Springe zu den Kommentaren

Black Butler und das "Nichts"

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 6.167 Wörter - Erstellt von: River - Aktualisiert am: 2015-03-09 - Entwickelt am: - 1.417 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hat euch der erste Teil gefallen? Lust auf mehr? Dann bitte...habt Spaß!

1
„So, hier hätten wir die Fotos und Namen der jeweiligen Opfer.“
Ciel, Sebastian und River standen um den großen Schreibtisch im Arbeitszimmer des Earls herum und blickten auf die Unterlagen vor ihnen.
„Ich kenne keine einzige davon.“ Gereizt, wand sich River zum zweiten Mal alle Namen zu.
„Ich komm auf keine Logische Erklärung. Es ist einfach enervierend!“
„Schade. Aber das nichts wird schon einen Grund finden, jemanden zu holen. Nicht wahr?“ fügte Sebastian spröde hinzu.
River lächelte. „Aye. Nicht so feindlich mir gegenüber eingestellt sein, Teufelchen. Ich tu dir nichts.“ Sie betonte das nichts, mit spitzen Lippen und schenkte ihm ein noch strahlenderes Lächeln. Ciel genoss; den Kleinkrieg der beiden so sehr, dass er beschloss seinen Teufel noch weiter zu fuchsen.
„River, du kannst gerne hier wohnen, bis du dieses Rätsel gelöst hast.“
Dafür erntete er von seinem Butler einen vernichtenden Blick und gleich darauf ein falsches Lächeln. „Dann werde ich sofort ein Gästezimmer für die Werte Lady herrichten lassen.“


Eine halbe Stunde später, begleitete Sebastian, River nach oben. Doch statt sie in ihr Zimmer zu bringen, führte er sie aufs Dach. Kein bisschen verwirrt blieb sie vor der Brüstung stehen.
„Ich habe mich schon gefragt, wann du mit mir kämpfen willst.“
„Muss ich das etwa?“
Doch seine Frage verebbte zwischen den Zeilen, da er bereits auf River los stürmte. Doch diese verharrte noch immer Ruhig vor der Brüstung. Bevor Sebastian bei ihr ankam, schnippte sie mit den Fingern. Alles um sie herum wurde in ein tiefes Schwarz getaucht. Unter ihren Füssen, tat sich ein großes, schwarzes Loch auf.
„Verdammt!“, knurrte Sebastian.
„Lass gut sein, Sebastian. Ich will mich nicht zwischen dir und deiner Seele zwängen. Ich will Ciel nicht. Und ich bin auch nicht wegen dir hier. Also können wir uns jetzt wie zwei Kluge Erwachsene benehmen und uns einfach unterhalten ohne Zeter und mordio?“
Sebastian hielt inne und brach seinen Angriff ab. Auch River beendete ihren und schnippte dazu erneut mit den Fingern. Beide befanden sich wieder auf dem Haus Dach des Phantomhivschen Anwesens.
„Also gut. Lass uns reden.“, verlangte der Teufel.
„Ich sehe dir um die Nasenspitze an, dass du der bist, mit den Fragen.“
„Warum bist du wirklich auf Erden?“
River lächelte. „Aha, ganz ein schlauer. Nun, ich wurde von oben…“, sie zeigte gen Himmel, „…beauftragt zwei Pforten wiederzuholen. Ein bestimmtes gerupftes Hühnchen hat sie endwendet.“
Überrascht nickte Sebastian. „Engel Jagd.“
„Aye. So ungefähr…auf den Notizen die den Earl betrafen…nun das Feuer war nicht natürlich…oder?“
Sebastian schüttelte den Kopf.
„Und warum hast du dich dann bei Harold aufgehalten?“, er wechselte offensichtlich das Thema.
„Er steht auf meinen Notizen. Das war kein Schwindel…hier.“ Sie reichte betreffenden Zettel an Sebastian weiter. Dieser las ihn Aufmerksam.
„Ich habe einst gehört, dass das Nichts, niemanden vergisst. Niemals.“
„Tu ich auch nicht! Und meine Kollegen ebenfalls nicht. Deshalb ist das hier ja so unangenehm.“
(Stille)
„Bleib.“, danach wand sich Sebastian zum Gehen, doch River rief ihn zurück.
„Willst du wissen, warum ich mich euch gezeigt habe? Warum ich mich einem Teufel zu erkennen gab?“
Sebastian blieb abrupt stehen. „Ja, das will ich tatsächlich.“
„Ich habe schnell bemerkt, dass Ciel und du, und ihr und ich…wir denselben Charakter teilen. Es ist selten das Menschen und Teufel oder Teufel und Menschen mit dem Nichts harmonieren. Ich war neugierig.“
„Verstehe.“
„Hm. Tust du das wirklich? Ich denke du hast bemerkt, dass du mich eigentlich gar nicht angreifen wolltest. Kannst du dir das denn nicht erklären?“
„Mein Junger Herr, schätzt euch.“
„Ja, ich schätze ihn auch…aber ich meinte dich…den Teufel, nicht den Teuflisch guten Butler.“
Sebastian grinste. „Nein, ich bin nur ein Butler…aber wenn du wirklich auf das darunter eingehen willst…sollten wir besser einen – sagen wir – einen eigenen Vertrag schließen.“
Nun war es wieder River die kicherte. „Na sieh mal an. Interessant. Du schlägst dem Nichts einen Handel vor?“
„Ich muss dir vertrauen können.“ Antwortete Sebastian.
„Aye. Einen Handel mit dem Nichts, würdest du nicht überleben, mein Freund. Einen Bluthandel hingegen schon.“
Sebastian starrte auf River. „Freund? Das ist eine absurde anrede.“
„Nay, es stimmt nämlich irgendwie. Sieh es mal so, wir schließen hier und jetzt Freundschaft. Wir besiegeln unseren schwur. Keiner darf den jeweils anderen hintergehen, punkt.“
„Einverstanden.“
River näherte sich Sebastian, kurz bevor sie bei ihm ankam, riss er sie in seine Arme.
„Du hast bemerkt das ich nur eines Begehre, die Seele meines Herren. Deshalb hast du dich auf das hier eingelassen…nicht wahr?“ knurrte er an ihr Ohr.
„Oh, ich bin einer kleinen Leidenschaftlichen Begegnung nicht abgeneigter als du, Sebastian. Ich für meinen Teil, würde sehr gerne den Teufel in meinem Bett, willkommen heißen.“
Wieder knurrte er und hob sie hoch. „Kein Bett in der Nähe.“
Ohne lange abzuwarten, hob er Rivers Röcke und öffnete seine Hose. Er nahm sie ohne langes Vorspiel, hart und genüsslich. Immer wieder schlangen sie ihre Zungen ineinander, bissen sich, leckten gegenseitig ihr Blut.
Nach dem der Bluthandel vollzogen schien, hatten sie sich beide darauf geeinigt, sich gegenseitig nicht im Wege zu stehen. Die Meinung des anderen zu akzeptieren und sich gegenseitig den Rücken zu decken.
Solch eine Vereinbarung war für den Teufel vollkommen neu, aber die Zeiten änderten sich eben.


3

„Junger Herr! Heute gibt es einen Earl Gray zum Frühstück.“ Damit reichte Sebastian eine Tasse des Tees an Ciel.
„Ich hoffe ihr hattet eine angenehme Nachtruhe, Herr.“
Sebastian schnürte soeben Ciels Schuhe.
„Sag mal Sebastian, warum bist du heute so…nun…gestern warst du nicht so >>Glücklich<<.“
Der Butler verzog das Gesicht.
„Ich meinte ja nur…“ stellte Ciel trocken fest. „Soll das bedeuten das du…naja, das du jetzt River vertraust?“
Sebastian lächelte. „Vertrauen? Ich weiß alles was ich wissen muss, um mir sicher sein zu können, das sie hier bleiben kann.“
Verwirrt starrte der Earl auf Sebastians Hinterkopf. „Also WAS JETZT?“, fauchte er.
Der Butler drehte sich zu seinen Herren und nickte leicht. „Wir sind uns einig geworden, das ist alles.“
Ciels Gesichtsausdruck zeigte höchste Aufmerksamkeit. „Gut. Ich will sie nämlich hier haben.“
Als Sebastian nicht antwortete, setzte der kleine Bengel nach. „Ich will dass sie mich küsst.“
Nun war er sich der Aufmerksamkeit seines Butlers sicher. Dieser guckte ihn mit seinem Unverkennbaren, >TYPISCH MENSCH< Ausdruck an.
„Ich verstehe.“
„Ich…ich habe mir die ganze Nacht darüber den Kopf zerbrochen. Glaubst du, sie würde…ich meine…sie würde mich küssen wollen?“, etwas geknickt starrte er auf seine Hände. „Mach dass sie es will.“
„Junger Herr, wenn das euer Wunsch ist – werde ich mich darum kümmern. Schließlich sollte die Erfüllung solcher ungewöhnlichen Wünsche, für einen Butler der Familie Phantomhive kein Problem darstellen.“


„Aha, da bist du ja endlich.“ Sebastian endsorgte gerade die Reste des Abendmahls.
„Habt ihr mich vermisst?“, kam es von River hinter ihm.
„Du warst den ganzen Tag nicht anwesend. Selbst dem Jungen Herrn, ist es aufgefallen.“ Eine Porzellantasse landete unsanft in der Spüle.
River zog verwirrt die Nase kraus. „Oha. Was ist dir für eine Laus über die Leber gelaufen? Ich hatte nun mal Arbeit.“
„Mein Herr wünscht sich einen Kuss von dir.“
Etwas betreten versteifte sich River. „Einen…einen Kuss, sagst du? Warum?“
Sebastian drehte sich blitzschnell zu ihr um. „Ich habe nicht die geringste Ahnung! Bis du hier aufgetaucht warst, haben diese unsinnigen Irdischen Gelüste in seinem Leben nichts zu suchen gehabt.“
„Nun, ich kann aber nichts dafür. Er ist ein Junge. Die haben solche Gedanken. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich dahinter keine…irdischen Gelüste verbergen, Sebastian. Ich denke eher, er will dich durcheinanderbringen.“
Sebastian hielt inne und sein Gesichtsausdruck verriet Belustigung. „Das würde zu ihm passen.“
„Aye. Und was sollen wir jetzt unternehmen?“
„Du küsst ihn, ganz einfach.“ Sebastian grinste breit. „Das wird ihm lehren.“
„Aye. Ich hätte da mal eine Idee.“ River grinste ebenfalls.
„Ich wollte heute Nacht noch nach Bedlam. George einen Besuch abstatten. Ich könnte Ciel mitnehmen. Na? Was hältst du davon? Eine kleine Lehre in Sachen >>Wesen<<?“


Eine halbe Stunde später stand River vor Ciels Bett. Der Junge Earl schlief tief und fest. Den Schlaf der Gerechten, wie man so schön zu sagen pflegte. Sie beäugte den kleinen und setzte sich im Schneidersitz zu ihm aufs Bett.
„Earl! Aufwachen mein lieber.“
Ciel begann langsam zu erwachen und erschrak heftig, als er seinen Gast wahrnahm.
„River? Was machst du hier?“
„Ich will zu George Harold nach Bedlam. Wenn ihr mich begleiten wollt, würde ich euch sehr gerne mitnehmen. Ich dachte mit, ein solcher Ausflug wäre in eurem Interesse.“
Verwundert rieb sich Ciel die Augen. „Oh, verstehe. Ich würde dich gerne begleiten.“
River lächelte und zog Ciel die Bettdecke vom Körper. Quiekend versuchte er sie wieder zurück zu fischen. Das bestärkte River in ihrer Annahme, dass der Junge Earl; seinen Teufel einen Besen auf gebunden hatte. Na gut. Teil zwei des Plans folgte auf dem Fuße.
„Was soll das verdammt!“ fluchte Ciel.
„Zieht euch schnell was über, wir müssen bald aufbrechen. Wenn es einmal hell wird, könnte einer der Pfleger oder ein anderer Insasse etwas von unserem Besuch mitbekommen.“
Ciel sprang aus dem Bett und griff nach seinen Hosen. Unsicher blickte er über seine Schulter um nach River zu sehen. Sie saß unverändert auf seinem Bett. Ein leichtes Lächeln um die Lippen.
„Keine Sorge, Mylord. Ich werde euch schon nichts weg schauen.“
Ciel errötete heftigst und beeilte sich umso mehr, sich anzuziehen. Gar nicht so leicht, musste er grummelnd feststellen. Natürlich könnte er nach Sebastian rufen, doch er würde sich in den Boden schämen, dass er sich nicht selber anzukleiden vermochte. Nicht vor River zu mindestens. Das war etwas vollkommen anderes. Als er bei seinen Schuhen ankam, hielt er bedrückt inne. Verdammt! Er konnte sich tatsächlich nicht selber die Schuhe zu binden. Wut kroch in ihm hoch. Doch plötzlich war River neben ihm und kniete sich vor ihm hin.
„Keine Sorge, mon chere petit mignon. Ich werde euch beim Binden helfen.“ Ciel war zu überrascht, als sich über ihre Anmaßung zu ärgern. Dass sie ihn, ihn einen Earl, als kleinen Fratz bezeichnete; ging dabei unter. River strich zärtlich über die Innenseite seiner Schenkel und fuhr mit den Finger hinab zu seinen Fesseln. Vorsichtig streifte sie seine Schuhe über und begann die Schleifen zu binden. Als sie damit fertig war, ging Ciels Atmen schwer und sein Gesicht hatte die Farbe reifer Tomaten. River kam auf Augenhöhe und legte einen Finger unter sein Kinn, dann hob sie es an. Als er ihr in die Augen blickte, stockte ihm umso mehr der Atem.
Sekunden später senkte sie ihren Mund auf seinen. Ihre Lippen berührten sich und Ciel hatte das Gefühl zu fliegen. Sie küsste ihn zärtlich und leckte sachte über seine Unterlippe. Mit einem überraschenden Seufzer, öffnete er seinen Mund. River glitt, der Aufforderung folgend, mit ihrer Zunge zwischen seine Lippen. Kurz berührte sie seine Zunge und leckte über seine Zähne. Danach brach sie den Kuss ab. Ciel keuchte, er war perplex und…verwirrt.
Ja er wollte dass sie ihn küsste.
Aber eigentlich hatte er gemutmaßt, damit Sebastian zu ärgern. Doch der, hatte sich nichts anmerken lassen. Er hatte nicht damit kalkuliert, dass er wirklich diesen Kuss genießen würde.
„So mein lieber Ciel. Ich hoffe doch, dass du in Zukunft solche Wünsche mit mehr bedacht äußerst.“
Erstaunt hob er seine Augenbrauen. „Du…du…hast du mich nur deshalb geküsst?“ Als River bemerkte, wie traurig der kleine plötzlich wirkte, senkte sie ihre Stimme.
„Ja. Aber ich habe es auch deshalb getan, weil du es verdient hattest. Du hast womöglich nicht so schnell eine weitere Chance, dich einer Frau zu nähern. Und da wir beide Freunde sind, und ich dich wirklich sehr gerne hab, war es eine Art Geschenk.“
„Du…du hast mich gerne?“ stotterte Ciel.
„Natürlich. Sieh mal, vorgestern hatte ich schon mit Sebastian darüber gesprochen. Ich habe euch meine Identität nur deshalb preisgegeben, weil wir uns alle drei, sehr ähneln. Ich war von euch beiden fasziniert. Und du, hast definitiv meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich mag dich wirklich, ganz ehrlich. Als deine Freundin, stehe ich hinter dir, und so weiter… Jetzt lass uns aber los…es ist schon spät genug.“
Ciel lächelte und nickte. Mit Erstaunen sah er wie River mit den Fingern schnippte und sich alles um sie herum schwarz färbte. Sie befanden sich in einer Art Tunnel.
„Was ist das?“, wollte er wissen.
„Unser Weg zu Harold. Mein dunkler Flur.“
„Ich kann überhaupt nichts sehen.“ Bemerkte er trocken.
„Dafür sehe ich alles, was wichtig ist. Komm…“, River reichte ihm ihre Hand, die er sofort ergriff.
„Weiß Sebastian wo ich bin?“
„Aye. Er ist immer um dich herum. Aber das müsstest du doch schon wissen, oder?“ sie kicherte.
„Ja.“, bestätigte er. „Wie lange sind wir jetzt unterwegs?“
„Nur noch fünf Schritte.“
Verwirrt blickte er nach vorne. Sie waren doch gerade eben erst aufgebrochen.
Und das von seinem Schlafzimmer aus!
„Wir sind da.“, hauchte River in sein Ohr.
Mit einem weiteren Schnippen der Finger, wurde das dunkel – breiter. Plötzlich erkannte man die Umrisse einer Kammer. Vor ihnen stand ein schäbiges altes Bett, auf dem sich eine Person rekelte.
Harold.
River trat so kräftig gegen den Bettenrand, dass sich der schlafende Körper darin, sofort aufrichtete und schrie.
„OH Nein! Du…du schon wieder!“ keuchte er vor lauter Angst.
„Wir haben nur eine klitzekleine Frage, George…dann sind wir wieder weg.“
Erst jetzt bemerkte Harold, Ciel. Dieser hielt sich bewusst im Hintergrund und beobachtete.
River wartete keinen Moment, sie fragte einfach. „Wen hast du Ausgebildet?“
Erstaunt sahen Harold, sowie auch Ciel zu ihr auf. Sie schnaufte und sah kurz zu Ciel.
„Wenn es keines seiner Opfer war, das ich holen sollte und auch nicht parse er selbst…dann…“ Sie ließ den Satz auslaufen. Ciel hatte verstanden.
„Keine Ahnung was du da sagst!“ fauchte Harold.
River bückte sich und schlang ihm ein langes Grége Seil um seinen Hals.
„Wenn ich eine befriedigende Antwort bekomme, landest du in einem nicht ganz so unleidlichen ewigen Zimmer.“
Doch George Harold wollte nicht reden.
River spannte das Seil fester und warf es über eine der großen Gitterstäbe, die an dem kleinen Fenster, ungefähr zehn Meter über ihren Köpfen, befestigt waren.
„Na, na! Du wirst doch nicht etwa so dumm sein, und sich diese einzige Chance, entgehen lassen. Ich habe viele ewige Zimmer. Ich finde ja jedes für sich wunderschön…aber, nun ich musste mir schon ein paar Mal sagen lassen, das sie lieber täglich gefoltert werden wollten, als in einem von diesen zu landen…“
Mr. Harold schluckte.
„Er…Er…Lord Gilas Edelstone. Der fünfte Sohn des Viscount of Higham.“
River schnalzte mit der Zunge. „Braver Junge!“
Langsam drehte sie den Strick enger und reichte ein Ende Harold.
„Halt das mal.“ Sie kicherte als er genau das tat.
„So und jetzt…“
Es gab ein ungewöhnliches krachen und man hörte das Genick von George Harold brechen. River hatte ihn für einen kurzen Moment in die Höhe geschleudert. Es ging so fix, das es selbst Ciel nicht genau sehen konnte.
Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte River sich zu Ciel.
„So mein lieber. Jetzt ist er Tod. Willst du ihm zur Feier des Tages ein ewiges Zimmer aussuchen?“
Verwirrung huschte über Ciels Gesicht. „Was?“
„Ein ewiges Zimmer. Ein Raum für ihn. Ein Raum für seine Seele. Sie wird auf alle Ewigkeit genau in diesem Raum gefangen blieben. Nie wieder wird sie zurückkehren…sie ist verloren im Nichts. Und ihre Tränen werden mich und meine Kollegen bis dorthin ernähren. “
„Oh“, hauchte der junge Earl.
„Komm…da sind zwei Möglichkeiten.“
Mit einem weiteren schnippen, befanden sie sich vor zwei getrennt liegenden Türen. River öffnete erst die linke. Gestank walte ihnen entgegen und Ciel erkannte umrisse in der Dunkelheit. Vor ihm lag ein kleiner Raum, er war fast gänzlich zur Decke mit toten, verwesenden Körpern gefüllt. Nur ein winziger Platz schien frei. River zeigte auf diesen und kicherte. „Dort wird Harold liegen…aber nicht wie die anderen hier. Er wird immer bei vollem Bewusstsein bleiben…“ Bei dieser Erklärung schwang Ciel in die andere Richtung und schnappte nach Luft. „Oh…widerlich.“
River lächelte immer noch, als sie die zweite Tür öffnete.
Hinter dieser Befand sich ein Ofen. Es brannte Feuer darin. Die Hitze war deutlich zu spüren.
„Und hier, würde er brennen…bis auf ewig.“
Ciel erschauderte und nickte. „Dort hinein…er soll genauso leiden wie seine Opfer.“
„Das war auch meine Idee…als ich dieses Zimmer erschuf. Sehr gut Mon Coeur.“

Kommentare (25)

autorenew

Sabi (64395)
vor 308 Tagen
Hallo River!
Du bist toll und deine Geschichten auch. Schreib doch bitte wieder mal weiter. LOL Sabi
Anne (69129)
vor 468 Tagen
Wann kommt was neues Von dir?
silvie (58268)
vor 468 Tagen
hallo river!
Hast du meine email bekommen?
Bitte schreib weiter. ^^
Ciniffy (72458)
vor 489 Tagen
Hithuiell sei doch nicht immer so agressive...>:o

schreib bitte weiter die geschichte ist supi ^^
Hithuiell (64897)
vor 511 Tagen
Schreibt eine Fortsetzung sonst werde ich euch finden und ...
Sucht euch was aus.
Aber schreib bitte eine Fortsetzung! !!
elvira (79884)
vor 686 Tagen
toll toll toll !!!!!!!!!!!!!!!
Amanda (83183)
vor 786 Tagen
Hallo. Die neue Geschichte im Mittelalter ist auch toll!
Nicole (20864)
vor 846 Tagen
Ich freu mich wenn du das machst! Lese ganz sicher!!!
River (44293)
vor 847 Tagen
Mais oui ! Bin dabei :-)
Symphonies (98500)
vor 848 Tagen
Das Ende ist viel zu plötzlich, kannst Du nicht eine Fortsetzung machen? Ich mag die Geschichte echt gerne.
Nicole (66281)
vor 850 Tagen
Ich mag die Geschichte auch.
kleineelfe und nullNEUN (39942)
vor 852 Tagen
hab mich mit meinem bruder zusammen getan und wir haben ganz viele quiz gemacht. (hab mehr gewusst als er :-)) ) aber in einem sind wir uns voll einig! Black Butler ist das beste überhaupt :D
Amanda (05680)
vor 853 Tagen
Hast du auch was anderes geschrieben? würde gern mehr von dir lesen. :-)
Amanda (05680)
vor 853 Tagen
Hallo! :D Bitte weiter machen! Nicht aufhören. Ich mag die Geschichte.
nullNEUN (28533)
vor 854 Tagen
an kleineelfe: das ist ne rote nuß! ne walnuß. und an river: schade das deine geschichte aufhört! aber das voll cool! kannst du nicht eine neue schreiben? auch über die anderen darin?
lpsgirl13 (06938)
vor 854 Tagen
olala........aber muss dass der letzte teil sein!!!!!
kleineelfe (28533)
vor 854 Tagen
Oh und bist du kein grell fan? ich mag den blonden ja nicht...
kleineelfe (28533)
vor 854 Tagen
Hallooooooooooo river! Was ist eine donaunuss? und schreib bitte auch über die anderen Figuren in dem manga!!
Symphonies (65372)
vor 855 Tagen
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, da ich die Geschichte ganz gerne mag.
HinaSan (24330)
vor 855 Tagen
Hallo River! Ich find die Geschichte voll super! Bin totaler Black Butler Fan und ich kann mir gut vorstellen genau so eine Figur wie deine dort dabei zu haben! BITTE SCHREIB WEITER!