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Der Beginn von Göttlichkeit- Teil 2

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1 Kapitel - 865 Wörter - Erstellt von: Failariel - Aktualisiert am: 2015-03-17 - Entwickelt am: - 782 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und weiter geht es mit der Geschichte von Hero...

(Erster Teil: http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1422550964/Der-Beginn-von-Goettlichkeit)

1
2. Kapitel

„Du hast WAS gemacht?“ Ich habe Grayson noch nie so wütend erlebt. Er läuft weiter in unserem Geheimversteck auf und ab. Voller Zorn dreht er sich zu mir um. Drohend hebt er den Zeigefinger: „Wage es nicht noch einmal, alleine gegen ein Monster zu kämpfen! Du hättest sterben können!“ Er setzt das Hin- und Hergehen fort.
Beschwichtigend meine ich: „Es ist doch nichts passiert.“ Als nicht das gewünschte Maß an Verständnis kommt, setzte ich ein nicht sonderlich gerechtes Los ein: „Und was hätte Soley gesagt?“ Grayson verzieht schmerzhaft das Gesicht. Seine Schwester Soley ist vor knapp 4 Jahren im Kampf gegen einen Dämon gestorben, um auch das Monster mit in die Unterwelt zu ziehen.
Ungerührt fahre ich dennoch fort: „Das ich abhauen sollte und die Italiener alleine mit einem Minotaurus lassen sollte? Oder das ich Massenmord verhindern könnte, auch wenn ich vielleicht selbst draufgehe? Grayson, der Minotaurus hatte mich schon gerochen!“ Nur eine klitzekleine Lüge „Und er hat versucht, mich zu finden! Wenn ich hierher gekommen wäre, hätte er mich aufgespürt! Wir wären sowas von Tod!“ Tränen treten mir in die Augen. Wie so oft wird mir schmerzlich bewusst, dass, wenn unser Geheimversteck auffliegen sollte, ich wieder in ein Heim gesteckt werde. Mit dem Glück, das ich habe, sogar wieder in das Gleiche, in dem ich bis vor etwas mehr als 4 Jahren gelebt habe.
Wütend mache ich auf dem Absatz kehrt und gehe in mein eigenes Zimmer. Grayson ruft: „Hero, warte!“ Doch ich ignoriere ihn. Zornig knalle ich die Zimmertür zu und schließe ab. Grayson hämmert gegen die Tür, doch ich schreie ihn nur an: „GEH WEG!“ Er ist wie ein großer Bruder für mich, aber manchmal weiß er nicht, wann es genug ist. Soley wusste wann... Stopp!, unterbreche ich mich selbst. Du darfst nicht an Soley denken, doch es ist zu spät. Tränen beginnen über mein Gesicht zu laufen und ich schmeiße mich auf mein Bett. Schluchzend liege ich dort, wie lange, weiß ich nicht.

Als ich die Augen aufschlage, ist es dunkel. Die Lampe ist aus, wie immer, doch auch kein Licht fällt durch die Vorhänge hinein. Ich stehe auf, mache die Vorhänge auf und blicke durch das Fenster. Die Straßen Roms sind in Dunkelheit gehüllt. Nirgendwo ist eine Menschenseele zu entdecken. Ich frage mich, wie es wäre, wenn ich alleine durch die Welt streifen würde. Keine Angst zu haben bräuchte, dass Grayson oder einer der anderen Leiter irgendetwas Negatives sagen würden. Doch ich verwerfe den Gedanken schnell. Selbst wenn ich nicht innerhalb von zwei Tagen aufgefressen werden würde, hätte ich nichts zu essen und keine Schlafmöglichkeit. Außerdem: was wäre ich für ein undankbares Mädchen, wenn ich einfach abhauen würde. Und das von einem Ort, an dem sie um mich besorgt sind. Ehe mir noch weitere dumme Gedanken kommen können, lege ich mich wieder hin und versuche einzuschlafen.

Das gelingt mir auch, doch als ich bemerke, wo ich bin, wäre ich lieber wach.
Ich sitze wie so häufig auf einem Stuhl in einem leeren Raum. Meine Hände sind hinter meinem Rücken gefesselt und an den Stuhl gebunden, genauso wie meine Füße. Ich weiß, wie idiotisch es ist, doch ich beginne, an den Fesseln zu zerren. „Nana.“ Ertönt es hinter mir. Die Stimme der Frau ist süßlich und liebreizend, doch hinter ihr verbirgt sich eine gemeine und bösartige Frau. „Willst du etwa fliehen.“ Sie lacht. Ich höre ein Zischen hinter mir. Langsam geht die Frau um mich herum, bis sie vor mir stehenbleibt. Ein weiteres Mal lässt sie die Peitsche durch die Luft fahren. „du kannst nicht fliehen, das solltest du langsam wissen.“ Ich süffisantes Grinsen verwandelt sich in eine hässliche Fratze. „Und wenn nicht, werde ich es dir jetzt beibringen.“ Die hinterhältige Schlange streicht über den Knauf der Peitsche. Ich weiß, was jetzt kommt. Und doch schreie ich. Die Frau holt mit der Peitsche aus und schlägt mich direkt in die Seite.
„Hören Sie auf.“ Ich hasse mich dafür, dass meine Stimme so schwach ist.
„Aufhören? Ich habe gerade erst angefangen!“ Ein weiteres Mal trifft sie mich in die Seite.
Meine Stimme ist nur ein leises Flüstern: „Bitte!“
Hämisch lacht sie, die Frau, die mein Leben zur Hölle gemacht hat, wenn nicht noch schlimmer. „Niemals!“, kreischt sie wie eine Verrückte.

Kommentare (2)

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LuluNaLulu (80536)
vor 1007 Tagen
Ich finde die Story auch sehr cool! Interessant und spannend.
Aber ich habe eine Frage:
Bist du Percy Jackson b.z.w. Helden des Olymp Fan?
Oder hast du dich an die Story einfach nur angelehnt?
Kann ja auch sein 'ne?!
Ich hoffe es kommen Vortsetzungen,
LG
LuluNaLulu
MauMau (11813)
vor 1018 Tagen
Ich finde die Geschichte sehr Interessant *-*.Ich hoffe du schreibst weiter :3

LG MauMau