Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 15

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1 Kapitel - 1.955 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-20 - Entwickelt am: - 580 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nun ist es soweit! Die erste große Schlacht der Thronkriege Ardas!

,, Ihr, die ihr hier seit, um eure Kinder, eure Söhne, eure Familien und eure Könige zu beschützen, zu euch sagen wir, haltet Stand und kennt kein Erbarmen, denn auch Morgoth Brut wird versuchen, euch zu vernichten, doch dies lassen wir nicht zu! Dieser Tag wird uns gehören!....

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Am Abend desselben Tages kamen Gilrahen und Ailinel erschöpft und müde auf ihren Pferd im Tal von Imladris an. Als aber Gorbulus gerade pfeife rauchend auf der Brücke stand und sah, wie die beiden Flüchtlinge beinahe vom Pferd in den Fluss fielen, entsandte er augenblicklich Rowen und einen weiteren Auenländer auf ihren Eseln, um die beiden zu retten. Als dies gelang, führte Gorbulus die beiden in eines, der Schlafzimmer, wo sie sich erst einmal ausruhen sollten. Anschließend berichtete er Arnariel und den anderen Königen und Fürsten von den beiden Flüchtlingen. Man entschied sich aber dafür, die beiden Kinder sollten ausschlafen. Als es inzwischen schon tiefste Nacht geworden ist, holte eine Magd die beiden aus ihren Betten und brachte sie in die Bibliothek, wo man schon sehnsüchtig auf die Geschwister wartete. Gilrahen und seine Schwester bekamen sofort etwas zu essen und zu trinken, da sie so viel Hunger hatten. Kurz darauf berichteten die Kinder mit zittriger und angeschlagener Stimme, dass dreihunderttausend Soldaten der Finsternis auf den Weg nach Bruchtal sind. Die Anführer der freien Völker blieben aber bei ihren Plan, schützte sie doch Elronds Zauber und die Eliteeinheiten. Elrohir nahm die beiden Kinder mit in sein Zimmer, wo sie fürs erste gut aufgehoben waren. In den nächsten Stunden kamen keine Flüchtlinge und auch sonst niemand. Ithindil wusste, dass die Orks alle abschlachteten, die versuchten, zu fliehen. Die beiden Kinder waren die einzigen, die es schafften.
In der Abenddämmerung war es dann soweit. Der Himmel verdunkelte sich immer mehr über Bruchtal und unheimliche grüne Blitze schossen auf den Zauber Elronds hinab. Dieser hielt aber auch durch die Macht der Istari stand. Dann war es soweit. Am frühen Abend hörte man das tosende Gebrüll und die lauten Trommeln bereits von weiten. Dies war das Zeichen, dass sich auch die Elitesoldaten in der Schlucht aufstellten, angeführt von Galadriel und Glorfindel, während die anderen Anführer ihre Heere hinter der ersten Welle versammelten. Gondor und Lorien stellten ihre Katapulte in den flachen Gebieten des Tals auf. Der Feind wollte aber Mittelerde unbedingt erobern. Hunderttausende, für den Krieg gezüchtete Orks, Warge, Kampftrolle, Khorondrim Reiter, Uruks, schwarze Numenor und 300 Belagerungsmaschinen standen vor der Schlucht, angeführt von Agandaur und Saharathon, der die schwarzen Numenor anführte. Für einen kurzen Moment wurde es still, bis Agandaur heimlich den Befehl gab, ein Katapult solle auf die Festung zielen. Als er aber sah, dass der graue Fels durch einen magischen Bann zurück prallte, wurde er zornig und befahl seinen schwarzen Hauptmännern, sie sollen die ersten fünfzigtausend Krieger gegen die Festung stürmen lassen!
Als Galadriel und Glorfindel auf ihren Pferden die erste Welle erblickten, hielten sie sich an der Hand, hoben sie nach oben und schrien:,, Ihr, die ihr hier seit, um eure Kinder, eure Söhne, eure Familien und Könige zu beschützen, zu euch sagen wir, haltet stand und kennt kein Erbarmen, denn auch Morgoth Brut wird versuchen, euch zu vernichten, doch dies lassen wir nicht zu! Dieser Tag wird uns gehören und wir werden die Orkbrut aus den heiligen Ländern vertreiben und sie zurück in ihr dreckiges Loch katapultieren, aus denen sie stammen! Für Mittelerde!`` Nach dieser Rede schrien auch die freien Völker. So begann es, dass die ersten Kampftrolle und Uruk Lanzenträger gegen den Zauber Elronds und gegen die Eliteeinheiten preschten. Galadriel und Elrond gingen hinter die Zwerge und stachen mit ihren Schwertern die Horden der Finsternis ab. Die Zwerge hielten stand, doch als sie sich durch den Kampf aus dem magischen Bann heraus bewegten, bröckelte die Formation und die Elben waren gezwungen, mit ihnen sich aus dem Zauber zu entfernen. Währenddessen gab Arnariel und Ithindil den Silberdornbogenschützen und den Waldläufern den Befehl, ihre Pfeile abzuschießen:,, Tangado haid! Leithio i philinn!`` In diesem Moment flogen achthundert Pfeile auf die Orks, doch diese schossen zurück. Die Pfeile prallten aber am Bann ab und verbrannten. Anschließend gab Agandaur den Befehl, sämtliche Katapulte sollten feuern. Als sie dies aber taten, verfehlten die Katapulte ihr Ziel und die Felsbrocken prallten am Zauber ab. Die Zwerge wurden nach einen Tag des Kämpfens und des Abwehrens schwächer und als Agandaur seine Chance sah, ließ er seine Khorondrim Reiter los, die hunderte von Zwergenhütern töteten. Ithindil gab dennoch den Befehl, zu schießen und tötete somit auch viele der mächtigen Wolfs und Wargreiter. Nach vier Tagen des Krieges wollte Agandaur aber endlich einen Sieg. Eldarion und Farin sahen, dass der Feind immer zorniger wurde und obwohl sie eine Übermacht gegen sich hatten, riskierte es der Hochkönig der Menschen und nahm all seine Reiter mit aufs Schlachtfeld. In diesem Moment ritten die silbernen Schwanenritter mit ihren langen Lanzen, die starken Rohirim unter der Flagge des wiedervereinigten Königreichs, und die Elben aus Lindon an der Seite Eldarions aufs Schlachtfeld, während Farin mit eintausend Axtschleuderern versuchte, die agressiven Kampftrolle mit ihren Keulen von oben aufzuhalten. Radagast und Pallando, die ebenfalls an Eldarions Seite auf ihren Pferden saßen, schrien:,, Macht Platz!`` Siebentausend Reiter kamen aufs Schlachtfeld, doch Agandaur wusste, dass dies passieren würde. Sechzig Trolle drangen sich durch die endlosen Reihen der Finsternis und trugen jeweils eine große, runde Kugel. Als Farin bereits mit seinen Männern sah, was die Trolle da trieben, versuchte er hastig, seine Verbündeten und sein eigenes Volk zu warnen, doch niemand verstand die Zwerge auf dem niedrigen Gebirgspass und so gab Farin den Befehl, die Trolle zu töten. Es gelang ihnen aber nicht einmal drei auf so kurze Dauer umzubringen und so stellten die Olog Hai und Kampftrolle die großen, runden Kugeln ab und einer der Kampftrolle, der auch das Banner des Khorondrims trug, kam mit einer Fackel. Im selben Augenblick ritten Eldarion und Radagast direkt in die Falle hinein, bis Radagast verstand, was Agandaur für einen finsteren Plan ausheckte und warnte Eldarion. Allerdings war es bereits zu spät und 50 Minen flogen in die Luft. Radagast schrie gerade noch rechtzeitig:,, Kommt zu mir!`` Radagast hob von der einen Sekunde zur anderen seinen braunen Zauberstab und beschwor damit acht große Lichteulen, die durch ihre Flügel vor jeglichem Unheil beschützten. Eldarion schaffte es gerade noch und wurde somit von Aiwendils Zauber beschützt. Im selben Moment verloren aber von diesen siebentausend Reitern fünftausend ihr Leben. Agandaur sah dies als perfekten Zeitpunkt an und befahl Saharathon, mit ihm zu kommen. Die Orks beschützten die beiden Kriegsherren, wie auch deren schwarze Numenor. Den ein, oder anderen Soldaten, der ihnen in die Quere kam, würgte Agandaur durch einen blauen Blitz ab. Eldarion, Pallando und Radagast standen dem Erben des dunklen Herrschers im Weg. Radagast gab Ithindil durch seine Gedanken den Befehl, sie solle auf Agandaur schießen. Dieser hob aber seine Hände und verbrannte sämtliche Pfeile, die ihn treffen sollten. Danach streckte er seine Hand nach König Eldarion aus und hob diesen durch seine Magie in die Luft. Eldarion bekam fast keine Luft mehr, hätten Pallando und Aiwendil keinen Schockzauber auf den dunklen Diener Rhachs wirken lassen. Eldarion wollte sich mit Agandaur im Zweikampf stellen, da er an das Schwert seines Vaters glaubte, doch die beiden Istari rieten ihm, zurück zur Festung zu reiten und Verstärkung zu holen. Die beiden Istari standen Agandaur und Saharathon gegenüber und als Pallando sich Saharathon genau ansah, konnte er es kaum fassen:,, Alatar? Bist du es?`` Doch Saharathon holte stattdessen mit seinem schwarzen Stab aus, um Pallando zu töten. Radagast rief in jenem Moment eine Gruppe Windhasen herbei, die Saharathon zurück in die Orkarmee schleuderten. Radagast brachte den geschockten Pallando zu Ithindil, die nach wie vor mit Arnariel für die Bogenschützen die Verantwortung trug. Stattdessen lenkte Farin mit seinen Zwergen den schwarzen Magier von seinem Vorhaben, die Istari zu vernichten ab. Als Ithindil erfuhr, wer Saharathon war, wurde sie richtig zornig und rief Allaron zu sich. Stattdessen sollte Radagast für sie die Führung über die Waldläufer übernehmen. Die Katapulte feuerten nun nicht mehr auf den Bann, sondern auf Farin und auf die Krieger, die sich außerhalb des Bannkreises befanden, um ihren Herren Schutz zu bieten. Nach einigen Momenten des Kampfes gegen Zwergenhüter, Imladris Festungswächter und Turmwachen drang Agandaur, Saharathon und die schwarzen Numenor bis zum Bannkreis vor und Saharathon gab seinen Sklaven den Befehl, sie sollten den Zauber einfrieren. Die dunklen Magier führten somit den Befehl aus und richteten ihre Eisenstäbe gegen den Schutzwall:,, Izgu kul tak goth za burzum agh zamal Azbug kul izbu durburz!`` Daraufhin wurde es um die schwarzen Numenor herum kälter und ein kleiner Teil des Zaubers, wo die Magier auch ihren Stab hin hielten, gefror zu Eis. Dadurch konnte der Bann nicht gebrochen werden, doch als Agandaur seinen knochigen Eisenfinger an die Stelle mit dem Eis hin hielt, wurde dieses so grün, wie das Gift einer Schlange:,, Endlich! Das Werk ist vollbracht! Der Fluch ist durch das Morguleis vergiftet und der Fluch wird nicht mehr lange brauchen, bis er den Bann aufhebt!``
Die Gelehrten fühlten dabei einen Stich ins Herz, als sie nach wie vor um den Kristall herum standen, da sie den Bann mit ihrer Magie verstärkten. Als einer der Gelehrten zu Arnariel rannte, um ihr davon zu berichten, war sie fassungslos und sah keinen anderen Ausweg mehr, als sämtliche Krieger in den Krieg zu schicken. Also verdoppelte sie ihre Anzahl an Silberdornbogenschützen und Eldarion kehrte nun mit Gorbulus, Rowen den letzten fünfzehntausend Soldaten aller freien Völker in den Krieg. Die Elitesoldaten hielten die Orkscharen für eine gewisse Zeit auf, doch jetzt hatten auch sie keine Kraft mehr und Farins Axtschleuderer gingen beinahe die Äxte aus. Elronds Bann schwindete und wurde immer schwächer. Die Katapulte konnten bereits richtig große Felsbrocken ins Tal werfen, aber noch nicht die Festung an sich attackieren. Nun fuhren auch die Katapulte aus Gondor und Lorien vor, angeführt von Galadriel und Glorfindel. Die Armee der freien Völker formierte sich ein letztes Mal in der Schlucht des geweihten Tals. Gorbulus, Rowen, Pallando, Eldarion, Farin, Galadriel, Arnariel, Glorfindel, Elladan, Elrohir, wie auch die restlichen Fürsten der freien Völker führten ein letztes Mal die zwanzigtausend Kopfstarke Armee an und alle sprachen sie dieselben Worte:,, Dieser Tag wird in die Geschichte Mittelerdes eingehen, denn auch gegen zweihunderttausend Soldaten der Finsternis werden wir siegen! Für die freien Völker!`` In diesem Moment ertönte ein einheitlicher Ton. Kein besonders hoher, oder tiefer! Nein, ein Ton, der den Orklegionen Angst bereitete, denn dieser Klang war der Klang des Sieges. Vielleicht sollten die Völker diesen Tag nicht überleben, doch ihre Geschichte tut dies sehr wohl.

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