Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 11

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.171 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-20 - Entwickelt am: - 519 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Herrin Bruchtals muss unbedingt einen alten Bann erneuern und verstärken, um diese Schlacht zu überleben.
Wird sie es schaffen?

1
Kapitel 11
Elronds Bann
Königin Arnariel von Bruchtal stand mit führenden Worten an einem Tisch, auf dem mehrere Karten von Mittelerde, wie auch Rindavell lagen und sie mithilfe dieser Karten und ihren dabeistehenden Heerführern einen Plan schmieden wollte, der die Orks für einige Zeit aufhalten würde. Unter ihrem Kommando standen auch zwei sehr bekannte Elben. Diese waren Brüder und weitaus älter, als Arnariel. Die beiden Zwillinge zogen sogar vor vielen Jahren mit Hochkönig Aragorn durch die Lande von Arnor, wo sie Orks jagten. Es war der Wille, der beiden Elbenbrüder, nicht mit Elrond nach Valinor zu segeln, sondern in Imladris zu bleiben. Durch den Verlust ihrer Schwester vor einigen Jahren wollten sie der verstorbenen Königin von Gonder die letzte Ehre erweisen und traten somit die Regentschaft an Arwens Tochter Arnariel ab.
Arnariel stützte sich für einen kurzen Moment mit ihren Armen auf den Kartentisch ab und fragte ihre Heerführer:,, Wie viele Orks werden es wohl sein, die in den nächsten Tagen gegen diese heiligen Mauern preschen werden, wie die herabfallenden Blätter im Herbst?`` Einer der beiden Elbenbrüder entgegnete ratlos:,, Meine Herrin, so etwas gab es noch nie! Stets erkannte man die Vorboten der Dunkelheit, doch dieses Mal versteckt sich der Feind vor uns und hüllt sich in einer Maske des Nebels und der Finsternis ein! Niemand unserer Späher konnte uns irgendetwas über eine Orkarmee berichten.`` Arnariel sah im selben Moment noch einmal ganz genau über die Karten Mittelerdes und klärte ihre Heerführer dabei auf:,, Der Feind kommt aus dem Norden! Da hat die Armee nicht wirklich viele Möglichkeiten, ungesehen an den freien Völkern vorbei zu kommen!`` Da erwiderte einer, der beiden Söhne Elronds und lehnte sich ebenfalls über den Kartentisch:,, Was ist, wenn sich der Feind unter der Erde fort bewegt?`` Arnariel wusste sofort, was Elrohir damit meinte und grub in den Karten, bis sie eine genaue Zeichnung vom Norden Mittelerdes erspähte:,, Hier! Entweder kommt der Feind über die Ettenöden und Angmar, oder über das Nebelgebirge nach Mittelerde!`` Arnariel rutschte in jenem Moment das Herz in die Hose und sie flüsterte besorgt:,, Khazad Dum!`` Königin Arnariel von Bruchtal wusste, dass der Feldzug durch die eisigen Ebenen von Angmar zu anstrengend für die dunklen Heere geworden wäre und marschierten deshalb unter dem Nebelgebirge hindurch, wo sie auch auf die Minen von Moria treffen würden. Sofort entsandt die Tochter Arwens einen Spähtrupp nach Khazad Dum, der die dort lebenden Zwerge vor der Orkarmee warnen sollte. Zwergenkönig Farin befahl zudem, einhundert Zwergenhüter die Minen bewachen zu lassen. Dies würde aber der sichere Tod für den Zwergentrupp bedeuten.
Zum selben Zeitpunkt flog ein weißer Drache mit drei Istari den Innenhof von Bruchtal an. Zuerst fürchteten sich auch die Elben vor dem Untier, aber Ithindil erklärte auch ihnen, dass Allaron ihr getreuer Freund sei. Als Arnariel Radagast zum ersten Mal wieder nach so langer Zeit sah, nahm sie den braunen Zauberer in die Arme und Aiwendil erklärte ihr, dass Ithindil die mächtigste Istari sei, da sie von den Valar zu etwas höheren auserkoren wurde. Die drei Istari, erzählten nun von ihrer großen Reise durch ganz Mittelerde und darüber hinaus, wie auch vom nördlichen Königreich der Eldar und Menschen und von der Abmachung mit den Menschen des Ostens. Arnariels Reakion auf die Hilfe des Nordens und Ostens fiel eher kühl aus, da sie nicht wirklich wusste, ob diese kommen würden:,, Sie haben es euch versprochen, den freien Völkern beizustehen, aber ob sie es tun, ist fragwürdig!`` Ithindil wiederum meinte:,, Habt Mut! Sie werden kommen!`` Daraufhin bat die Herrin Bruchtals ihre Fürsten, sie sollen den Raum verlassen, bis auf ihre zwei getreuen Fürsten, die Elbenbrüder Elladan und Elrohir. Wenige Augenblicke später stand Arnariel auf und forderte die anderen fünf dazu auf, ihr zu folgen. In ihrem langen, blauen Abendkleid überquerte sie, dicht gefolgt von den drei Istari und den beiden Söhnen Elronds die Brücke, die über den großen Wasserfall am Eingang der Festung führte und betrat den Raum, wo Isildurs Sieg über Sauron abgebildet war. Abrupt schlenderte Arnariel nach links und rannte einige Stufen herunter. Plötzlich offenbarte sich den Istari ein seltener Anblick. Sie standen hinter dem Wasserfall auf einer Felsebene unter der Festung und vor ihnen standen mindestens zwanzig Elben in weißen Gewändern. Sie alle trugen eine weiße Kapuze und begrüßten die Gäste mit einem Lächeln. Arnariel gesellte sich nun zu den in weiß gekleideten Elben und rief:,, Darf ich euch vorstellen! Dies sind die Gelehrten Bruchtals! Ihre Vorfahren errichteten vor langer Zeit mit Herrn Elrond und einigen anderen Hochelben den magischen Bann, der die Festung vor ungebetenen Gästen schützt!`` Die Gelehrten trugen allesamt braune Bücher in ihren Händen und standen um einen großen, durchsichtigen, aber auf der Oberfläche glatten Kristall. Dieser Anblick wurde auch schon einmal vor einigen Jahrhunderten Thorin Eichenschild und Gandalf zuteil, als sie von Elrond das Rätsel um den geheimen Eingang des Erebor gelöst haben wollten. Die Istari wussten, dass Arnariel den Bann um Imladris für den Krieg verstärken wollte und bat die drei Maiar zu sich. Sie standen nun alle um den Kristalltisch herum. Es war Abend und die Sonne ging gerade unter. Am Horizont erkannte man noch die letzten Lichtstrahlen und wie sie hinter den Bergen verschwanden. Die Gelehrten begannen nun, ihre braunen Bücher zu öffnen und daraus auf elbisch vorzulesen:,, Imladris, heilige Stätte der Eldar! Beschütze uns vor diesem Unheil und verstärke im Namen aller Valar deinen Bann!`` Kurz darauf legten die hohen Gelehrten jeweils einen kleineren Kristall auf den Tisch, den sie um ihren Hals trugen. Die Kristalle bildeten ein Symbol, was für die Eldar Hoffnung und Stärke bedeutete. Als alle an ihrem richtigen Platz lagen, begann der Tisch und die Kristalle zu leuchten und lösten damit einen Lichtstrahl aus, der im Himmel verschwand. Arnariel bat nun die Istari, den Zauber durch ihre Magie noch einmal zu verstärken. Somit hoben Pallando, Ithindil und Radagast ihre Zauberstäbe und richteten diese auf die Kristalle. Durch die Hilfe der Istari leuchteten die Kristalle stärker, denn je und durch den Bann durften nur noch Verbündete die Festung betreten.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.