Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 16

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1 Kapitel - 1.126 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-20 - Entwickelt am: - 513 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Erlebt, wie sich nun sogar die Valar in die Schlacht einmischen und erlebt Ithindils wahre Macht kennen!

,, Kommt, Kommt, meine Freunde! Die Ents ziehen wieder in den Krieg!``

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Farin ritt auf einem Steinbock und rammte den Orkabschaum seine Hörner in deren Kopf. Galadriel und Glorfindel kämpften auf ihren Pferden, als wären sie ein und dieselbe Person. Mit einer Wucht schlugen sie den Orks die Köpfe ab, als würde es dabei um eine sehr wichtige Wette gehen. Doch die freien Völker konnten noch so hoffnungsvoll und bemüht um einen Sieg sein, aber gegen diese Überlegenheit hatten sie einfach keine Chance.Trolle schlugen mit ihrer Keule um sich, als wäre diese ein Spielzeug und brachten damit unzählige von Krieger um. Die Katapulte Rhachs waren weit in der Überzahl und teilweise steckten die Orks diese in Brand. Khorondrim Reiter trampelten die Soldaten von Dol Amroth nieder und hunderttausend Pfeile verfehlten zwar häufig ihr Ziel, aber trafen dennoch mehrere hundert Soldaten. Die Belagerungstürme und Rammböcke warteten nur auf ihren Einsatz. Sollte nicht bald ein Wunder geschehen, würde Mittelerde dem Untergang geweiht sein.
Ehe Agandaur aber die Schlacht für sich gewinnen konnte und ehe jeder einzelne Mann gefallen war, flog Ithindil mit Allaron in die Nähe von Agandaur und Saharathon, die zufrieden dem Kriegsgeschehen zusahen. Als der weiße Drache hinter Agandaur landete, lachte dieser nur fies und dreckig:,, Du hast verloren, Istari! Gegen so eine Übermacht gibt es keinen Sieg!`` Nach dieser Drohung drehte sich der dunkle Diener Rhachs um und bewarf den weiblichen Istari mit einem Feuerball, nach dem anderen. Der Maiar konnte aber alle abwehren. Anschließend ging der einstige Diener Saurons in die zweite Runde, indem er Blitze auf Ithindil nieder regnen ließ. Allaron spuckte währenddessen ihr helles Feuer gegen die Orkhorden. Als die Schwester Smaugs allerdings sah, dass ihre Herrin von einem blauen Blitz getroffen wurde, griff der Drache voller Wut und Zorn Agandaur an. Die schwarzen Numenor verhinderten dies aber, indem sie Allaron einfroren. Ithindil lag erschöpft am Boden und Agandaur beugte sich über sie:,, So schwach! Mein Meister wird sehr zufrieden mit mir sein, wenn er erfährt, dass ich erneut einen Istari für ihn habe, den er zu einen Sklaven seines Willens machen kann!`` Ehe er aber diesen Satz zuende sprechen konnte, hörte man, wie aus dem Osten dumpfe Hornklänge kamen. Es waren die Menschen des Ostens aus Rhun und Nah Harad, unter Sultan Sahalatins Führung. Er kam mit zehntausend Haradrim und fünfzig Olifanten. Zudem folgten ihm Hundert Ents, angeführt von Baumbart:,, Kommt! Kommt, meine Freunde, die Ents ziehen erneut in den Krieg!`` Langsam, aber entschlossen schritten diese auf das Schlachtfeld. Kurz darauf flogen zwanzig Adler in das Tal, um ihren Freunden beizustehen. Von Hardor fehlte allerdings jede Spur. Agandaur wusste zwar, dass er mit dieser Hilfe einen Rückschlag erleiden würde, aber es zwang die Armee Rhachs noch lange nicht in die Knie.
Zum selben Zeitpunkt richtete auch Manwe auf dem Taniquetil seine Aufmerksamkeit auf die Schlacht in Bruchtal. Seine Gemahlin Varda bat Manwe darum, dem Ganzen ein Ende zu bereiten und selbst das Böse zu vernichten, wie es einst von Aule vorhergesagt wurde. Manwe lehnte dies aber ab:,, Aule sprach von den Dagor Dagorath und nicht von den Thronkriegen! Der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen! Dies wäre nicht Illuvatars Wille!`` Als Manwe aber sah, wie seine einstige Gärtnerin Vanas verzweifelt am Boden lag, brach es ihm das Herz und er wusste, Illuvatar wolle, dass Ithindil eine zweite Chance erhält.
Agandaur lachte den verwundeten Istari immer noch lächelnd ins Gesicht und zog dann sein Schwert aus der Scheide:,, Heute wirst du sterben!``, und stach es dem Istari in den Bauch. Agandaur verging aber das Lachen schnell wieder, als er zu sah, wie sich die tiefe Schnittwunde wieder verschloss und Ithindil leuchtete. Plötzlich öffnete sie ihre Augen, die nun vollkommen weiß waren. Ihr schlanker, strahlender Körper erhob sich in die Luft und ein stürmischer Wind umzingelte die mächtige Zauberin. Dann begann sie unmittelbar mit heller, reiner, aber dennoch zorniger Stimme zu sprechen:,, Ich bin Arien, einer der mächtigsten Maiar auf Arda! Manwe gab mir meine alten Kräfte zurück und nun wirst du sie als erstes zu spüren bekommen, Agandaur, dunkler Sklave!`` Der Zauberer schoss sämtliche Blitze und Feuerbälle gegen die Zauberin, doch sämtliche Flüche, die er auf sie schoss, kehrten zu ihm zurück. Ariens Macht ließ auf dem Schlachtfeld ganze Gärten entstehen und die Orks wurden auf diesen Gärten verbrannt, während sie den freien Völkern Kraft spendeten und den Toten die Seele zurück brachten. Zu guter Letzt vereinte sie ihre Seele mit dem Körper ihres Drachen und so wurde Arien zu einer großen Drachenbändigerin. Mit ihrem heiligen Feuer fackelte sie alle Krieger und Belagerungsmaschinen der Finsternis ab. Zu guter Letzt richtete sie ihr heiliges Feuer gegen Saharathon, der seine Seele zurück erlangte und der Fluch Rhachs langsam von ihm abfiel. So wurde er nach wenigen schmerzhaften Augenblicken in den heiligen Flammen wieder zu Alatar, der Blaue. Agandaur aber wollte nicht vernichtet werden und floh durch eine schwarze Wolke zurück zum Khorondrim, um seinen Herren sein Versagen zu beichten. Als Arien das Schlachtfeld durch Allarons Körper reinigte und sämtliche dunklen Krieger tot waren, jubelten die freien Völker und Allaron und Ithindil trennten sich wieder voneinander. Allerdings wollte Ithindil Agandaur nicht den Triumph gönnen, sich wieder hinter seinem Herren zu verstecken, sondern wollte ihn endgültig vernichten. So flog sie auf Allarons Rücken mit den anderen Istari, einigen Adlern und zweitausend Reitern dem dunklen Schatten hinterher. Nachdem sie den Schatten aber mit einigen Pausen vier Tage lang verfolgten, traute Ithindil ihren Augen nicht! Rhach wusste vom Versagen seines Dieners und auch, dass Arien ihn verfolgen würde, also befahl er seinen Drachen, Balrogs und Werwölfen, sich auf das Schattengebirge zu stellen. Rhach selber stand auf der obersten Spitze von Glaurung und sah mit seinen verfluchten Augen seiner Rivalin direkt ins Gesicht. Voller Angst vor einer Niederlage kehrten die Reiter, die Adler und auch Allaron um und feierten ihren ersten Sieg, obwohl diese Schlacht sicher nicht die letzte war!

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