Madara-FanFiction: Way to Darkness

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1 Kapitel - 3.525 Wörter - Erstellt von: Suigetsugirl*-* - Aktualisiert am: 2015-03-09 - Entwickelt am: - 1.124 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hey Leute:)
Das hier ist mal eine kleine Geschichte über Madara ^-^ Beziehungsweise über meine Meinung wie er so... Nun ja... Crazy ;) geworden ist. Hab sie für BlackCat13 geschrieben, weil sie Madara trotz allem so lieb hat...: D Viel Spaß beim Lesen ^-^

1
Wie hatte es soweit kommen können! Ich kniete weinend neben Akemi's Leiche und streichelte ihre eisigen Wangen. Warum sie...? Warum meine geliebte Akemi! Hashirama... Ich verfluche dich! Das alles hast du zu verantworten... Du versprachst mir damals, vor meinem vermeintlichen Tod, dass du sie und das Kind beschützen würdest... Und nun... Nun sind beide tot! Die Wunden, die Hashirama mir bei unserem letzten Kampf zugefügt hatte, begannen wieder zu brennen, und in meinem Herzen begann ein ganz neuer, ohnmächtiger Zorn zu wachsen...
*Flashback*
Ich wanderte wieder einmal einsam durch die Straßen der Uchia-Siedlung. Ich schwelgte in Erinnerungen an vergangene Tage. Damals, als Hashirama und ich uns noch am Flussufer trafen und Steine Springen ließen. Jetzt war das alles vorbei. Wir führten jeder einen eigenen Clan an. Wir kämpften gegen ein- "Madara-Sama!" Ich fuhr herum. Hinter mir standen Izuna und ein paar seiner Männer. "Wir haben eine Spionin der Senju entdeckt!", erklärte Izuna stolz. Dann zerrten zwei andere die Gefangene vor. Ihr glattes, braunes, langes Haar hing ihr ins Gesicht, und sie war sehr schlank. Als sie den Kopf hob, funkelten ihre hübschen Augen trotzig: "Und, was werdet ihr jetzt mit mir tun?" Ich seufzte. So eine war das also... "Sperrt sie weg, wir verhören sie später." Sie fauchte, sogar als man sie wegführte, immer noch wüste Beschimpfungen gegen die Uchia. Sie war Hashirama nicht im geringsten ähnlich...
*Flashback Ende*
Ich hob die Tote hoch. Hashirama... Warum hast du zugelassen, dass sie in ihrem Zustand das Dorf verließ...? Sie wollte dich nicht mehr sehen, weil du mich getötet hast... Aber sie gehörte immer noch zu deiner Familie! Wieder begann ich zu weinen. Ihr Tod tat mir so weh... Mehr noch als der meines kleinen Bruders Izuna, den damals Tobirama erstach. Vielleicht war ich auch an ihrem Tod schuld... Schließlich hatte sie das Dorf nur verlassen, weil ich gestorben war... Und deswegen war sie diesen Sunagakure-Bastarden in die Hände gefallen, die sie als eine Konoha-Kunoichi erkannten und die töteten. Aber ich hätte nichts tun können... Ich hatte dich vor meinem Tod Hashirama anvertraut, und er... Er hatte dich sterben lassen! Aber... Ich wollte nicht glauben, dass mich auch eine Teilschuld traf. Ich hätte... Ich hätte doch verdammt noch mal nichts tun können! Ich sank wieder auf den Boden und legte ihren Körper sanft ab. Akemi...
*Flashback*
"Wie heißt du?" "Akemi Senju, du-" Izuna zog sein Schwert, und sie schwieg kleinlaut und ließ sich weiter von mir befragen: "Alter?" "20." "Familie?" "Ich habe nur noch meine Cousins Hashirama und Tobirama." "Was ist deine Mission." "Geht dich nichts an, du-" Izuna machte einen Schritt nach vorne, und sie schloss den Mund wieder. Selbst wenn sie wütend war, war sie wunderschön... Die rotbraunen Augen funkelten angriffslustig, und ihre Körperhaltung war aggressiv und ablehnend. Trotzdem zog die Gefangene mich magisch an. "Was ist deine Mission?", fragte ich noch einmal. "Ich bin auf eigener Faust hier, um euch Teufelsbrut ein für alle mal auszulöschen!", knurrte Akemi zornig. "Puh... Was sollen wir bloß mit einer aufsässigen Senju anfangen?", fragte Izuna mich ratlos. Ich überlegte. "Wir behalten sie hier", entschied ich dann. "Sperrt sie wieder ein!", rief Izuna unseren Männern zu, und Akemi wurde abgeführt. Ich sah ihnen lange hinterher, und plötzlich spürte ich etwas, tief in mir drinnen- Liebe!
*Flashback Ende*
Ich rappelte mich wieder auf und trug Akemi's Leiche weiter. Mein Ziel waren die Höhlen in dem kleinen Gebirge am Rand des Feuerreiches, an dessen Fuß ich ihre Leiche fand. Dort wollte ich sie und das Kind in ihr bestatten... Ich schluckte schwer und versuchte, die Tränen zurückzuhalten. Das hätte nicht passieren müssen... Wir hätten als Familie glücklich werden können! Ich umarmte die Tote fester: "Akemi... Warum du...?" Die Trauer übermannte mich wieder, und ich lehnte mich an einen großen Steinbrocken und schloss die Augen. Ich liebe dich für immer...
*Flashback*
"Was willst du?", fragte sie mich, den Rücken zu den Gitterstäben ihrer Zelle gewandt. An ihrer Stimme hörte ich, dass sie gerade eben geweint hatte. "Ist es so schlimm, Gefangene zu sein?" Zuerst schwieg sie, nur manchmal unterbrochen von heftigem Schniefen. Dann sagte leise: "Ich habe große Angst davor, in dunklen engen Räumen eingesperrt zu sein. Das kommt für mich dem Tod gleich..." "Warum?", fragte ich mitfühlend. "Der Gedanke, In einer kleinen stockdunklen Kiste in der Erde zu liegen wie der Rest meiner Familie... Dieser Gedanke bedrückt mich seit ihrer Beerdigung." "Sie wurden alle auf einmal beerdigt?", fragte ich erschrocken. "Ja. Als ich sieben war, wurden meine große Schwester, mein großer Bruder und meine Eltern auf dem Schlachtfeld getötet. Alle in der gleichen Schlacht. Mein Bruder war damals zehn und meine Schwester dreizehn." "Das kenne ich. Alle meiner Geschwister bis auf Izuna sind tot." Sie wandte sich zu mir um, und ihre Wangen waren tränennass: "Warum beendest du die Kämpfe dann nicht?" Ich seufzte: "Das wollte ich mal. Ich hatte einst denselben Traum wie Hashirama, und wir wollten diesen Traum gemeinsam zur Realität machen. Aber uns wurde gezeigt, dass das wohl unmöglich ist." Sie sah mich aus großen Augen an: "Hashirama? Du kennst ihn?" Ich nickte: "Er war mal sowas wie mein bester Freund. Aber das ist Jahre her..." Sie schien immer noch ungläubig und verängstigt. Auf einmal wusste ich, was zu tun war... "Als Oberhaupt des Uchia-Clans bestimme ich über die Vorgehensweise mit den Gefangen. Doch der Clan wird bald deine Hinrichtung fordern, und ich kann mich ihnen nicht widersetzen." Als ich die Hand ausstreckte riss sie die Augen erschrocken auf, doch ich legte nur meinen Finger auf das Schlüsselloch. Es klackte und die Tür schwang auf. Sie sah mich noch einen Augenblick verwundert an, dann lächelte sie dankbar und huschte aus der Tür. Bevor sie das Licht erreichte, drehte sie sich noch einmal um und fragte schüchtern: "K...Können wir uns wiedersehen?" Ich nickte glücklich, und sie verschwand endgültig im Hellen.
*Flashback Ende*
Langsam setze ich einen Fuß vor den anderen. Sie hatte das Licht so geliebt und den Tod so gefürchtet. Sie war ein guter und barmherziger Mensch gewesen, hatte es gehasst zu kämpfen und hatte sich zur Verteidigung eine harte Schale zugelegt, die ich aber sehr schnell knacken konnte. Sie wollte jeden Gegner verschonen und hasste Menschen, die ohne zu zögern töteten. Ich hatte sie so geliebt! Ich brach mit einem lauten Schrei wieder zusammen. Ich wollte Rache... Aber nicht an den Suna-Ninjas, die sie getötet hatten, sondern an Hashirama. Ich wollte ihm das antun, was er meinem Herzen angetan hatte. Ich wollte alle, die ihm etwas bedeuteten, töten und das Dorf dem Erdboden gleichmachen. Ich schlug so heftig auf den Boden, dass meine Hand zu bluten begann, doch dieser physische Schmerz war mir willkommen. Ich sah wieder auf. Ich wollte sie nicht begraben... Ich wollte meine Akemi nicht der finsteren Erde übergeben... Davor hatte sie doch Angst... Ich schluchzte wieder auf.
*Flashback*
Ich küsste Akemi sanft. Wir saßen nebeneinander auf einem großen Steinplateau und betrachteten die Sterne. "Madara?" "Hmm?" "Meinst du, dass auch Sterne irgendwann ihr Licht lassen müssen?" "Ich glaube schon. Nichts ist für die Ewigkeit gemacht..." Sie fiel mir um den Hals: "Ich will dich aber nicht verlieren... Auf gar keinen Fall!" "Ich dich auch nicht...", flüsterte ich und erwiderte ihre Umarmung. Das war wahr. Ich wollte nie von ihr getrennt werden, und doch verabschiedeten wir und später voneinander und sie kehrte zu ihrem Clan zurück. Ich sah ihr lange nach. Das Mondlicht glänzte auf ihren Haaren und verlieh ihr einen trostlosen und gespenstischen Eindruck. Ihre Natur war eher vom Sonnenlicht geprägt... Dann wanderte ich wieder zurück nach Hause. Im Gegensatz zu Akemi verlieh der Mondglanz meiner Silhouette Stärke und Macht. Wir waren so grundverschieden...
*Flashback Ende*
Ich stand wieder auf. Vielleicht sollte ich ihre Leiche doch verbrennen... Dann könnte sie zur Sonne aufsteigen und mit ihr zusammen am Himmel glühen. Ja, ich würde sie ganz oben auf den Gipfeln des kleinen Gebirges verbrennen. Sogar auf den höchsten Gipfeln, die auch noch recht niedrig waren, lag noch kein Schnee, also waren das die perfekten Bedingungen. Ich schulterte Akemi's toten Körper und machte mich an den Aufstieg.
*Flashback*
Izuna wirbelte über das Schlachtfeld und kämpfte an allen Fronten gleichzeitig, während ich mich eher zurückhielt. Hier könnte irgendwo auch Akemi sein... Ich ließ mein Sharingan blitzschnell das Schlachtfeld überfliegen. Nichts... Da auch nicht... "Aargh!" Ich fuhr herum. Das war Izuna! Er wurde von einer Senju zu Boden gedrückt und mit dem Schwert bedroht. Ich schoss auf sie zu, doch bevor ich die Kämpferin von Izuna herunterreißen konnte, wurde mir der Weg von Tobirama versperrt- Hashiramas kleiner Bruder. "Lass mich durch! Izuuuna!" "Nein", knurrte Tobirama. Dann kommandierte er: "Töte ihn jetzt endlich, Akemi!" "Akemi!" Sie sah verzweifelt zwischen mir und ihrem Cousin hin und her. "Bitte töte ihn nicht! Du willst doch nicht noch mehr Leute in die Erde verbannen! Bitte!", flehte ich panisch. "Kennst du ihn, Akemi!", fragte Tobirama leise und bedrohlich. Akemi zögerte erst, dann nickte sie und ließ von Izuna ab. "Was soll das!" Tobirama war vor Wut außer sich. Ich sprang vor, packte Izuna und zog mich blitzschnell zurück. Als ich mich noch einmal umwandte, wurde Akemi gerade von Tobirama zusammengestaucht. Es tut mir leid... Dann hielt auch ich Izuna eine Standpauke: "Pass gefälligst besser auf dich auf! Deine Mut wird dich irgendwann ziemlich sicher ins Grab befö-" Er unterbrach mich: "Warum hat unsere ehemalige Gefangene, die auf mysteriöse Weise verschwunden ist, auf dich gehört! Hast du sie befreit! Warum!" Ich wandte mich ab: "Das geht dich nichts an. Aber wenn es dich so interessiert: Ich hielt es... Äääh... Für praktisch, jemanden im Senju-Clan zu haben, der in meiner Schuld steht." Er zog eine Augenbraue hoch: "Beziehungen zu Leuten anderer Clans sind nicht unbedingt das Wahre, Onii-Chan." Ich sah ihn genervt an: "Das stimmt nicht." Er lächelte überlegen, redete aber nicht weiter. Wir kehrte am Abend siegreich in unsere Clansiedlung zurück, doch ich musste die ganze Zeit an Akemi denken...
*Flasback Ende*
Ich hustete trocken. Mit Akemi's Gewicht auf den Schultern war der Aufstieg schwer... Und an Chakrakontrolle war nicht zu denken, dafür war ich viel zu aufgeregt. Ich legte eine kurze Verschnaufpause auf einem Felsvorsprung ein. Über uns strahlten die Sterne. Nichts war für die Ewigkeit gemacht... Aber ich wünschte, es wäre nicht so. Als ich nach oben sah, zischte gerade eine Sternschnuppe über das Firmament. Ein erlöschender Stern... Akemi...
*Flashback*
Wie liefen nebeneinander über eine Frühlingswiese. "Hat Tobirama dir große Probleme gemacht?", fragte ich sie schuldbewusst. Sie lächelte und schüttelte den Kopf: "Ich habe ihm erzählt, dass du mich einmal verschont hast und ich somit in deiner Schuld stand. Das ist ja eigentlich auch wahr." Dann wurde ihr Gesichtsausdruck ernst: "Aber damit ist es jetzt vorbei. Ich werde euch nicht immer verschonen können, ohne das Verdacht aufkommt." "Den hat mein Bruder eh schon", seufzte ich, "aber du hast Recht. Ich kann auch kein Mitglied deines Clans verschonen." Wir sahen beide bedröppelt drein. "Vielleicht haben wir die falsche Entscheidung getroffen...", murmelte sie. "Nein. Das kann nicht wahr sein..." Ich schüttelte ungläubig den Kopf: "Es muss doch möglich sein, jemanden aus einem feindlichen Clan zu lieben..." Sie schluckte schwer, dann umarmte sie mich: "Du hast recht. Es ist zwar umständlich, aber jede Mühe wert..." Dann beobachteten wir noch eine Weile gemeinsam die Kirschblüten und genossen den lauwarmen Wind. Vielleicht hätte ich den Glauben an Hashiramas und meinen Traum nie aufgeben sollen... Vielleicht wäre er dann jetzt schon die Wirklichkeit...
*Flashback Ende*
Ich klettere mit neuen Kräften weiter. Bald würde ich den Gipfel erreicht haben. Meine Trauer und meine Wut begann, sich in monotone Gleichgültigkeit zu wandeln. Mir war alles egal... Ich konnte nur damit kämpfen, dass meine Akemi in der Realität nicht mehr existierte. Realität... Die reale Welt brachte Schmerz und Tränen. Könnte man das nicht ändern...? In meinem Kopf begann sich ein Plan zu entwickeln, während ich unermüdlich weiter kletterte. Eine neue Realität...
*Flashback*
"Izunaaa!" Mein verzweifelter Schrei hallte über das Schlachtfeld, als ich sah, wie Tobirama meinen kleinen Bruder durchbohrte. Ich stürmte auf die beiden zu. Ich musste ihn retten! Von beiden Seiten attackierten mich Senju-Clanmitglieder, doch ich beachtete sie nicht. Eine junge Senju stürmte auf mich zu, doch ich verpasste ihr einfach einen harten Schlag in die Magengrube. Sie wurde zurückgeschleudert und schlug mit einem Schrei auf dem Boden auf. Ich stürzte mich auf Tobirama und zog meinen Bruder anschließend aus dem Getümmel. Als wir uns zurückzogen, spürte ich, wie seine Puls immer schwächer wurde. Ich wollte Rache!
*Flashback Ende*
Während ich mich auf direktem Weg zum Gipfel befand, erinnerte ich mich wieder an den Tag, an dem die Senju und die Uchia Frieden geschlossen hatten. Akemi und ich hatten damit eine Chance bekommen, und wir hatten auf vergeudet. Jetzt war ich ein totgeglaubter Nukenin und ihr Lebenslicht für immer erloschen. Ich wollte schreien, doch meiner Kehle konnte nur ein heiseres Knurren entlockt werden. Wie konnte ich nur so dumm sein! Hätte ich meinen Stolz begraben und das Dorf nicht verlassen, hätte ich sie und das Kind retten können! Ich schluchzte. Akemi, was hatte ich nur getan!
*Flashback*
Wir liefen Hand in Hand durch die Straßen Konohas. Ich war so glücklich... Endlich konnten wir ein Paar sein, ohne uns heimlich treffen zu müssen! Doch war das wirklich der Frieden, für den so viele, inklusive Izuna, ihr Leben gelassen hatten? War das der Traum, den Hashirama schon immer hatte? War das die Wirklichkeit? Oder war das eine Fassade, hinter der erneut Hass, Neid und Zorn wuchsen? Seitdem Hashirama das mit der Hokage-Wahl erzählt hatte, war ich nervös. Der innige Wunsch in mir, Hokage zu werden, machte mir Angst. Wie weit würde ich gehen, um- "Madara?" Ich schüttelte erschrocken den Kopf. Ich hatte Akemi ganz vergessen! "Ja?" "Ich muss dir noch was erzählen... Irgendwann...", druckste sie herum. "Was liegt dir auf dem Herzen?" "Naja... Ich weiß nicht, ob dich dass glücklich macht... Aber..." Sie schwieg kurz, dann fiel sie mir um den Hals und rief: "Wir werden Eltern!" Ich sah sie überrascht an, dann umarmte ich sie und flüsterte von Gefühlen übermannt: "Du wirst Mutter? Ich werde Vater?" Dann drückte ich sie noch fester und wir lachten und weinten gemeinsam vor Glück und Freude. Doch tief in meinem Herzen spürte ich mich etwas anderes... Dunkelheit...
*Flashback Ende*
Ich zog mich mit letzter Kraft auf den schmalen Pfad zum Gipfel. Den Rest des Weges konnte ich zu Fuß gehen. Ich hievte Akemi wieder auf meine Schultern. Bald kannst du mit den Sternen wandern, Akemi-Chan... 'Du kannst sie rächen... Diese Welt ist nutzlos... Du hast es doch gelesen... Es wird immer Tod und Verzweiflung geben...' Ich bäumte mich auf und schrie gegen die innere Stimme an, doch es half nichts. Sie hatte ja recht! Ich schlug meinen Kopf mit voller Wucht auf den Boden, und Blut vermischte sich mit meinen Tränen. Hilf mir doch, Akemi-Chan!
*Flashback*
"Warum?" Ich blieb stehen. Gerade hatte ich Hashirama hinter mir gelassen und wollte dem Dorf nun endgültig den Rücken zukehren, da stand sie auf einmal hinter mir. "Warum, Madara...? Wir... Wir hätten glücklich werden können..." Ich drehte mich langsam um. Hinter mir stand Akemi, das Gesicht tränenüberströmt und vor Verzweiflung verzerrt. Als ich nicht antwortete, zogen sich ihre schmalen Augenbrauen vor Wut zusammen: "Ich hätte es wissen müssen! Ihr Uchia... Ihr seid alle zusammen listige Schlangen, denen man kein Wort glauben kann! Ich dachte-" Sie schluchzte kurz, dann brüllte sie: "ICH DACHTE, DU HÄTTEST MICH GELIEBT! Denn-", sie hielt wieder inne, dann flüsterte sie: "-Ich liebe dich aus ganzem Herzen, Madara." Ihre Worte waren Glasdolche in meinem Herzen. Ich wollte in Tränen ausbrechen, doch ich knurrte nur: "Ich habe neue Träume. Dieses kindische Familiengetue habe ich hinter mir!" Dann verschwand ich endgültig und für immer aus ihrem Blick.
*Flashback Ende*
Es tut mir so leid! Alles was ich damals sagte war gelogen und feige! Ich habe dich verletzt und dich abgewiesen, und trotzdem konntest du Hashirama nicht verzeihen, dass er mich tötete... Ich... "ICH BIN DEIN MÖRDER! ICH BIN ES GEWESEN!" Ich schrie diese Sätze so laut ich konnte dem Mond entgegen. Sie wären ja so wahr... Ich... Ich... Der Mond beleuchtete fahl mein Gesicht, und unter Tränen realisierte ich, dass er meine Hoffnung war, wieder mit Akemi vereint zu sein. Ich hatte jetzt den Gipfel erreicht. Ich seufzte, Dann formte ich wie betäubt Fingerzeichen: "Katon: Gōkakyū no Jutsu!" Ihr Körper ging in Flammen auf, und mein Herz verbrannte mit ihr im beißenden Rauch meines Feuer-Jutsus...
*Letztes Flashback*
"H...Hashi...Rama...", keuchte ich, während ich nach unserem letzten, gewaltigen Kampf von seinem Säbel durchbohrt nach vorne kippte, "Pass...Auf...A...Akemi und...Das Kind...Auf..." "Ich verspreche es, mein einst loyaler Freund..." Mit diesem letzten Gespräch zwischen mir und Hashirama schloss ich die Augen und sank in eine wohltuende Schwärze...
"W-Wie... Wie... WIE KONNTEST DU NUR, HASHIRAMA! WARUM! WARUM HAST DU IHN GETÖTET?" Hashirama ertrug ihr Schmerz- und Trauergebrüll eine ganze Weile, dann hob er beschwichtigend die Hand: "Es tut mir leid, Akemi-Chan, doch ich hatte keine andere Wahl. Ich wünschte, er hätte mir eine gelassen..." Er seufzte traurig. "Aber sein letzter Wunsch war, dass ich dich und das Kind beschütze." Sie sah ihn noch lange hasserfüllt an, dann drehte sie sich um. "Ich werde dir nie vergeben, Shodaime." Damit ließ sie ihren zutiefst erschütterten Cousin stehen. Ein paar Tage später verließ sie Spätabends-Ungesehen von den Wachposten- Konoha. Ihr Schicksal war besiegelt...
*Letztes Flashback Ende*
Ich werde dich zu mir zurückholen, Akemi... Ich verspreche es. Ich habe einen Plan... Ich liebe dich für immer, Akemi-Chan... Für immer bis zum Mond und zu den Sternen und zurück... In meinen Gedanken strahlte im Mond jetzt schon ein gewaltiges Sharingan... Der Plan des Mondauges... Ich wusste ja noch nicht, dass ich irgendwann einmal einen Unterstützer bekommen würde, der durch den gleichen Fluch der Liebe gequält worden war wie ich. Mit diesen Gedanken verließ ich Akemi's letzte Ruhestätte bei den Sternen und machte mich auf den Weg in die immerwährende Dunkelheit, die mir schon immer vorbestimmt gewesen war...

Kommentare Seite 1 von 1
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KissandKill ( 64.78 )
Abgeschickt vor 552 Tagen
TT3TT armer Madii er hätte es ruhig verdient
BlackCat13 ( 07.72 )
Abgeschickt vor 686 Tagen
SOO traurig aber auch foll toll ^^
Himitsu-chan ( 107.6 )
Abgeschickt vor 687 Tagen
So süß und traurig …>_