Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 12

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1 Kapitel - 887 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-20 - Entwickelt am: - 517 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Verbündeten eilen Bruchtal zu Hilfe!

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Inzwischen war es Nacht geworden, als plötzlich von weiten zwei Hörner ertönten. Als Arnariel auf der Brücke über dem Eingang stand, traute sie ihren Augen nicht. Eintausend Auenländer versammelten sich auf Gorbulus Wunsch einige Tage zuvor im grünen Drachen und marschierten mit ihren Eseln und Feuerwerksgeschossen nach Imladris, um den Elben in dieser ausweglosen Situation beizustehen.
Unter Gorbulus Gamtschies, Rowen Tuks und Beuto Grünfelds Führung ritten die Hobbits auf ihren Eseln die steinigen Pfade in das Tal herunter. Dadurch, dass es Nacht war und die Sterne hell am Himmelszelt standen, erkannte man bereits von weiten die Nebelschwaden der qualmenden Pfeifen. So mancher Halbling schien diesen Ritt für einen Spaß zu halten, da einige von ihnen noch lachten und Malzbier tranken, dass sie aus dem Auenland mit brachten. Viele Auenländer trugen nur ihre grünen und braunen Westen, wie auch ihre Jacken. Allerdings kamen sie auch mit Schwertern, Steinschläudern und Knüppeln, um sich den Armeen der Finsternis zu stellen. Arnariel gab natürlich sofort den Befehl, das Haupttor zu öffnen und so ritten eintausend Hobbits in den Eingangshof von Imladris. Daraufhin eilten Arnariel, Ithindil, Radagast und Pallando, wie auch Elladan und Elrohir die Treppe in den Innenhof herunter und die Herrin Bruchtals in ihrem weißen Kleid lächelte:,, Meine kleinen Freunde, wir sind so froh, dass ihr den Eldar zu solch schwerer Stunde beistehen wollt!`` Gorbulus stieg jetzt von seinem braunen, relativ jungen Esel ab und entgegnete:,, Dies ist das Mindeste, was wir nun für euch tun können! Schließlich wären auch die Hobbits ohne die Elben nicht mehr hier!`` Arnariel näherte sich nach dieser Aussage Gorbulus und führte ihn durch ihre Handfläche an des Halblings Rücken zu den Istari, um sich gegenseitig vorzustellen. Ehe dies aber passieren konnte, hörte man aus der Ferne erneut mehrere Hörner. Diese gaben aber einen klareren Ton von sich und bestanden aus weitaus mehr Klängen. Dies waren die Soldaten der anderen Elbenreiche Mittelerdes. Arnariel sah zu den Bergen und gab an:,, Es tut mir leid, mein kleiner Freund, aber wir müssen der Etikette ein anderes Mal Aufmerksamkeit geben!`` Anschließend lachte Gorbulus und erwiderte:,, Seit unbesorgt, Herrin! Ich denke, wir werden uns auch so kennen lernen!`` Die Tochter Aragorns nickte zufrieden und stürmte erneut zum Tor auf der anderen Seite der schmalen Brücke, dicht gefolgt von Elladan und Elrohir, wie auch von den Istari und einigen anderen Elben aus Bruchtal. Erleichtert blickten diese den in der Sonne strahlenden Pass hinauf und Ithindil flüsterte Radagast und Gorbulus zu:,, Auf die freien Völker ist eben Verlass!`` Tausende von Elben aus Lindon, Lorien, Düsterwald und den Grauen Anfurten marschierten unter den Bannern ihrer Könige durch die schmalen Pässe der versteckten Festung. Man konnte die Soldaten aber durchaus ihren Herkunftsorten zuordnen, hatten sie alle doch eine andere Rüstung an. Galadriels Heer war das Erste, das den schmalen, in der Sonne liegenden Weg ins Tal fand. Ihre Krieger trugen silberne, Schuppenartige Rüstungen mit blauen Mänteln und Kapuzen. Außerdem unterschieden sich die Schwerter Loriens durch die etwas abgerundete Form von den Waffen der anderen Eldar. Die meisten von ihnen hatten auf ihren Rücken auch noch lange, bläuliche Bögen. Mit diesen schossen sie die besten Pfeile von ganz Mittelerde ab. Die sogenannten Silberdornpfeile. Nicht umsonst war Loriens Eliteeinheit die Silberdornbogenschützen. Unter Galadriels Führung kamen sie nach Bruchtal. Die Schwester Arnariels trug eine komplett blaue Rüstung, wie ihre Soldaten, doch steckte in ihrer Schwertscheide keine geringere Klinge, als Hadhafang, das einst ihrer Mutter Arwen gehörte. Angeführt von Lothloriens Heer hörte man auch schon die nächsten Hörner im Tal erklingen. Diese Klänge waren dunkler und eintöniger. Es war das Volk Glorfindels, unter dessen Führung die größte Armee stand. Dem alten Elbenfürsten wurden vor gar nicht einmal so langer Zeit die Reiche Düsterwalds und Lindon zugeteilt. Während seine Hauptarmee aber zu Fuß kam, ritten Lindons Elbenkrieger auf weißen Pferden. Der Anblick war fantastisch. In goldenen Rüstungen gekleidete Soldaten ritten in derselben Formation den Pass herunter, wie auch einst die Rohirim, als sie Edoras unter Theodens Führung verließen und nach Dunharg gallopierten. Letztendlich standen die beiden Heere still, als zwei Heerführer riefen:,, Dinen Tar!``, was soviel bedeutete, wie,, still gestanden.`` Im nächsten Moment standen Galadriel und Glorfindel auf der Brücke, im Rücken ihre Krieger. Als sich das Haupttor öffnete, eilte Arnariel ihrer Schwester und dem guten Freund Elronds entgegen und lächelte hoffnungsvoll:,, I Minnonar tiuya in mornie ye timbare vala!``, was soviel bedeutete, wie:,, die Elben werden der Dunkelheit erneut die Stirn bieten!`` Glorfindel und Galadriel legten ihrer Verbündeten die Handfläche auf die Schulter und nickten entschlossen.

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