Narutos Welt mal anders: Der Bürgerkrieg (Teil 3) Der Kampf der Silberröcke

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5 Kapitel - 8.799 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-03-16 - Entwickelt am: - 925 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum nächsten Teil unseres Abenteuers.

Was bisher geschah: Sokuron setzte alles daran, den Terroristen Gora zu fassen und griff dabei auf schlimme Methoden zurück. Dabei findet er ein schreckliches Geheimnis heraus: Hinter den Anschlägen, sowohl der Giftgasangriff wie auch der Anschlag auf den Kaiser, steckte niemand Geringerer als Nurina. Zusammen mit den kaiserlichen Ninjas und den Silberröcken wollte Sokuron Nurina vom Thron stürzen, um einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Aber Sokuron wurde von den Silberröcken verraten und niedergeschlagen.

Nun sitzt Sokuron im Kerker und wartet darauf, wegen Hochverrat angeklagt zu werden. Jedoch soll das nicht das Ende sein, sondern der Anfang eines langen, blutigen Kampfes um den Marmorthron. Ein Kampf, der über das Schicksal des Neuen Kaiserreiches bestimmen wird.
Die erste Schlacht wird in Surani, der Heimatstadt der Silberröcke, stattfinden.

1
Die Kaiserin

Es war nichts zu sehen. Die kalte Dunkelheit verschlang jede Form, nichts war zu erkennen. Nur der harte Steinboden verriet Sokuron, wo er sich befand, ein ihm wohl vertrautes Gefühl. Seine Hand- und Fußgelenke waren mit massiven Eisenketten gefesselt. Darauf befanden sich Symbole, die Sokuron nur allzu gut kannte. Es waren Runen, die verhindern sollten, dass Sokuron seine Jutsus einsetzen konnte, es unterdrückte auch das Chakra.
Seine Glieder fühlten sie taub an, als wäre sei langer Zeit kein Blut geflossen. Sokuron fragte sich, wie lange er sich schon in dem feuchten Kerker befand. Die endlose Schwärze ließ keine Möglichkeit zu, die Zeit zu deuten.
Ein Gefühl, das Sokuron leider nur zu gut kannte.
Im Krieg wurde er schon einige Male gefangen genommen oder wurde gefoltert, und nicht nur durch seine Feinde. Immer wieder wurde er von der Asukage bestraft, wenn er versagt hatte oder einen Befehl nicht zu ihrer vollsten Zufriedenheit erfüllt hatte.
Ihn in ein dunkles Loch zu werfen, war einer ihrer Lieblingsbestrafungen, das wusste Sokuron noch. Das Zeitgefühl war das erste, was man verlor. Das erste Mal, war am schlimmsten. Weder wusste man, wo man war, noch was passieren würde. Es war, als würde man in einem Sarg aufwachen, dessen Deckel man nicht erreichen konnte.
War es Tag oder Nacht? Welcher Tag war heute? Oder welches Jahr?
Wenn man lange genug in diesem grausigen Schatten hockte, fragte man sich sogar, ob man überhaupt noch am Leben war. Sokuron erinnerte sich noch, dass er beim ersten Mal dachte, er sei gestorben und die Zelle sei die Hölle.
Doch mittlerweile empfand er keine Furcht mehr vor der Dunkelheit. Ihm war klar, dass er nicht tot war und dass es zumindest einen Boden und eine Wand gab. Immerhin saß Sokuron am Boden und war an der Wand gekettet.
Noch immer brannte seine Nase, als hätte eine Abrissbirne dagegen geschlagen. Nurina war zwar nicht so stark wie Sia, aber auch sie besaß einen kräftigen Schlag, wenn sie nur wollte. Aber als ob es nicht schlimm genug wäre, meldete sich wieder sein Bein.
Dieser verdammte Zweite Hokage, dachte Sokuron, und seinen dreimal verfluchten Eisspeer.
Doch viel schlimmer als das war der Verrat von Nurina. Auch wenn sein Schädel brummte, so dachte er angestrengt nach. Er versuchte, in seinen Erinnerungen nachzuforschen, um zu schauen, was er übersehen hat. Wie konnte sie ihn so täuschen?
Jedoch konnte man auch nur von den Menschen verraten werden, den man vertraute, das wusste er.
Auf einmal knarrte es im Schatten, ein Lichtstrahl schoss kurz hinein und dann fiel das Schloss wieder zu. Eine brennende Fackel tauchte den Kerker in ein goldenes Licht.
Sokuron musste die Augen zusammenkneifen, weil es für ihn zu grell war. Er fühlte sich wie ein Troll, den man aus der Höhle zerren wollte.
Als sich seine Augen an das grelle Licht gewöhnten, schaute er zu der Besucherin auf. Sie trug feine Kleidung mit einem blauen Umhang. Ihre Haare waren so weiß wie der Schnee im Norden und ihre meeresblauen Augen glitzerten kräftig wie die Sterne bei Nacht.
Nurina setzte die Fackel in einer Halterung an der Wand, nahm sich den kleinen Hocker, der sich in der Ecke befand, und setzte sich vor Sokuron hin. Ihr rosiger Duft war noch penetranter als die Fäulnis, die hier im Kerker zu riechen war, eine angenehme Abwechslung.
Sie wirkte wie ein Engel, die in die tiefsten Tiefen der Hölle fuhr, um dort eine unschuldige Seele zu retten. Jedoch freute sich Sokuron nicht wirklich über ihren Besuch.
„Hey, wie geht es dir?“, fragte Nurina besorgt.
Verwirrt schaute Sokuron sie an. Er wusste nicht, ob Nurina nur so tat oder ob sie sich tatsächlich Sorgen machte. Wirklich seltsam.
„Ach, naja“, spottete Sokuron zurück. „Wie soll ich mich schon fühlen? Ich kann mich ja nicht beklagen, oder? Ich wohne hier in einem Nobelhotelzimmer, habe feinste Seidenbetten und ein schönes Bad in der Ecke.“
Nurina reagierte nicht auf seinen Spott und blieb ruhig auf dem Hocker sitzen. Noch immer betrachtete sie Sokuron, als wäre sie wirklich besorgt um ihn.
„Es tut mir leid, dass es so gekommen ist.“
„Nun, vielleicht erklärst du mir mal, warum hier gefesselt bin?“
„Das weißt du doch genau. Du hast versucht, mich vom Thron zu stoßen.“
„Ja“, fauchte Sokuron zurück, „aber nur, weil ich erfahren habe, dass du hinter den Anschlägen steckst. Du hast das Virus aus Fura gestohlen, bevor wir es eingeäschert haben, du hast dafür gesorgt, dass es in Baar freigesetzt wurde und du steckst auch hinter dem Anschlag auf den Kaiser, deinem Vater. Also, mich würde es brennend interessieren, warum du das getan hast, bevor ich hier den Löffel abgebe.“
Schockiert schaute Nurina ihn an, als hätte er gerade ihre Gefühle verletzt.
„Weil du es immer so gewollt hast“, erwiderte Nurina fast bestürzt.
„Weil ich was? Hast du gekifft, oder sowas?“
„Nein, das bin ich nicht“, widersprach Nurina vehement. „Das gehört zum Plan, die Neue Welt zu erschaffen. Wir haben jetzt endlich einen Grund, die Welt zu vereinen.“
„Was? Was erzählst du da?“
Plötzlich traf es Sokuron wie einen Blitz. Natürlich, dachte Sokuron, wieso bin ich da nicht schon früher darauf gekommen?
„Du willst einen Krieg führen“, schlussfolgerte Sokuron. „Du wolltest die Anschläge einem der südlichen Ninjadörfer unterschieben, wie zum Beispiel Kumogakure oder Iwagakure, vielleicht sogar Konoha selbst. Damit hättest du eine hinreichende Rechtfertigung gehabt, einen Feldzug gegen den Süden zu führen…“
„… um alle Nationen unter dem kaiserlichen Banner zu vereinen, ja“, beendete Nurina den Satz. „Du hast es erfasst. Ist es nicht das, was du immer wolltest? Eine friedliche und vereinte Welt? Die Neue Welt?“
„Aber doch nicht so!“, fauchte Sokuron zurück. „Es ging mir nie darum, Konoha und die anderen Dörfer zu unterjochen oder Krieg gegen sie zu führen. Und schon gar nicht hätte ich dafür Anschläge gegen das eigene Volk verübt, wodurch Tausende von Menschen gestorben sind!“
„Spiel du dich nicht so auf!“, brüllte Nurina zurück. „Wer bist du, über mich zu urteilen, hä? Gerade du solltest dich so auf das hohe Ross schwingen und den Selbstgerechten spielen, du Arschloch!“
Nurina sprang auf und baute sich vor Sokuron auf.
„Du hast die Ishurs versenkt, die Seyranos abgeschlachtet und die Kurashis in die Luft gejagt! Aber nein, das waren ja Heldentaten, ich weiß. Aber was ist mit den ganzen anderen Sachen, hm? Du hast doch die Prinzessin getötet. Und wer hat Yugito Nii entführt, um ihren Bijuus zu stehlen und sie danach Akatsuki zum Fraß vorzuwerfen? Du hast doch Konoha und den blöden Sasuke als Köder benutzt, um Orochimaru herauszulocken und auszuschalten. Und dann natürlich der Überfall auf Takumigakure! Wie oft haben wir irgendeinen Scheiß angestellt und es danach vertuscht, hm?“
Nurina trat näher heran.
„Nicht mal wir sind vor dir sicher. Vergiss nicht, ich war dabei, als du meinen Onkel Surak aus dem Fenster geworfen hast.“
„Ich habe auch nie behauptet, dass ich ein Heiliger sei“, entgegnete Sokuron ruhig. „Ich habe viele Fehler gemacht, das weiß ich. Und für einige von ihnen werde ich mit Sicherheit in der Hölle schmoren, wenn ich sterbe, aber das hier ist Wahnsinn.“
„Das ist ironisch“, warf Nurina zurück. „Ausgerechnet du sagst das, wobei du doch als der Wahnsinnige, als der Irre Ninja bezeichnet wirst. Oder war es der Kagenmörder? Verzeihung, aber du hast mittlerweile so viele Titel bekommen, dass man nicht hinterher kommt.“
„Jaja, du kannst mich auch am Arsch lecken.“
Sokuron rümpfte die Nase, als hätte er gerade Essig in die Nase bekommen.
„Warum hast du mich gleich im Thronsaal umgebracht?“, wollte Sokuron wissen, bevor er spöttisch fortfuhr. „Willst du mich durch die Straßen treiben lassen, dann mich vor einem Schauprozess verurteilen zu lassen? Wie werde ich sterben? Schlägt man mir den Kopf ab, hängt ihr mich auf oder verbrennt ihr mich auf dem Scheiterhaufen?“
Auf einmal wirkte Nurina völlig bedrückt, als würde sie dem Tod eines Freundes trauern. Aus der schreienden Furie war wieder dieses besorgte Mädchen geworden, die noch vor einigen Sekunden auf dem Hocker gesessen hat.
Nurina drückte einen Knopf an der Wand. In der nächsten Sekunde wurden seine Armfesseln angezogen, bis seine Handgelenke an die Wand gepresst wurden. Sokuron konnte seine Arme nicht mehr bewegen. Danach kniete sich die junge Kaiserin hin, rückte näher und legte ihre Hände auf Sokurons Nacken.
Nurina küsste Sokuron!
Er wollte sich wehren, aber er konnte nichts machen. Endlich nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sich die Lippen voneinander.
„Was soll der Scheiß?“, fluchte Sokuron leise. „Willst du mich mit vergifteten Lippen töten, oder sowas?“
„Hast du nie bemerkt, was ich für dich empfinde?“, erwiderte Nurina betroffen. „Ich… ich fand dich immer toll. Ich habe immer gewünscht, die deine zu sein. Ich weiß, es ist schrecklich, wie alles gelaufen ist.“
Fassungslos starrte Sokuron sie an, als würde er eine Verrückten zusehen, wie sie gerade einen Menschen abstach.
Wieder legte Nurina ihre Hände auf seine Wangen und zwang ihn, sie in die Augen zu schauen.
„Ich kann dich hier rausholen“, flüsterte sie hoffnungsvoll. „Das ist kein Problem. Ich bin jetzt Kaiserin. Ich kann alle Anklagepunkte fallen lassen. Wir können erzählen, dass du verwirrt warst, oder unter den Einfluss eines Genjutsus standst.“
„Und dafür soll ich Sia aufgeben?“
„Wir können zusammen sein. Du bräuchtest deine Liebe nicht mehr zu verstecken.“
„Wieso verstecken?“
„Ach komm schon, ich sehe doch, dass du mich auch liebst. Du weiß es nur noch nicht.“
„Wie bitte?“
„Ich kann dich zum Kaiser machen. Wir könnten zusammen herrschen, du und ich, um unseren Traum zu erfüllen.“
Ruckartig zog sie Sokuron wieder zu sich und küsste ihn erneut. Sie wollte seine Zunge spüren, aber Sokuron biss sich die Zähne zusammen, um eine undurchdringliche Mauer zu schaffen. Als sich ihre Lippen wieder lösten, senkte Sokuron seinen Kopf. Er wusste nicht, ob er lachen oder heulen sollte. Die Situation war mehr als prekär, um es höflich auszudrücken.
„Sag mal, ich bekomme allmählich das Gefühl, dass mich alle verarschen wollen“, sagte Sokuron finster. In seiner Stimme war ein tiefer Ton zu hören, aber gleichzeitig ein unterdrücktes Lachen, als wäre er ein böser Geist, der sich köstlich über die Sterblichen amüsiert.
„Was zum Teufel ist bloß mit euch Weibern los?“, zischte Sokuron weiter. „Jedes Mädchen, das für mich schwärmt, will mich zuerst umbringen und dann mit mir in die Kiste springen. Zuerst Sia, dann Kisina und jetzt auch noch du. Ist das heute so in Mode, um Junge ihre Gefühle zu beichten? Habe ich was verpasst?“
Sokuron zuckte einmal mit den Achseln.
„Naja, Sia ist eine Ausnahme.“
„Bitte, sag doch sowas nicht“, bat Nurina. Sie wollte ihn wieder küssen, aber Sokurons Augen leuchteten kurz auf. Nurina wich erschrocken zurück. Sie kannte dieses Verhalten sehr gut. Sokuron ließ immer die Augen kurz aufglühen, wenn er wütend wurde. Es war jedes Mal sehr gruselig.
„Wenn du es noch einmal wagen solltest, mich zu küssen, beiße ich dir die Zunge ab“, drohte Sokuron. „Sia ist das einzige Mädchen, die mich küssen darf.“
„Hör auf damit!“, brüllte Nurina wie eine Bestie. „Sia hier, Sia da! Du hast nur Augen für sie! Aber wo ist sie denn, hä? Wo bleibt denn deine ach so tolle rote Kriegerin?“
Nurina verpasste Sokuron einen Schlag auf die Nase!
„Was zum Teufel hat sie, was ich nicht habe? Bin ich nicht schön genug für dich? Oder muss auch anfangen, mich mit jedem zu prügeln? Was ist es?“
Sokuron spuckte das Blut auf ihr seidenes Kleid und grinste abfällig.
„Das würdest du nicht verstehen.“
„Aber das kann nicht sein“, fauchte Nurina weiter. „Du liebst mich doch, das kann ich spüren.“
Mit weit aufgerissenen Augen starrte Sokuron sie an. Allmählich kam ihm ein anderer Gedanke in dem Sinn. Bisher glaubte er zu wissen, was mit Nurina los war, doch nun war da etwas anders am Werk.
„Du spielst nicht die Verrückte. Du bist verrückt. Du… du bist einfach nur irre.“
„Nein, ich bin nicht verrückt!“, wehrte Nurina vehement ab. „Ich weiß genau, was vor sich geht und was ich will. Ich liebe dich und ich will dich als Kaiser an meiner Seite haben. Und sag mir endlich, was du empfindest, was du haben willst!“
Sokuron seufzte tief.
„Ich liebe Sia“, sagte Sokuron schließlich. „Nicht dich. Du warst für mich wie eine Schwester, die ich nie hatte, aber nie eine Geliebte. Und das wird sich auch nicht ändern.“
Wütend stand Nurina auf. In ihren Ausdruck war eine Mischung aus Enttäuschung und unbändige Wut.
„Ich kann es einfach nicht verstehen“, brauste Nurina und versuchte dabei, ihre bibbernde Stimme zu unterdrücken. „Ich wollte dir alles geben, was du wolltest. Du hättest Kaiser werden können, unsere Kinder hätten unseren Traum fortsetzen können. Und all das schmeißt du weg für sie? Für Sia?“
„Ja, das tue ich.“
Nurina ballte ihre Fäuste und kochte vor Wut.
„Ich hatte nie vorgehabt, Kaiser zu werden“, fuhr Sokuron fort. „Für mich sind nur zwei Dinge wichtig: Meine Freunde, meine Familie, ganz besonders Sia, und die Neue Welt. Alles andere ist zweitrangig.“
„So wie ich?“
Noch einmal schaute Sokuron sie anklagend und auch müde an. Er wirkte wie ein alter Mann, der von seinem eigenen Sohn so maßlos enttäuscht war, dass er seinen Lebenswillen verloren hatte.
„Das hast du dir selbst zuzuschreiben.“
Tränen rannen über Nurinas Wange. Mit dieser abwehrenden Haltung hätte sie nie gerechnet, so wirkte sie. Nurina wollte nach der Fackel greifen.
Plötzlich wirbelte sie herum und schlug Sokuron so stark ins Gesicht, dass ihm beinahe der Kiefer gebrochen wurde! Sokuron schmeckte den metallischen Geschmack des Blutes in seinem Mund. Etwas saß sehr locker in seinem Gebiss. Er spuckte einen Zahn heraus. Mein strahlendes Lächeln kann jetzt vergessen, dachte Sokuron sarkastisch.
„Das ist dafür, dass du mich niemals vergessen wirst“, zischte Nurina und griff nach der Fackel. „Zumindest solange du hier bist. Weißt du, du hattest von Anfang an Recht. Du wirst sterben. Aber wie du von uns gehen wirst, wirst du noch erfahren.“
„Toll“, spottete Sokuron müde. „Dann habe ich ja etwas, worauf ich mich freuen kann.“
„Jaja, du kannst mich auch mal am Arsch lecken.“
„Seltsam, vor einigen Minuten wolltest du das noch, oder nicht?“
Nurina trat Sokuron gegen die Brust. Er fühlte sich, als wäre er von einem Stier gegen die Wand gepresst worden.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen verließ Nurina die Zelle wieder. Als die Tür sich wieder schloss, war alles wieder in der endlosen Schwärze gefangen.
„Du mieses Drecksstück“, fluchte Sokuron leise. „Dein Henker sollte wirklich gut sein, denn sonst werde ich aus dir einem Sieb machen, das verspreche ich dir.“
In der Ecke hörte er ein leises Mäusequicken.
„Ach, haltet die Schnauze!“, fauchte Sokuron, bevor er sich wieder beruhigte. „So weit ist es schon gekommen. Nun werde ich von Mäusen ausgelacht.“

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