Narutos Welt mal anders: Der Bürgerkrieg (Teil 5) Die neue Straße

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9 Kapitel - 12.818 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-03-31 - Entwickelt am: - 774 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum fünften Teil des Abschnittes.

Was bisher geschah: Das Neue Kaiserreich ist geteilt. Die Kaiserliche Union, die rebellischen Freistaaten, die neutralen Staaten und das ehrgeizige Königreich Fanurya stehen sich gegenüber in dem blutigen Kampf um die Kaiserkrone.
Das Inselkönigreich Morodas schickte ihre Kriegsflotte, um die Rebellen von Osten aus anzugreifen, aber Sokuron stellte sich ihnen entgegen. Auch wenn er die Invasion verhindern konnte, so wurde die rebellische Flotte vernichtet. Ira versuchte mit allen Mitteln, Fanurya für die Rebellion zu gewinnen, aber der König hinterging sie und nahm sie gefangen.

Die Schwertninjas ziehen los, um Ira aus den Fängen des verrückten Königs zu befreien. Gleichzeitig jedoch sucht Sokuron verzweifelt einen Weg in den Norden zu finden, um die isolierten Ninjadörfer, darunter auch Asugakure, zur Hilfe eilen zu können. Dafür wagt er ein gefährliches Experiment, der weitreichende Folgen haben wird.

Anmerkung: In diesem Teil tauchen zwei Figuren auf, die in meiner FF-Reihe „Avatars Welt mal anders…“ eine wichtige Rolle spielen. Sie haben eine Verbindung zu Sokuron.

1
Ritter und Prinzessin

Ihre Handgelenke fühlten sich taub an, als hätte niemals Blut durch ihre Adern geflossen. Alles war verschwommen wie bei einem verschmierten Bild, die Klänge klangen hohl und die Bewegungen waren langsam wie in einer Zeitblase.
Ein paar Mal blinzelte Ira, weil das grelle Licht sie blendete. Die ungeformten Gestalten wurden fester, die Klänge deutlicher und alles verwandelte sich in einen dunklen Raum, der von einer grellen Lampe beleuchtet wurde.
Es war kalt und feucht. Sie fing an zu frieren.
Ira wollte gehen, aber ihre Hände versagten ihr den Dienst. Als sie noch einmal aufschaute, waren ihre Handgelenke an der Wand gekettet. Ihre Fußgelenke waren ebenfalls gefesselt. Sie war aufrecht an der Wand gekettet worden.
Ira trug nur noch ihre Unterwäsche, als sie wieder herunterschaute. Vor ihr stand eine Frau, die eine Rüstung trug. Ihr Gesicht war von einer tiefen Narbe gezeichnet und ihr Lächeln war düsterer als alles, was sie jemals zuvor gesehen hatte. Neben ihr stand ein Tisch, auf dem ein großes Sortiment an Messern, Stangen, Peitschen und andere Folterinstrumente lag.
„Na, kleine Prinzessin? Genug geschlafen?“
Ira schwieg.
„Oh, macht dir keine Illusionen, Kleines. Du wirst schon mit mir reden, das verspreche ich dir.“
Sie trat näher heran, bis Ira den eiskalten Atem spüren konnte.
„Nur keine Sorge, Kleines, deine Haut werde ich nicht zerfetzen. Noch nicht.“
Die Foltermeisterin drehte sich um, griff nach einem Eimer Wasser und schüttete es über Ira aus. Die klitschnasse Kunoichi starrte die Gepanzerte an, als wäre sie nur ein Gewürm. So leicht ließ sie sich nicht einschüchtern.
Als nächstes nahm sie einen Schockstab vom Tisch und wedelte damit vor der nassen Ira herum.
„Also, was hat Sokuron vor, hm?“
Ira spuckte ihr ins Gesicht.
„Na schön, dann eben so!“
Sie stieß den Stab gegen Iras nackten Bauch und ließ eine starke Ladung ab. Die Gefesselte zitterte am ganzen Leib, ihre Schreie wurden durch die zusammengepressten Zähne gedämpft. Als der Stab wieder wegfuhr, ließ sich Ira fallen. Nur die Ketten verhinderten, dass sie zu Boden fiel.
„Und? Willst du mehr?“
Ira hob ihren Kopf. Aber es war keine Angst zu sehen, keine Verzweiflung, sondern eher eine gnadenlose Schadenfreude. Irritiert schaute die Foltermeisterin sie an.
„War das schon alles, du Weichei?“, stöhnte Ira schmerzverzehrt. „Meine Schwester hat mich schon schlimmer verprügelt.“
Sie schlug mit dem Blitzstab wieder auf Iras Brust. Dieses Mal bekam sie einen kräftigeren Schlag ab. Jede Faser in ihrem Körper fing an zu brennen, aber sie schrie nicht. Nicht ein einziges Mal. Immer presste sie den Mund zusammen und grunzte abfällig, als wäre sie ein Drache, der aus dem Schlaf erwachte.
„Soll das ein Scherz sein?“, grunzte Ira. „Das kann meine Katze ja besser, du Mülleimer.“
„Ach, das findest du witzig, oder was? Na schön, mal sehen, wie es dir gefällt, wenn ich dir die Haut abziehe, du kleines Miststück.“
„Jaja, tu, was du sonst nicht kannst, du wandelnder Kotzbeutel.“
Die Folterin legte den Elektrostab beiseite und griff sich ein gekrümmtes Messer. Danach stellte sie sich wieder vor Ira.
„Rate mal, was ich damit zuerst abschneiden werde.“
„Gar nichts.“
„Ach wirklich? Wie…“
Plötzlich spürte sie einen tiefen Stich in ihrem Nacken! Die Klinge trat aus ihrem Hals wieder heraus. Ihre Stimme ging in ein unerträgliches Gurgel über, Blut floss literweise aus ihrem Mund. Hinter ihr tauchte ein wohl vertrautes Gesicht auf.
Schwarze kurze Haare, violette Augen, grüner Umhang und schwarze Kampfkleidung.
„Sinea“, stöhnte Ira erleichtert auf.
Sinea ließ den leblosen Körper der Foltermeisterin zu Boden sacken und schlug mit ihrem Schwert die Ketten ab. „Hast du wirklich geglaubt, wir lassen dich hier?“
Ira fiel ihr in die Arme.
Was war los mit ihr? Sie wirkte benommen. Als Sinea sich Iras Augen anschaute, wurde es ihr klar. Sie wurde mit Drogen vollgepumpt. Schlaff hing Ira noch um Sineas Hals.
„Na schön, dann muss ich dich eben tragen.“
Sinea zog ihren Umhang aus, wickelte Ira darin ein, hob sie auf die Schulter und rannte aus dem Zimmer.

Der Arzt verließ endlich das Krankenzimmer. Es kam ihn wie eine Ewigkeit vor, dass Ira ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die ganze Zeit zu warten, war für sie eine unendliche Qual.
Sulina eilte als erste zu dem Arzt, dicht gefolgt von Sokuron, Sinea und Sia.
„Und? Geht es meiner Schwester gut?“, fragte Sulina besorgt.
„Ich kann Sie beruhigen. Ihre Schwester hat keine bleibenden Schäden davongetragen. Die Brandnarben an ihrem Bauch werden zwar bleiben, aber es wurden glücklicherweise keine lebenswichtigen Organe verletzt.“
„Und die Drogen?“
„In ein paar Stunden werden sie ihre Wirkung verlieren. Es wird ihr eine Weile schlecht gehen, als wäre sie auf Entzug. Kopfschmerzen und Übelkeit, aber die vergehen wieder.“
„Kann ich zu ihr?“
„Nein, noch nicht. Sie braucht jetzt unbedingt Ruhe. Ihr könnt morgen wiederkommen.“
„Danke Doktor.“
Kurz darauf verschwand der Arzt, um sich um einen anderen Patienten zu kümmern. Sulina drehte sich zu ihren Freunden um.
„Wenn ich diesen König in die Finger bekomme, kann er was erleben. Niemand verletzt ungestraft meine kleine Schwester“, zischte Sulina wütend. „Niemand.“
Sokuron legte seine Hand auf ihre Schulter.
„Ganz ruhig. Das Arschloch bekommt schon noch seine Strafe, glaub mir. Aber im Moment müssen wir uns um etwas anderes kümmern.“

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