Meggy and the Caribbean, Teil 9

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1 Kapitel - 1.280 Wörter - Erstellt von: OceanWave - Aktualisiert am: 2015-03-31 - Entwickelt am: - 983 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Ereignisse ergeben nach und nach Sinn...
viel Spaß beim 9. Teil:)
Ideen, Wünsche, Kritik? Immer her damit ;)

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    Lügen über Lügen*Josh*„Jack, was hast du vor?“, fragte ich und schaute ihn prüfend an. Ich mochte es nicht wenn der Captain seine Pläne gehei
    Lügen über Lügen

    *Josh*

    „Jack, was hast du vor?“, fragte ich und schaute ihn prüfend an. Ich mochte es nicht wenn der Captain seine Pläne geheim hielt. Das nahm nie ein gutes Ende. Letztes Mal wollte er mir nicht von dem schwarzen Mal erzählen, dass dafür gesorgt hatte, dass der Kraken uns allen gewaltige Probleme bereitet hatte. Ein anderes Mal ließ er mich in England im Stich. Ich verbrannte den Jungbrunnen, also diese besondere Seefahrtskarte, mit der man all den Geheimnissen auf die Spur kommt, die der Ozean birgt, um mein Leben zu behalten. Es gab Momente, in denen ich mich fragte, ob ich den wahren Jack wirklich so gut kannte, wie ich dachte. „Jack?“, fragte ich erneut, doch der war mit ausgiebigem Mustern seiner Rumflasche beschäftigt. Es war offensichtlich, dass er mich sehr wohl verstanden hatte. Er hatte nur schlicht und einfach keinen Bedarf zu antworten. Ich hatte aber nicht vor locker zu lassen, also sah ich meinen Captain nur ausdauernd an und erreichte letztendlich, was ich erreichen wollte. „Master Gibbs, gibt es ein Problem zwischen uns?“, sah Jack endlich von seiner Buddle auf und sah mich mit einem gespielt ernsten Gesichtsausdruck an. Ich konnte diese Stimmung leider nicht teilen, sondern sah ihn direkt an. „Wer ist das Mädchen?“ „Welches? Das hübsche Ding an der Bar?“, erwiderte Jack unschuldig und warf einen flüchtigen Blick an die Decke. Das hatte ich sehr wohl bemerkt und dachte gar nicht daran aufzuhören: „Nein, das Mädchen, das du gestern von Drunken Mans Cay mitgebracht hast.“ „Ach so, das weiß ich doch nicht. Ich kenne sie auch nicht besser als du.“, wich der erneut aus und trank einen schnellen Schluck aus seiner Buddle. Ich gab mich immer noch nicht zufrieden, da musste noch mehr sein. Warum sonst das seltsame Verhalten des Captains vorhin auf der Pearl. „Und warum durfte sie ihren Namen nicht sagen?“ Jacks Blick wirkte angestrengt. Er würde wohl lieber anderes tun, als diese Frage zu beantworten. Gerade öffnete er den Mund zu einer Antwort, da wurde unser Gespräch von lauten Rufen unterbrochen: „Sie haben sie mitgenommen! Sie haben sie entführt!“ Das war Elizabeth. Völlig in Panik rannte sie auf unseren Tisch zu, Henry an der Hand hinter sich herziehend. „Wen?“, wollte Jack wissen. Er schien froh über die Unterbrechung zu sein. „Meggy! Sie haben Meggy entführt!“, brüllte Henry plötzlich dazwischen. Erst jetzt sah ich die Tränen in den Augen des Jungen. Meggy? Aber das konnte doch nicht… Nein, das konnte nicht sein… „Megan…“, murmelte ich leise. Tränen der Freude traten in meine Augen. Erschrocken drehte sich der Captain zu mir um. Jetzt wusste ich es. Ich wusste das, was er die ganze Zeit über vor mir verheimlichen wollte. Meine Freude verwandelte sich plötzlich in Trauer. Wut und Trauer. Ich wollte sie nicht daran hindern aus mir herauszubrechen. Ich ließ es einfach zu: „Wie konntest du nur! Du weißt genau, wie lange ich darauf gewartet habe meine Tochter zurückzubekommen. Nun ist sie hier. Und du versuchst sie vor mir zu verstecken!“, schrie ich Jack an. Verdutzt blieb er stehen. Er war wie erstarrt. Kurz blieb die Zeit stehen. Niemand sagte ein Wort. Alle waren wie versteinert. „Es tut mir leid.“, formten da die Lippen des Captains. Erbost starrte ich ihn an, doch als ich die Schuld in Jacks Augen bemerkte wurde mein Blick etwas weicher. Die Wut war wie weggeblasen. Stattdessen spürte ich, wie die Trauer erneut stechend durch mein Herz fuhr. „Wieso? Wieso hast du's getan?“, fragte ich fast lautlos. „Tia Dalma ist der Grund.“, antwortete der Captain nachdenklich. „Calypso? Die Meeresgöttin?“ Verwirrt schaute ich Jack an. Der aber nickte nur. „Sie will die Black Pearl wieder zurück in die Tiefe ziehen. Sie war niemals auf unserer Seite, sondern auf Jones‘. Da wir verantwortlich sind für seinen Tod, will sie es uns gleichtun. Die Piraterie soll ihr Ende finden, auf dem Grund des Meeres.“ Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Es dauerte eine Weile bis ich die Sprache wiederfand: „Und… und was hat das mit Meggy zu tun?“ „Calypso hat mir mitgeteilt, dass ihr Urteil nur durch das Opfern eines Lebewesens einer anderen Zeit aufgehoben werden kann. Und Meggy ist… nun ja…“ „Was!“, unterbrach ich ihn geschockt. "Du willst meine Tochter opfern, damit du deine geliebte Pearl behalten kannst!“ „Nein Gibbs, sie ist nur ein Schiff mein Freund. Es liegt an uns die gesamte Piraterie zu retten.“ Ich konnte nichts sagen, ich war unfähig zu denken. Das war alles zu viel. „Ich wusste, du würdest dagegen sein. Deshalb wollte ich nicht, dass du es erfährst.“, unterbrach Jack meine Starre. Ich nickte benommen. „Das ist momentan nicht das Hauptproblem!“, warf Elizabeth ein. „Henry hat alles gesehen, was passiert ist.“ Erwartungsvoll sahen wir alle Elizabeths Sohn an. „Es war Captain Barbossa.“, begann der zu erzählen. Jacks Gesichtszüge verhärteten sich. „Er hat sie mitgenommen, zur Black Pearl.“ „Der klaut unser Schiff…“, realisierte ich. „Verfluchte Piraten!“, rief Jack genervt und bedeutete uns mitzukommen. Mit schnellen Schritten versammelten wir den Rest der Crew und liefen zum Anlegesteg der großen Schiffe. Gerade noch konnte man die schwarzen Segel der Pearl erkennen, bevor diese hinterm Horizont verschwanden. „Wir brauchen ein Schiff.“, stellte Henry klar. Er wirkte wild entschlossen Meggy zu helfen. Ich blickte Jack vielsagend an. Er hatte mich schon so oft im Stich gelassen, würde es diesmal anders sein? Anscheinend ja, denn er nickte und griff an seinen Gürtel, bis ihm wieder einfiel, dass der Kompass ja verschwunden war. „Da wäre nur eine Kleinigkeit, die das Verwirklichen unseres Wunsches, die arme Megan zu befreien, etwas erschweren dürfte.“, meinte er ausweichend zu seiner Crew. Die starrte ihn nur verständnislos an. Ich verdrehte die Augen. Jack merkte wohl, dass er aufklären müsste was Sache ist. „Der Kompass ist auf mysteriöse Weise abhandengekommen.“, verdeutlichte er. „Und wie sollen wir dann die Black Pearl finden?“, fragte Marti. Jack hob ratlos die Hände. „Ein Kompass?“, meldete sich Henry zu Wort. Jack wandte sich mit rudernden Armen zu ihm um und nickte. Henry zog etwas aus seiner Tasche hervor und warf es dem Captain zu. Es war… der Kompass? „Wo hast du den her Henry?“, wunderte sich Elizabeth. „Meggy hatte ihn in ihrer Jacke. Ich hatte ihn nur an mich genommen, weil er sie beim Üben gestört hatte.“, antwortete er. Triumphierend lächelte Jack mich an. Leicht schmunzelnd verdrehte ich die Augen und tischte ihm gleich das nächste Problem auf: „Und wie gedenkst du so schnell an ein Schiff zu kommen Captain?“ Das Lächeln verschwand schlagartig und wurde durch einen angestrengten Gesichtsausdruck abgelöst. „Wie wäre es mit dem Schiff der spanischen Marine?“, schlug Elizabeth vor. „Auf dem sind Henry und ich als blinde Passagiere hierher gesegelt. Die Männer wollen hier 2 Tage verweilen bevor sie weiterfahren.“ „Bis dahin ist genug Zeit über alle Berge zu sein…“, grinste Jack. „Na dann, los ihr faulen Hunde!“, rief ich. „Lasst uns ein Schiff kapern!“

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Meggy and the Caribbean, Teil 9
Meggy and the Caribbean, Teil 9
Die Ereignisse ergeben nach und nach Sinn... viel Spaß beim 9. Teil:)Ideen, Wünsche, Kritik? Immer her damit ;)
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2015-03-31
402B
Fluch der Karibik

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