Vois sur MON chemin

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1 Kapitel - 1.982 Wörter - Erstellt von: Little Miss Sunshine - Aktualisiert am: 2015-03-16 - Entwickelt am: - 1.573 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist die abartige Geschichte von Jupiter Potter ( meine erste FF deshalb seid nicht zu hart )

    1
    Kapitel 1.

    Ich rannte. Jetzt nur nicht stehen bleiben, dachte ich, und atmen, atmen, atmen! Ich lief wie von der Tarantel gestochen in die Menschenmassen, schubste, hörte mir Beleidigungen an und rannte trotzdem weiter. Ich schaffte es bis in den nächsten Laden, wo ich mich erschöpft auf eine Bank fallen ließ. Als ich mich wieder zur Tür drehte, sah ich sie. Vier große, breite, pubertierenden Jungs, die gerne kleine elfjährige Mädchen zusammenschlugen. Gregor, der größte und breiteste von ihnen, ließ seine Wut an seinen Kumpels aus, weil ich ihnen entkommen war. Kein Wunder, ich war ja auch schnell. Sogar sehr schnell. Als ich mit sechs Jahren anfing seltsame Dinge zu tun, schickte mein Kinderheim mich in eine Klapse für Geisteskranke. Eine öffentliche Schule durfte ich nicht besuchen, und deshalb wurde ich dort unterrichtet. Keiner konnte sich erklären, warum alle, die mich ärgerten, gleich am nächsten Tag krank oder sogar tot waren. Alle hassten mich deswegen. Wenn ich nicht verprügelt werden wollte, musste ich mein Essen abgeben. Aber auch wenn ich hungerte, wurde ich verprügelt, und ich rannte weg, so wie jetzt. Zum Glück kannte ich diesen Laden schon. Die nette Verkäuferin schenkte mir immer ein Paar Kekse, von denen ich mich dann auch ernährte. Ihr könnt jetzt bestimmt denken, wie dünn ich war. Dazu trug ich alte, manchmal sogar zerrissene Klamotten, die mir viel zu groß waren. Mein Haar sah aus, als stünde es in Flammen. Es ging mir fast bis zum Po und lockte sich so wild, dass ich öfters Probleme mit Kämmen hatte. Ich hatte grüne Augen mit langen, dichten Wimpern und blasse Haut. Ich war sehr schön, jedoch sah man den Trauer und die Müdigkeit in mir, die unzähligen Körperverletzungen mal ausgenommen. Die Verkäuferin schenkte mir heute etwas mehr Kekse als sonst, und da fiel mir ein, dass morgen mein Geburtstag, der 31. August, stattfindet. Super, dachte ich mir, der "wer-ärgert-Jupiter- am-meisten"- Tag kommt! Wer auch immer meine Eltern waren, sie hätten mir einen besseren Namen aussuchen können. Die Luft war rein, also ging ich zurück in die Klapse. Dort, in meinem ( zum Glück!) Einzelzimmer, zog ich mich vorsichtig und so leise wie es geht aus. Ein riesiger Bluterguss schmückte meinen Bauch, ich hatte zwei neue Kratzer am Arm, und einen am Rücken. Sie taten scheußlich weh, ich weinte vor Schmerz, jedoch konnte ich niemanden rufen. Das wäre ein Zeichen von Schwäche, doch ich war nicht schwach. Ja, sogar so eine arme Person wie ich konnte stolz sein. Ich zog mein Nachthemd über, legte mich ins Bett und versuchte zu schlafen.
    ***
    Jep, wie es kommen musste, bekam Gregor am nächsten Tag Windpocken. Und da er nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannt war, petzte er auch noch, dass ich etwas damit zu tun hatte. Also begann mein elfter Geburtstag mit einer Ohrfeige von seiner Freundin. Die Krankenschwestern hatten es schon lange aufgegeben, mich immer zu beschützen, denn irgendwie schaffte ich es immer wieder in Schwierigkeiten zu geraten. Ich fragte mich ernsthaft, warum man mich ärgerte, wenn man wusste, dass es nicht gut für einen enden würde. Sie wollen doch einfach nur mein Tod sehen, dachte ich und ging mit einer angeschwollenen Wange zum Frühstück. Ich saß wie immer abseits und trank meine Medikamente, obwohl sie nicht wirkten. Heute war es lebenswichtig, nicht aufzufallen. Nach dem Frühstück hatte ich, wie jeden Morgen, einen Termin beim Psychotherapeuten. Danach würde die, Schule ' losgehen. Ich wollte schon aufstehen, aber eine Krankenschwester hielt mich auf. Man sah deutlich den Abscheu in ihren Augen, sie wollte nicht mit mir reden.,, In deinem Zimmer wartet Besuch auf dich. Lass ihn nicht warten '', sagte sie und ging zurück zu anderen Schwestern, die sie mitleidig und stolz anschauten. Sie begannen zu tuscheln und warfen mir dabei seltsame Blicke zu. Die Ärzte mögen dich nur, wenn deine Eltern für deine Behandlung zahlen. Für mich jedoch zahlte keiner, ich war nur hier, weil ich schlicht und einfach verrückt war, und man mich nicht frei herumlaufen lassen konnte.,, Wärst du ein paar Jahrhunderte früher geboren worden, hätte man dich schon lange als Hexe verbrannt '', sagte man oft zu mir. Über den Gedanken musste ich schmunzeln. Im Zimmer angekommen, sah ich einen alten Mann mit einem langen weißen Bart, der ein bisschen wie ein abgemagerter Santa aussah.,, Miss Potter, schön sie wiederzusehen '', sagte er und bedeutete mir, mich auf mein eigenes Bett zu setzen.,, Kennen wir uns?'', fragte ich ihn etwas schroff und er lachte. Er stellte sich als Professor Dumbledore vor und ich verlangte seinen Pass. Gekidnappt wollte ich an meinem Geburtstag wirklich nicht. Er holte stattdessen ein Brief heraus, auf dem mein Name stand. Ich machte ihn auf und tat so, als würde ich lesen, aber in Wirklichkeit beobachte ich ihn. Er holte einen langen Stab raus ( eine perfekte Mordwaffe wenn ihr mich fragt) und hielt ihn in den Händen. Sofort sprang ich auf und rannte zur Tür, die jedoch nicht aufgehen wollte. Nein nein nein! Mit elf Jahren von Santa ermordet zu werden war echt nix für mich!,, ich tu dir nichts. Ich bin nur ein Lehrer, der dir ein Platz in seiner Schule anbieten wollte. Einer Zauberschule. Und das hier ist nur ein Zauberstab!", beruhigte er mich und ich setzte mich wiederwillig hin. Nachdem er mir noch mehr Zauber vorgeführt hatte, glaubte ich ihm.,, Es gibt doch bestimmt Sachen, die du kannst, aber andere nicht ", sagte er.,, Ja. Ich kann Menschen weh tun, ohne es sich bewusst zu sein. Tiere gehorchen mir ohne sie zu dressieren. Die, die mich ärgern, werden krank oder sterben. Ich kann mit Schlagen sprechen. Ist sowas normal?", sagte ich und schaute ihn erwartungsvoll an.,, Es ist ungewöhnlich ", antwortete er und ging. Ich hatte mich entschieden nach Hogwarts zu gehen. Dazu musste ich in die Winkelgasse, in die ich heute noch hingehen werde. Allein. Der Professor wollte mich zuerst begleiten, doch ich sagte ab.
    ***
    In der Winkelgasse angekommen, ging ich zuerst in die Zaubererbank, dessen Namen ich mir nicht hatte merken können. Von Dumbledore bekam ich ein Schlüssel, den ich dem hässlichen Kobold am Tresen gab. Nach einer ziemlich schnellen Fahrt in den Tunnels nahm ich aus meinem EIGENEN Verließ viel Geld, damit ich mir jetzt alles kaufen konnte. Noch nie spürte ich so viel Macht, welches ich jetzt mit dem Geld hatte. Ich wollte unbedingt ein Zauberstab und machte mich auf den Weg zu Ollivanders. Plötzlich stand ein Junge mit roten Haaren vor mir und grinste mich an. Ich war so überrascht, dass ich ein paar Schritte nach hinten taumelte.,, Ich heiße Ron Weasly, und du? Gehst du auch nach Hogwarts?", fragte er mich und reichte mir seine Hand. Als ich sie nicht schüttelte und leise „Jupiter Potter", murmelte, sah er mich, warum auch immer, mit kugelrunden Augen an. „Na klar gehst du nach Hogwarts, wohin denn sonst?", „Entschuldige, aber ich muss weiter", sagte ich und lief schnell an ihm vorbei.
    ***
    „Jupiter Potter? Ich habe gehofft, dass sie auftauchen ", begrüßte mich der Zauberstabmacher. Ich lächelte ihn nur leicht an. „ Probieren Sie diesen hier! Rosenholz, Einhornhaar, 12 Zoll", sagte er begeistert und drückte mir ein Stab in die Hand. Nach dem Schwingen ( ich sah was die Leute vor mir machten) sprühte der Stab bunte Funken und Ollivander schien äußerst zufrieden. Doch dann fiel mir ein anderer Stab ins Auge. Nicht so neu und hell, wie der, den ich bis jetzt probiert habe, sondern dunkel und staubig. Ich zeigte mit dem Finger auf ihn wie ein Kind, das ein schönes Spielzeug entdeckt hat, und Ollivander schaute mich verwundert an. Er gab mir den Zauberstab und schaute mich wie ein interessantes wissenschaftliches Experiment an. „Walnussbaumholz, Drachenherz, 12 3/4 Zoll und unflexibel ", sagte er. Ich schwang den Stab, und der Raum füllte sich mit Rauch. Er schien mich zu umgeben, fraß sich in mich hinein. Mir wurde gleichzeitig warm und kalt, etwas explodierte in mir. Dieser Zauberstab schenkte mir das Gefühl von Macht, ich fühlte mich wie wiedergeboren. Nicht mehr so klein und schwach, sondern stark und verdammt gefährlich. Sogar Ollivander schien die Veränderung in mir zu spüren und schenkte mir den Zauberstab. Beim Rausgehen kräuselte sich ein kleines Lächeln um meine Lippen und meine Füße führten mich in eine ganz andere Richtung, weg von der Winkelgasse zu einem dunklen Laden. »Borgin und Burks« las ich und ging hinein.
    ***
    „Mr Malfoy! Und der junge Draco! Was für eine Ehre! Wie kann ich euch behilflich sein?", schmeichelte eine unschöne Männerstimme als ich die Tür hinter mir schloss. Wer wohl diese Malfoys waren, dass der Ladenbesitzer sie so anbetete? Mehrere Stimmen flüsterten durcheinander und verstummten, als sie mich sahen. Irgendeine mysteriöse Kraft zog mich vorwärts und zwang mich, die drei Personen vor mir in die Augen zu sehen. Der eine war klein, hatte eine Glatze und trug alte Sachen. Zum Glück hatte ich daran gedacht, und bin auf dem Weg zu Ollivanders in Madame Malkin's gegangen und habe mich dort in ein schönes weißes Kleid umgezogen, welches ich dann auch mit vielen anderen Sachen gekauft habe. Der zweite Mann, der höchstwahrscheinlich Mr Malfoy war, hatte ziemlich lange platinblonde Haare, genau dieselbe Farbe wie dieser Junge Draco ( vielleicht sein Sohn?), der in meinem Alter zu sein schien. Beide waren teuer angezogen und sahen mich an, als hätten sie etwas schlechtes gerochen. Eindeutig eine Familie. „Wer sind Sie, wenn ich fragen darf, miss?", fragte mich der Ladenbesitzer bemüht höflich. „Dürfen Sie aber nicht ", antwortete ich schlagfertig. Wow, seit wann war ich so selbstbewusst? „Ich suche etwas. Ein Ring, um genau zu sein. Silber mit goldenen Gravierungen, eine Art Wappen. Haben Sie nicht zufällig so eins?", plapperte ich wie selbstverständlich runter. Das, was ich hier tat, fühlte sich richtig an. Viel zu richtig. Die Malfoys schauten mich giftig an, denn der Ladenbesitzer( er hatte sich als Borgin vorgestellt) führte mich zu einer Vitrine mit Ringen. Ich beobachtete jeden Ring aufmerksam, und so merkte ich nicht, wie sich jemand zu mir stellte. „Wie wagst du es, du dreckiges Schlammblut, meinen Vater zu unterbrechen?", zischte mir Draco zu. Was bedeutet Schlammblut? Auf jeden Fall klang es wie eine Beleidigung. „Wie wagst DU es, mich zu beleidigen?", sagte ich bedrohlich leise und das Licht im Laden begann zu blinken. Draco registrierte es und wandte sich ab zum Gehen. So feige! „Ich bin noch nicht mit dir fertig. Wir sehen uns morgen in Hogwarts!", zischte er noch und folgte seinem Vater, der mittlerweile schon rausging. Da sah ich es. Etwas blitzte im Schein der Sonne auf seinem Finger. MEIN Ring. Ich konnte Draco nicht aufhalten. Ich habe es vermasselt. Nein! Nicht negativ denken! Ich werde ihn mir einfach in Hogwarts nehmen! Nach diesem Gedanken wurde ich ruhiger, verließ »Borgin und Burks« und erledigte alle anderen Einkäufe.

Kommentare Seite 1 von 1
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Daka Malfoy☆ ( 92319 )
Abgeschickt vor 375 Tagen
Die FF ist super schreib schnell weiter.
Super gemacht echt. Vieleicht könnte sie Draco ja den Cruciatus oder sectumsempra aufhalsen. Wäre cool wenn sie vieleicht dann Voldemord begegnet und die sich irgend wie anfreunden.
LG
Daka Malfoy☆
smiley ( 17768 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Cool.du mussr weiter schreiben
dracheneule ( 77144 )
Abgeschickt vor 739 Tagen
Sie ist wie Voldemord. Ganz einfach sie tut mir leid.
Violetta Potter ( 63412 )
Abgeschickt vor 739 Tagen
Ist diese Jupiter Potter von Harry Potter die schwester. Ich hoffe es kommr bald ein neuer teil. Und ich hoffe Jupiter kommt mit Ron Weasley zusammen.

Bis bald

Violetta Potter
MillyXD ( 01954 )
Abgeschickt vor 742 Tagen
Ich sollte ja mal vorbeischauen ;)
Ziemlich interessanter Charakter. Gefällt mir. Ich liebe ja
alles was Dunkel ist :)
Deine Ich-Erzählung ist ziemlich gut. Ist interessant zu lesen. Wirklich gut!
Mach beim nächsten Teil (sollte es einen geben) die Kapitel etwas länger.
LG MillyXD
Auriga ( 11256 )
Abgeschickt vor 744 Tagen
Oh Gott! Voll cool!! Schreib schnell weiter!!