Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 14

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1 Kapitel - 1.073 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-23 - Entwickelt am: - 567 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ist das 14 Kapitel meiner Geschichte. Nochmals sorry, dass das Kapitel nicht mit den anderen Kapiteln zusammen gefasst wurde: D

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Kapitel 14

Sie kommen!

Diese Nacht war die letzte, bevor der große Sturm auf das Elbenreich begann. In jener so ruhigen und klaren Nacht stellte sich Galadriel auf den Balkon und sah sich das Himmelszelt an, wie auch Earendils Stern, der über die freien Völker wachte. Ein sanfter Windhauch berührte ihre glatten, glänzenden Haare. Ihr weißes, glitzerndes Kleid lag ihr perfekt am Körper an. Mit verschränkten Armen lauschte sie den Zirpen der Grillen und dem strömenden Wasserfall, der rasch den Berghang hinunter fiel. Plötzlich stand jemand neben ihr und eine weibliche, helle Stimme sagte:,, Rin tye inye garu cen ve tye se tiria orme?``, was soviel bedeutet, wie:,, Denkst du, ich habe nicht gesehen, wie du ihn angestarrt hast?`` Galadriel lächelte verlegen.,, Glaubst du, er ist der richtige für mich?``, wollte die Herrin Loriens von ihrer älteren Schwester wissen. Diese zuckte leicht mit den Schultern und meinte:,, Das musst du selber wissen! Aber hör darauf, was dein Herz dir sagt!`` Nach dieser Aussage legte sich Arnariel wieder schlafen, um für den Kampf ausgeruht zu sein. Galadriel war aber zu aufgeregt, um einzuschlafen und blieb stattdessen wie angewurzelt auf dem Balkon stehen und starrte ins Leere, bis sie eine Hand fühlte, die ihr sanft über den Rücken strich. Als sich Galadriel umdrehte, wurde ihr versteinertes Gesicht schnell fröhlich und sie umarmte ihren Gegenüber:,, Arnariel weiß, dass wir uns lieben und sie meinte, ich soll auf mein Herz hören!`` Glorfindel löste anschließend seinen Griff und küsste die Herrin Loriens sanft auf die Stirn:,, inye meleth le!`` Schüchtern starrte Galadriel zu Boden und flüsterte dem einstigen Fürsten Bruchtals ins Ohr:,, Ich liebe dich auch!`` Mit diesem Satz strich Glorfindel seiner großen Liebe im Mondschein über die Hüfte zum Hals und dann blieb sein rechter Zeigefinger bei ihren Lippen stehen und er träumte:,, So schöne Lippen! Ich bin noch nie einer Frau begegnet, die so gütig und dennoch mächtig, wie auch stark ist! Schließe deine Augen und öffne deine Hand!`` Galadriel wusste nicht, was nun kommen würde, kam aber Glorfindels Bitte nach.`` Als sie ihre Handfläche ausstreckte, legte der König des Düsterwaldes ihr etwas kleines, rundes in die Hand. Als sie die Augen wieder aufmachte, erblickte sie einen kleinen runden Kristall. In diesem spiegelte sich Glorfindels Bild wieder:,, Dies ist der Wesenskristall! Die Gelehrten machten ihn aus dem Mithrilkristallen, die sie vor langer Zeit von den Zwergen aus Moria geschenkt bekamen. Er zeigt dir das Gesicht der Person, an die du gerade denkst! Elrond schenkte ihn mir bei seiner Abreise nach Valinor, in der Hoffnung, ich würde ihn durch den Kristall in Erinnerung behalten.`` Galadriel kamen die Tränen und sie wusste nicht was sie sagen sollte:,, Das kann ich nicht annehmen! Mein Großvater schenkte ihn dir als Zeichen deiner Treue!`` Glorfindel entgegnete leise:,, Richtig, doch ich weiß, wie Elrond von Bruchtal aussieht! Du aber nicht und falls ich in der Schlacht sterben sollte, so kannst auch du mich und deinen Großvater im Kristall sehen. So wirst auch du uns immer in Erinnerung behalten!`` Galadriel kullerten die Tränen nur so über ihre reinen Wangen und sie konnte nicht anders, als Glorfindel über seine goldenen Haare zu streichen und ihn sanft zu küssen. Langsam knüpfte die Elbin das weiße Nachthemd Glorfindels auf und berührte ihn an seinem muskulösen Bauch. Infolgedessen verschwanden die beiden im Schlafzimmer der Herrin Loriens.

Am darauffolgenden Tag erblickte man im Norden Mittelerdes keinen einzigen Sonnenstrahl am Horizont. Graue Gewitterwolken hangen am Himmel und waren somit die Boten des Krieges, die Rhach für seine Krieger voraus schickte. Es begann zuerst in den Dörfern. Ein kleines Dorf, am Hang des Nebelgebirges. Dort lebten die Waldläufer und die Elbenbauern friedlich zusammen. Das Dorf wurde nur von wenigen Soldaten bewacht und war deswegen leicht angreifbar. Ein Menschenjunge, namens Gilrahen und dessen jüngere Schwester Ailinel arbeiteten gerade mit ihren Eltern auf dem Acker, um die Kartoffeln zu ernten, bis die Erde begann, zu beben.,, Schnell Kinder, rein ins Haus! Versteckt euch!``, rief der Vater. Über einen flachen Hügel kamen tausende von Khorondrim Reitern auf ihren Wölfen und Wargen. Gilrahen und Ailinel versteckten sich hinter einem Strohballen und verschlossen die Holztür. Durch einen kleinen Spalt zwischen den Holzbrettern konnten sie aber das Geschehene draußen beobachten und sahen, wie ihre Eltern aus dem Boden zwei einfache Schwerter heraus gruben und diese fest in der Hand hielten. Die großen, dunklen Uruks kannten aber kein Erbarmen. Sie schlachteten sämtliche Bewohner ab und hangen ihre Laichen an einem Baum, in der Nähe des Platzes auf. Die beiden Kinder mussten zusehen, wie gleich mehrere Reiter ihre Eltern köpften. Gilrahen und Ailinel schrien und heulten daraufhin, aber durch die Panik im Dorf konnte man die beiden nicht hören. Kurz, nachdem die Uruks aber ihre Eltern köpften, warfen sie gleich mehrere Fackeln auf das Haus und lachten dabei so grausam und beängstigend, wie es nur ging. Die beiden, jungen Geschwister versuchten so schnell, wie es nur ging, das Haus zu verlassen und nahmen den Hinterausgang des kleinen Hauses.,, Lauf Ailinel!`` Zum Glück kam den beiden aber nach kurzer Zeit ein in Panik geratenes braunes Pferd entgegen, dass sie beruhigten und anschließend schnell vom Ort des Geschehens weg ritten. Da keiner der dunklen Krieger ihre Flucht bemerkte, konnten sie einen kurzen Blick von der wahren Stärke der Armee erhaschen, denn kaum war das Dorf zerstört, marschierten hunderttausende Soldaten über die Landschaft. Gilrahens Gliedmaßen erzitterten bei diesem Anblick und seine Schwester trauerte und heulte. Die beiden wussten aber, obwohl sie noch recht jung waren, dass sie nach Rindavell mussten, um der Herrin von Bruchtal dies zu berichten.

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