Sesshomaru Lovestory - Part 16

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1 Kapitel - 4.464 Wörter - Erstellt von: Okashi-chan - Aktualisiert am: 2015-03-07 - Entwickelt am: - 2.477 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Yoru hat es geschafft. Aber...
Was passiert nun?

    1
    Seine Sicht:
    Er strich ihr sanft durch ihr Haar. " Willkommen zurück in der Welt als Dämonin", wisperte er. Sie lehnte immer noch zitternd an seiner Brust. Er hob mit seinen großen Händen sanft ihr Gesicht, um sie ansehen zu können. - Wie sie wohl aussieht?- Sein Herz setzte auf einmal bei ihrem Anblick aus. - D-diese Augen...- Er blickte erstaunt hinein. Ihre Augen strahlten in einem tieferen, eisigem blau. Diese Farbe war einfach unbeschreiblich! Im ersten Moment funkelten sie dunkel doch, als er genau hinsah, bemerkte er das Geheimnis. Die Iris lag in einem hellem eis-blau, wurden jedoch vom Licht der Sonne in Regenbogenfarben getaucht, sodass es aussah als wären ihre Augen komplett aus Eissplitern.- Wie ist das möglich? Ach du Heiliger! Das kann nicht sein! Diese Augen sind noch schöner als davor! - Er war so vertieft in sie, dass er gar nicht merkte wie nah er ihren Lippen schon wieder war. Er durfte sie noch nicht küssen! Ihr Körper musste sich erst nach an die Blut-Struktur einer vollwertigen Dämonin gewöhnen. Sie war noch zu schwach wegen der Umwandlung. Er schüttelte den Kopf und betrachte lieber noch die anderen Unterschiede, die er ihr beschert hatte. Ihre Glieder waren noch um einiges schlanker geworden als sie es davor schon waren. Ihre Ohren verliefen nun spitz wie seine und ihr Haar hatte einen noch dunkleren Haarton angenommen, sodass sie schwarz waren wie der Nacht Himmel. Ebenso auffällig waren die dünnen Youkai-Streifen, die ihre Wangen entlang liefen und ihr Gesicht um einiges schlanker aussehen ließ. Er blickte kurz auf sein Handgelenk. Die Stellen, wo Yoru ihre Hände in seine Haut gekrallt hatte, waren leicht rot angelaufen, waren aber nicht der Sorge wert. Plötzlich stockte ihr Atem und er nahm blitzschnell ihre Hand in seine. " Ein und aus. Tief ein und aus atmen", riet er ihr besorgt. Ihre Atmung wurde wieder regelmäßig. " Sesshomaru...", schnaufte sie leise. " Bleib bei mir. Bitte! " " Ich werde ab sofort solange bei dir bleiben wie du es wünschst. In Ordnung? " Sie nickte leicht und wurde von ihm sanft in die Arme genommen, woraufhin sie beruhigt die Augen schloss. Ihr Atem verlangsamte sich und sie zitterte auch nicht mehr, sondern genoss einfach nur die stille Umarmung, sodass er Angst hatte, sie könnte im Stehen einschlafen. " Yoru?" " Hm?", kam es nur von ihr. Er lächelte leicht. " Es freut mich immer, wenn ich dich in meine Arme nehmen kann. " " Ich weiß..." Er schloss ebenfalls die Augen und spürte ihre Wärme an seinem ganzem Körper. Wie hatte er es nur geschafft, dass sich beide ineinander verlieben? Jetzt stehen sie beide da. Dämon und Dämonin. Eng beieinander und den jeweils anderen in die Arme genommen. - Sie hat mein Eis in Feuer gewandelt. Ich, ihren menschlichen Körper in den eines Dämons. Moment mal! Eis zu Feuer. Mensch zu Dämon. Das war doch das, was auf der Tafel in der Höhle stand. Aber wie kann es sein, dass von uns erzählt wird? - Verwirrt blickte er zu der Dämonin, die sich lächelnd an ihn kuschelte. Was passiert hier nur? Yoru hatte sein ganzes Leben komplett umgekrempelt. Aber das hatte er nun ebenfalls mit ihr gemacht. - Es kommt einfach immer ganz anders als man es erwartet. Man muss nur abwarten und das genießen, was einem serviert wird. Irgendwann werde ich es schon erfahren. - " Yoru? ", flüsterte er. " Ja?" " Das war übrigens der Gefallen, um den ich dich bitten wollte. Ich möchte an deiner Seite bleiben und hätte es nicht ertragen zu wissen, dass ich nicht die Unendlichkeit mit dir verbringen kann. " " Das wirst du aber. Vertrau mir! " Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen " Wir vertrauen uns gegenseitig. " Sie hob ihr Gesicht und lächelte ihn sanftmütig an. Ihre Augen glänzten im seidigem eis-blau. " Werden wir das immer tun?" " Wenn das dein Wunsch ist..." " Aber wenn mein Wunsch ist, dass du nicht bei einem Versuch mich zu beschützen umkommen sollst? " " Dann sage ich dir zwei Sachen: Stürze dich nicht übermütig in Gefahr! Und außerdem..." Er lehnte sich mit ihr in den Armen sanft nach hinten, sodass seine und ihre Haare weit ausgebreitet auf dem Wasser lagen. Er stoß sich elegant von dem Boden ab und ließ sich entspannt auf dem Wasser treiben, während sie sich wieder hoch zog, um ihren Kopf auf seiner Brust zu betten. " Außerdem denke ich, wird es nicht nötig sein, dass du dich um mich sorgst. Ich werde solange trainieren bis ich es schaffe, jeden aus den Socken zu hauen, der versucht dich auch nur zu bedrohen. " Sie schloss lächelnd die Augen und taste mit einer Hand nach seiner, um die Finger ineinander zu schlingen. Die andere blieb still auf seiner Brust neben ihrem Kopf. Er ließ ruhig den Kopf auf das Wasser sinken und drückte mit seinem freiem Arm ihren Rücken fest an sich. Er genoss es, ihren zarten Herzschlag an seinem Körper zu spüren. - Das muss ein Bild für die Götter sein. Wir beide, wie wir uns auf dem Wasser treiben lassen. - Die hellen Sonnenstrahlen kitzelten sein Gesicht und er schloss die Augen. Die Vögel trällerten ein schönes Lied, das vom Wind zu ihnen getragen wurde. Er atmete tief aus. Nach einer Weile verlangsamte sich ihre Atmung und ihr Rücken bewegte sich sanft auf und ab, woraus er schloss, dass sie eingeschlafen sein musste. - Sie hat sich die Ruhe verdient. - Er zog so vorsichtig, dass sie nicht auf wachte, seine Hand aus der ihren, nahm stattdessen ihre Beine und trug sie zufrieden aus dem See die Treppe hinauf. Vor ihm lag eine weite Lichtung, die durch eine dichte Mauer aus Bäumen versteckt wurde. Er stapfte zu einer prächtigen Eiche und legte Yoru an den Stamm. Als er sich vergewissert hatte, dass sie dennoch tief schlief, joggte er schnell an das andere Ende der Lichtung, wo sowohl sein Pelz als auch seine Rüstung lag. Er zog sich sausend an und wollte sich gerade umdrehen, als er plötzlich ein Rascheln hörte. Er blieb auf der Stelle stehen und prüfte Misstrauisch die Luft. Es roch vertraut. Ein wenig wie getrocknete Kräuter. " Kaede!", zischte er genervt. " Sesshomaru. Dein Bruder hat Recht gehabt mit dem, was er gesagt hat. Du bist ziemlich aufmerksam. " " Unaufmerksamkeit kann den Tod bedeuten. " Die alte Priesterin stapfte aus dem Schatten der Bäume hervor. Lächelnd kam sie ihm entgegen. " Du hast dich also wirklich entscheiden, sie zu einer vollwertigen Dämonin zu machen. Du weißt genau, dass es schwieriger für euch beide und schmerzhafter für sie ist, wenn du ihr einen Körper bescherst, der alle Eigenschaften eines vollen Dämons besitzt, als wie ein Körper eines halben. " Er rümpfte genervt die Nase. " Kümmere dich lieber um meinen verehrten Bruder. " " Ich hab was für dich. Einen Brief. " " wegschmeißen!" " Dich könnte interessieren von wem er ist. " " Von wem?" " Hiretsuna. " " Ich sagte doch: Wegschmeißen!" " Lese ihn doch mal!" " Kein Interesse!" " Warum nicht?" " Er ist von Hiretsuna. Er stinkt." " Ist doch egal. Na komm nimm ihn!" " Wieso sollte ich?" Ungeduldig fuchtelte sie mit einem Pergament in der Luft. " Hiretsuna ist tot!" " Na endlich!" Damit wollte er sich schon abwenden, jedoch hielt sie ihn am Arm fest. " Sie hat gesehen, dass du und Yoru euch in der Höhle geküsst habt und hat daraufhin Selbstmord begangen. Das einzige was man von ihr finden konnte, war dieser Brief. " " Dann lese ihn halt. Ich habe nichts mehr mit ihr zu tun. " " Doch! Das ist wichtig für dich und Yoru. " Er drehte sich interessiert zu ihr um. " Warum?" " Du hast es dieser verrückten Zauberin zu verdanken, dass du dich in Yoru verliebt hast. " " Als ob! sie hat sich seit Jahren nicht mehr in mein Leben gemischt. " Ihr Gesichtsausdruck wurde ernster. " Du Spatzenhirn von einem Hund! Hast du dir nie Gedanken darüber gemacht, warum du Yoru in der Höhle gefunden hast, wo Hiretsuna eingeschlossen war? Dank IHR ist deine Geliebte überhaupt in diese Zeit gekommen! " Überrascht zog er seinen Arm zurück. " Was?" " Es ist wahr! Es steht alles in dem Brief. Ebenso ein paar Informationen über die magische Kugel in deiner Brust. Schau nicht so entsetzt! Als Priesterin ist es ziemlich einfach diese Kugel zu erkennen. Wir sehen uns irgendwann einmal. Sesshomaru." Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von ihm und latschte wieder in den Wald. Verdattert rannte er zur schlafenden Yoru zurück und deckte sie mit seinem weichen Fell zu. Er hielt das zusammengerollte Pergament in der Hand. - Das ist also der Brief, in dem die Antworten stehen.- Neugierig löste er das Band und laß, was auf dem Papier stand. Allerdings musste er schon fast nach der Anrede kotzen, sodass er sich dazu zwingen musste, weiter zu lesen.

    " Lieber Sesshomaru,

    Das ist mein letzter Brief an dich. Ich habe vor meinem Tod noch einige Dinge zu erklären. Zum Beispiel wie deine Geliebte in diese Zeit kam. Es ist so, dass ich ein Experiment zum Thema Zeit-Manipulationen durchgeführt habe. Dabei entstand plötzlich ein Riss im Zeitraum Kontinuum. Vor lauter Schreck hatte ich dann auch noch den Duft einer läufigen Hündin verschüttet, mit dem ich dich eigentlich verführen wollte. Leider hat der Köter dieser Frau, den Geruch bemerkt und sie in die Schleuße geführt. Direkt in die Höhle. Den Rest kennst du ja. Außerdem wollte ich mich für die Unannehmlichkeiten wegen dem Monster aus Erde entschuldigen. Sein Auftrag war nur die Blinde aus den Weg zu schaffen. Wie dem auch sei. In dem Körper war ein Zauber gebettet, der dich daran hindert, der Person, die du als erstes siehst, etwas Böses an zu tun und selbst etwas Böses zu denken. Allerdings kontrolliert er anfangs auch deinen Körper. Du kannst dir sicherlich vorstellen, wofür das eigentlich gedacht war. Das war es auch schon.
    Ich hoffe du lebst mit deiner Geliebten glücklich. Ich werde eurem Glück nicht mehr im Wege stehen.

    Hiretsuna."
    Er riss das Pergament entzwei und atmete auf. Endlich war auch das geklärt. Jedoch war nicht die Vergangenheit für ihn wichtig sondern die Gegenwart und die Zukunft, die er mit Yoru verbringen würde. Er legte sich beruhigt neben die Dämonin, die immer noch seelig schlief. Er streichelte sie zart am Hals und betrachte ihr schlafendes Gesicht. Sie öffnete verschlafen die Augen. Blitzschnell zog er seine Hand zurück. " Tut mir Leid. Ich habe dich geweckt. " Sie lächelte liebevoll, tastete nach seiner Hand und führte diese an ihre Wange. " Schon gut. Es ist ja zum Glück nur du. " " Wie fühlst du dich?" Sie richtete sich langsam auf. " Um einiges besser und kräftiger. " Er setzte sich ebenfalls auf, rückte neben sie und legte einen Arm um ihre Schulter. " Tatsächlich?", fragte er monoton. " Ja. Ich kann immer noch nicht so recht glauben, dass ich nun kein Mensch sondern eine Dämonin bin. " " Man gewöhnt sich an dieses Dasein. " Sie kuschelte sich eng an ihn, was ihm ein flaues Gefühl im Magen bescherte. Er zuckte unweigerlich zusammen. " Was ist?", staunte sie und wich zurück. Entgeistert, dass sie zurück geschreckt ist, packte er ihre Schultern und zog sie wieder an seine Brust. " Nichts...", murmelte er abwesend. " Sesshomaru..." Er blickte zu ihr hinunter und begang den Fehler, direkt in ihre Iris zu starren, die in einem eisigem blau ruhten. Da das Licht der Sonne verschwunden ist, funkelten sie in ihrer ganzen Pracht. Ein helles blau. Blau wie das härteste Eis und so verführerisch, als würde man den Ausblick auf den schönsten und klarsten See der Welt haben. Sein Herz setzte aus und sein Atem stockte. Wie können diese Augen noch vollkommener sein als sie so schon davor waren? " Y-Yoru...", hauchte er. Das machte ihn noch komplett verrückt! Sie zog ihn sanft zu sich hinunter und wisperte zärtlich in sein Ohr: " Ich liebe dich. " Er fasste ihren Hinterkopf und blickte wieder wie hypnotisiert in ihre Augen. Blind, aber wunderschön. Das ist das, was ihr Aussehen ausmachte. Und wenn er auch noch an ihren Charakter dachte... " Ich dich auch", antwortete er sanft. " Fühlst du dich kräftig, Pantherchen?" Sie packte sein Revier, beugte sich blitzschnell zu ihm vor und küsste ihn fest auf die Lippen. Sie löste sich lächelnd von ihm und schmunzelte. " Genügt dir das als Antwort? " Er blinzelte verlegen. " Ja", hauchte er und sah noch einmal tief in ihre Augen, die ihn mehr fesselten als alles andere, was er bisher gesehen hatte. Er nahm ihr kleines Gesicht in seine großen Hände und starrte auf ihre einladenden Lippen." Ja!", wiederholte er um einiges selbstsicherer und legte seine Lippen auf schnell ihre. Sie schlang reflexartig ihre Arme um seinen Nacken und drückte ihn noch enger an sich. Er spürte wie ihre Lippen nebenbei, aber doch immer wilder, immer erfinderischer an seiner Unterlippe spielte. Sein Verlangen, einen Schritt weiter zu gehen, vergrößerte sich um ein vielfaches; vor allem als er ihre Taille umfasste und sie ihr Becken plötzlich vorschob, sodass dieses sich an seinen Bauch schmiegte. Ein unbändiges Rasen durch fuhr seinen Körper. Was war das für ein Gefühl? Ihm war kochend heiß. Doch sonderbarer Weise störte ihn das nicht. Diese Hitze, die sich wie ein wallendes Feuer über seinen Körper wälzte, war einfach unbeschreiblich für ihn. Das Feuer erreichte jedes einzelne Glied seines Körpers. Vom männlichsten bis zu seinen Haarspitzen. Er drückte ihren Körper immer fester an seinen und beugte sich immer weiter vor. Schon allein wie sie ihre weichen, zarten Lippen auf seine legte war einfach ein Wow-Erlebnis für Sesshomaru. Seine Gefühle für Yoru stiegen rasend an. Ihre Hände glitten langsam von seinem Nacken über seine Hals Schlagadern bis zu seinem Kehlkopf, wo sie ihn bedächtig streichelte. Das Feuer in ihm wurde immer heißer und er konnte es schon fast nicht mehr zügeln. Er nahm unbewusst ihren Hinterkopf, presste sie kräftig an ihn und ließ sie einen Teil feuriger Leidenschaft teilhaben, indem er wild mit ihren Lippen spielte. Er bemerkte kaum wie wild er geworden war. Diese neuen Gefühle wollte er einfach entdecken. Obwohl er noch nie viel von der Liebe gehalten hatte, so wollte er sie unbedingt erforschen. Er hatte niemals ein so heißes Feuer in sich getragen. So mystisch! Das war das Wort mit dem er ihre wundervoll, verführerischen Augen beschreiben würde. Diese unglaubliche Schönheit, die in ihr lag, hatte ihn dazu gebracht, diese Gefühle zu entwickeln und für jemanden zu hegen. Nun wollte er es auskosten. Egal wie! Anscheinend hatte Yoru bemerkt wie unvorhersehbar ihr Freund momentan war und löste sich langsam von seinen Lippen. Ein wenig enttäuscht, weil es schon vorbei war, lehnte er sich gegen den Stamm, während sie ihren Kopf auf seine Brust legte. Eine Zeit lang lagen sie still da. Sie hörten das Rauschen des Windes, das sacht umher wehte. " Sesshomaru...", ergriff sie irgendwann wieder das Wort. " Was wird jetzt eigentlich passieren?" Er starrte zum Nachthimmel, wo der Mond in seiner ganzen Pracht hell strahlte. " Das wird sich ergeben. Ich war noch nie der sesshafte Typ. " Sie hob erstaunt ihren Kopf. " Heißt das, wir gehen auf Reisen?" Er lächelte. " Ja, werden wir. Aber..." Er starrte wieder in ihre eis-blauen Augen. " Unsere Bande schmieden wir selbst. " " Und was ist mit Jaken? Ich dachte, du würdest ihn immer auf deine Reisen mitnehmen. " " Das wird sich ergeben. " Er beugte sich zu ihr hinunter. - Wieder dieses angenehme Kribbeln. Ich hoffe, dass das Liebe ist. Es fühlt sich verdammt gut an. - Er strich ihr lächelnd eine pechschwarze Strähne aus dem Gesicht, klemmte sie hinter ihr Ohr und streichelte sie zart am Hals. " Yoru. Ich habe noch nie so empfunden. Das Gefühl, Liebe zu empfinden, ist nur für dich bestimmt. Es ist mein Geschenk an dich. " Sie öffnete leicht ihren Mund flüsterte leise: " Das ist das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe. " Er hauchte sanft auf ihre Lippen. " Wirst du mit dem Geschenk ein wenig spielen?", wisperte er verführerisch. Sie küsste ihn an seinem Hals und er spürte, wie jede einzelne Faser seines Körpers deswegen zusammen zuckte" Zuerst werde ich ein bisschen warten, um das Geschenk zu ärgern. " Er schloss genüsslich die Augen und keuchte. " Das Geschenk wartet gerne solange bis du bereit bist. Du meine Güte! Mach weiter! "- Ich habe noch nie um irgendwas gebettelt. Warum jetzt? Warum ist sie so verdammt verführerisch, dass ich möchte, dass sie unbedingt weiter macht? - Sie leckte zärtlich seinen Hals mit der Zunge und verwöhnte ihn sanft mit flüchtigen Küssen. Er stöhnte leise auf und genoss dieses Prickeln auf seiner Haut. Der Hals war eine seiner empfindlichsten Stellen und jetzt spürte er, wie verletzlich er dort eigentlich war. Verletzlich. Dieses Wort wollte er nicht akzeptieren. Nicht er! Als er noch einmal unbewusst auf stöhnte, allerdings deutlich lauter, nahm er sie an der Hüfte und klopfte ab. Sie hörte sofort auf ihn zu küssen und kuschelte sich in seine Arme. " Schlaf noch ein bisschen bis zu den Morgenstunden, mein kleiner Panther. Wir haben morgen einen langen Tag vor uns. " " Hast du schon einen Plan wohin du willst? " Er deckte Yoru und sich mit seinem Fell zu und legte das Ende unter seinen Kopf. " Nicht so wirklich. Warum fragst du?" Sie strich langsam mit ihrer Hand über seinen Kimono. " Ich dachte, du hättest schon einen Plan. " Er streichelte zart ihre Finger. " Möchtest du irgendwo hin? Willst du dich vielleicht von deinem kleinen Bruder verabschieden?" " Wie soll ich eigentlich meiner Mutter beibringen, dass ich nun mein Leben mit dir verbringe?" Er zuckte lustlos mit den Schultern. " Was bringt eine 17-jährige aus deiner Zeit dazu, zu einem Studenten zu ziehen? " " Du meinst, was ich bei dir anfangen könnte? Also was wir als Ausrede benutzen könnten, damit ich bei dir bleiben kann? " " Richtig. " Sie stieß einen Seufzer aus. " Du studierst doch japanische Geschichte, Stimmt's? Und du betreibst Kampfsport. Wie wär's, wenn du mich sozusagen auf eine Exkursion mit nimmst, wo ich an Selbstverteidigungs-Kursen für Blinde teilnehmen kann und dort meinen Abschluss mache und lerne Instrumente zu spielen, um Musik und Sprachen studiere? So als wäre ich eine Lehrerin. Für eine Blinden-Schule. " " Mir soll's Recht sein. " Sie lächelte glücklich, woraufhin er ebenfalls lächeln musste, weil er ihr Lächeln so bezaubernd fand. " Dann gehen wir morgen in die Zukunft und leben dann gemeinsam unser Leben. " Er schloss zufrieden die Augen. " Dann haben wir einen Plan für morgen. " Sie schmiegte sich enger an ihn und schloss die Augen. " In deinen Armen zu schlafen gibt meinem Körper die Frische für den nächsten Tag", bemerkte sie leise, bevor ihr Atem ruhiger wurde und sie aufhörte, mit den Fingern über seine Brust zu streichen. Er atmete erleichtert, dass sie so schnell ihre innere Ruhe findet, auf und ließ sich von den gleichmäßigen Herzschlägen in den Schlaf wiegen.

    Am folgenden Morgen saß Sesshomaru seinem kleinem Bruder Inuyasha gegenüber, der ihn auf seine Art kritisch musterte. " Warum wolltest du noch mal zu Kagome und mir?", motzte der Halb-Dämon. " Weil Yoru und ich ihre Pastete für das Gesicht brauchen. " Kagome, die gerade der blinden Dämonin ihre Streifen übermalte, unterdrückte sich erfolglos ein Lachen. " Was ist so lustig? ", zischten die Geschwister wütend. " Sesshomaru", kicherte die Dämonin vergnügt. " Das heißt Fundation und nicht Pastete. " " Das kann mir doch egal sein", antwortete der Angesprochene genervt, während Rin ihm das Haar zu einem Zopf zusammen band, damit es unter seine Perücke passte. Inuyasha kratzte sich gelangweilt am Kopf. " Warum helfen wir den Beiden noch mal?" " Inuyasha, benimm dich!", neckte ihn seine Freundin. " Es ist doch schön zu sehen, dass dein Bruder eine Frau fürs Leben gefunden hat. Wir sollten sie unterstützen!" " Meinst du nicht eher statt Frau Hu-" Der Dämon klatschte seinem Bruder die Hand vor den Mund. " Keine Ausdrücke in der Gegenwart von Rin!" Diese setzte in diesem Moment dem Weißhaarigem die schwarze Perücke auf. " Was für Ausdrücke, Sesshomaru-sama? " " Keine die für die Zukunft wichtig sein werden", rettete die Blinde ihren Freund im letzten Moment. " In Ordnung. Ich bin fertig, Sesshomaru - sama! " Er stand auf und half Yoru auf die Beine. " Hey, Brüderchen! ", schrie der Halb-Dämon, bevor sich beide zum Gehen abwenden konnten. " Hast du, dass deine Schmusekatze jetzt eine andere Augenfarbe hat, überhaupt mitbekommen? Ich weiß ja nicht, was bei euch Blitzbirnen alles umher fliegt, aber ich an der Stelle von Yoru's Mutter wäre ein wenig eingeschüchtert. " " Er hat Recht!", meldete sich Kaede zu Wort. " Früher wirdest du auch nicht wegen deinen Augen akzeptiert. Du musst vorsichtig sein. Ein paar Leute könnten deine Augen sehr 'anziehend' finden. Deine Mutter mag es vielleicht nicht bemerken, aber andere Menschen sehen das anders. " Sesshomaru schnaubte genervt und legte seinen Arm um die Schultern der Schwarzhaarigen. " Diese Menschen sollten nicht einmal daran denken, ihr zu nahe zu treten. " Die alte Priesterin nickte zufrieden. " Dann treffen wir uns bald wieder. " Wortlos drehte er sich um und schlich mit Yoru zum Eingang des Tunnels. Es hatte sich nach Hiretsuna's Tod nicht viel verändert. Die Fackeln sind erloschen und die Luft ist klarer und reiner geworden, was ihn sehr erleichterte.
    Er sprang vom Abhang hinunter und landete elegant auf dem Boden, wo er auf Yoru wartete. Diese lies sich mutig fallen und von Sesshomaru auf fangen. Mit einer graziösen Drehung setzte er sie auf dem Boden ab, nahm sie bei der Hand und führte sie zur Hütte. Ihre Mutter stapfte ungeduldig auf und ab. Als sie Yoru erblickte, rannte lachend zu ihr und nahm sie überglücklich in die Arme.
    " Oh mein Gott, da bist du ja! Ich hatte schon die Ahnung, dass du irgendwas mit Pascal ausgeheckt hast, aber ich hatte nicht gedacht, dass es so lange dauern würde. Gut siehst du aus. Hast du heute mal Make-up aufgetragen? Quatsch! Im Licht der Sonne sieht es einfach so aus als hättest du makellose Haut. Sag mal, hast du abgenommen? Du bist so dürr. Und ach du liebe Zeit wie sind deine Nägel so schnell gewachsen. Ist ja abartig. Was steht ihr beide denn so dumm rum. Kommt rein!" Sie packte Yoru am Handgelenk und zog sie ins Haus. Lächelnd schüttelte er den Kopf und betrat das Haus. - Diese Familie ist immer für eine Überraschung gut. - Ihre Mutter rückte ihr einen Stuhl zurecht und drückte sie schnell auf diesen. Während er sich setzte, holte sie eilig drei Teller aus dem Schrank und schnitt jedem Teller ein Stück Schmelzerbloz ( bayrischer Kuchen mit Pflaumen-Marmelade ) ab. " Mutter, ich habe Neuigkeiten für dich. Ich und Pascal, wir wollen-" " Ach ja Stimmt! Gut dass du mich daran noch mal erinnerst. Ich möchte dir jemanden vorstellen. Beziehungsweise will dich jemand kennenlernen. " Sie hüpfte aufgeregt von einem Bein aufs andere. " Diego, sie ist da?" - Wer auch immer das ist, wird lernen, dass Yoru MIR gehört. Auf welche Weise er das lernen wird, ist ihm überlassen. - Das Holz knarrte laut und ein junger Mann stieg die Treppe hinunter. Er mag ungefähr so alt sein wie Yoru und lächelte diese freundlich, aber auch leicht verlegen an. Er hatte Zartbitterschokolade-Haare, einen muskulösen Körperbau, ein schmales Gesicht, einen brauen Haut-Teint, grüne Augen und ein sympathisches Lächeln. " Ist sie das?", hauchte er mit einem freundlichen Klang in der Stimme. Ihre Mutter nickte überschwänglich und der Unbekannte machte ein paar Schritte auf die Blinde zu. " Sie ist wunderschön. Allein schon ihre Augen sehen aus wie Eisspliter, die im Licht der Sonne in den Farben des Regenbogen funkeln. " Ziemlich gereizt warf der Dämon dem Mann einen abfälligen Blick zu. Wie konnte er es wagen über SEINE Freundin zu urteilen. " Yoru...", grinste ihre Mutter leicht quietschig. " Yoru, der junge Mann vor dir heißt Diego. Er ist ab jetzt dein Verlobter!"

Kommentare Seite 7 von 7
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kagome hime ( 02827 )
Abgeschickt vor 571 Tagen
Wie schreibt Mann hier eine FF
Cobra ( 13407 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Ganz großes Lob du hast echt die beste Inuyasha Geschichte von allen die ich bis jetzt gelesen hab geschrieben . Sie ist abwechslungsreich spannend und manchmal auch lustig . Echt Wow . Mach weiter so und schreib noch viele solche Geschichten .
Tatze123 ( 72012 )
Abgeschickt vor 591 Tagen
Einfach nur WOW *-* das ist bis jetzt die Beste Geschichte von inuyasha die ich gelesen habe.
LG Tatze123
kagome hime ( 67981 )
Abgeschickt vor 620 Tagen
Wer weiß......:-) :-) :-) :-)
Okashi-chan ( 32675 )
Abgeschickt vor 620 Tagen
1. @ anna (elenora) Okay, danke! ^^ Ich werde mich mal dort umschauen
2. @kagome hime Warum sollte ich? o.ô
kagome hime ( 25416 )
Abgeschickt vor 621 Tagen
Okashi-chan sei ehrlich findest du mich Blöd :-)
anna(elenora) ( 87738 )
Abgeschickt vor 636 Tagen
Schreib deine Geschichte. De musst noch nicht mal deine e mail angeben um dich zu registrieren
Okashi-chan ( 42529 )
Abgeschickt vor 648 Tagen
@anna (elenora) Schieß los! Ich bin für alles offen ^^
anna (elenora) ( 47193 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
@okashi-chan dann könnte ich dir ne Website empfehlen
Okashi-chan ( 42529 )
Abgeschickt vor 650 Tagen
@anna Was meinst du mit Geschichten? Andere Geschichten oder Bücher? Ich kann auf jeden Fall beides mit ja beantworten ^^

@kagome hime Hey, was los?
kagome hime ( 72285 )
Abgeschickt vor 651 Tagen
OKASHI-CAN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
anna ( 10110 )
Abgeschickt vor 652 Tagen
Ok. Schreibst du auch Geschichten?
Okashi-chan ( 42529 )
Abgeschickt vor 655 Tagen
@anna Ich arbeite noch an meinem Schreibstil...
anna ( 14252 )
Abgeschickt vor 655 Tagen
Is ein bisschen komisch geschrieben
Lili ( 33211 )
Abgeschickt vor 680 Tagen
Das darf nicht si enden
Schreib bitte noch Meer Teile dazu
Zum Beispiel der Sohn von den beiden verliebt
Sich in ein Menschen medchen
Und dan kommt es das das medchen sich auch☺☺☺
In ihn verliebt und so😄😄😄😊&# 128517;
xsoniquehenningx ( 84951 )
Abgeschickt vor 689 Tagen
Schreib bitte weiter :D
Ich hasse ja eigentlich fanfictions, aber die ist so toll und
hat mich voll in den Bann gezogen... Es darf jetzt noch nicht enden :o ♡
jenny ( 87106 )
Abgeschickt vor 689 Tagen
Schade das du nicht weiter schrribst aber schreib.mal.ne.
Koga lovestory
lola27102 ( 71938 )
Abgeschickt vor 697 Tagen
Nein du bist vol cool und ausser dem muss du biite
Weiter schreiben du bist Wau und nicht doof und
Manche Kommentare nem nicht ernst manche siend
haben nix besseres zutun!!
kagome hime ( 39999 )
Abgeschickt vor 697 Tagen
Sei ehrlich findet ihr alle mich doof oder bescheuert oder so.
Tut mir leid aber ich muss das fragen
kagome hime ( 31147 )
Abgeschickt vor 698 Tagen
Hey!!!!, Ist gut *Kopf gesenkt halten *