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Die Geschichte von Raya (Teil 2)

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2 Kapitel - 1.518 Wörter - Erstellt von: WhiteTiger - Aktualisiert am: 2015-03-18 - Entwickelt am: - 941 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Gäste wurden freundlich aufgenommen, doch was für Geheimnisse verbirg die Insel Avalon?

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    Die Geschichte von Raya (Teil 2)

    Das Mädchen und der Junge dachten, sie hätten dort unten etwas gesehen und lotsten das zweite Mädchen hinunter. Als sie landeten gab Hicks das Zeichen. Fischbein, Astrid und er, stiegen auf ihre Drachen und flogen so schnell davon, wie sie nur konnten. Den Aufruhr bemerkten das braunhaarige Mädchen und flog hinterher. Ihr Drache war viel schneller als alle anderen Drachen, sodass sie die drei schnell eingeholt hatte. Sie starrte Ohnezahn kurz an und er steuerte sofort auf den Boden zu. Mit Sturmpfeil und Fleischklops passierte dasselbe. Als alle sechs Drachenreiter am Boden waren sagte die Braunhaarige: „ Mein Name ist Raya, meine Freundin hier heißt Luna und das ist Sven. Wir sind hier auf Avalon. Unsere Heimatinsel. Mein Vater ist hier Häuptling. Wie heiß ihr und wo kommt ihr eigentlich her?“
    Prompt antwortete Hicks: „Mein Name ist Hicks. Das hier sind Astrid und Fischbein. Wir kommen von der Insel Berk. Mein Vater ist dort auch Häuptling.“ Raya nickte und betrachtete interessiert Ohnezahn. „Wir heißt dein Drache?“, wollte sie wissen. „Ohnezahn.“, sagte Hicks. Raya wies auf Drachen: „ Das dort ist mein Nachtschatten Schneesturm. Der Riesenhafte Albtraum von Sven heißt Taifun und der Tödliche Nadder von Luna heißt Eiszahn. Ich dachte bisher immer Schneesturm wäre der einzige Nachtschatten den es noch gibt. Ich hatte nicht geglaubt, dass es noch einen anderen gibt.“ Hicks nickte und bat Raya dann um einen Rundflug über die Insel. Sie nickte und schickte Luna los, um ihrem Vater Bescheid zu sagen. Der kam schon bald auf einem riesigen Albtraum heran geflogen und begrüßte die Gäste freundlich. Dann stieg er wieder in die Luft auf und winkte alle hinter sich her. Bei dem Rundflug staunte Hicks über die Schönheit von Avalon. Nun kreisten ihre Drachen über einem Dorf und sie landeten schließlich neben einem Haus, das ein wenig abseits vom Dorf stand. Sven und Luna flogen in Richtung eines großen Berges davon und Raya brachte die Gäste in ihr Zimmer. Hicks wunderte sich ein wenig, weil dieses Haus von Innen fast genauso aussah wie das seines Vaters. Die Vier hatten es sich gerade in Rayas Zimmer gemütlich gemacht, als ein zitronengelber schrecklicher Schrecken zum Fenster hereinflatterte. Raya nahm ihn auf ihren Schoß und löste eine Schriftrolle von seinem Bein. Sie las das geschriebene und rief nach ihrem Drachen. Sie sagte: „Es gibt einen kleinen Notfall in unserer Akademie. Ihr könnt ja zuschauen, aber bleibt um Himmelswillen draußen. Damit saß sie auf und flog los. Die anderen konnten ihr nur mit Mühe folgen, weil ihr Drache so schnell war. Sie landeten neben einer ehemaligen Drachenarena. Drinnen, hinter dicken Ketten, wütete ein Flüsternder Tod. Luna und Sven standen vor dem Tor und ihre Mienen hellten sich sichtbar auf, als sie Raya erblickten. Raya ging durch das Tor in die Arena, starrte den Drachen kurz an und er beruhigte sich augenblicklich. Raya ging zu seinem Flügel und untersuchte ihn schnell. Dann ging sie auf die andere Site der Arena und holte aus einem Sack ein paar Kräuter, welche sie dem Drachen zu fressen gab. „Sie hat eine besondere Gabe: Sie kann Drachen nur mit ihren Gedanken steuern. So konnte sie auch den Flüsternden Tod beruhigen. Die Drachen gehorchen ihr einfach. Ich weiß nicht ob sie es gelernt hat oder ob sie das schon von Geburt an kann. Jedenfalls ist es echt voll cool!“, meinte Luna bewundernd. Hicks nickte und beobachtete Raya weiter. Jetzt nahm sie zwei Eisenstangen und ein paar Seile und legte dem Drachen eine Schiene für seinen Flügel an. Als sie damit fertig war dröhnte ein lautes Horn durch das Dorf. Raya schreckte hoch und verließ die Arena schnell. Sie rief Hicks zu: „Ich muss zum Unterricht. Wenn ihr wollt könnt ihr ja mitkommen.“ Mit diesen Worten schwang sie sich auf ihren Drachen und sauste wieder zu Dorf hinab, zu einem Haus, welches auf einer Anhöhe abseits des Dorfes stand. neben dem Haus stand ein Drachenstall, in welchem ein gelber Riesenhafter Albtraum schlief. Raya weckte ihn auf und er flog sofort ins Dorf, hielt dort an verschieden Häusern und kam schließlich mit einem Haufen kleiner Kinder zurück. Raya hatte inzwischen das Haus betreten und kramte in Stapeln von Zetteln herum. Die Kinder kamen hereingestürmt und nahmen an Tischen mit je zwei Stühlen platz. Raya ging zu einem Tisch, der am weitesten vorne stand und setzte sich auch. Hicks, Astrid und Fischbein setzten sich in die hinterste Reihe. Raya begrüßte die Kinder und fragte dann: „So gestern haben wir den Gronkel behandelt. Was für ein Drache soll es heute sein?“

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    Da die Kinder so laut ihre Antworten brüllten, nahm Raya sie einzeln dran und erstellte eine Liste mit den gewünschten Drachen. Es wurden folgende Drachen gewünscht: „Nachtschatten, Tödlicher Nadder, Riesenhafter Albtraum, Scrill, Glutkessel und die Erweiterung vom Gronkel. Wir fragen mal unsere Gäste.“ Hicks stimmte für den Nachtschatten, Astrid für den Nadder und Fischbein für die Gronkelerweiterung. Raya zählte die Stimmen aus und der Nachtschatten gewann die Wahl. „In Ordnung. Dann werden wir uns heute mit dem Nachtschatten beschäftigen. Morgen wird dann aber noch mal der Gronkel durchgenommen!“, meinte Raya. „Hicks besitzt ja auch einen Nachtschatten. Komm bitte mal nach vorne Hicks und erzähle uns, wie du ihn gefunden und gezähmt hast.“ Hicks: „Nun ja, bevor ich Ohnezahn hatte, bekämpfte man auf unserer Insel noch Drachen. Besonders gefürchtet war der Riesenhafte Albtraum. Er war schrecklich, aber es gab noch einen Drachen, vor dem jeder mehr Angst hatte als vor allem anderen: der Nachtschatten. Jeder noch so starke Mann zitterte vor Angst, wenn man seinen Namen auch nur aussprach! Eines Nachts griff uns eine Horde Drachen an. Sie bestand aus Albträumen, Naddern und Gronckeln. Ich hatte mir zu diesem Zeitpunkt eine Maschine gebaut, mit der ich mir einen Nachtschatten fangen wollte, um im Dorf endlich respektiert zu werden. Als dann der Schrei „Nachtschatten!“ durch Dorf ging und einige Häuser durch blaues Feuer in Brand gesetzt wurden, stellte ich meine Maschine auf und wartete. Ich konnte nichts sehen, denn ein Nachtschatten ist in der Nacht unsichtbar. Doch dann sah ich seine Silhouette und feuerte. Ich konnte es kaum glauben, als ich ihn traf und er weiter weg in den Wald stürzte. Ich lief so schnell ich konnte hin um ihm das Herz herauszuschneiden und meinem Vater zu bringen. Doch als ich ihm gegenüberstand, lebte er noch und ich sah in seine Augen und brachte es nicht übers Herz ihn zu töten. In seinen Augen sah ich, dass er genauso viel Angst vor mir hatte, wie ich vor ihm. Also durchtrennte ich seine Fesseln, damit er wegfliegen konnte, aber der Absturz hat dazu geführt, dass Ohnezahn einen Teil seines Schwanzes verloren hat. Da er nicht fliegen konnte rannte er weg, stürzte aber in eine kleine Schlucht mit einem See darin. Ich kletterte zu ihm hinunter und habe ihn dort Tag für Tag an mich gewöhnt, von ihm gelernt und bin mit ihm heimlich geflogen. Dort in der Schlucht hat er auch seinen Namen bekommen: Ohnezahn, weil ich ihn das erste Mal mit eingefahrenen Zähnen gesehen habe. Ich wusste damals noch nicht, dass Nachtschatten ihre Zähne verbergen können. Ich habe ihm einen Sattel gebaut, der mit seinem Schwanz verbunden ist, sodass ich ihn fliegen konnte. Wir trainierten jeden Tag zusammen und wurden richtig dicke Freunde. Eines Tages ist Astrid mir gefolgt und hat Ohnezahn entdeckt. Erst hatte sie Angst, doch als ich mit ihr dann geflogen bin, konnte ich sie umstimmen. Irgendwann konnte ich dann alle meine Freunde auf meine Seite ziehen und sie haben dann auch ihre eigenen Drachen trainiert. Später hat mich Ohnezahn dann vor einem wilden Riesenhaften Albtraum beschützt, der mich angegriffen hat. So hat es dann auch das Dorf erfahren. Sie wollten ihn alle umbringen, aber als sie gesehen haben, wie gut ich mich mit ihm verstanden habe, haben sie es gelassen und damit hat ein neues Zeitalter auf der Insel Berk begonnen. Später hat mein Vater die alte Arena zu unserer Akademie umfunktioniert und heute reitet er selbst einen Drachen.“ Die Kinder, Raya, Luna, Sven, Astrid und Fischbein lauschten gespannt der Geschichte und klatschten dann als Hicks geendet hatte. „Sag mal Raya, wie hast du deinen Drachen eigentlich kennen gelernt? Man bekommt ja nicht jeden Tag einen Nachtschatten zu Gesicht.“, fragte Hicks.

Kommentare (6)

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Annabeth de Villiers (13079)
vor 326 Tagen
Bitte schreib weiter ich finde es einfach nur super und ich finde das es noch weitere Teile geben könnte
Wiktoria Koelle (67965)
vor 547 Tagen
Die Geschichte ist toll schreib bitte weiter😊❄
WhiteTiger (04501)
vor 772 Tagen
Danke für eure positiven Bewertungen
Aurelia (81911)
vor 840 Tagen
Die Story ist voll geil bitte schreib weiter
sayuri Dragneel (29992)
vor 848 Tagen
Bitte schreib weiter. Die Story ist fantastisch
Astrid Hofferson (75621)
vor 887 Tagen
Bitte schreib weiter