Nur das Innere zählt 16

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1 Kapitel - 910 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-03-21 - Entwickelt am: - 1.246 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sorry, dass dieser Teil so spät kommt.

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    Kapitel 16

    Das Augenlicht ist zurück

    Sicht Legolas:

    "Legolas? Kannst du mich hören, mein Freund?"

    Je mehr Aragorn sagte, desto mehr schärften sich meine Sinne. Vorsichtig öffnete ich meine Augen. Ein heller Lichtstrahl brannte sich in meinen Kopf. Es war so hell, das ich die Augen wieder schloss. Aber nur, um sie kurz darauf wieder zu öffnen. Dieses Mal war der Lichtstrahl nicht mehr so grell.
    Ich blinzelte ein paar Mal und schloss die Augen wieder.
    Als ich sie das nächste Mal öffnete, erkannte ich, in all dem weißen Licht, eine schwarze gestellt. Und sehr bald wusste ich, wenn ich da vor mir hatte.
    "Aragorn? Bist du das?" fragte ich verwirrt.
    "Ja, ich bin es, Legolas" kam die Antwort meines langjährigen Freundes.
    Ich blinzelte ein paar weitere Male. Aragorn wurde ein kleines Stück schärfer. Aber richtig scharf konnte ich ihn nicht sehen. Auch die Möbel in meinem Zimmer waren noch unscharf.
    "Legolas, sag mir, kannst du mich sehen? Kannst du sehen, wo du bist?" fragte Aragorn mich.
    Ich richtete mich ein Stückchen auf und stützte mich mit den Händen auf das Bett.
    "Ich... Ja... Ich sehe dich... Ich sehe das Zimmer....aber alles unscharf....was ist da los? Gandalf sagte doch..." begann ich. Doch Aragorn schnitt mir das Wort an.
    "Du wirst wieder bald scharf sehen können. Gönne deinen Augen ein paar Tage Pause. Dann werden sie dir bald jeder klare Sicht geben" versprach Aragorn und legte mir seine Hand auf die Schulter.

    Ich setzte mich auf die Bettkante und atmete durch. Dann sah ich mich im Zimmer um. Ich erkannte neben dem Schrank meinen Bogen, der an der Wand lehnte. Und daneben der Köcher mit den Pfeilen und die Dolche.
    Vorsichtig stand ich auf und ging langsam hinüber zu meinen alten Waffen. Aragorn folgte mir.
    Ich nahm meinen Bogen zur Hand und strich mit zwei Fingern über das Holz und schließlich über die Sehne.
    Ich konnte wieder kämpfen. Es würde vielleicht nur noch ein oder zwei Wochen dauern. Aber es gab Hoffnung. Eine riesige Hoffnung. Ich stellte den Bogen wieder ab und drehte mich zu Aragorn. Dann fing ich an zu lachen. Es war ein glückliches lachen. Und das auch aus gutem Grund. Ich konnte wieder sehen. Keine dunklen Schleier mehr vor meinen Augen.... Diese Zeiten waren vorbei.
    Aragorn stimmte auf das Lachen mit ein.
    "Danke! Danke, Aragorn. Für alles. Du hast so viel für mich getan. Danke" rief ich glücklich.
    "Das hab ich doch gern für einen Freund getan" antwortete der König von Gondor.
    "Aber kannst du noch eine Sache für mich tun?" fragte ich
    "Natürlich, mein Freund" sagte Aragorn.
    "Ich habe dir dich von dieser Heilerin erzählt. Aryana ist ihr Name. Kannst... Kannst du sie zu mir bringen?" fragte ich leise.
    Aragorn lächelte mich an.
    "Sie muss wirklich viel macht über dich haben" lachte er, "ja ich bringe sie zu dir. Jetzt sofort"
    "Ich schulde dir was" sagte ich.
    Aragorn schüttelte den Kopf.
    "Du schuldest mir nichts, Legolas" sagte er und verließ den Raum.

    Sicht Aragorn:

    Das Legolas wieder sehen konnte, freute mich wirklich. Und das er sich in eine Elbin verliebt hatte, freute mich ebenfalls. Er hatte es wirklich verdient.
    Da ich hier in Bruchtal keine Aryana kannte, beschloss ich zu Elrond zu gehen. Er sollte sie zu Legolas schicken.
    Als ich an Elronds Arbeitszimmer ankam, klopfte ich und trat ein.
    "Ah, Aragorn. Gibt es Neuigkeiten?" fragte der Lord von Bruchtal und sah von einer Schriftrolle auf.
    "Ja, gute sogar. Legolas ist erwacht. Er kann wieder sehen. Zwar sind seine Augen noch ein bisschen getrübt, aber sie werden sich bald schärfen" berichtete ich.
    "Das ist eine tolle Nachricht. Ich wusste, dass er stark ist" sagte Elrond erfreut, stand auf und kam um den Schreibtisch herum.
    "Ja, er ist stark. Und er hat mich um etwas gebeten. Er möchte, dass ich eine von euren Heilerinnen zu ihm bringe. Die, wo sich in den letzten Wochen um sie gekümmert hat. Ihr Name ist Aryana. Wisst ihr wo ich sie finden kann?" fragte ich.
    Elronds runzelte die Stirn. Plötzlich sah er verwirrt und gar nicht mehr glücklich aus.
    "Ist etwas?" fragte ich besorgt.
    "Aragorn, es tut mir leid, wenn ich das jetzt sage" begann Elrond um kam langsam auf mich zu, "Aber eine Aryana hat es hier in Bruchtal seit über 100 Jahren nicht mehr gegeben"

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