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In der Welt von Naruto: ausgedachtes Dorf Dragogakure

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10 Kapitel - 2.202 Wörter - Erstellt von: Löwenflamme - Aktualisiert am: 2015-03-17 - Entwickelt am: - 980 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In den Bergen, weit weg von den anderen großen Dörfern liegt das Dorf Dragogakure, das Dorf der Drachen. Nur leider sind sie dort nicht ganz allein und eine fremde Macht will sich das mächtige Drachendorf an sich reißen...

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    Mein Name ist Leha und ich bin die Dragokagin von Dragogakure. Ich hatte eigentlich noch nie Freunde, jeder hat mich gehasst. Vor mir war mein Vater Dragokage und bei uns ist es Tradition, dass das älteste Kind den Posten übernimmt. Ich dachte nie, dass ich jemals mit dieser Last leben müsste, schließlich hatte ich einen großen Bruder. Früher hat er mich immer beschützt. Die anderen Kinder auf der Akademie ärgerten mich, nannten mich einen arroganten, faulen Schnösel. Das war gemein, ich konnte doch nichts dafür, wo ich hinein geboren wurde! Jedenfalls hat mein Bruder mich immer verteidigt, und vor ihm hatten sie alle Respekt. Er war ein großartiger Shinobi und es war nur Gerecht, dass er eines Tages Kage wird, hatte ich damals gedacht, doch so sollte es nicht kommen...

    An diesen Tag hatte es geregnet, es war so kühl, ganz ungewohnt, für uns. In Dragogakure ist es eigentlich immer heiß. Bei uns leben Drachen und die sorgen dafür, dass uns niemals kalt wird. Wir haben die heißesten Termen im ganzen Land! Doch an diesem Tag war es unangenehm kalt. Und es war so dunkel. Wir gingen auf die Straßen, um zu sehen, was los war. Dann kamen sie. Versteckt hinter schwarz/blauen Masken. Sie griffen uns ganz plötzlich aus dem Nichts an, mit ihren Wasser und Blitz Jutsus. An diesem Tag mussten viele gute Shinobi ihr Leben lassen. An dem Tag war ich gerade zwölf, ein Genin. Einer kam auf mich zu. Er war riesig und er trug keine Maske. Seine Augen waren finster uns sein Gesicht vernarbt. Er kam auf mich zu, mit einem schwarzen Blitz in der Hand und ich wusste, das würde mein Ende werden. Doch dann kam plötzlich mein großer Bruder und attackierte den Fremden mit seinem Lava-Jutsu. Die beiden kämpften; ein unglaublicher Kampf. Ich dachte, er könnte gewinnen, als plötzlich ein Loch in seinem Bauch war. Hinter meinem Bruder stand ein zweiter Mann, mit einer Maske, so schwarz, wie die Nacht. Er hatte meinen lieben, großen Bruder durchbohrt, während er abgelenkt war. Ich fing an laut zu kreischen. Hätte mein Freund Ren mich nicht weggebracht, hätten die beiden mich wahrscheinlich auch getötet. Die Fremden waren nach einer Zeit wieder weg. Es lagen viele Tote auf den Straßen, viele Häuser waren zerstört und alle Bewohner waren vollkommen verstört, doch ich hatte nur Gedanken an meinen Bruder. Ren versuchte mich zu trösten, dass war wirklich lieb von ihm, aber ich hatte trotzdem die ganze Nacht geheult, wie ein Neugeborenes...

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    Ren war so jemand, wie mein Beschützer. Er war schon immer ein sehr talentierter Ninja und mein einziger Freund. Mein Vater hatte dafür gesorgt, dass er mit mir in ein Team kommt und bei jeder Gelegenheit bei mir ist. Seit mein Bruder tot war, war er sehr vorsichtig. Doch ich war froh, dass es Ren war, denn ihn mochte ich. Ren hatte mir ziemlich weiter geholfen, nur dank ihm wurde ich Jonin.
    Eines Tages, ich war sechzehn, bekam mein Vater Informationen, über das Versteck der Blau-Schwarzen. So nannte er sie. Mein Vater stellte ein Team zusammen, um sie zu eliminieren. Und er selbst wollte auch mitkommen, denn schließlich hatten sie seinen Erstgeborenen getötet. Also ging er weg... und starb. Es war ziemlich klar, dass das passieren würde. Dreizig Jonin allein würden doch niemals reichen, doch er wollte nicht hören.

    Jetzt bin ich seit zwei Jahren die Dragokagin. Wenigstens ist Ren noch an meiner Seite..

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    Es ist ein heißer Tag, wie immer. Trotzdem war ich baden. Ich mochte es mit mir allein zu sein, mit meinen Gedanken. Und ich hatte eine Terme, nur für mich. Ren stand an der Tür Wache und mir wurde rot beim Gedanken, dass die Tür ein Glasfenster hatte. Er klopfte an der Tür: "Leha...ich meine Lady Dragokagin, du bist schon seit einer Stunde da drinnen, ich mache mir langsam Sorgen!" "Mir geht es gut", rief ich zurück. "Und du kannst mich ruhig Leha nennen!" Ich stieg aus dem Becken und trocknete mich ab, zog mir meinen Kimono an und ging raus. Ren begleitete mich zum Zimmer, sagte auf dem Weg aber nichts. Ich mochte diese unangenehme Stille zwischen uns nicht. "Ren, wir sind doch schon so lange Freunde, du kannst mich ruhig beim Namen nennen!", meinte ich zu ihm. Er nickte. "Verzeih mir" Ich mochte es überhaupt nicht, wenn er so höflich war. "Ren, was ist los?", fragte ich. Er blieb stehen. "... Es ist ein Brief angekommen..." "Von wem!" Er schwieg. "Ren, von wem ist ein Brief angekommen!" "...die Blau-Schwarzen"

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    "Sehr geehrte Lady Dragokagin, ich weiß, unser erstes Treffen lief nicht sehr gut ab. Wir möchten uns für unser voreiliges Verhalten entschuldigen und wünschen ein Treffen, mit euch. Vielleicht können wir Friedensverhandlungen treffen. Mit freundlichen Grüßen Lord Prinz", las ich vor. Alle guckten mich an. "Und?", fragte einer meiner Jonin. "Der hat sie doch nicht mehr alle!", meinte seine Freundin Ayame. Ich guckte zu Ren. "Was meinst du?", fragte ich ihm. Er zögerte. "Also... natürlich hassen wir sie, sie haben unser Dorf zerstört und viele Menschen getötet...aber...vielleicht sollten wir uns doch anhören, was sie zu sagen haben" Schweigen. Eine meiner besten Jonin trat vor, Tsuyoku. "Mylady, das ist ganz klar eine Falle!" Ich nickte. "Aber...wir haben alle gesehen, wie stark sie sind. Wenn wir es irgendwie friedlich lösen könnten...glaubt jetzt nicht, ich sei schwach, ich hasse sie genauso, wie ihr, aber ich finde, wir sollten uns anhören, was sie zu sagen haben!", meinte ich.

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    Am nächsten Tag gingen wir zum vereinbarten Treffpunkt. Ren war an meiner Seite und zehn Jonin versteckten sich in den Bäumen. In der Mitte stand ein Junge, der eine blau/schwarze Krone trug. "Ihr müsst die Dragokagin sein, ihr seid sogar noch schöner, als es mir erzählt wurde.", sagte er als Begrüßung. "Wer bist du?", fragte ich. "Ich will euren Anführer sprechen!" Er kicherte. "Mein lieber Vater ist gerade leider nicht zu sprechen und ich befürchte, Ihr würdet nicht friedlich mit ihm verhandeln können. Wegen der Geschichte mit Eurem Bruder. Habe ich Euch schon gesagt, wie schön Ihr seid?" Ich wurde vor Wut rot. Er war also der Sohn von dem Typ ohne Maske, er hatte ähnliche Gesichtszüge, fiel mir auf. "Beruhig dich", flüsterte Ren mir zu. "Und was sind jetzt eure sogenannten Friedenbedingungen?", fragte ich. Er lächelte mich an. "Wir werden euch in Ruhe lassen, unter der Bedingung, dass Ihr mich heiratet, wunderschöne Dragokagin"

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    Am liebsten würde ich ihn jetzt ins Gesicht spucken, oder ihn in die Eier treten, aber ich sagte nur höflich und kühl:" Nein danke" Er kicherte. "Wirklich nicht? Denn entweder werdet Ihr mich heiraten oder ich werde Euch töten und mir Euer Dorf mit Gewalt holen" Auf seinem Gesicht lag ein selbstgefälliges Grinsen. Ren zog sein Schwert. Aus dem Nichts tauchten plötzlich zwanzig feindliche Shinobi auf. Dann merkte ich, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte und ganz plötzlich auf die Knie fiel. "Ich hatte dich schon von Anfang an in meinen Genjutsu gefangen!", meinte der selbsternannte Prinz. Meine Zehn Shinobi kamen auch hervor. Er lachte wieder. Dann drehte er sich um und ging einfach. Seine zwanzig blieben aber. Tsuyoku löste das Genjutsu. Ich wollte gerade aufstehen und kämpfen, als ich hochgehoben wurde. Ich lag in Rens Armen und er trug mich weg.

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    Plötzlich war ich wieder Zuhause. "Alles Okay?", fragte Ren sanft und als ich nickte setzte er mich ab. Ich schaute ihm in die Augen. "Danke", sagte ich. Er lächelte. "Ich find es gut, dass du nicht ja gesagt hast. Du bist viel zu gut, für diesen widerlichen Schleimbeutel" Jetzt lächelte ich. "Ich würde ihn niemals heiraten, Ren" "Dann ist ja gut" "Auch wenn er nicht der Sohn von diesem hinterhältigem Dreckssack wäre" Ich wurde rot und das nicht aus Wut. "Ach nein?" Ich schüttelte den Kopf. "Ich möchte keinen anderen Mann heiraten...", meinte ich. "Keinen anderen Mann, als wer?", fragte er. Dann wurde es ihm klar und er wurde auch rot. "Ich liebe dich, Ren" Er küsste mich, erst sanft, dann leidenschaftlicher. "Ich liebe dich auch"

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    Es ist eine Woche seit dem Treffen vergangen. Ein paar Ninjas kamen zurück, manche nicht. Doch Tsuyoku gehörte zu denen, die zurückkamen. "Sie werden bestimmt angreifen, Mylady", meinte sie. "Ich weiß" Jeden Tag zog ich mir meine Rüstung an und wartete auf sie. Ich habe meinen Shinobi aufgetragen sich auch alle kampfbereit zu machen. Und mit dem Morgengrauen kam auch endlich der Feind. Und ich war bereit. Bereit für die Schlacht, bereit für die Rache. Die Schlacht war blutig, aber was anderes hatte ich auch nicht erwartet. Sie waren in der Überzahl, aber für jeden Shinobi der starb, starben drei Feinde. Ich schlachtete einen nach dem anderen ab, dann stand ich plötzlich ihn gegenüber. Der Anführer der Blau-Schwarzen. Er trug eine schwere, schwarze Rüstung mit blauen Verzierungen. In der Hand hatte er wieder diese schwarzen Blitze, aber ich war vorbereitet. Heute wird er sterben!

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    Ich rief meinen vertrauten Geist. Ein drei Meter hoher, roter Drache. Der Feind rief auch seinen vertrauten Geist. Ein Monster, was Ähnlichkeiten mit einem Hai hatte. Ich lachte. Ich starrte dem Untier in die Augen und setzte meine besondere Augenfähigkeit ein. Die hatte jeder aus meiner Familie. Jetzt unterliegt der Hai ganz meiner Kontrolle. Ich benutze ihn wie eine Marionette. Der Hai dreht sich um und beißt nach seinen Besitzer. Der ruft ihn sofort zurück. "Was war das!", fragte er. Ich lächelte nur. Dann spie mein süßer Drache Feuer. Der Typ verteidigte sich mit einem Schild aus Wasser. Ich spieh auch Feuer. Das vermischte sich und wurde zu einer gigantisch heißen Flamme, die das Wasser durchdrang. Diese dummen Menschen unterschätzten alle Drachenfeuer. Der Kampf war schnell vorbei. Danach suchte ich im Schlachtfeld nach Ren. Er kämpfte gegen den Typ, mit der schwarzen Maske, der Mörder meines Bruders! Ich schlich mich von hinten an. Dann nahm ich wieder mein Schwert und rammte es ihm in den Rücken. Er starb genauso, wie er getötet hat. Langsam neigte sich die Schlacht dem Ende zu. Nachdem die meisten gemerkt hatten, dass ihr Anführer tot war, flohen sie. Irgendwann stand der schwarz/blaue Prinz alleine da. Meine Shinobi umzingelten ihn. "Ich...ich ergebe mich!", sagte er. Er wurde in den dunkelsten Kerker gesteckt, den ich finden konnte. Endlich war der Fluch vorbei, ich war frei.

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    Seit der großen Schlacht hat der Friedhof eindeutig an Größe gewonnen, dafür haben wir jetzt unsern Frieden. Ich saß in meiner Terme, dann klopfte es an der Tür. Und die Tür wurde aufgezogen. Ich erschrak und bedeckte mich mit einem Handtuch. Ren kam herein. "Verzeiht mir, Mylady, ich wollte nur wissen, wann wir heiraten" "Heiraten?" "Du sagtest doch, du willst niemanden außer mir heiraten" Er grinste. "Na schön, dann heiraten wir. Hm...in fünf Tagen" "Aber...in fünf Tagen vor einigen Jahren...da starb doch dein Bruder!" Ich nickte. "ich möchte, dass ich an diesem Tag nicht mehr weinen muss, und wenn doch, dann aus Freude!"

    Und seitdem waren wir verheiratet. Wir zeugten zwei gesunde Kinder und gingen schließlich glücklich ins Grab... Ende

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