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Hoffnungslos- Teil 1

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1 Kapitel - 890 Wörter - Erstellt von: Failariel - Aktualisiert am: 2015-03-16 - Entwickelt am: - 1.429 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die junge Amy lebt ein normales Leben, sofern man es als normal bezeichnen kann, wenn man im Heim lebt. Doch an ihrem 11. Geburtstag kommt eine Lehrerin namens Minerv McGonagall. Und sie kommt aus Hogwarts...

Ich würde mich über gaaaanz viele Kommis und konstruktive Kritik freuen;) Wenn es euch gefällt, schreibe ich gerne weiter:)

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Ich sitze neben unserem Kamin, das Feuer brennt, die Flammen schlagen hoch. Ein weiteres Mal versuche ich, mich auf meine Hausaufgaben zu konzentrieren, doch vergeblich. Deutsch, Englisch und Musik. All diese „öden“ Fächer interessieren mich überhaupt nicht. Viel lieber würde ich jetzt mein Fantasybuch aufschlagen. Doch da sich Hausaufgaben nicht von alleine machen, naja. Die Welt ist einfach ein ungerechter Ort. Seufzend nehme ich einen Stift und beginne, die Aufgaben zu lösen.
Ehe ich mich versehe sind meine Gedanken jedoch schon wieder abgeschweift. Ich denke an Kampfplätze, Schlachten, wie sie nur in Büchern beschrieben sind und alles was nun mal dazu gehört. Ich blicke auf die Uhr und ziehe scharf die Luft ein: Schon 21.19. Ich sollte vielleicht auch noch Abendessen. Egal, essen kann ich auch noch morgen. Ergeben klappe ich meine Schulbücher zu und gehe ins Bad, um meine Zähne zu putzen.
Ich hocke mich auf mein Bett und blicke an die Wand. Wie gern würde ich morgen zu Hause bleiben, aber ich habe schon mehr als 12 unentschuldigte Tage. Wenn es noch mehr werden, wird die Heimmutter mir vermutlich alle meine Bücher wegnehmen. Ich schalte das Licht aus, lege mich hin und drehe mich auf die Seite. Mit einem Gähnen schließe ich die Augen und nicke sofort ein.


Ich schrecke hoch. Die Heimmutter Cornelia steht im Türrahmen und klatscht in die Hände. „Aufstehen, die werten Damen!“, trällert sie. Stöhnend setze ich mich auf und strecke mich ausgiebig. Warum muss man bei Schule nur so früh aufstehen?
Dennoch stehe ich auf und gehe ins Bad. Ich kämme wie jeden Morgen meine Haare, ganz im Gegensatz zu den älteren Heimmädchen schminke ich mich jedoch nicht. Ich meine, mit bald 11 Jahren hat man das nicht nötig. Stimmt. Ich hüpfe in die Luft. Heute ist ja mein Geburtstag. Ich jauchze und streife mein T-Shirt über. Dann renne ich aus den Baderäumen und sprinte den langen Flur, in Richtung Treppe. Elegant wie immer setze ich mich auf das Geländer und rutsche hinab. Ich bin gerade im 1. Stock, dem der Jungen, gelandet, als ich Stimmen vernehme. Es sind zwei Frauen, die miteinander reden. Die eine kann ich ganz klar als Heimmutter Cornelia identifizieren, doch die andere Stimme ist mir fremd. Ich lausche ihren Worten.
„Sind Sie sich sicher, Ma'am?“ Ganz eindeutig Cornelia.
„Ja, Miss Wetherford.“ Die Stimme ist ruhig und gelassen, wenn auch sehr autoritär. „Ihr Platz ist in Hogwarts.“ Was, Hogwarts? Was soll denn das sein?
„In Ordnung Miss McGonagall. Ich werde sie rufen.“ Und das tut sie auch. Und zwar in voller Lautstärke: „Amy!“
Ein wenig zögerlich halte ich inne. Meint sie mich? Klar meint sie mich, schelte ich mich in Gedanken. Schließlich bin ich das einzige Kind im Heim, das Amy heißt. Langsam gehe ich also die Treppe hinab und blicke um die Ecke. Dort stehen die rundliches Cornelia und eine streng dreinblickende Frau mit zu einem Zopf zusammengebundenen Haaren. Als sie mich sieht hellen sich ihre Züge um einiges auf. „Du musst Amy sein.“ Sie kommt auf mich zu „Ich bin Minerva McGonagall und bin Lehrerin in Hogwarts.“ Sie deutet mir mit einer Handbewegung, ihr zu folgen. Fragend blicke ich Cornelia an, doch sie nickt nur. Also folge ich der Lehrerin in das Arbeitszimmer von Cornelia. Schüchtern bleibe ich stehen. Miss McGonagall dreht sich zu mir und Cornelia, welche mir gefolgt ist, um. „Nun gut, Amy. Das was ich dir jetzt sage, wird dich sehr verwundern, wenn auch es einige Fragen deinerseits erklären könnte. Du bist eine zukünftige Schülerin Hogwarts. Diese Schule beginnt, wenn die Schüler 11 Jahre alt sind und endet nach dem 7. Schuljahr, also wenn du 17 bist. Hogwarts ist eine sehr spezielle Schule, denn sie ist für Hexen und Zauberer gedacht. Alle die diese Schule besuchen, haben das Talent zu zaubern, so auch du.“ Sie hält inne und holt Luft, doch ehe sie fortfahren kann, unterbreche ich sie: „Zaubern? Also hexen? Das glaube ich nicht!“ Und mich bestraft man, wenn ich lüge. Diese Frau gehört in eine psychiatrische Anstalt.
Wortlos zückt die Psychofrau einen Holzstab mit Griff. Sie schwingt ihn leicht und murmelte einige Worte. Ich drehe mich um und... erstarre. Einer der teuren silbernen Becher von Cornelia schwebt knapp 50 cm über der Tischplatte. Ich ziehe scharf die Luft ein. Also hat die Lehrerin doch Recht. Langsam drehe ich mich wieder zu der Hexe um und frage: „Und das soll ich auch können?“

Kommentare (1)

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Harry Potter lover (43327)
vor 994 Tagen
Voll cool mach weiter