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Fanfiction Teil 1

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5 Kapitel - 1.766 Wörter - Erstellt von: HarryPotterFan 2.0 - Aktualisiert am: 2015-06-10 - Entwickelt am: - 1.813 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Fred oder George, wer ist es am Ende und was wirst du alles durchmachen, um die Wahrheit zu erkennen? Lies die Geschichte und finde es heraus!

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    "Gina!" Zitternd und Schweißgebadet wachte ich auf. Schon wieder hatte ich von einer Stimme geträumt, eine Stimme, die meinen Namen rief. "Gina, ist alles OK bei dir?" Ginny sah mich besorgt an. "Ja, alles gut" beruhigte ich sie. "Wirklich?" "Ja, ich habe nur schlecht geträumt. Kommt schon, lass uns zum Frühstück gehen." Ginny nickte und gemeinsam gingen wir runter in die große Halle. Sie war gähnend leer. "Wo sind denn alle?" wollte ich wissen. "Bestimmt schon im Stadion, die erste Aufgabe beginnt in einer halben Stunde. Beeil dich mit dem Frühstück, ich gehe schon mal vor." Und weg war sie. Wie konnte ich das nur vergessen? Hastig stopfte ich mir ein Stück Toast in den Mund und rannte los. Kurz vor dem Stadion blieb ich plötzlich stehen. Hatte da etwa gerade...? Oder war das nur Einbildung? Ich hatte schwören können, dass die Stimme aus meinem Traum mich eben gerufen hatte. "Gina!" Nein, dass war definitiv keine Einbildung! Ich rannte los, bog um die Ecke und stieß mit zwei Gestalten zusammen. "Fred! George! Habt ihr die Stimme eben gehört? Sie hat meinen Namen gerufen." Die beiden sahen sich irritiert an. Schließlich fing Fred an zu lachen. "Ja, wir sind nämlich diejenigen, die dich gerufen haben. Komm jetzt, wir verspäten uns noch!" Und so rannten wir zu dritt weiter. Gerade hatten wir die Tribünen erreicht, da fiel auch schon der Startschuss. "Was habe ich gesagt?" grinste Fred und zog mich zu zwei freien Plätzen. "Hey, wo soll ich denn jetzt sitzen?" fragte George empört. Lachend stand ich auf und setzte mich auf Freds Schoß. George setzte sich auf den freien Platz und bedachte mich mit einem komischen Seitenblick. Was hatte er denn nur? Doch ich kam nicht dazu ihn zu fragen, denn der erste Champion betrat die Arena. Gebannt verfolgte ich das Geschehen und versprach mir selbst, George später zu fragen.

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    Am Abend im Gemeinschaftsraum hatte ich mein Vorhaben schon wieder vergessen und so verabschiedete ich mich normal von den anderen und ging hoch in den Schlafsaal. Ginny lag schon in ihrem Bett und starrte an die Decke. "Alles in Ordnung? Warum bist du nicht unten und feierst deinen Harry?" erkundigte ich mich. "Ach, ich hatte keine Lust und..." sie stockte. "Was soll das denn bitte bedeuten: mein Harry?" Ich lachte nur. "Ginny, glaubst du ich sehe nicht, dass du auf ihn stehst? Komm schon, ich bin deine beste Freundin." Ginny wurde rot und ich musste noch mehr lachen. Sie warf mir ein Kissen an den Kopf und ich warf es ihr gegen den Bauch. Kichernd beendeten wir schließlich die Kissenschlacht und legten uns ins Bett. Ginny schlief rasch ein, doch ich lag noch lange wach. Und als mir endlich doch die Augen zu fielen, hatte ich wieder den Alptraum. Immer wieder rief diese Stimme nach mir. Ich wollte antworten, aber ich konnte nicht. Die Stimme wurde immer lauter, sie rauschte in meinen Ohren und mit einem Schrei fuhr ich hoch, wobei mein Kopf gegen den Bettpfosten knallte. Ginny kam zu mir ins Bett und redete mir beruhigend zu. Und mit ihr an meiner Seite schaffte ich es, einzuschlafen.

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    Die Tage vergingen und es passierte nichts allzu aufregendes. Auch die Nächte wurden ruhiger, denn der seltsame Traum war verschwunden. Und merkwürdigerweise vermisste ich ihn. Scheinbar hatte ich mich so sehr an ihn gewöhnt, dass mir seine Abwesenheit komisch vorkam. Das verwirrte mich und ich war froh, als es etwas gab, dass mich ablenken würde. Eines Abends hing im Gemeinschaftsraum, am schwarzen Brett, ein Zettel. 'Die Tanzstunden der Gryffindors finden am kommenden Mittwoch im Klassenraum für Verwandlung statt. Bitte erscheinen Sie dort alle pünktlich um 18.00 Uhr. Professor M. Mc Gonagall' Tanzstunden? Wofür Tanzstunden? Und dann viel es mir siedend heiß wieder ein; der Weihnachtsball! Daran hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht! Und ich konnte doch gar nicht tanzen, mehr als das: ich hasste tanzen! Aber trotzdem machte ich mich am Mittwochabend auf den Weg. Professor Mc Gonagall erklärte uns ein paar Sachen und holte dann Ron in die Mitte, damit er mit ihr vortanzte. Ich musste wirklich an mich halten, um nicht laut zu lachen. Ein Blick zu Ginny zeigte mir, dass sie sich für ihren Bruder schämte. Als wir alle vortreten sollten, war Neville zunächst der einzige Junge, doch nach und nach rafften sich auch die anderen auf. Ich tanzte mit Fred und wir hatten Spaß. Aber als Partnertausch war und ich mit George tanzen sollte, veränderte sich meine Stimmung. Seit der ersten Aufgabe verhielt er sich jetzt schon so merkwürdig; er redete kaum mit mir und blickte mir nicht in die Augen. Als er sah, dass ich seine Partnerin sein sollte, drehte er sich um und tauschte mit Lee die Plätze. Zutiefst bestürzt starrte ich ihm hinterher. Was hatte ich ihm denn nur getan? Ich tanzte mit Lee so gut es ging, doch als George Alicia in der Drehung hochhob und sie herumwirbelte versetzte es mir einen Stich. "Sorry Lee" flüsterte ich und lief davon. In dem Moment war es mir egal, dass mich alle anglotzten. Ich wollte nur noch weg.

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    Ich lief und lief, keine Ahnung wohin. Nur weg von George und den Gefühlen, die er in mir auslöste. Ich war natürlich traurig, dass er mich ignorierte, aber warum wurde mir schlecht wenn ich ihn mit einem anderen Mädchen sah? Hatte ich mich in ihn verliebt? Es fing an zu regnen und ich blieb stehen, um mich umzusehen. Ich hatte nicht einmal gemerkt, dass ich nach draußen gegangen war. Hufgetrappel in der Nähe ließ mich aufhorchen. Etwas rannte an mir vorbei, gefolgt von einem Pfeilschauer. Einer davon bohrte sich in meine Schulter. Das letzte was ich sah, war eine Gruppe Zentauren am Rande der Lichtung. Dann wurde alles schwarz um mich herum.


    "Gina!" Die Stimme, die mich rief, war nicht die aus meinem Traum. Unter tausenden hätte ich sie wiedererkannt. "Ginny?" murmelte ich und blinzelte in das blendend helle Licht im Krankenflügel. "Gottseidank bist du endlich wach!" rief meine beste Freundin und zog mich in ihre Arme. Ich erwiderte ihre Umarmung und sah mich dann um. Ich lag in einem Bett und um mich herum standen einige Menschen. Meine Eltern, Ginny und Fred und sogar Professor Dumbledore. Als ich meine Umgebung genauer unter die Lupe nahm merkte ich, dass das hier nicht der Krankenflügel war. "Wo bin ich?" fragte ich und versuchte mich aufzurichten. "Im Sankt Mungos." sagte Professor Dumbledore und drückte mich sanft aber bestimmt zurück in mein Kissen. "Sie wurden von einem Pfeil an der Schulter getroffen. Dieser war offensichtlich mit Gift versetzt; anderenfalls hätten die Heiler Sie nicht in künstliches Koma gelegt. Sie waren ziemlich lange weg." "Wie lange?" krächzte ich. Der Versuch, meine Stimme normal klingen zu lassen, scheiterte. Fred reichte mir ein Glas Wasser und ich nahm es dankbar entgegen. "Fast 2 Monate" sagte mein Vater. "Die Weihnachtsferien sind schon fast wieder vorbei." Ich verschluckte mich an dem Wasser, welches ich gerade trank und Ginny klopfte mir schnell auf den Rücken. "Wer hat mich gefunden?" wollte ich wissen. Ich musste mich schließlich bei jemandem bedanken. "George ist dir nach gelaufen und hat dich ins Schloss zurück gebracht." sagte Fred leise. Ich ließ meinen Blick erneut über die Anwesenden schweifen und Georges Abwesenheit tat plötzlich weh. Ich drehte das Gesicht seitwärts in mein Kissen und begann zu weinen. Ginny streichelte mir über die Schultern und flüsterte mir mit beruhigender Stimme zu. Die anderen verschwanden langsam und Ginny nahm mich ein letztes Mal in den Arm, bevor auch sie verschwand. Uns so lag ich alleine in meinem Bett und weinte mich in den Schlaf.

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    In den folgenden Tagen wurde ich langsam wieder gesund und auch mein Gemütszustand verbesserte sich allmählich. Es waren vor allem Fred und Ginny, die mich zurück ins Leben holten. Sie erzählten mir, was in der Schule passierte (die Ferien waren mittlerweile vorbei) und berichteten mir auch sonst, was außerhalb des St. Mungos so alles passierte. Nur einer kam nicht. George. Er fehlte mir und mit der Zeit verlor ich jegliche Lust am Essen, atmen, schlafen und den anderen lebenswichtigen Dingen. Nicht einmal meine Familie konnte mich aus diesem Loch herausziehen und als Fred mir erzählte, dass George so gut wie mit Angelina zusammen war, brach meine eh schon kaputte Welt vollends zusammen. Ja, ich war körperlich in einem Topzustand, aber geistig war ich ein Wrack. Ich verlor jeden Respekt vor mir selbst und beschloss, mich umzubringen. Also wartete ich eine Zeit lang ab, bis niemand mehr im Zimmer war. Als nächstes stellte ich mich in das offene Fenster und sah nach unten. Springen musste ich gar nicht, denn von der Höhe wurde mir so schwindelig, dass ich schwankte und fiel. Ich presste meine Augen zu und wartete auf den Aufprall. Doch dieser blieb aus. Zwei starke Arme hatten mich aufgefangen und hielten mich nun fest. Vor lauter Schock und Erleichterung fing ich leise an zu weinen. Das war alles zu viel. Eine warme Hand strich mir über den Rücken und eine Stimme flüsterte: "Alles ist gut, beruhigen dich. Shh, alles ist gut Gina." An der Art, wie er meinen Namen aussprach, an dem Klang seiner Stimme und der Wärme seines Körpers erkannte ich meinen Retter. "George" flüsterte ich. Dann verlor ich das Bewusstsein.

Kommentare (5)

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Mietze2001 (72037)
vor 757 Tagen
Ich finde obwohl es deine erste story ist, ist sie sie echt super ! Wann kommt der nächste teil endlich ?
Harry fan 2.0 (20827)
vor 772 Tagen
@Ginny Weasly heute :)
Ginny Weasley (95928)
vor 806 Tagen
Wann kommt das nächste Kapitel raus?
Harry fan 2.0 (67439)
vor 831 Tagen
Hey, bin noch relativ neu auf Teste dich (das ist meine erste FF) und ich würde mich über Feedback freuen. Natürlich ist die Story noch nicht zuende, aber weil ich nicht so viel am Stück schreiben kann (Schule usw...) dachte ich mir, dass ich einfach in regelmäßigen Abständen neue Kapitel einfüge. Schreibt mir gerne eure Meinung dazu in die Kommis
unicorn 22 (19050)
vor 839 Tagen
Den Anfang fande ich cool da noch viele Fragen offen stehen z.b warum George so kosmisch schaut oder warum sie von den zwilligen träumt .