen, also haben wir gefressen, was wir finden konnten. Das war nicht sehr viel.", fuhr Adler fort.
    "In einem Clan kann das nicht passieren!", miaute Flockenpfote. Ich schaute sie belustigt an.
    Sie gab schon mit dem Clan an, dabei war sie gerade mal eine Woche hier.
    "Was ist denn ein Clan?", fragte Salbei verwirrt.
    "Kann ich es ihnen erklären?" Flcokenpfote sah mich bittend an. Ich nickte ihr zu. Als sie geendet hatte, sahen die beiden Katzen uns groß an.
    "Du hast neun Leben? Und ihr jagt für alle in eurem Clan?" Salbei sah Adler an. "Das wäre doch das Richtige für uns!" Ihr Bruder nickte zustimmend.
    "Kannst du uns bitte aufnehmen?", bat mich Adler.
    Ich nickte und sprang wieder einmal auf den Felsen.
    "Ich bitte den Sternenclan auf diese jungen Katzen herab zu sehen. Sie hatten ein hartes Leben, jetzt sollen sie in den Clan aufgenommen werden. Salbei, du wirst jetzt Salbeipfote heißen. Flammenfeder, willst du sie ausbilden?"
    Die Kätzin sah mich glücklich an. "Ja."
    "Dann wirst du ihr Mentor sein. Gib alles Wissen aus deinem altem Clan an sie weiter und bring ihr alles bei. Adler, du wirst Adlerpfote heißen. Blauspritzer, würdest du ihn übernehmen?" "Klar!"
    Blauspritzer trat vor und berührte ihren neuen Schüler an der Nase. "Salbeipfote! Adlerpfote!", riefen die anwesenden Katzen.
    "Und jetzt gehen wir zurück in unsere Baue und schlafen noch eine Stunde. Es ist schließlich schon fast Nacht.", verkündete ich und zog mich in meinen Bau zurück. "Flockenpfote, zeig den beiden bitte den Schülerbau!"

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    "Wolfstern!", hörte ich eine Stimme. "Ja, was gibt es?" Rosenduft stand vor mir. "Du solltest jetzt besser die Patroullien e
    "Wolfstern!", hörte ich eine Stimme. "Ja, was gibt es?"
    Rosenduft stand vor mir. "Du solltest jetzt besser die Patroullien einteilen." "Ich komme schon."
    Die Katzen warteten schon. "Du brauchst wirklich einen zweiten Anführer!", bemerkte Flammenfeder.
    Ich nickte ihr zu, darüber hatte ich auch schon nachgedacht.
    "Blauspritzer, du führst eine Jagdrotte an. Nimm mit, wen du willst. Ich führe eine Grenzpatrouille an. Feldkralle, Flockenpfote, ihr kommt mit."
    Ich führte meine Patrouille in den Wald hinein.
    Plötzlich hörte ich Jaulen und das ängstliche Miauen einer Katze. Ich ssprintete los, die anderen folgten mir.
    Wir sahen drei Füchse, die eine Kätzin und drei Junge Katzen in die Enge getrieben hatten.
    "Wir müssen ihnen helfen!", jaulte ich und stürzte mich auf den ersten Fuchs.
    Flockenpfote half mir, während Feldkralle der Kätzin zu Hilfe eilte. Ich kratzte um mich und biss den Fuchs, kriegte aber auch seine Krallen zu spüren
    Wir waren zu wenige und die Füchse waren zu stark. Plötzlich hörte ich ein Jaulen. Katzen stürzten sich auf die Füchse. Ein weißer Kater half mir und Flockenpfote den Fuchs zu vertreiben.
    Endlich war Stille eingekehrt. Ich trottete zu der Kätzin, sie blutete aus einem Riss am Bauch.
    Sie war schwach und konnte die Augen kaum offen halten. Ihre Jungen saßen um sie herum.
    Eine braun getigerte Kätzin trat zu ihnen und sah sie mitleidig an. "Sie ist tot!", miaute eines der Jungen, eine Kätzin mit weißem Fell. Ihre Stimme war voller Kummer. Die drei waren ungefähr so alt wie Flockenpfote. Ich trat dazu und legte ihr den Schwanz um die Schultern. "Wir bringen euch jetzt in den Clan. Liliensee, unsere Heilerin kann eure Kratzer verarzten. Eure Mutter nehmen wir natürlich mit. Wir heißt ihr?" Die Kätzin zögerte. "Ich heiße Licht, das sind meine Schwester Silber und mein Bruder Igel." Ich nickte, dann sah ich die übrigen Katzen an. "Ich danke euch. Ihr habt und geholfen. Kommt auch ihr mit ins Lager, wir werden eure Kratzer versorgen." Der weiße Kater, der mir mit dem Fuchs geholfen hatte, trat vor. "Ich heiße Minz. Das sind Efeu, Milo und Kati. Wer seit ihr?"
    "Ich bin Wolfstern, das sind Feldkralle und meine Schülerin Flockenpfote."
    Der Kater nickte. "Wir kommen mit."
    Flockenpfote trat vor. "Ich kann euch auf dem Weg von den Clans erzählen."

    Als wir im Lager ankamen waren die Jäger schon zurück. Liliensee rannte erschrocken aus ihrem Bau. "Was ist passiert?" Die Heilerin starrte auf den Leichnam der Kätzin. "Ich erzähle es dir später. Ist jemand verletzt?" Es gab viele Katzen die Kratzer hatten, aber keine sehr schlimme Wunde. Während Liliensee die Wunden verarztete, erzählte Flockenpfote vom Clanleben. "Flockenpfote, dränge sie nicht.", ermahnte Flammenfeder sie.
    Liliensee untersuchte Licht, Silber und Igel.
    "Was ist das?", wollte Licht wissen. "Das ist Thymian. Es hilft gegen den Schock."
    "Wir werden eure Mutter begraben, wenn es euch nichts ausmacht. Vorher halten wir Totenwache, um sie zu ehren.", miaute ich an Silber gewandt. Zögernd nickte sie.
    Milo sprach mit Flockenpfote. "Damit ich das richtig verstehe, das hier ist ein Clan und wenn wir wollen, können wir aufgenommen werden?"
    "So ist es!", antwortete ich anstatt Flockenpfote.
    "Können wir erst einmal schauen, wie das Clanleben ist?" "Natürlich. Keiner wird gezwungen, mit zu machen."

    Ein paar Tage später saß ich auf dem Felsen.
    Alle Katzen hatten sich entschieden, dem Clan beizutreten. "Efeu, Minz, Milo, Kati, versprecht ihr, dem Wolfclan treu zu sein und ihn wenn nötig mit eurem Leben zu beschützen?"
    "Ich verspreche es!", miauten die Katzen im Chor.
    "Dann sollt ihr jetzt Krieger des Wolfclans sein.
    Efeu, ab jetzt wirst du Efeublatt heißen. Minz, du wirst Minzblatt heißen.", verkündete ich. "Milo, du wirst Nebelwind heißen. Und du, Kati, wirst ab jetzt Sonnenlicht genannt werden. Ihr vier seit jetzt Krieger."
    "Efeublatt, Minzblatt, Nebelwind, Sonnenlicht!", rief der Clan die Namen der neuen Krieger.
    Ich blickte zu Igel, Silber und Licht. "Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist seine Mutter zu verlieren. Doch man muss nach vorne sehen, ihr werdet auch noch Freude im Leben haben. Ihr wollt in den Clan aufgenommen werden. Igel, du wirst jetzt Igelpfote heißen. Deine Mentorin wird Rosenduft sein." Rosenduft trat vor und berührte Igelpfotes Nase. "Silber, du wirst Silberpfote heißen. Dein Mentor wird Feldkralle sein." Auch Feldkralle berührte seine neue Schülerin an der Nase.
    "Licht, du wirst Lichtpfote genannt werde-" "Stopp!", rief Licht. "Was ist?" "Ich...Ich will keine Kriegerin werden!", verkündete sie. Ich sah sie erstaunt an.
    "Ich würde viel lieber Heilerkatze werden!", miaute sie leise. Ich suchte Liliensees Blick. "Heilerkatze sein, ist schwer. Liliensee, glaubst du sie kann es?"
    Liliensee nickte entschlossen. "Sie kann sich Kräuter gut merken. Sie würde eine gute Heilerkatze sein!"
    "Na dann! Du wirst Lichtpfote genannt werden. Du wirst als Heilerschülerin von Liliensee ausgebildet werden!" "Igelpfote, Silberpfote, Lichtpfote!"
    Ich schnippte mit dem Schwanz, um für Ruhe zu sorgen. "Wir brauchen einen zweiten Anführer!", miaute ich laut und augenblicklich trat Stille ein.
    "Viele von euch würden sich dafür eignen. Die Wahl ist mir schwer gefallen, doch ich habe entschieden, dass Feldkralle der zweite Anführer des Wolfclans sein wird." Feldkralle trat überrascht vor. "Feldkralle! Feldkralle!" Ich sah stolz auf meinen Clan herab.

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    Es waren einige Monde vergangen. Kiefernzweig und Graupfote waren dem Clan beigetreten. Ich schlich durch den Wald und schnupperte in die Luft. Ich ro
    Es waren einige Monde vergangen. Kiefernzweig und Graupfote waren dem Clan beigetreten.
    Ich schlich durch den Wald und schnupperte in die Luft.
    Ich roch...Katzen! Es waren keine Clankatzen. "Ich weiß, dass ihr da seid! Zeigt euch!", miaute ich laut.
    Zwei Kätzinnen traten aus dem Gebüsch. Die eine war weiß, mit schwarzen Flecken, die andere schwarz mit weißen Pfoten. "Wer seit ihr?", fragte ich.
    "Ich heiße Seele.", antwortete die weiße. "Und ich bin Thrisher. bist du Wolfstern?", fragte die junge Kätzin. "Die bin ich. Woher weißt du das?"
    "Ich hatte einen Traum...Da war ein Kater, er hieß Löwenherz. Er sagte mir, ich soll in den Wald gehen und den Wolfclan suchen, damit du mich aufnehmen kannst." "Löwenherz." Löwenherz hatte mir eines meiner Leben gegeben. Ich nickte. "In Ordnung. Komm mit und ich nehme dich auf. Willst du auch in den Clan, Seele?" Sie nickte. "Ich habe Thrisher im Wald getroffen. Sie hat mir von ihrem Traum erzählt, ja ich will auch in den Clan." "Na dann kommt!"

    "Katzen des Wolfclans!", rief ich meine Clangefährten zusammen, "Wir haben zwei neue Clangefährten. Seele, komm her." Seele trat vor.
    "Du musst versprechen, dem Wolfclan treu zu sein und ihn wenn nötig mit deinem Leben zu beschützen. Versprichst du es?" "Ja!", sagte Seele mit fester Stimme. "Dann wirst du von jetzt an Seelenkralle heißen. Wir heißen dich im Clan willkommen." "Seelenkralle. Seelenkralle!", riefen die übrigen Katzen die neue Kriegerin bei ihrem Namen. "Thrisher, du wirst ab jetzt Gewitterpfote genannt werden. Du brauchst einen Mentor. Efeublatt, willst du ihr Mentor sein?" "Natürlich!", schnurrte Efeublatt und berührte ihre Schülerin an der Nase. "Gewitterpfote! Gewitterpfote."
    "Ist das hier der Wolfclan?", miaute eine Stimme.
    Eine Kätzin stand im Lagereingang.
    "Ja, das ist er.", knurrte Nebelwind.
    "Dann bin ich ja angekommen. Ich bin hier, um eine Kriegerin zu werden. Mein Name ist Echo, ich bin viele Monde lang gereist."
    "Echo, du kannst gerne aufgenommen werden.", miaute ich, "Doch du musst schwören, den Clan, wenn nötig, mit deinem Leben zu beschützen."
    Echo nickte nur. "Ich verspreche es."
    "Dann wirst du ab jetzt Echoklang genannt werden.
    Sei willkommen." "Echoklang! Echoklang!"

    9
    Es war Morgen. Die Morgenpatrouille war bereits weg. Ich spürte die warme Sonne auf meinem Pelz, es war Blattgrüne. Ich wollte gerade mit Flockenpfo
    Es war Morgen. Die Morgenpatrouille war bereits weg.
    Ich spürte die warme Sonne auf meinem Pelz, es war Blattgrüne. Ich wollte gerade mit Flockenpfote zum Kampftraining gehen, als ich jemanden rufen hörte: "Wolfstern!" Seelenkralle, die die Morgenpatrouille angeführt hatte kam auf mich zu.
    Echoklang und Sonnenlicht hatten zwei Katzen in die Mitte genommen, einen getigerten Kater und eine schwarz-weiße Kätzin. Der Kater musste die Kätzin stützen, sie sah sehr erschöpft aus. "Wir haben die zwei im Wald gefunden. Sie meinen, sie brauchen einen Platz, wo sie eine Weile bleiben können!", berichtete Seelenkralle. Ich nickte ihr zu, dann sprach ich die Fremden an: "Wer seit ihr?" "Ich heiße Tigerstreif und das ist meine Gefährtin Amselfeder."
    "Und weshalb seit ihr hier her gekommen? Wollt ihr euch dem Clan anschließen?"
    "Eigentlich haben wir einen Platz gesucht, an dem wir kurz bleiben könnten. Amselfeder wird bald Junge bekommen.", miaute Tigerstreif.
    Ich musterte Amselfeder. "Es wäre aber bestimmt schön, in einem Clan zu leben. Meine Schwester hat sich auch einem angeschlossen. Der Schattenclan, hieß er glaube ich. Wie heißt dieser hier?", miaute die Kätzin. "Du bist im Wolfclan. Es ist in Ordnung, wenn ihr hier bleibt. Seht es euch erst einmal an, dann könnt ihr entscheiden, ob ihr bleiben wollt.", bot ich ihr an. Sie nickte. "Ich glaube wir haben noch einen leeren Bau, Amselfeder könnte dort einziehen.", miaute Echoklang. "Gut. Kannst du ihn ihr zeigen?" "Natürlich. Kommt mit."Amselfeder und Tigerstreif folgten ihr über die Lichtung
    Ich winkte Flockenpfote zu mir: "Komm, es steht noch Kampftraining auf dem Programm."

    "Ich muss schon sagen, du wirst immer besser. Bald könntest du schon eine Kriegerin sein.", schnurrte ich, als ich mich mit Flockenpfote auf den Heimweg machte. "Wolfstern!" Gewitterpfote kam mir entgegen gerannt. "Efeublatt schickt mich. Die Abendpatrouille hat zwei Eindringlinge gefunden. Sie sind jetzt im Lager, ich soll dich holen kommen."
    "Schon wieder zwei Eindringlinge!", miaute ich überrascht, "Heute ist wohl ein ereignisreicher Tag."
    Wir liefen zum Lager. "Und wer seid ihr?", fragte ich die zwei Kater, die in der Lagermitte saßen.
    Der silberne Kater neigte den Kopf. "Ich heiße Flimmer, das ist mein Bruder Schwalbe." Er wies mit dem Kopf auf den schwarzen Kater.
    "Und was macht ihr in unserem Territorium?", wollte ich wissen. "Wir haben von den Katzen gehört, die hier im Wald leben. Wir wollten dich fragen, ob du uns aufnehmen kannst.", antwortete Schwalbe.
    "Ihr könnt aufgenommen werden. Jetzt sofort?"
    Die beiden Kater nickten. "Nun gut..." Ich sprang auf den Versammlungsfelsen. "Katzen des Wolfsclans. Versammelt euch bitte." Ich wartete, bis alle Katzen vor mir unter dem Felsen saßen.
    "Katzen des Wolfclans. Wir haben zwei neue Clangefährten. Flimmer, Schwalbe, tretet vor." Die beiden traten vor. "Ihr wollt in den Clan aufgenommen werden, ihr wollt Krieger des Wolfclans werden. Versprecht ihr, den Wolfclan zu schützen, selbst wenn es euer Leben kostet?"
    "Ich verspreche es.", miaute Flimmer. "Ich verspreche es.", miaute Schwalbe.
    "Dann heißen wir euch willkommen. Flimmer, du wirst Funkenblick heißen. Schwalbe, du wirst Schwalbenflügel heißen. " "Schwalbenflügel! Funkenblick!", hieß der Clan die neuen Mitglieder willkommen. Ich sprang vom Felsen herab und ging herüber zu Liliensee. "Wir macht Lichtpfote sich als Heilerschülerin?", fragte ich. "Großartig! Sie kann sich Kräuter gut merken. Gestern waren wir bei der Mondhöhle.", schnurrte sie. "Was ich noch fragen wollte, hast du dir Amselfeder mal angeschaut?"
    "Ja. Ihre Jungen werden in spätestens 2 Wochen kommen." Ich war überrascht. "Dann haben wir ja bald eine Königin. Hoffen wir, dass die beiden sich dem Clan anschließen, Junge würden uns stärken."
    Mit diesen Worten wandte ich mich ab und trottete zu meinem Bau.

    10
    Ich kam gerade von einer Jagdpatrouille zurück. Ich legte ein Eichhörnchen, einen Fisch und eine Maus auf den Frischbeutehaufen. Da sah ich Silberpf
    Ich kam gerade von einer Jagdpatrouille zurück.
    Ich legte ein Eichhörnchen, einen Fisch und eine Maus auf den Frischbeutehaufen. Da sah ich Silberpfote auf mich zurennen. "Wolfstern, ich soll dir sagen, dass Liliensee bei Amselfeder ist. Sie bekommt ihre Jungen!", miaute die kleine Kätzin aufgeregt. "Sie bekommt ihre Jungen?", fragte ich, genauso aufgeregt wie die Schülerin. "Ja. Liliensee und Lichtpfote sind bei ihr." Ich murmelte Silberpfote einen Dank zu und ging zur Kinderstube. Tigerstreif saß davor und passte auf, dass niemand hereinkam.
    "Geht es Amselfeder gut?", erkundigte ich mich.
    Er wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als Lichtpfote aus dem Bau kam. "Amselfeder geht es gut, sie hat drei gesunde Junge.", verkündete sie.
    Tigerstreif schlüpfte in den Bau. Ich lief zum Frischbeutehaufen, wo Flockenpfote, Adlerpfote und Salbeipfote sich ein Eichhörnchen teilten. "Flockenpfote, morgen hast du eine Jagdprüfung. Ich werde dir zusehen und dann werden wir wissen, ob du genug gelernt hast um eine Kriegerin zu sein.", teilte ich ihr mit. Flockenpfote riss die Augen auf.
    "Ich habe schon morgen meine Jagdprüfung? Das heißt, ich werde morgen vielleicht Kriegerin?"
    "Ja. So ist es.", schnurrte ich. Ich nahm mir eine Maus und begann zu essen.

    Am nächsten Morgen schlüpfte ich aus der Kinderstube heraus und sah Flockenpfote schon in der Lagermitte auf mich warten. "Hast du Amselfeders Jungen gesehen?", wollte sie wissen.
    "Ja, ich habe sie gerade besucht. Sie heißen Buchenjunges, Dunkeljunges und Maulwurfsjunges.", antwortete ich ihr, "Flockenpfote, fang beim Ahornbaum an zu jagen." Sie nickte und sprang davon. Leise folgte ich ihr durch den Wald. Sie entdeckte eine Maus und schlich sich an sie an. Dann sprang sie und tötete die Maus mit einem schnellen Biss. Dann schlich sie sich an eine Wühlmaus an. Flockenpfote duckte sich schon zum Sprung, doch dann hielt sie inne. Plötzlich sprang sie auf und rannte in den Wald. Überrascht folgte ich ihr. Da hörte ich ein Wimmern. Ich rannte schneller, in die Richtung des Geräuschs und kam vor einer Kiefer zum Stehen. Flockenpfote hatte sich vor eine magere, gelbe Kätzin mit einem Bündel im Maul gekauert.
    Schnell erkannte ich, dass dieses Bündel ein Junges war. Flockenpfote mich erleichtert an. "Sie ist schwach und ich weiß nicht, ob das Junge noch lebt!", miaute sie verzweifelt. Ich legte mich vor die Kätzin auf den Boden. "Kannst du mich hören?", fragte ich leise. Die Kätzin wimmerte. Ich drückte mein Ohr gegen das Junge. Es atmete, aber nur noch flach. "Lasst mein Junges in Ruhe!", miaute die Kätzin. "Wir wollen es dir nicht wegnehmen, wir wollen dir helfen!", miaute Flockenpfote.
    "Bitte gib Flockenpfote das Junge, ich helfe dir in unser Lager.", bat ich. Die Kätzin sah mich verunsichert an. "Bitte!", sagte Flockenpfote, "Im Lager haben wir eine Heilerkatze. Liliensee kann euch helfen, sie kann dein Junges retten!"
    "Es ist mein letztes Junge. Alle anderen sind tot.", flüsterte die Kätzin. "Dieses hier wird leben!", versicherte Flockenpfote. "Wie heißt du?", fragte ich.
    "Sonnenfeuer." "Sonnenfeuer, bitte gib Flockenpfote dein Junges, wir wollen ihm nichts Böses"
    Zögernd übergab Sonnenfeuer Flockenpfote ihr Junges. "Danke!", flüsterte ich. Dann stützte ich sie und so gelangten wir ins Lager.
    "Wolfstern, was ist passiert?", rief Lichtpfote entsetzt und rannte auf uns zu. "Ich weiß es nicht.", seufzte ich. Lichtpfote beschnüffelte das Junge, dann packte sie es und lief in Richtung Heilerbau. "Rubin!", rief Sonnenfeuer. Liliensee stürzte aus dem Bau und rannte auf uns zu. Sie half mir, Sonnenfeuer zum Heilerbau zu bringen. Dort war schon Lichtpfote und untersuchte das Junge. Liliensee schnippte mit dem Schwanz und gab mir so zu verstehen, dass ich gehen sollte.
    Draußen sprang ich auf den Felsen und rief eine Clanversammlung ein. "Katzen des Wolfclans.", begann ich, "Ich und Flockenpfote haben Sonnenfeuer und ihr Junges bei der großen Kiefer gefunden. Ich bin mir allerdings sicher, das Liliensee sie retten kann. Auch wenn Flockenpfote ihre Jagdprüfung nicht machen konnte, sie hat Sonnenfeuer gefunden. Sie ist eine Kriegerin.
    Tritt bitte vor." Sie trat vor und ich sprang zu ihr hinunter und legte ihr die Nase auf den Kopf.
    "Sternenclan, diese Kätzin hat sich als wahre Kriegerin bewiesen. Jetzt soll sie eine Kriegerin werden. Flockenpfote, du wirst von diesem Augenblick an Flockensturm heißen. Wir ehren deinen Mut und dein Mitgefühl und du bist jetzt eine Kriegerin." "Flockensturm! Flockensturm!", riefen die Katzen den Namen der neuen Kriegerin. Ich ging noch einmal zum Heilerbau und sah nach Sonnenfeuer und ihrem Jungen. Sie schliefen.
    "Sie werden doch überleben, oder?" "Ja, ich glaube schon.", miaute Liliensee zuversichtlich und ich seufzte erleichtert.

    11
    Als ich am nächsten Morgen aus meinem Bau schlüpfte, sah ich Flockenpfote schweigend den Lagereingang bewachen. "Flockenpfote, du kannst dich jetzt ausruhen. Deine Nachtwache ist beendet.", miaute ich ihr zu. Die junge Kriegerin nickte dankbar und machte sich auf dem Weg zum Kriegerbau.
    Ich teilte die Patrouillen ein. Efeublatt führte die Morgenpatrouille an, Echoklang leitete eine Jagdrotte.
    Ich ging zu Liliensee. "Wie geht es Sonnenfeuer und ihrem Jungen?", fragte ich sie. Liliensee sah erschöpft aus, offenbar war sie die ganze Nacht wachgeblieben um die beiden zu beobachten.
    "Es geht ihnen schon besser. Amselfeder ist vorhin gekommen und hat Rubin gesäugt. Sonnenfeuer hat keine Milch für sie. Ich habe ihr eine Maus gegeben, aber sie sind beiden noch sehr erschöpft.", antwortete sie. Ich nickte verständnisvoll, dann sprang ich wieder nach draußen. Normalerweise war ich um diese Zeit mit Flockensturm trainieren, aber jetzt war sie eine Kriegerin. Ich hatte gerade beschlossen jagen zu gehen, als Gewitterpfote in das Lager gestürzt kam. "Wolfstern, wir sind auf Katzen in unserem Territorium gestoßen und sie sind nicht friedlich gestimmt!", keuchte sie. "Wo?", wollte ich wissen. "Beim See." "Ich werde mit Verstärkung kommen. Sonnenlicht, Flammenfeder, Salbeipfote, ihr kommt mit.", befahl ich. Flockensturm stürzte aus dem Kriegerbau. "Ich will auch mit!" Ich nickte. "Kommt!", rief ich und stürmte in den Wald.
    Als wir am See waren, sah ich Efeublatt, Seelenkralle und Schwalbenflügel mit 5 Katzen kämpfen. Sie waren ihnen weit unterlegen und es sah nicht gut für sie auf. "Helft ihnen!", rief ich und stürzte mich auf einen der Kater, die Efeublatt in die Enge getrieben hatten. Ich nagelte ihn am Boden fest, doch der andere zerrte mich herunter. Da stürzten sich Salbeipfote und Gewitterpfote auf ihn und bearbeiteten ihn mit den Krallen. Efeublatt und ich griffen den ersten Kater wieder an und hielten ihn fest. Keuchend blickte ich mich um und sah, wie die fremden Katzen von meinen Clangefährten festgehalten wurden. "Was wollt ihr hier und warum habt ihr meine Krieger angegriffen?", fauchte ich sie an. "Dieser Wald sollte uns gehören!", knurrte der weiße Kater, der von Salbeipfote und Gewitterpfote gefangen war. Salbeipfote fuhr ihre Krallen über sein Gesicht und er jaulte auf. "Ich mache euch ein Angebot. Wir lassen auch fliehen und ihr werdet nie mehr hier her zurückkommen, es see denn ihr wollt, das wir euch die flohverseuchten Pelze in Fetzten reißen.", schlug ich ihm vor. Er knurrte. "Was hast du gesagt?" "In Ordnung!", zischte er. Ich gab ein Zeichen und einen Moment später rannten die Fremden ins Unterholz davon. "Ist jemand verletzt?", erkundigte ich mich. "Seelenkralle hat eine üble Bisswunde an der Schulter, aber ansonsten keine ernsthaften Verletzungen.", erwiderte Efeublatt.
    "Dann gehen wir wieder ins Lager. Ich sage Feldkralle, er soll hier her eine extra Patrouille schicken, um sicher zu gehen, dass sie weg sind."

    Als wir wieder im Lager waren und alle Wunden versorgt waren, beschloss ich ein Nickerchen zu machen. Ich beobachtete, wie Amselfeders Jungen das erste Mal die Kinderstube verließen. Ihre Mutter zeigte ihnen alles und nannte ihnen die Namen von sämtlichen Kriegern und Schülern die es gab.
    Ich dachte darüber nach, ob die fremden Angreifer eine Bedrohung darstellen würden, verwarf den Gedanken aber sofort wieder. Ein paar flohverseuchte Streuner konnten gegen trainierte Krieger nichts ausrichten.

    12
    Ein paar Monde waren vergangen. Honigherz hatte sich mit ihren Jungen dem Clan angeschlossen.
    Obwohl die Blattleere sich dem Ende zuneigte, hatten wir noch reichlich Frischbeute. Ich döste im verbliebenen Licht der untergehenden Sonne.
    "Wolfstern! Es ist dringend!", hörte ich eine Stimme.
    Ich schreckte hoch und sah ein Junges vor mir im Gras stehen. Der kleine Kater hatte Sterne in seinem hellbraunen Fell und er sah mich besorgt an.
    "Wer bist du?" "Ich heiße Eiche. Ich war der Bruder von Echoklang und ich habe eine schlimme Nachricht für dich und deinen Clan."
    "Was ist passiert?", rief ich alarmiert. "Noch ist nichts passiert, aber es wird etwas passieren. Etwas Schlimmes. Großes Unglück wird über euch hereinbrechen, ihr werdet von Hunger und von Krankheit geplagt werden und das Blut deiner Krieger wird in nicht allzu ferner Zukunft den Boden unter deinen Pfoten tränken.", miaute der kleine Kater ernst. "Aber, wie können wir es verhindern?", fragte ich verzweifelt. "Du kannst nichts tun. Ihr könnt nur überleben, wenn die helle Katze, die dunkle Katze und die leuchtende Katze die Quelle des Unglücks finden und besiegen, bevor es zu spät ist."
    Ich schwieg. Dann miaute ich: "Wer ist es? Die helle Katze, die dunkle Katze und die leuchtende Katze, wer ist damit gemeint?"
    "Ich weiß es nicht. Ich habe dir alles gesagt was ich weiß. Du musst die Katzen finden, ob in deinem Clan, oder außerhalb. Du musst der Sache auf den Grund gehen, rette deinen Clan und damit meine Schwester. Ich bin gestorben, aber Echoklang soll leben. Handle schnell. Lebe wohl, der Sternenkatzen werden immer mit dir sein." Mit diesen Worten verschwand er und ich wachte auf dem Flecken Gras vor meinem Bau auf. Ich sprang auf die Pfoten und rannte zu Liliensees Bau. Sie kam ebenfalls herausgeeilt. "Komm mit, in deinen Bau. Wir müssen reden.", rief die Heilerin mir zu und schlüpfte in meinen Bau. Ich eilte nach. "Ich hatte einen Traum...", begann sie, "Ich habe Katzen gesehen, Wolfstern, Wolfclankatzen, die abgemagert waren, so dass sie nur noch Knochen unter ihrem Pelz waren, Katzen, die vor Schmerzen geschrien haben und sich am Boden krümmten und ich stand daneben, während sie in ihrem Blut lagen und ich konnte nichts tun!", sieh hörte sich verzweifelt an.
    "Es war eine Botschaft!", flüsterte Liliensee und sah mich hilflos an, "Das wird mit uns passieren!"
    Ich sah sie an und teilte stumm ihren Kummer.
    "Ich hatte Besuch von Echoklangs totem Bruder Eiche. Er sagte, das Unglück über uns kommen wird, Hunger und Krankheit und wir alle sterben werden, wenn nicht die helle Katze, die dunkle Katze und die leuchtende Katze die Quelle vom Unglück finden und zerstören.", berichtete ich ihr. Liliensee sah mich an.
    "Dann müssen wir die drei Katzen finden, Wolfstern! Es ist die einzige Hoffnung, die wir noch haben."
    "Das weiß ich! Ich weiß nur nicht, wie. Wir sollten uns schlafen legen, vielleicht kriegen wir ja noch einen zweiten Traum!", schlug ich vor und Liliensee nickte und verließ den Bau. Ich schloss die Augen, konnte jedoch nicht schlafen. Draußen war gerade die Abendpatrouille losgezogen. Als ich aus meinem Bau trat sah ich Flockensturm, die sich mit Salbeipfote und Silberpfote ein Eichhörnchen teilte.
    "Hallo Wolfstern!", begrüße Flockensturm mich, "Willst du auch etwas essen? Es gibt reichlich Frischbeute!" "Nein, danke!", antwortete ich, "Ich habe keinen Hunger. Ich wollte nur einen Spaziergang machen." Während ich über die Lichtung lief, dachte ich noch einmal über Eiches Worte nach. Die helle Katze, die dunkle Katze und die leuchtende Katze, wer war das? Aus seinen Worten hatte ich nur verstanden, dass wir in Gefahr waren. In Todesgefahr.

    13
    "Ich übernehme die Morgenpatrouille!", miaute ich Feldkralle zu. "Ich nehme Sonnenlicht, Minzblatt, Efeublatt und Gewitterpfote mit." Zusammen mit den vier Katzen machte ich mich auf den Weg.
    Ich schnupperte besonders gründlich, hielt Ausschau nach merkwürdigen Gerüchen, doch ich entdeckte nichts Merkwürdiges. Ich hörte Vögel zwitschern und es roch normal, es war immer noch Blattgrüne. Wir markierten unsere Grenzen und machten uns wieder auf den Heimweg. >Ich sah abgemagerte Katze, die nur noch Knochen unter ihrem Pelz waren, Katzen die sich vor Schmerzen am Boden gekrümmt haben und ich stand daneben und konnte nichts tun!<, hörte ich Liliensee in meinen Gedanken, immer und immer wieder. >Nur die helle Katze, die dunkle Katze und die leuchtende Katze können euch retten.<
    Was bedeutete das? "Halt!", hörte ich plötzlich Sonnenlicht rufen. Ich schreckte auf. Vor uns standen vier Katzen. "Wer seit ihr?", wollte Minzblatt wissen. "Ich heiße Ahornfeder. Das ist mein Gefährte Silberlicht und das sind meine Jungen Wolke und Regen.", antwortete die goldbraune Kätzin.
    "Und was wollt ihr in unserem Territorium?", ergriff ich das Wort. "Wir haben von einem Clan gehört und wollten uns gerne anschließen.", miaute Silberlicht.
    "Also gut!", sagte ich, "Kommt mit in unser Lager, wir haben heute sowieso noch 2 andere Zeremonien geplant, da können wir euch ja gleich auch aufnehmen." Wir gingen ins Lager, wo ich Salbeipfote und Adlerpfote schon sitzen sah. Sie hatten heute ihre Prüfung abgelegt.
    Rubinjunges kam auf mich zugerannt. "Werde ich jetzt Schüler?", fragte sie aufgeregt. "Ja!", schnurrte ich. Dunkeljunges, Maulwurfjunges und Buchenjunges kamen ebenfalls angesprungen.
    "Warum können wir nicht auch heute Schüler werden?", maulte Dunkeljunges. "Das dauert noch einen Mond!", antwortete ihnen Amselfeder, "Ihr wisst genau, dass Rubinjunges ein bisschen älter ist als ihr." Ich nickte ihr zu, dann sprang ich auf den Versammlungsfelsen. "Katzen des Wolfclans!", rief ich, als alle Katzen sich versammelt hatten, "Heute haben wir mehrere Zeremonien. Salbeipfote, Adlerpfote, ihr sollt heute Krieger werden. Sind sie bereit?", fragte ich ihre Mentoren Flammenfeder und Blauspritzer. "Ja!", schnurrte Flammenfeder. "Ja!", miaute auch Blauspritzer. "Dann gebe ich euch jetzt eure Kriegernamen. Salbeipfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger zu ehren, selbst wenn es dein Leben kostet?" "Ich verspreche es!", miaute sie. "Und du, Adlerpfote?" "Ich verspreche es ebenfalls!" Ich schnurrte. "Dann seit ihr ab heute Krieger! Salbeipfote, du wirst ab jetzt Salbeibart heißen. Wir ehren deine Geschicklichkeit und heißen dich jetzt als Krieger willkommen!", verkündete ich. "Salbeibart! Salbeibart!", riefen die Wolfclankatzen. "Adlerpfote, du wirst Adlerfang heißen! Wir ehren dein Mitgefühl und heißen dich ebenfalls als Krieger willkommen!" "Adlerfang! Adlerfang!" "Nun haben wir vier Katzen, die sich ebenfalls anschließen wollen. Ahornfeder und Silberlicht! Versprecht ihr, diesen Clan immer zu beschützen, und sei es mit eurem Leben?" "Wir versprechen es!", miauten die beiden feierlich. "Dann heißen wir euch im Wolkenclan willkommen!", miaute ich laut. "Ahornfeder! Silberlicht!" Ich sah auf die neuen Krieger herab und seufzte. "Nun wollen wir drei neue Schüler ernennen! Rubinjunges, Wolke, Regen. Tretet vor!" Die drei Jungen Katzen traten vor und ich konnte ihre Aufregung förmlich riechen. "Rubinjunges, du wirst Rubinpfote heißen. Dein Mentor wird Schwalbenflügel sein." Schwalbenflügel trat vor und berührte seine Schülerin an der Nase. Die grünen Augen der kleinen roten Kätzin leuchteten, als ihr Mentor sie begrüßte.
    "Wolke, du wirst ab jetzt Wolkenpfote heißen. Deine Mentorin wird Seelenkralle sein." Seelenkralle und Wolkenpfote berührten sich zögerlich an der Nase.
    "Und du, Regen, wirst Regenpfote heißen. Du wirst von Sonnenlicht ausgebildet werden." Sonnenlicht ging zu ihrer neuen Schülerin, die sich recken musste, um ihre Nase zu berühren.
    "Rubinpfote! Wolkenpfote! Regenpfote!", riefen die Katzen. Ich seufzte und sprang vom Felsen herab.
    Ich konnte an nichts anderes denken, als an Eiches düstere Prophezeiung.

    14
    "Liliensee!", ein Schrei weckte mich, es war mitten in der Nacht. Ich stürmte nach draußen. Liliensee kauerte im Kriegerbau über einer Gestalt, die sich am Boden krümmte. Die braune Kätzin sah auf und sah mich verzweifelt an. Dann miaute sie mit zittriger Stimme:"Echoklang ist krank!"„Weißt du, was für eine Krankheit es ist?“, fragte ich mit zittriger Stimme.
    „Nein. Diese Symptome habe ich noch nie gesehen!“, antwortete sie.
    Mein Blick fiel wieder auf Echoklang. Von ihr ging eine Hitze aus und sie litt offenbar unter Krämpfen, die ihren ganzen Körper schüttelten. „Sie muss zu uns in den Heilerbau!“, flüsterte Lichtpfote. Ihre Augen waren vor Entsetzen geweitet, doch sie bemühte sich zu helfen.
    Ich nickte und packte Echoklang am Nackenfell. Vorsichtig schleppte ich sie über die Lichtung und setzte sie in einem Nest ab. Liliensee kauerte sich wieder neben sie. Ich trottete heraus und setzte mich auf die Lichtung. „Echoklang hat eine merkwürdige Krankheit!“, erzählte ich den Katzen, die wissen wollten, was los war. „Haltet eure Ohren offen, selbst wenn ihr auf einer Jagdpatrouille seid! Ab jetzt gibt es eine Jagdpatrouille zusätzlich!“, befahl ich, dann ging zu meinem Bau. Seufztend legte ich mich hin und dachte nach. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der Rest von Eiches Prophezeiung eintreten würde. Ich musste die Katzen finden. Es gab mehrere Möglichkeiten, wer mit der Prophezeiung gemeint war. Es konnte die Fellfarbe der auserwählten Katzen gemeint sein.
    Katzen mit hellem Fell gab es viele, auch mit dunklem gab es einige. Aber ich kannte keine Katze, dessen Fell leuchtete. Es konnte der Name gemeint sein... Es konnte beides gemeint sein... Oder, war es etwas ganz anderes? Während ich so nachdachte, döste ich langsam ein, bis ich schließlich schlief.

    „Wolfstern, beeile dich! Hilf meiner Schwester!“ Ich befand mich in einem hellen Wald.
    Eiche stand vor mir und sah mich mit funkelnden Augen an. „In den nächsten Tagen wird alles schlimmer werden. Die Blattleere beginnt, sie hat schon begonnen. Finde die Katzen!“
    Ich neigte den Kopf, dann wachte ich auf, bevor ich ihn genaueres fragen konnte.
    „Mäusedreck!“, fluchte ich und streckte meine Glieder. Ich stolperte nach draußen, wo die Sonne bereits aufging. Ich teilte die Patrouillen ein und befahl ihnen, ganz besonders wachsam zu sein.
    Lichtpfote rannte über die Lichtung auf mich zu. „Seelenkralle hat sich angesteckt!“, keuchte sie, „Du musst sie in den Heilerbau bringen, bevor sich noch mehr Katzen infizieren!“ Entsetzt stürzte ich in den Kriegerbau und erblickte die Kriegerin. Sie wandte sich am Boden und jaulte auf, genau wie Echoklang. Vorsichtig packte ich sie. Seelenkralle stank nach Krankheit und Fieber.
    Ich brachte sie zu Liliensee, die an der Seite von Echoklang saß und ihr feuchtes Moos auf den Kopf legte. „Nicht auch noch Seelenkralle!“, stöhnte sie und eilte mir entgegen.
    Als ich wieder draußen war, spürte ich die Kälte auf meinem Fell. Über Nacht hatte die Blattleere
    begonnen. Die Blätter an den Bäumen, die sich innerhalb der letzten Wochen bunt verfärbt hatten, fielen einzeln von den Bäumen und ich sah die ersten Vogelschwärme nach Süden ziehen.
    Ich lief in den Wald, öffnete das Maul und sog die Luft ein. Es war keine Beute in der Nähe Ich durchstöberte den gesamten Wald, doch ich fing nicht mehr, als einen kleinen Fisch und eine Spitzmaus. Es war, als wären die Mäuse und alle anderen Beutetiere von etwas so erschreckt worden, dass sie nun zitternd in ihren Bauen saßen und sich nicht heraus trauten.

    15
    Mit viel Mühe hatte ich es geschafft, eine Maus aufzustöbern. Was war nur mit dem Wald los?
    Müde stolperte ich ins Lager zurück und legte die Maus auf den Frischbeutehaufen. Rubinpfote kam auf mich zu. Ihre leuchtend grünen Augen sahen mich traurig an.
    "Schwalbenflügel hat diese seltsame Krankheit bekommen. Genau wie Minzblatt. Flammenherz hat sie in den Heilerbau gebracht.", miaute sie leise.
    Sie war gerade erst zur Schülerin ernannt worden und jetzt war ihr Mentor krank geworden.
    "Ich werde das wieder in Ordnung bringen!", versprach ich ihr und hoffte dabei, dass ich mich zuversichtlicher anhörte, als ich mich fühlte.
    Rubinpfote nickte nur kurz, dann ging sie mit hängendem Kopf davon. Ich beschloss, mich hinzulegen und auf einen Traum vom Sternenclan zu warten.

    Eiche erwartete mich. Es verwirrte mich immer wieder, die Weisheit in den Augen von einer Katze zu sehen, die aussah wie ein Junges.
    "Es wird immer schlimmer! Wir finden nicht einmal mehr Beute!", miaute ich. Er sah mich an. "Nur du kannst die Katzen finden! Überlege einmal genau. Wer ist die leuchtende Katze?", fragte Eiche.
    "Ich weiß nicht!" "Was leuchtet?" Ich überlegte.
    "Nun, da wäre die Sonne...", sagte ich zögerlich, "Meinst du, es ist Sonnenfeuer?" "Glaubst du es?"
    "Nicht wirklich..." "Dann ist es nicht so! Überlege weiter!", forderte er mich auf. Ich dachte fest nach.
    Plötzlich stieg ein Bild in mir auf, ein Bild von Augen, von leuchtend grünen Augen die mich ansahen.
    "Rubinpfote!", flüsterte ich. "Glaubst du, dass sie es ist?", fragte Eiche. "Ja, ich glaube es. Aber es ist doch verrückt, sie ist gerade erst Schülerin georden, sie ist jung...Sie kann es doch gar nicht sein!", rief ich. "Glaubst du, dass sie es ist?", fragte mich der kleine Kater erneut. Ich stöhnte. Dann sagte ich:"Ja, ich glaube es. Ich bin mir sicher, aber sie ist doch noch so jung!" "Das Schicksal geht seinen eigenen Weg!", miaute Eiche und sah mich eindringlich an.
    "Rede mit ihr! Rede mit ihr und siehe, was danach passiert!", miaute er. Dann verschwand er und ich fand mich in meinem Nest im Anführerbau wieder.
    Ich sprang auf. Ich musste mit Rubinpfote reden.

    16
    Ich stürmte in Liliensees Bau, zuerst sollte ich ihr davon erzählen. „Wolfstern! Gut das du da bist, ich habe wichtige Neuigkeiten!“, miaute Liliensee, als ich in ihren Bau trat.
    „Ich weiß wer die leuchtende Katze ist!“, miaute ich. „Ich weiß wer die helle Katze ist!“, sagte Liliensee gleichzeitig. „Wer ist die helle Katze?“, wollte ich wissen. „Lichtpfote! Es ist mir eingefallen, als ich mit Lichtpfote die kranken Katzen versorgt habe. Es passt alles, Wolfstern! Wer ist die leuchtende Katze?“ „Rubinpfote!“ „Rubinpfote! Aber... Sie ist doch noch so jung!“ „Sie ist es!“, miaute ich und wunderte mich selbst über die Entschlossenheit in meiner Stimme.
    „Ist Lichtpfote hier?“, fragte ich. Liliensee nickte und deutete in eine kleine Nebenhöhle, wo sie immer ihre Kräuter aufbewahrte. Ich ging nach draußen und sah Gewitterpfote vorbeilaufen. Sie war dünner geworden, wie alle anderen Katzen des Wolfclans auch. „Gewitterpfote, kannst du bitte Rubinpfote holen?“, bat ich sie. Die schwarze Kätzin nickte und eilte davon. Kurz darauf kam sie mit Rubinpfote wieder. „Danke!“, miaute ich ihr zu. „Kein Problem!“, antwortete Gewitterpfote.
    „Rubinpfote, komm in den Heilerbau, es ist wichtig!“, miaute ich an Rubinpfote gewandt. „Was ist los? Ist etwas mit Schwalbenflügel?“, wollte sie wissen. „Es hat nichts mit ihm zu tun.“, versicherte ich ihr, „Komm bitte!“ Sie folgte mir in den Heilerbau, wo Lichtpfote und Liliensee saßen.
    „Ich muss mich noch um die kranken Katzen kümmern!“, miaute Liliensee. Ich nickte ihr zu.
    „Rubinpfote, Lichtpfote. Ihr wisst, was gerade in unserem Clan los ist?“, begann ich.
    Die beiden Kätzinnen nickten. „Es gibt eine Prophezeiung, von Echoklangs verstorbenem Bruder Eiche. Es wird großes Unheil kommen und wir werden alle sterben, wenn nicht die helle Katze, die dunkle Katze und die leuchtende Katze die Quelle des Unheils finden und besiegen.“, erzählte ich ihnen. „Und was hat das mit uns zu tun?“, fragte Lichtpfote verunsichert. „Du bist die helle Katze!“, sagte Liliensee, während sie Echoklang Moos auf den Kopf legte, um sie zu kühlen.
    „Ich?“, rief Lichtpfote verdutzt, „Liliensee, du irrst dich! Ich bin keine Retterin, oder so!“
    „Doch, bist du.“, miaute ich, „Rubinpfote, du bist die leuchtende Katze.“
    „Aber...“, stammelte Rubinpfote. „Rubinpfote, Lichtpfote, wollt ihr diese Katzen retten?“ Ich deutete mit dem Schwanz auf die kranken Katzen. In der Nacht war auch noch Igelpfote krank geworden. „Ja!“, miauten sie gleichzeitig. „Dann..“ „Wolfstern!“ Ein Ruf unterbrach mich.
    Ich lief nach draußen. Tigerstreif, Funkenblick und Efeublatt waren mit einer schwarzen Kätzin im Schlepptau ins Lager gekommen. Sie blieben vor mir stehen. Die Kätzin neigte den Kopf.
    „Du bist Wolfstern.“, stellte sie fest. „Die bin ich.“, antwortete ich ihr. „Ich bin gekommen, weil ich mich anschließen will.“ „Nun... Im Moment ist der Clan...Wie soll ich sagen, es geht uns gerade nicht so gut. Das ist der falsche Zeitpunkt, um sich anzuschließen.“, warnte ich sie.
    „Ich möchte mich anschließen!“, wiederholte die schwarze Kätzin, „Ich bin eine gute Jägerin, ich kann helfen. Ich bin übrigens Wolfherz.“ Ich sah Wolfherz an und nickte langsam. „Nun gut.“
    Ich sprang auf den Versammlungsfelsen und rief die Wolfclankatzen zusammen.
    „Das ist Wolfherz, sie möchte sich anschließen.“, stellte ich sie vor.
    „Wolfherz, versprichst du, diesen Clan wenn notwendig mit deinem Leben zu beschützen und deinen Clangefährten immer zu helfen, was es auch sei?“, fragte ich.
    „Ich verspreche es!“ „Dann bist du jetzt eine Kriegerin des Wolfclans.“, verkündete ich.
    „Wolfherz! Wolfherz!“, riefen die versammelten Katzen.
    „Rubinpfote, Lichtpfote, kommt mit. Wir müssen noch etwas regeln!“, rief ich den beiden jungen Katzen zu. „Wolfherz, wenn du möchtest kannst du dich gleich mit Sonnenfeuer, Sonnenlichts Jagdpatrouille anschließen.“, bot Feldkralle der neuen Kriegerin an. Sie nickte und eilte davon.

    17
    „Wer kann die dunkle Katze sein?“, überlegte Lichtpfote.
    „Nun, vielleicht Amselfeder, Gewitterpfote, Nebelwind...“, überlegte Rubinpfote.
    „Nebelwind!“; rief Lichtpfote. Rubinpfote sah sie erstaunt an. „Meinst du?“
    „Ja!“, bestätigte ich, „Es muss Nebelwind sein. Was meinst du, Liliensee?“
    Liliensee gab gerade Seelenkralle Kräuter. „Es könnte passen!“; murmelte sie.
    „Ich hole ihn!“, rief Rubinpfote und rannte zum Ausgang. Schon nach kurzer Zeit kam sie mit dem grau-schwarz getigertem Kater wieder. Nachdem wir ihm alles erklärt hatten, schwieg er eine Weile. Dann sagte er: „Ich bin also die dunkle Katze, Lichtpfote ist die helle Katze und Rubinpfote die dunkle Katze?“ Lichtpfote nickte. Nebelwind sprang auf. „Dann dürfen wir keine Zeit verlieren!“, rief er, „Los, wir müssen in den Wald und nach Spuren suchen!“ Rubinpfote sprang ebenfalls auf und stellte sich neben Nebelwind. Lichtpfote sah zögernd zu Liliensee.
    „Was, wenn du mich brauchst?“, fragte sie. „Geh schon!“, miaute Liliensee und unterbrach kurz ihre Arbeit, um zu ihrer Schülerin zu laufen. „Wenn du nicht gehst, werden alle Katzen sterben. Und sobald das hier vorbei ist, ziehen wir zur Sternenhöhle mit dem Mondteich und du bekommst deinen Heilernamen.“, versprach sie. Lichtpfote nickte, dann stand auch sie auf und stellte sich neben die anderen. „Ich komme auch mit! Falls ihr in Gefahr seid, kann ich euch vielleicht helfen.“, miaute ich. Nebelwind führte unsere kleine Patrouille an. „Wo geht ihr hin?“, wollte Sonnenfeuer wissen. Sie kam zu Rubinpfote und leckte ihr einmal kurz über den Kopf.
    „Das kann ich dir nicht sagen!“, antwortete die ihrer Mutter und sah sie an.
    „Es ist wirklich wichtig!“, fügte Lichtpfote hinzu. Sonnenfeuer nickte. Wir waren schon tief im Wald, als Nebelwind plötzlich stehen blieb und schnuppernd den Kopf hob. „Ich rieche etwas!“, verkündete er, „Etwas bedrohliches, was ich noch nie zuvor gerochen habe. Es riecht nach Katze...Aber irgendwie auch nicht...“ „Kannst du der Spur folgen?“, wollte ich wissen. Er nickte.
    „Ab jetzt müssen wir leise sein!“, miaute Lichtpfote. Nebelwind sog noch einmal tief die Luft ein, dann lief er los. Ich lief neben ihm her, vor Lichtpfote, die sich abmühte und versuchte so schnell zu rennen wie ein Krieger und vor Rubinpfote, die vor Aufregung leicht zitterte, auf einer solch wichtigen Mission dabei zu sein.

    18
    Nebelwind führte uns durch den Wald, bis wir schließlich an eine Höhle kamen. „Ich gehe mal rein, schauen, was da drin los ist!“, miaute Rubinpfote. „Nein, bleib stehen, das ist gefährlich!“; rief ich, doch sie war schon weg. „Wir müssen hinterher!“, verkündete Lichtpfote.
    „Gut, gehen wir!“, miaute nebelwind nervös. Zögernd betraten wir die Höhle. Über uns hingen spitze Felsen von der Decke. Ich sah mich vorsichtig um. Plötzlich bewegte sich etwas in der Höhle. Ein Schatten, ein riesiger Schatten kam auf uns zu. Als er in das schwache Licht trat, das vom Höhleneingang noch hier herein drang, bemerkte ich, was es war. Hellbraunes Fell mit dunklen Flecken, spitze Ohren und viel größer als eine Katze. Ich fauchte leise. Ein Luchs!
    Der Luchs kam auf uns zu und fletschte bedrohlich die Zähne. Dann machte er einen Satz und versperrte uns den Rückweg. „Was wollt ihr?“, fauchte er. Seine Stimme klang tief und grollend.
    „Was hast du mit ihr gemacht?“, miaute Nebelwind. Wo war Rubinpfote? Nebelwind hatte meine eigene Angst um die Schülerin ausgesprochen. Hatte der Luchs sie getötet?
    „Was soll ich mit wem gemacht haben?“, grollte der Luchs leicht verwirrt. Er wusste offensichtlich nicht, dass sie hier war. Lichtpfote ergriff das Wort, mit ängstlicher Stimme sagte sie: „Warst du das, das mit unserer Clangefährtin? Sie ist krank! Das ist doch deine Schuld, stimmt es?“
    Der Luchs schnurrte schadenfroh. „Ich habe eich angesteckt? Super! Ich wollte euch eigentlich loswerden, indem ich eure Beute vertreibe, aber wenn ihr diese Krankheit bekommen habt, geht es noch schneller.“ Mir wurde eiskalt. Dieses Tier war an allem schuld, was meinen Clan an Unglück heimsuchte. Der Luchs schnurrte immer noch. „Ich hatte diese Krankheit, als ich hergekommen war. Ich habe mir die Kräuter gesucht, die sie heilen. Wer von euch mickrigen Katzen hätte gedacht, das das Heilmittel einfach Labkraut ist. Ups, da hab ich wohl zu viel gepaludert!“ Er leckte sich mit der Zunge übers Maul. „Egal, ich werde euch so oder so töten.“ Als der Luchs bedrohlich knurrend auf uns zukam, sah ich meine eigene Angst in den Augen meiner Clangefährten wiedergespiegelt. Plötzlich hörte ich von oben ein Geräusch. Da saß Rubinpfote auf einem winzigen Felsvorsprung in der Höhlenwand und sah den Luchs entschlossen an. Der machte sich gerade zum Sprung bereit. Ich fuhr die Krallen aus. Wen der Fuchs uns schon töten wollte, würde ich ihm ein paar Narben beibringen, die ihn immer an uns denken lassen würden.
    Und der Luchs sprang. Im selben Augenblick sprang Rubinpfote. Sie warf sich gegen einen der herunterhängenden Felsstangen und sie fiel zusammen mit dem Felsen hinunter. Der Spitze Felsen durchbohrte den Luchs und er fiel viel ein nasser Sack zu Boden. Tot. Rubinpfote landete auf ihm, rappelte sich aber sofort wieder auf und sprang hinunter. „Ist alles in Ordnung?“, fragte sie Nebelwind, Lichtpfote und mich keuchend. Ich nickte, Nebelwind auch. „Ja, dank dir!“, miaute Lichtpfote. „Du bist eine Heldin!“, schnurrte ich. „Du hast nicht nur uns, sondern auch unseren anderen Clangefährten das Leben gerettet.“, verkündete Nebelwind. „Ja, das hast du. Und jetzt los, wir müssen ins Lager-Und auf dem Weg jede Menge Labkraut sammeln.“, miaute Lichtpfote ungeduldig.

    Als wir schließlich, mit Labkraut beladen im Lager ankamen, war es bereits Abend. Lichtpfote eilte in den Heilerbau, um die Kranken zu versorgen. Ich legte mich müde in mein Nest und war kurz darauf eingeschlafen.
    Als Eiche vor mir stand, funkelten seine Augen erleichtert. „Werden die kranken Katzen gesund?“, wollte ich wissen. Er nickte. „Gerade in diesem Moment gibt Lichtpfote ihnen die Kräuter.“
    „Und, was ist mit der Beute?“, hackte ich nach. Eiche zögerte. „Die Beute wird zurückkehren, doch es ist fast Blattleere.“, gab er zu bedenken. „Ich werde doppelte Jagdpatrouillen ausschicken!“, verkündete ich, „Außerdem ist es doch für die Blattleere recht mild. Wir werden mehr Jagen gehen, und zusammen werden wir das schon schaffen.“ Eiche blinzelte. „Du kannst wirklich sehr stolz auf deine Clangefährten sein! Sie haben heute Großes geleistet!“ Ich neigte den Kopf. „Ich bin sehr stolz auf sie. Ich bin so stolz, wie eine Anführerin sein kann, wenn ihre Krieger ihren Clan gerettet haben!“ Ich schnurrte. „Das ist gut. Ich muss mich jetzt verabschieden. Es ist Zeit für dich, aufzuwachen!“ Er verschwand und kurze Zeit später lag ich wieder in meinem Nest.

    19
    Knapp ein Mond war vergangen und die kranken Katzen waren geheilt worden. Ich blinzelte ins Sonnenlicht, für die Blattleere war es ein ausgesprochen milder Tag.
    Ich beschloss, etwas im Wald jagen zu gehen. Ich sah Sonnenfeuer, die auf Honigherz Junge Sonnenjunges, Feuerjunges und Glanzjunges aufpasste, damit diese spazieren gehen konnte.
    Die Blätter im Wald waren alle abgefallen und lagen jetzt in Haufen auf dem Boden. Ich schnüffelte und roch eine Maus. Ich schlich mich an, sprang und tötete sie mit einem schnellen Biss.
    Plötzlich kam aus dem Wald ein Jaulen, gefolgt von dem Knurren eines Fuchses.
    Ich ließ die Maus fallen und stürmte dem Geräusch nach. Ich sah Honigherz, die zwischen einem Fuchs und einem schwarzem Jungem stand. Sie hatte die Krallen ausgefahren und versuchte die Nase
    des Fuchses zu treffen. Der Fuchs knurrte wütend und stürzte sich auf die Kätzin. Plötzlich kam ein junger schwarzer Kater auf den Fuchs zugeschossen und landete auf seinem Rücken. Der Fuchs schüttelte ihn ab, doch er rappelte sich auf. Ich raste auf das Tier zu und bearbeitete seine Flanke mit meinen Krallen. Honigherz sprang ebenfalls auf und fuhr dem Fuchs die Krallen über sein Gesicht, der daraufhin laut jaulend davonrannte. Eine Kätzin kam auf uns zugestürmt und begann das schwarze Junge zu lecken. Hinter ihr schauten zwei weitere Junge hervor und sahen uns neugierig an. Die Kätzin schaute auf. „Ich danke euch!“, miaute sie. „Ist okay.“, meinte ich, „Wie heißt ihr?“ „Ich bin Eichelglut! Dies sind meine Jungen, Hasel, Nacht und Glut. Wer seit ihr?“
    „Ich bin Wolfstern.“, antwortete ich. „Und mein Name ist Honigherz!“, miaute Honigherz.
    „Und du bist?“, fragte sie an den schwarzen Kater gewandt. „Blitz!“, antwortete der.
    Ich nickte ihm zu. „Wir sind vom Wolfclan. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch uns anschließen!“, bot ich ihnen an. „Ich schließe mich gerne eurem Clan an!“, stimmte Blitz zu.
    „Und ich komme auch gerne!“, meinte Eichelglut. „Ja!“, riefen ihre Jungen und sprangen aufgeregt um ihre Mutter herum. „Benehmt euch!“, miaute Eichelglut. Ich schnurrte. „Na, dann kommt mal mit!“

    Ich führte sie ins Lager. „Alle Katzen, die alt genug sind um Beute zu machen mögen sich bitte hier versammeln!“, jaulte ich. Als alle Katzen versammelt waren, begann ich: „Katzen des Wolfclans, wir haben heute mehrere Zeremonien. Eichelglut mit ihren Jungen möchten sich anschließen, genauso wie Blitz. Außerdem sind Amselfeders junge nun alt genug, um Schüler zu werden.“
    Ich sah zu Eichelglut. „Eichelglut, versprichst du dem Wolfclan treu zu sein und ihn, wenn nötig mit deinem Leben zu beschützen?“ „Ich verspreche es!“, miaute die rotbraune Kätzin mit fester Stimme.
    „Dann heißen wir dich im Wolfclan willkommen!“ „Eichelglut! Eichelglut!“
    „Kriegen wir jetzt auch eine Zeremonie?“, fragte Nacht aufgeregt. Ich schnurrte. „Natürlich! Nacht, Hasel und Glut, versprecht ihr, euch nicht in Schwierigkeiten zu bringen, bis ihr Schüler werdet und auf eure Mutter zu hören?“, fragte ich sie. „Ich verspreche es!“, miaute Nacht feierlich. „Ich verspreche es!“, miaute auch Hasel. „Müssen wir das wirklich versprechen?“, maulte Glut.
    „Willst du etwa kein Junges im Wolfclan sein?“, fragte ich. „Natürlich!“, sagte Glut schnell, „Ich verspreche es!“ „Dann gebe ich euch jetzt die Namen Nachtjunges, Haseljunges und Glutjunges!“
    „Nachtjunges, Haseljunges, Glutjunges!“
    Jetzt wandte ich mich an Blitz. „Blitz, du wirst ab jetzt Blitzpfote heißen. Bis du Krieger sein wirst, ist deine Mentorin Wolfherz!“ Wolfherz trat vor und berührte Blitzpfotes Nase. „Blitzpfote! Blitzpfote!“ „Dunkeljunges, Buchenjunges, Maulwurfjunges, ihr seid alt genug um Schüler zu werden. Dunkeljunges, du wirst bis du ein Krieger bist Dunkelpfote genannt werden. Deine Mentorin soll Sonnefeuer sein!“ Sonnenfeuer trat vor und berührte ihren Schüler an der Nase.
    „Buchenjunges, du wirst Buchenpfote genannt werden. Flockensturm, du bist jetzt alt genug für einen Schüler. Du wirst seine Mentorin sein!“ Flockensturms Augen leuchteten, als sie vortrat und ihren Schüler an der Nase berührte.
    „Nun zu dir, Maulwurfjunges!“, fuhr ich fort, „Du wirst Maulwurfpfote heißen. Deine Mentorin wird Echoklang sein!“ Echoklang berührte Maulwurfpfotes Nase. „Dunkelpfote! Buchenpfote! Maulwurfpfote!“
    Da meldete sich Liliensee zu Wort: "Wolfstern, ich und Lichtpfote waren beim Mondteich und Lichtpfote hat ihren Heilernamen erhalten. Sie heißt jetzt Lichtsturm!" "Das ist großartig! Gratuliere Lichtsturm!", miaute ich erfreut.
    "Lichtsturm! Lichtsturm! Lichtsturm!"

    20
    „Wir brauchen noch eine Grenzpatrouille!“, teilte Feldkralle mir mit. Ich nickte. „Die übernehme ich. Ahornfeder, Wolfherz Blitzpfote, ihr kommt mit mir.“ Zusammen liefen wir durch den Wald. Es war Abend und ich genoss die frische Waldluft und die leichte Brise. Wir kontrollierten die Grenzen.
    „Riecht ihr das auch?“, fragte Ahornfeder. Ich schnupperte genauer. „Hier hat jemand die Grenze übertreten!“, rief Wolfherz. Blitzpfote sagte nichts, sondern neigte verwirrt den Kopf von der einen zu der anderen Seite. Wir folgten der Spur, sie verlief tatsächlich auf unserem Territorium.
    Ahornfeder deutete mit dem Schwanz auf ein Gebüsch. Wolfherz schlich sich von der anderen Seite an. Sie machte sich bereit, das Gebüsch zu stürmen, da rief Blitzpfote: „Halt!“ Seine Mentorin fuhr herum. „Was ist?“, knurrte sie. „Ich kenne diesen Geruch!“, murmelte der schwarze Kater und schob die Blätter des Gebüschs zur Seite. Ich erkannte, dass dort zwei Junge Katzen saßen. Es waren zwei Kätzinnen, die eine hell- die andere dunkelbraun getigert. Als sie Blitzpfote erblickten, maunzten sie erfreut. „Blitz! Endlich haben wir dich gefunden!“ „Ich glaub es nicht, Smaragd, Buche, wie seit ihr hier hergekommen? Ihr wart noch so klein, als ich unsere Familie verlassen habe...“ Er leckte ihnen über die Ohren, dann stellte er sie vor.
    „Wolfstern, Ahornfeder, Wolfherz, das sind meine jüngeren Schwestern, Buche“, er deutete auf die dunkelbraune, „Und Smaragd.“ Damit war die hellbraun getigerte gemeint.
    „Ich heiße jetzt Blitzpfote.“ Buches und Smaragds Augen wurden groß. „Dan hast du einen Clan gefunden?“, wollte Buche wissen. Blitz nickte. „Warum seit ihr hier? Und wie seit ihr hier hergekommen?“, fragte Blitz. „Wir...“, maunzte Smaragd, „Wir haben dich vermisst. Als du weggegangen bist, um dich einem Clan anzuschließen, wollten wir dir folgen, doch Mama hat es nicht erlaubt. Aber wir sind losgezogen, um dich zu suchen.“ „Und als wir ein bisschen unterwegs waren!“, fuhr Buche fort, „Haben wir Bär und Fuchs getroffen.“ „Bär und Fuchs?“ Ich legte den Kopf schief. „Sie sind Einzelläufer.“, erklärte Smaragd, „Wir haben ihnen erzählt, dass wir unseren Bruder suchen und das er zu einem Clan wollte und sie wollten uns begleiten, damit sie sehen, wie ein Clan ist.“ „Und wo sind sie jetzt?“ Wolfherz sah sich suchend um, als erwartete sie, das die Einzelläufer aus einem Gebüsch gesprungen kamen. „Sie haben die Grenze gerochen, und wollten dort warten. Wir müssen sie hohlen!“, rief Buche. Ich beruhigte sie. „Ich und Ahornfeder gehen sie suchen.“, versprach ich, „Wolfherz und Blitzpfote, bringt die beiden ins Lager!“ „Kommt, ich zeige euch das Wolfclanlager!“, miaute Blitzpfote und führte seine Schwestern in den Wald. rücj
    Ahornfeder und ich liefen zurück zur Grenze und nach kurzem Zögern übertraten wir sie.
    „Hallo?“, rief ich, „Bär, Fuchs!“ Aus einem Strauch kam ein Rascheln und ein rotbrauner Kater mit weißen Ohren und weißer Brust kam herausgetreten. Nach einer kurzen Pause erschien hinter ihm eine kleine, grau-weiß gestreifte Kätzin mit braunen Augen. „Hallo! Ich nehme mal an, ihr habt Buche und Smaragd gefunden?“, fragte er. Ahornfeder nickte. „Und, ist ihr Bruder bei euch?“; fragte die Gestreifte. „Ja.“, antwortete ich. „Ich heiße Bär und das ist Fuchs!“, stellte sie sich vor, „Und wer seit ihr.“ „Ich bin Wolfstern.“ „Und ich Ahornfeder!“, meldete Ahornfeder sich zu Wort.
    „Smaragd und Buche meinten, das ihr euch vielleicht unserem Clan anschließen wollt?“, erkundigte ich mich. „Das stimmt.“, miaute Fuchs. „Na dann, kommt mit in unsere Lager!“
    Die beiden folgten uns durch den Wald und ins Lager. Blitzpfotes Schwestern kamen uns entgegen und begrüßten die beiden Einzelläufer stürmisch. „Was haltet ihr von unserem Lager?“, fragte Silberlicht, der auf uns zukam und sich neben Ahornfeder stellte. „Es ist so cool!“; miaute Bär.
    „Ihr bleibt doch auch hier, oder?“ Smaragd sah erst Fuchs, dann Bär hoffnungsvoll an. Die beiden wechselten einen Blick. „Ja, wir bleiben!“, verkündete Fuchs. „Super!“; freute sich Buche.
    „Dann ist es wohl Zeit für eine Zeremonie!“, schnurrte ich und sprang auf den Versammlungsfelsen.
    „Ich fordere alle Katzen, die alt genug sind um Beute zu machen auf, sich hier zu einer Clanversammlung zu versammeln!“, rief ich die Katzen zusammen.
    „Wir sind hier, um vier Katzen in unseren Clan aufzunehmen! Fuchs, Bär, Buche, Smaragd!“
    Die vier Katzen standen genau vor dem Felsen. „Fuchs, versprichst du, diesen Clan zu beschützen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ „Ich verspreche es!“, miaute der Kater. „Dann wirst du ab jetzt Fuchssprung heißen. Ich bin mir sicher, dass du meinen Clan stärken wirst!“ „Fuchsprung!“ Fuchssprung!“ Ich sah auf Bär hinunter. „Bär, du wirst ab jetzt Bärenpfote genannt werden! Du wirst von Minzblatt zur Kriegerin ausgebildet werden.“ Minzblatt berührte Bärenpfote an der Nase und die junge Schülerin wurde mit ihrem neuem Namen begrüßt: „Bärenpfote! Bärenpfote!“
    „Smaragd, Buche, ihr seid noch nicht ganz alt genug, Schüler zu werden. Ihr werdet aber trotzdem Clannamen tragen. Buche, du wirst Buchenjunges heißen, Smaragd, du bist ab jetzt Smaragdjunges!“, miaute ich mit lauter Stimme. „Buchenjunges, Smaragdjunges!“
    Die Versammlung löste sich auf. Ich sprang herab und nahm mir eine Maus vom Frischbeutehaufen.
    Ich gesellte mich zu Feldkralle, Sonnenlicht, Rosenduft und Flammenfeder, die ebenfalls etwas aßen. Silberpfote und Gewitterpfote teilten sich ein Eichhörnchen. Ich aß meine Maus schnell auf und machte mich auf den Weg in meinen Bau. Ich war müde, im Moment war mir nicht nach Gesprächen zumute.

    21
    Ich saß am Fluss und beobachtete Silberpfote, die einen Übungskampf ampf mit Gewitterpfote machte. Beide Kätzinnen waren gut genug, um Krieger zu werden. Da sprang Silberpfote zum Flussufer und schnupperte. "Was ist los?", fragte Gewitterpfote und sah ihre Baugefährtin fragend an.
    Doch die antwortete nicht, sondern starrte etwas im Fluss an. Ein dicker Ast schwamm da im Wasser.
    Plötzlich jaulte Silberpfote auf und warf sich in die Strömung, sie steuerte auf den Ast zu und klammerte sich daran fest. Jetzt bemerkte auch ich, was los war. An den Ast klammerten sich vier Junge, kleine, durchnässte Fellknäule. SIlberpfote versuchte den Ast ans Ufer zu schieben, doch er war offenbar zu schwer. Gewitterpfote stürzte sich ins Wasser und schwamm mit kräftigen Zügen auf den Ast zu, Igelpfote, der in der Nähe gesessen hatte kam ebenfalls und half den beiden Kätzinnen, den Ast ans Ufer zu schieben. Ich zog den Ast an Land und hob eines der Jungen auf. Die drei Schüler nahmen auch jedes ein Junges und gemeinsam trugen wir sie zur Kinderstube. Liliensee und Lichtsturm kamen herbeigeeilt und untersuchten sie, während die Jungen und die Königinnen die halb ertrunkenen Jungen aufwärmten, indem sie sich an sie kuschelten. Ich verließ die Kinderstube wieder, die Jungen waren gut versorgt.
    Dafür sprang ich auf den Versammlungsfelsen und rief eine Versammlung ein.
    "Ich möchte heute drei neue Krieger ernennen!", verkündete ich und merkte, wie SIlberpfote, Gewitterpfote und Igerlpfote überrascht zusammenzuckten. "Ja, ihr seid bereit Krieger zu werden. Diese Schüler haben heute große Tapferkeit bewiesen, als sie vier Jungen aus dem Fluss gezogen haben. Silberpfote, tritt vor." Die weiß-grau getigerte Schülerin trat vor und neigte den Kopf. Ich sprang vor sie und legte ihr die Schnauze auf den Kopf. "Silberpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger zu befolgen und deinen Clan, wenn nötig, mit deinem Leben zu beschützen!", fragte ich sie.
    "Ich verspreche es!", miaute sie mit fester Stimme.
    "Dann sollst du jetzt deinen Kriegernamen erhalten. Silberpfote, du wirst ab heute Silbersee genannt werden. Wir ehren dein Geschick und deine Treue und heißen dich als Kriegerin willkommen." Ich machte eine kurze Pause, um die neue Kriegerin bejubeln zu lassen "Silbersee! Silbersee! Silbersee!", dann fuhr ich fort: "Gewitterpfote, versprichst du auch, das Gesetz er Krieger zu ehren und deinen Clan immer und überall zu beschützen?" "Ich verspreche es!", sagte Gewitterpfote mit einer eisernen Entschlossenheit in der Stimme. Ich legte ihr die Schnauze auf den Kopf. "Du wirst ab jetzt Gewitterblitz genannt werden. Wir ehren deine Treue und deine Entschlossenheit und ab heute bist du Kriegerin." "Gewitterblitz! Gewitterblitz! Gewitterblitz!"
    "Igelpfote, versprichst auch du, deinen Clan zu beschützen und das Gesetz der Krieger zu ehren!"
    "Ja, ich verspreche es!", maunzte der junge Kater. "Dann wirst du ab jetzt Igelstreif genannt werden."
    "Igelstreif! Igelstreif! Igelstreif!"
    Ich schnurrte in mich hinein. Heute Nacht würde der Clan gut behütet sein. Drei geschickte junge Krieger würden über uns wachen.

    22
    Verwirrt sah ich mich um. Gerade eben war ich noch in meinem Bau und jetzt... Um mich herum waren Felsen und Steine, das Lager war verschwunden. "Wolfstern!", rief eine Stimme. Ich drehte mich um und sah, dass es
    Liliensee war. "Liliensee! Wo sind wir?", miaute ich.
    Sie schüttelte den Kopf. "Ich weiß es auch nicht."
    "Komm mit!", rief ich und sprang über die Felsen davon, die unter meinen Pfoten plötzlich glühend heiß geworden waren. Wir kamen auf eine Wiese. Meine Pfoten brannten immer noch. Neben mir stieß Liliensee mich an. "Da vorne ist ein Teich, da könnten wir unsere Pfoten abkühlen!", meinte sie und lief zu einem kleinen Teich. Ich folgte ihr und stieß fast mit ihr zusammen. Aus dem See stieg Wasserdampf auf. Entsetzt wich ich ein paar Schritte zurück, innerhalb weniger Sekunden war das gesamte Wasser des Teiches verdunstet. "Lauf!", schrie plötzlich Liliensee. Jetzt bemerkte auch ich den stickigen Geruch von Rauch. Die Wiese stand in Flammen! Ich rannte, wie ich vorher noch nie gerannt war, neben mir lief Liliensee. Wir kamen in einen Wald. Die Wiese war verkohlt, kein Grashalm stand noch, doch die Flammen waren erloschen.
    "Was passiert hier?", keuchte ich. Plötzlich wurde mir eiskalt. Der Atem gefror mir vor dem Gesicht und ich fing an zu zittern. Liliensee deutete nach oben. Die Bätter der Bäume überzogen sich mit Eis. Die Bäume froren ein. Es wurde ganz still. Ein Knacken. Ein Rumms. Noch ein Knacken. Die Bäume fielen in sich zusammen. Als ich aus dem Wald floh und auf die Wiese trat, fing sie wieder an zu brennen. Panisch sprang ich wieder in den Wald. "Liliensee, wo bist du?" Ich sah mich um, doch von der Heilerin fehlte jede Spur. Plötzlich knackte es direkt über mir und ein vereister Baum brach über mir zusammen.
    Das letzte was ich hörte war ein Lachen, ein höhnisches, bösartiges Lachen. Mir lief ein Schauer über den Rücken, dann wurde alles schwarz.

    Ich wachte immer noch zitternd vor Kälte auf. Mit müden Beinen rappelte ich mich hoch und trat zögernd aus meinem Bau. Feldkralle kam auf mich zu. "Du wolltest heute die Schülerzeremonie für Honigherz Jungen machen!", erinnerte er mich.
    Ich stand mit gesträubtem Fell da, zitternd und mit aufgerissenen Augen. "Wolfstern?", fragte er vorsichtig. "Mach du die Zeremonie. Ich habe dir gesagt, wer die Mentoren sein sollen.", flüsterte ich, "Ich muss zu Liliensee." Mit diesen Worten ließ ich ihn stehen und rannte zum Heilerbau. Liliensee kauerte in einer Ecke. Lichtsturm redete leise auf sie ein. "Schau, da ist Wolfstern!", miaute sie ihrer Mentorin zu, "Hallo Wolfstern. Dir geht es nicht gut.", stellte sie an mich gewandt fest. "Alles war eisig kalt und dann warst du plötzlich weg!", miaute ich.
    "Ich...", keuchte Liliensee, "Ich bin verbrannt. Die Flammen haben mich eingehüllt und dann war alles schwarz. Das Letzte, was ich gehört habe, war dieses Lachen..." Sie schauderte. "Ein Baum ist über mir zusammengebrochen und alles war weg. Dieses Lachen...", erzählte ich. "Wolfstern?", fragte Feldkralle draußen vor dem Heilerbau. Lichtsturm trat heraus. "Wolfstern geht es gerade nicht so gut, wir kümmern uns um sie. Führ du die Schülerzeremonie durch." Lichtsturm kam wieder hinein. Ein paar Minuten verbrachten wir in völligem Schweigen. Dann kam von draußen ein Ruf. "Alle Katzen, die alt genug sind um Beute zu machen, sollen sich bitte hier versammeln!"

    23
    Als es wieder Abend wurde hatte ich fast Angst, einzuschlafen. Ich fürchtete mich davor, der Traum könnte sich wiederholen. Abers schließlich rollte ich mich doch in meinem Moosnest zusammen und schlief ein...

    Plötzlich stand ich auf einer Lichtung, mitten in einem Laubwald. Das Licht fiel durch die Blätter der Bäume und sprenkelte den Boden mit hellen Flecken.
    Alles wirkte normal, aber irgendwie auch nicht. Es war nicht dunkel, aber die Schatten waren schwärzer als sonst. Und da fiel mir die Stille auf, diese schreckliche Stille. Keine Vögel sangen. Man hörte keinen Wind, alles war still. Totenstill.
    Plötzlich raschelte etwas hinter mir und es war das erste Geräusch und klang erstaunlich laut in der Stille, die diesen Wald einhüllte. Ich wirbelte herum.
    "Wer ist da?", fauchte ich. Ein Schatten ragte über mir auf, riesig und bedrohlich. Ängstlich wich ich zurück, als er immer näher kam.
    "Tod! Verderben!", flüsterte eine Stimme, "Uuuntergang! Scha- Verdammt!" Ein Kater kam aus dem Schatten, beziehungsweise stolperte er. Er Schatten verschwand. "Verdammt!", fluchte der Kater erneut, als er an einer Ranke hängen blieb und auf den Boden fiel. Schnell rappelte er sich auf und blieb vor mir stehen. Er war klein, kleiner als ich, ich konnte zu ihm herunterschauen. Er hatte schwarzes Fell, nur eine Pfote war weiß und jetzt funkelte er mich aus eisblauen Augen an. "Wenn du lachst zerkratze ich dir die Augen!", knurrte er. "Das ist ein Traum...Oder?" Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen. Er rollte die Augen. "Nein, gar nicht... Es ist ein Traum. Ein Albtraum, um genau zu sagen."
    "Wer bist du?", fragte ich. "Ich heiße Geißel."
    Geißel... Ich überlegte eine Weile, was ich sagen sollte. "Was ist das denn für ein Name! Geißel...", miaute ich schließlich. "Meiner.", fauchte Geißel.
    "Ich hab noch nie von dir gehört. Bist du aus dem Sternenclan?", wollte ich wissen. Er setzte sich. "Nein!", miaute er leise, "Nein, ich bin nicht aus dem Sternenclan. Kennst du meine Geschichte nicht?"
    Ohne eine Antwort abzuwarten redete er weiter. "Ich war der Anführer des Blutclans. Feuerstern hat mich umgebracht. Weißt du wer Feuerstern ist?" Ich schüttelte den Kopf. "Er ist eine Plage! Er hält sich ja für so klug und gnädig und ehrenvoll... Aber er hat mich umgebracht. Ich habe ihn getötet." "Aber Anführer haben 9 leben!", erklärte ich Geißel. "Ja, das weiß ich jetzt auch!", fauchte er und ich merkte, dass er nicht mehr darüber reden wollte. "Und was machst du jetzt so, wo du Tod bist?", fragte ich vorsichtig. "Ich bringe den Katzen Alpträume. Ich sorge dafür, das Katzen Angst kriegen, wenn sie schlafen." Geißel putzte sich eine Pfote. Plötzlich wurde mir einiges klar. "Du...", fauchte ich, "Du hast mir und Liliensee diesen schrecklichen Traum gestern geschickt." "Genau.", antwortete er knapp.
    "Aber!", protestierte ich, "Aber das ist nicht fair! Es ist gemein, Katzen so sehr Angst einzujagen! Warum tust du das?" "Es mach Spaß. Und außerdem: Irgendwer muss es ja tun." Ich hatte nie über so etwas nachgedacht, bis jetzt hatte ich noch nicht einmal gewusst, dass es eine Katze gab, die die Träume brachte. Allerdings schickte ja auch der Sternenclan Träume... "Gibt es auch Katzen, die schöne Träume schicken? Oder einfach normale?"
    Geißel nickte. "Ja. Im Moment macht es Honigfarn, davor hatte es ein Junges Namens flatternder Vogel gemacht." Honigfarn! Sie war eine der Katzen, die mir meine 9 Leben gegeben hatten.
    "Das macht bestimmt Spaß..."

    Fortsetzung folgt

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Morgen (83469)
vor 21 Tagen
Diese FF ist sehr gut!
Funkenfell ( von: Funkenfell!)
vor 61 Tagen
Anführer: Kupferstern – kräftiger rot brauner Kater

2.Anführer: Nadelsee – alte silberne Kätzin

Heiler: Beerenzahn – Schildpatt farbende alte Kätzin

Krieger: Sonnenstrahl – sand-farbende Kätzin; Mentor von
Nebelpfote
Kampfkralle – kleiner grauer Kater
Abendrot – rote langhaarige Kätzin; Mentor von
Nelkenpfotee
Eisenschnabel – großer gescheckter Kater; Mentor von
Blitzpfote
Rabenfeder – schwarzer zerzauster Kater

Schüler: Blitzpfote – kleiner braun gestreifter Kater
Nebelpfote – silberne kurzhaarige Kätzin
Nelkenpfote – Schildpatt farbende Kätzin

Königinnen: Sommertraum – gold braun gestreift
Funkenfell ( von: Funkenfell!)
vor 61 Tagen
(Ich will nur kurz was testen. Ignoriert das einfach.)

Anführer: Kupferstern – kräftiger rot brauner Kater

2.Anführer: Nadelsee – alte silberne Kätzin

Heiler: Beerenzahn – Schildpatt farbende alte Kätzin

Krieger: Sonnenstrahl – sand-farbende Kätzin; Mentor von
Nebelpfote
Kampfkralle – kleiner grauer Kater
Abendrot – rote langhaarige Kätzin; Mentor von
Nelkenpfotee
Eisenschnabel – großer gescheckter Kater; Mentor von
Blitzpfote((ebold
Rabenfeder – schwarzer zerzauster Kater

Schüler: Blitzpfote – kleiner braun gestreifter Kater
Nebelpfote – silberne kurzhaarige Kätzin
Nelkenpfote – Schildpatt farbende Kätzin

Königinnen: Sommertraum – gold braun gestreift
Häherstern (26177)
vor 103 Tagen
Darf ich mit machen?:)

Name: Blaubeerschweif
Alter: 20 Monde
Geschlecht: Weiblich
Aussehen: Schwarz mit Weißen Streifen und Eisblauen Augen
Charakter: Loyal, Liebevoll, leicht Aggressiv
Rang: Krieger
Gefährten: vllt kommt noch der richtige
Junge: keine
Sonstiges: ehemalige Anführerin des Blutclans (Name Blutstern)
Rubin ( von: Sapphire)
vor 192 Tagen
(Wir müssen was dagegen machen.)
Silberdistel ( von: Yuuki-sama)
vor 202 Tagen
Falls wir es versuchen, wird es schwer werden.
vor 272 Tagen
Wir müssen diesen Clan wieder aufbauen.
Mohnschatten (89823)
vor 530 Tagen
Darf ich mitmachen?

Name: Silberschatten
Alter: 1 Blattwechsel
Geschlecht: weiblich
Aussehen: silbern getigert mit eisblauen Augen.
Hat früher im Blutclan gelebt und war Geißels Gefährtin. Ist einer Patrolie zur Hilfe gekommen als angegriffen wurden.
Eisstern (87925)
vor 637 Tagen
( Es ist schade, dass der Ur-Clan nicht mehr existiert. )
Sonnenkern (76561)
vor 684 Tagen
Ich würde echt gern mitmachen.
Ich heiße Sonnenkern
Bin eine Kätzin
Somaliakatze rot
Bin ein Streuner und hab ein Junges vom wolfclan gerettet vor einem Fuchs gerettet und werde im clan behandelt
Himbeerpfote (36354)
vor 687 Tagen
Ich habe vergessen wie ichaussehe!Also hier ist mein steckbrief:
Name:Himbeerpfote
Geschlecht:Kätzin
Rang:Schülerin
Aussehen:Am Bauch Weiß und Sonnst Rötlich
Charakter:Nett,mutig und klug
Vergangenheit:Im Nachtclan und wenn sie Himbeerpfote nicht annehmen,bleibt sie im Nachtclan
Himbeerpfote (36354)
vor 687 Tagen
Hallo ich eine Schülerin im Nachtclan,will aber in den Clan den Wolfstern gegründet hat .Darf ich zu euch ?
Nebelstern (24119)
vor 688 Tagen
Bei euch scheint nichts mehr los zu sein, löst sich euer Clan auf!!??? :oo
Dachspelz&Bluetenglanz (06286)
vor 694 Tagen
MH...ich waren lange keine mehr on :/
Dachspelz&Bluetenglanz (29078)
vor 704 Tagen
D: Sieht wie die Jungen spielerisch auf dem Platz wirbeln.
B: Verträumt in den Himmel blicken*
D: Ich war lange net in ich weiß😂
Wolfherz (70239)
vor 719 Tagen
Hi, bin endlich mal wieder da:-)
Tiger&Brueder,Habicht&Schueler (63465)
vor 720 Tagen
Feuerwind will beitreten, sonst nichts großes ;)
Wolfstern (30156)
vor 720 Tagen
(Hallo! Sorry, dass ich in den letzten Tagen nicht on war. Ist was passiert?)
Tiger&Brueder,Habicht&Schueler (68775)
vor 724 Tagen
Nichts zu danken ;)
Hi:*läuft aus dem Lager in den Wald*
F:*denkt nach*
Ha:*geht zu Falkenpfote* Hey Falki.
F:hi
T:*läuft durch den Wald und klettert auf einen sehr hohen Baum*
S:*sitzt aber Lagerrand und nickt einen Stein mit den Pfoten hin und her*
H:*beobachtet ihre Tochter*
S:*sieht auf und bemerkt Habicht's Blick, geht zu ihr*
H:alles in Ordnung?
S:*nickt* ja, alles bestens.
H:okay, ich will nur nicht, da-
Wa:*springt Silberpfote an*
S:*jault überrascht auf*
Wa&S:*kämpfen spielerisch*
H:*setzt sich lächelnd in den Schatten und putzt sich*
Wa:*lässt keuchend von ihr ab und sagt gespielt beleidigt* endlich verbringst du auch mal Zeit mit mir und nicht nur mit Wüstenpfote!
S:ich verbringe doch nicht nur Zeit mit Wüstenpfote!
Wa:*sieht sie von der Seite an und putzt sich dann nebenbei* doch. Und hör schon auf! Mit ihm machst du am liebsten was, jed
Feuerwind (29284)
vor 724 Tagen
Cool und danke Tiger und Brüder Habicht und Schüler