Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 19

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2 Kapitel - 994 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-03-07 - Entwickelt am: - 1.494 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Angriff.

1
Wärmende Sonnenstrahlen fielen auf mein Gesicht und weckten mich zärtlich. Gähnend streckte ich mich und blickte verschlafen durch den Raum. Der lange Schlaf hatte mir gut getan. Die Morgensonne tauchte das gesamte Zimmer in goldenes Licht. Ein wunderschöner Anblick. Ich sah mich um. Im selben Moment bemerkte ich etwas im Türrahmen. Nein, nicht etwas, jemanden! Eine vermummte Gestalt stand dort, an den Türrahmen gelehnt und hatte mir seinen Kopf zugewandt. Verdammt, wer war das und was machte der hier? Hier in meinem Zimmer? Ich gab keinen Laut von mir und auch die restliche Welt um mich herum schien verstummt zu sein. Nichts war mehr zu hören, nicht einmal mehr das beruhigende Zwitschern der Vöglein. Auch die Gestalt bewegte sich lautlos, glitt wie ein dunkler Schatten näher. Ich konnte nicht schreien, nicht um Hilfe rufen. Immer näher und näher. Dort saß ich, im Bett und sah der vermummten dunklen Gestalt zu, wie sie Schritt um Schritt näher an das Bett heranschritt und nicht einen einzigen Moment innehielt. Angst überkam mich, ich konnte mich vor Schreck keinen Zentimeter bewegen. Dann war er beim Bett und blickte kurz auf mich herab. Ich starrte mit vor Schreck geweiteten Augen zu der Gestalt hoch. Im nächsten Augenblick spürte ich erst die eine, dann eine zweite Hand an meinem Hals. Fester, immer fester drückte die Gestalt zu, bis ich plötzlich keine Luft mehr bekam. Keine Luft um zu atmen. Keine Luft um zu leben. Keine Luft. Verdammt. Ich japste auf und die Gestalt drückte mich zurück ins Bett. Keine Luft. Ich japste noch einmal, immer öfter, nach Luft. Ich wandte mich im Bett, hin und her, doch der Druck der Hände ließ nicht nach. Plötzlich schrie die vermummte Gestalt auf und krümmte sich kurz zusammen. Ich hatte ihr versehentlich zwischen die Beine geschlagen, doch ich bereute es nicht. Aber schon war die Gestalt wieder auf den Beinen und drückte fester zu als zuvor. Augenblicklich wurde die Türe aufgestoßen und Eldarion stürmte herein, einen gezückten Dolch in der Hand. Kurz blieb er stehen und starrte die vermummte Gestalt einen Moment lang an und stürzte sich dann auf die Gestalt. Ich konnte nicht hinsehen, konnte nicht einmal einen einzigen Blick in die Richtung riskieren. Ein heiserer Schrei, noch ein Schrei. Stille. Vorsichtig drehte ich meinen Kopf Eldarion zu. Erst blickte er auf die regungslose Gestalt hinab, dann starrte er mich an. Kein Wort sagte er und doch wusste er, was ich in diesem Augenblick dachte. Langsam kam er auf mich zu und nahm meine zitternde Hand in seine. Ruhig sah er mir in die Augen, dann nahm er mich kurzerhand in den Arm und schien mich nicht mehr loslassen zu wollen.

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