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Gestrandet-Fluch der Karibik Teil 8

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3 Kapitel - 3.011 Wörter - Erstellt von: Sensless - Aktualisiert am: 2015-03-04 - Entwickelt am: - 2.070 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hey Leute, willkommen beim 8. Teil meiner FF. Ich wollte mich bei euch bedanken, eure lieben Kommentare motivieren mich wirklich weiterzuschreiben.
Genug BlaBla, viel Spaß in diesem Teil: D

    1
    „Und nächstes Mal überlegst du es dir besser zweimal, ob du dich mir widersetzt!“, brüllt McGuffin, schubst mich hart auf den Boden und knallt die Tür hinter sich zu. Eine leise Umdrehung meines Zimmerschlüssels, seine sich entfernenden Schritte. Tränen schießen mir in die Augen, vorrangig wegen meiner hilflosen Wut auf ihn, doch natürlich auch wegen der höllischen Schmerzen. Meine Rippen, mein Gesicht, mein Rücken, meine Arme. Alles tut weh, ich spüre jeden einzelnen Knochen in meinem Körper. Ich beiße die Zähne zusammen und rapple mich hoch, was einen kurzen Schmerzimpuls durch meine Schulter schickt. Ich keuche vor Schmerz, was meine Rippen wiederum mit einem kurzen, intensiven Stechen quittieren. Noch nicht einmal drei Tage hier, und schon hat mich dieses Schwein komplett zugerichtet. Ich wanke zum Bett, versuche Schmerzen so gut es geht zu vermeiden, scheitere aber kläglich. Vorsichtig lasse ich mich auf die weiche Matratze sinken, mein Blick wandert unwillkürlich zu meinem Nachttisch. In der kleinen Schublade liegt die Waffe, die Jack mir gegeben hat. Jack. Meine Augen füllen sich erneut mit Tränen. Für ihn muss ich stark sein. Bald habe ich es geschafft. Bald wird die Waffe ihren großen Auftritt bekommen. Doch zuerst muss ich den heutigen Tag überstehen. Vorsichtig fange ich an, eine Bestandsaufnahme zu machen. Das, was ich nicht sehen kann, fühle ich umso mehr. Rippen: geprellt von seinen Tritten. Rücken: wund von all den Peitschenhieben. Gesicht: gezeichnet von seinen Hieben. Arme: voller Blutergüsse durch sein grobes Anpacken. Mein Hass auf McGuffin steigt von Minute zu Minute mehr. Doch im selben Moment stiehlt sich ein kleines, triumphierendes Lächeln auf meine Lippen. Er hatte es noch nicht geschafft, mich anzufassen, geschweige denn zu vergewaltigen. Mit einer gewissen Genugtuung denke ich an sein verblüfftes Gesicht, als ich mich einfach weigerte. Die Schläge, die danach kamen, ertrug ich mit Freuden. Wenn das der Preis dafür ist, vergewaltigungsfrei durch die Tage zu kommen, bezahle ich ihn ohne zu Zögern. Stöhnend lasse ich mich nach hinten aufs Bett fallen und krümme mich im nächsten Moment vor Schmerz. Das Reiben der kratzigen Bettlaken tut den vielen offenen Wunden auf meinem Rücken offensichtlich nicht gut. Sobald ich eine halbwegs bequeme Position gefunden habe, wandern meine Gedanken zu Jack. Was macht er wohl gerade? Steht er an der Reling, sieht hinaus auf seine geliebte See, und erinnert sich, dass ich immer exakt an derselben Position gestanden habe? Zieht sich sein Herz genau wie meines vor Wehmut zusammen, als er seine Sehnsucht nach mir spürt? Spürt er sie überhaupt? Oder war das alles nur ein Trick, eine Show, um mein Herz und mein Vertrauen zu gewinnen, um mich danach auszuliefern? Ruckartig setze ich mich auf. Nein. So darf ich nicht denken. Er wird zurückkommen. Er wird sich an unseren Plan halten. Er wird mich nicht im Stich lassen. So viele Mühen hat er schon auf sich genommen, um mir zu helfen, das wird doch wohl nicht nur Schauspiel gewesen sein? Knarrend öffnet sich die Zimmertür, erschrocken fahre ich herum. Mein Herz beginnt schon zu rasen, rechnet mit McGuffin, bewaffnet mit einer Peitsche oder einem Knüppel, doch es ist nur eine Zofe, die mich schüchtern anblickt. Augenblicklich entspanne ich mich, alles ist besser als dieser schmierige Sack. „Lord McGuffin gedenkt mit Ihnen zu Abend zu essen“, lässt sie mich wissen. „Ich solle dafür sorgen, dass Ihr präsentabel ausseht.“ Ich zucke gleichgültig die Schultern, von mir aus. Sie schließt die Tür leise hinter sich, und in dem Moment sehe ich das Kleid, das sie bei sich trägt. Langsam wird mir übel, mir schwant etwas. Sie bedeutet mir, mich meiner jetzigen Kleider zu entledigen, die sowieso zerrissen und blutbefleckt sind, und widerwillig komme ich ihrer Aufforderung nach. Ihre Augen werden groß beim Anblick meiner Wunden, doch sonst wahrt sie die Contenance. Vorsichtig streift sie mir das mitgebrachte Kleid über, sofort merke ich, wo der seidene Stoff spannt. Natürlich, der feine Herr McGuffin möchte auch etwas geboten bekommen. Sanft, aber bestimmt drückt sie mich auf einen Stuhl und fängt an, meine Haare zu bürsten. Ihre Bewegungen sind langsam, sorgfältig, und doch habe ich Angst, dass sie jederzeit ein Messer ziehen könnte. McGuffin hat mich echt paranoid werden lassen. Ich spüre, wie der Hass in mir wieder überkochen will, doch ich halte ihn unter Verschluss. Noch. Die Zofe hilft mir in unbequeme, schwarze Schuhe, und bugsiert mich dann zu dem Wandspiegel, damit ich mich selbst mustern kann. Ganz wie ich es mir dachte, ist das Kleid schwarz und enganliegend, der Ausschnitt ist für meinen Geschmack etwas zu tief. Es ist beinahe dursichtig und der Saum befindet sich ungefähr auf Kniehöhe. Die Ärmel sind lang und verdecken perfekt meine Blutergüsse, selbst die schwereren Wunden am Rücken sieht man nicht. Der alte Bastard. „Der Lord erwartet Euch in fünf Minuten im Salon“, sagt sie noch und verschwindet dann. Ich gehe zum Nachttisch, nehme die Waffe heraus und schiebe sie mir so unters Kleid, dass sie von außen nicht sichtbar ist. Den Lord erwartet jetzt etwas ganz anderes.

    2
    „Ah, Victoria“, begrüßt McGuffin mich, als ich eintrete. „Du siehst bezaubernd aus! Komm, setz dich zu mir.“ Die lange Tafel ist bereits reichlich gedeckt. Lediglich zwei Kerzen erleuchten unsere Plätze, der Rest befindet sich im verschwommenen Halbdunkel. Seine Haare sind wie immer fettig, er trägt ein weißes Hemd, das um seinen Bauch besorgniserregend spannt, und eine schwarze Hose mit dazu passendem Gürtel. Ich merke, wie mir ein Schauer den Rücken hinab läuft. Der gleiche Gürtel, mit dem er mich heute zugerichtet hat. Unsicher nehme ich ihm gegenüber Platz. Er schenkt mir Rotwein ein, seine Augen verharren etwas zu lange an meinem Dekolleté. Er widert mich so an. „Ich war wohl etwas streng zu dir“, meint er und nimmt sein eigenes Glas in die Hand. „Aber das soll unseren besinnlichen Abend nicht stören.“ Er prostet mir zu und stürzt sich den Alkohol die Kehle hinab. Ich nippe lediglich daran, ich weiß wie schnell ich betrunken werde, und gerade heute brauche ich einen kühlen Kopf. Der Wein ist erstaunlich gut, er benetzt meine ausgedörrte Zunge und entfaltet seine Süße erst im Abgang. Er bedeutet mir, mir etwas von den reichlichen Speisen zu nehmen. Ich lasse meinen Blick schweifen und augenblicklich läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Es gibt mindestens drei verschiedene Suppen, geräucherten Lachs, allerlei Beilagen wie Kartoffeln oder Bohnen und als Hauptgang ein Spanferkel, das mit einem Apfel im Maul zwischen uns liegt. Mein Bauch knurrt lautstark, und McGuffin lässt ein warmes Lachen erklingen. Wenn ich ihn nicht besser kennen würde, wäre er mir fast sympathisch. „Greif zu, Mäuschen“, sagt er. „Das ist heute alles nur für dich.“ Mäuschen. Ein Kosename. Er versucht wirklich alles, um mich auf seine Seite zu ziehen. Ich beschließe, sein Spiel mitzuspielen. „Wie aufmerksam von dir, Liebling“, erwidere ich und fange an, meinen Teller mit Essen zu beladen. Aus dem Augenwinkel nehme ich wahr, wie er überrascht die Augenbrauen hochzieht und ein triumphierendes Lächeln um seine Lippen spielt. Er denkt, ich würde ihm wirklich verzeihen. Er denkt, er hätte mich am Haken. Mit Mühe unterdrücke ich ein Kichern, die Situation ist einfach zu bescheuert. Er nimmt sich ebenfalls und wir fangen an zu essen. Von Zeit zu Zeit spüre ich seine Blicke auf mir, oder besser gesagt, auf meinem Ausschnitt, doch ich sehe kein einziges Mal hoch. Erst, als ich geendet habe, sehe ich ihn wieder an. Er isst immer noch, sein Bierbauch wippt bei jedem Bissen, seine Schweinsäuglein fangen an zu strahlen, wenn sie die nächste Fuhr Essen entdecken. Das weiße Tischtuch um seinen Teller ist soßenbefleckt, sein Hemd hat auch schon einiges abbekommen. Angewidert sehe ich an ihm vorbei aus dem Fenster. Der Halbmond spendet gerade genug Licht, um die nähere Umgebung ausmachen zu können, die Sterne leuchten, als wollten sie ihm helfen. Plötzlich lässt sich ein Vogel auf der Fensterbank nieder. Es dauert etwas, aber schließlich sehe ich, dass es ein blauer Ara ist. Der Papagei von Cotton! Die Tränen der Erleichterung jucken hinter meinen Augen. Jack ist hier, um mich zu retten. Er hat mich also nicht im Stich gelassen. „Hat das Essen deinen Erwartungen entsprochen?“, fragt seine Stimme in meine Gedanken. Es gibt nur noch ein Hindernis zwischen mir und Jack. Ich sehe McGuffin in die Augen, setze mein verführerischstes Lächeln auf und antworte: „Es war überaus exquisit. Bekomme ich auch einen Nachtisch?“ Ich lecke mir kurz über die Lippen, seine Augen weiten sich. Ich habe ihn am Haken. „Natürlich, für meine Liebste nur das Beste“, erwidert er, nimmt eine der Kerzen und steht auf. „Du musst dich noch etwas gedulden, es steht hinten auf einem separaten Tisch. Ich wusste nicht, ob du es überhaupt mit mir genießen würdest.“ Er dreht mir den Rücken zu und geht zu besagtem Tisch. Das ist meine Chance. Ich ziehe die Waffe hervor, stehe ohne jegliches Geräusch auf und schleiche hinter ihm her. In diesem Moment lasse ich alles Revue passieren, all die schrecklichen Dinge, die er mir angetan hat, all die seelischen und körperlichen Wunden, die er mir zugefügt hat. Ich lasse meiner Wut auf ihn freien Lauf, lasse meinen Hass überkochen. Immer noch hat er mir den Rücken zugewandt, und ohne zu zögern halte ich ihm den Lauf der Pistole an die Schläfe. Sofort spannt er sich an, doch er macht keine Anstalten, sich zu bewegen. „Noch letzte Worte?“, fauche ich. „Damit kommst du nicht durch“, sagt er, ich höre, wie sein Kiefer arbeitet. Er kocht vor Wut, doch dieses Mal ist er in der unterlegenen Position. „Meine Gefolgsleute werden dich töten, bevor du diesen Raum verlassen hast.“ Ein verächtliches Schnauben kommt mir über die Lippen. „Selbst wenn, könnte ich immer noch in dem Gewissen sterben, dir deine rechtmäßige Strafe zuteil haben werden lassen“, erwidere ich, und fühle genau, wie er schaudert. Erstaunlich ruhig entsichere ich die Waffe, mein Zeigefinger liegt am Abzug. „Viel Spaß in der Hölle, Bastard“, flüstere ich und drücke ab.

    3
    Ich sinke langsam auf die Knie, McGuffins Leiche ist neben mir zu Boden gegangen. Es ist vorbei. Nie wieder muss ich ihn ertragen. Doch seltsamerweise macht sich keine Freude in mir breit. Nur Leere. Ich habe einen Menschen getötet. Kaltblütig erschossen. Dumpf nehme ich wahr, wie die Tür aufgestoßen wird und mich kurze Zeit später jemand in die Arme schließt. Es muss Jack sein, doch ich kann nicht reagieren. Ich fühle mich wie in Watte gepackt, seine Worte sind seltsam verzehrt, erreichen mich nicht. Er scheint es zu bemerken, denn er hebt mich ohne Umschweife hoch und trägt mich hinaus. Ich klammere mich an ihn, vergrabe mein Gesicht an seiner Brust. Ich habe einen Menschen getötet. Diese fünf Worte hallen immer und immer wieder durch meinen Kopf, während mir schwarz vor Augen wird.
    Ich wache auf und mein Kopf dröhnt. Meine Kehle ist ausgedörrt und schreit nach Wasser. Leicht nehme ich die Wellen wahr, die sich an dem Schiff brechen und es sanft hin und her wiegen. Unwillkürlich stiehlt sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen. Ich bin wieder bei Jack. Ich bin in Sicherheit. Doch sofort werde ich wieder an die Umstände meiner Rettung erinnert und mein Lächeln schwindet. Ich habe einen Menschen getötet. Seufzend öffne ich die Augen, setze mich auf. Und bin so gar nicht überrascht, Jack auf einem Stuhl neben meinem Bett sitzen zu sehen. „Morgen, Miss Green“, sagt er, seine Stimme rau und verrucht wie immer, doch in seinen Augen liegt aufrichtige Besorgnis. „Geht es dir etwas besser? Brauchst du irgendwas?“ „Wasser“, krächze ich und er hält mir sofort ein volles Glas hin. Ich nehme es dankbar und stürze es in einem Zug meine Kehle hinab. Wohltuend und erfrischend macht es mich ein bisschen wacher, und nun nehme ich auch die Umgebung etwas mehr wahr. Wir sind wie immer in Jacks Kajüte, es hat sich seit letztem Mal nichts verändert. Doch auf der kleinen Ablage neben dem Bett liegen Verbände, andere Stofffetzen und Reinigungsalkohol. Alles schön eingebettet in mein Kleid. Nun spüre ich auch, dass ich außer meiner Unterwäsche nichts am Leib trage, und erröte leicht. Gott sei Dank bin ich noch immer in die Decke eingewickelt. Er bemerkt meine Verlegenheit und erklärt: „Dein Kleid war blutgetränkt, ich konnte dich doch so nicht schlafen legen. Und außerdem müssen deine Wunden behandelt werden.“ Er nimmt einen der Fetzen und tunkt ihn in den Alkohol. Ist das sein Ernst? Ich solle mich ihm halbnackt präsentieren? „Na komm, die Peitschenhiebe auf deinem Rücken müssen wirklich versorgt werden“, sagt er, als er mein Zögern bemerkt. „Und außerdem habe ich gestern ohnehin schon alles gesehen.“ Ein spitzbübisches Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus und lässt mich noch mehr erröten. Seufzend schlage ich die Decke beiseite und lege mich auf den Bauch. Mein Gesicht drehe ich so, dass ich ihn beobachten kann. Er rückt seinen Stuhl näher heran und sagt: „Braves Mädchen. Und jetzt Zähne zusammenbeißen, es wird wehtun.“ Seine Hände führen den alkoholgetränkten Stoff an meine Haut und streichen sorgfältig darüber. Ein schmerzhaftes Brennen breitet sich auf den bereits behandelten Stellen aus, als würde ich ihn Flammen stehen, und nur mit Mühe unterdrücke ich einen Schrei. Allerdings komme ich nicht umhin, ein leises Wimmern auszustoßen. „Es ist gleich vorbei“, murmelt er fürsorglich. „Gleich hast du es geschafft.“ Ich nicke leicht, es fällt ihm sichtlich schwer, mich so leiden zu sehen. „Dieser McGuffin ist echt ein Bastard“, schnaubt er und ich merke, wie es in ihm arbeitet, wie wütend er auf ihn ist. „War“, korrigiere ich ihn leise, während ich sehe, wie er den Fetzen weglegt und die Verbände in die Hand nimmt. „Setz dich mal hin“, fordert er mich auf, meinen letzten Einwand ignorierend. Ich setze mich mit dem Rücken zu ihm und er fängt an, den Stoff um meine Wunden zu wickeln. „Ich habe ihn getötet“, bricht es aus mir hervor. „Ihn eiskalt ermordet.“ Tränen bahnen sich einen Weg meine Wangen hinunter, zum Glück sieht er mich nicht. Er hüllt sich in Schweigen, während er den Verband fertig um mich herum wickelt und ihn schließlich verknotet. Dann zieht er mich behutsam auf seinen Schoß, setzt mich so, dass meine Beine sich automatisch um seine Hüfte schließen und wir uns in die Augen sehen können. Zuerst will ich protestieren, schließlich trage ich nichts als meine Unterwäsche, doch dann merke ich, wie gut mir seine Nähe tut. Er wischt behutsam meine Tränen weg und flüstert: „Hey, mach dich deshalb nicht so fertig. Er hat es nicht anders verdient.“ „Mir ist es nicht einmal schwer gefallen, den Abzug zu betätigen“, murmle ich, mehr zu mir als zu ihm. „Es war so einfach, als würde ich eine Türklinke runterdrücken.“ „Victoria“, sagt er, seine Stimme klingt bestimmt. Überrascht sehe ich ihn an, er benutzt so gut wie nie meinen Vornamen. „Wenn ein Mensch so ein mieser Dreckssack ist, darf es einem nicht schwerfallen, ihm seine rechtmäßige Strafe zukommen zu lassen. Sieh dir doch nur an, wie er dich zugerichtet hat! Glaubst du, es ist ihm schwergefallen, dich auszupeitschen? Glaubst du, er hat sich auch nur im Mindesten schuldig gefühlt?“ Ich schüttle zaghaft den Kopf, er hat Recht. „Eben. Also solltest du das auch nicht“, fügt er hinzu. Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und sieht mir mit diesem intensiven Blick in die Augen, der sich in meinem zu verhaken scheint. „Du glaubst nicht, wie froh ich war, ihn dort tot zu sehen und nicht dich“, flüstert er. „Ich hatte schon Sorge, er hätte dich umgebracht. Es war eine solche Erleichterung, dich lebendig zu sehen. Ich hätte das ohne dich nicht geschafft. Die letzten Tage waren die Hölle ohne dich. Ich bin fast verrückt geworden vor Sehnsucht. Und da ist mir wohl endgültig klargeworden: Ich kann nicht mehr ohne dich, du bist mein Ein und Alles. Ich liebe Euch, Miss Green.“ „Ich liebe dich auch“, murmle ich. „Der Gedanke an dich hat mich über die letzten Tage gebracht. Ohne dich wäre ich vermutlich nicht mehr am Leben.“ Ich will noch etwas hinzufügen, doch seine Lippen drücken sich bereits leidenschaftlich auf meine. In diesen Kuss lege ich all meine Sehnsucht, all meine Lust, und er scheint es mir gleich zu tun. Und in diesem Moment ist es mir egal, welche Probleme noch auf uns zukommen werden. Denn ich weiß, dass wir sie gemeinsam überwinden werden.

    Und sie lassen auch nicht lange auf sich warten.

Kommentare (43)

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Angel!ca (05879)
vor 344 Tagen
Cotton kann nicht sprechen, weil ihm die Zaunge rausgeschnitten wurde,
Trotzdem 👍🏼👍🏼
SSR (18972)
vor 354 Tagen
Sehr gute Geschichte...weiter so!
Vio (33427)
vor 452 Tagen
Die Geschichten sind einfach BOMMBE die sind romantisch süß einfach tooollll das ende ist gut

ps kannst du bitte auch so eine geschiechte schreiben aber nur mit Will turner
aria.-sama (39617)
vor 544 Tagen
Wirklich die Geschichte ist unglaublich schön ich hab sie schon 3mal
Gelesen und jedes mal ist es so romantisch wie nie zuvor
Bitte mach weiter ist so schön
Deine aria-sama
... (72120)
vor 567 Tagen
Echt schöne Geschichte mach weiter so👍
Love jeremy renner (84658)
vor 737 Tagen
Man sollte immer aufhören wenn es am schönsten ist 😉
Sensless (72988)
vor 741 Tagen
Es kommt noch ein Teil, welcher der Letzte sein wird. Danke an alle, die diese FF bis hierher verfolgt haben und auch ein herzliches Dankeschön für all die lieben Kommentare. Ihr wart eine große Motivation, weiterzuschreiben, aber ich finde, wenn jetzt noch mehr Drama in diese Liebesbeziehung kommt, zieht es das nur unnötig in die Länge. Also, ich hoffe, ihr seid nicht zu enttäuscht, dass es zu Ende geht. :)
❤️Kate sparrow (22381)
vor 741 Tagen
Kommen noch mehr teile oder war der 10. der letzte Teil ?
Love jeremy renner (22381)
vor 741 Tagen
Bitte schreib noch weitere Teile die Geschichte ist so wunderschön ❤️💛💖ԅ 25;
Cookiemonster (72988)
vor 781 Tagen
Eine Schwangerschaft braucht ja länger, bis sie sich bemerkbar macht. Sie haben wahrscheinlich vor der Cambay-Sache miteinander geschlafen.
Salisala (15677)
vor 782 Tagen
Warum ist sie schwanger? Sie hat ja in letzter Zeit nicht mit Jack geschlafen weil er so verletzt war oder?!
Ansonsten super story
Sabi (83800)
vor 788 Tagen
Die Geschichte ist sooooo süß.und super schön, mach bitte bitte weiter :)
William Ttt (47317)
vor 802 Tagen
Will kan aber nicht an Land darum hat er auch Elizabeth allein gelassen . Für ihn gelten die gleichen Regeln wie von Jones
Jane Sparrow (85097)
vor 803 Tagen
Nur eine sache ich frage mich schon immer wie ein Bett in einem Schiff sein kann bei einem Sturm kann es docj das Schiff zerstören nichts über die Geschichte aber wie geht das 🍪😥
Jane Sparrow (85097)
vor 803 Tagen
Ich finde es super aber ... Aber ... Ich glaube Jack lässt sich nicht so leicht erstechen aber trotsdem war es eine super
Lage weiter so 😻
Angelica (83033)
vor 807 Tagen
Schreib bitte weiter!!! Die Geschichte ist voll gut (1000-mal besser als meine XD)
oh captain my captain (66553)
vor 809 Tagen
Du musst unbedingt weiter schreiben. !
Ich habe sehnsüchtig auf den teil gewartet und will mee(h)r *-*
Du schreibst so gut, dass ich jedesmal in die FF eintauche und mittendrin bin. Deine Geschichte ist im Gegensatz zu einigen anderen FF die ich bisher gelesen habe realistisch und logisch. Ich liebe deine FF und kann den nächsten Teil kaum erwarten
jack sparrow lover (46074)
vor 809 Tagen
Kannst du weiter schreiben bitte z.b. das sie heiraten oder das sie ein schwanger wird wäre dan richtig süß wen Jack sich dan voll freuen würde
Mitra (08248)
vor 842 Tagen
Ahahahahahahah, meine Seite ladet sich immer neu und das Kommentar ladet sich auch neu, hahahahaha..
Mitra (08248)
vor 842 Tagen
Joonge, Smoee, diese Kommentare, mään, du hast hier ne eigene Fangemeinde.. Gib mir was ab.. Ich brauche Freundee, wäääääähhh...