'Being Human' ein bisschen anders

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1 Kapitel - 1.929 Wörter - Erstellt von: Blackbeard** - Aktualisiert am: 2015-03-03 - Entwickelt am: - 729 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Josh, ein eigentlich ziemlich vorsichtiger Typ ist ein Werwolf. Sein Leben ist nicht das leichteste und es gibt viel Action darin.
Die Geschichte ist aus seiner Sicht erzählt.

Ich habe hier nur einen kleinen Auszug von der Story. Wenn ihr einen zweiten Teil wollt, schreibt's in die Kommentare!: D
Viel Spaß!

1
Der Weg war länger, so brauchte ich meine Zeit. Ich kam abends um neun Uhr an und stand nun vor dem Haus. Ich hatte etwas Angst. Was wird passieren? Wird Nora...mich töten? Oder wird sie...tot umfallen? Ich ging zur Tür und öffnete sie. Der Wind pfiff durch die alten Gemäuer und es knarrte durch das alte Holz. Ich schloss meine Jacke, denn der kalte Herbstwind ließ mich erschaudern. Ich ging die Treppe hoch. Oben lagen Pflöcke auf dem Boden, mit Blut dran und Staubhaufen. Ich sah mich vorsichtig um. Hinter mir knarrte plötzlich eine Diele. Ich drehte mich um. Nichts. Aber die Schranktür war einen Spalt offen. Ich sah den Schrank an, dann ging ich ganz langsam auf ihn zu. Ich starrte den Spalt an, hinter dem sich schwarze Dunkelheit verbarg. Dann führte ich die Hand langsam zu der Schranktür und öffnete sie. In der Ecke, zusammengekauert saß ein kleines Mädchen. Sie hatte lange blonde Haare, hatte schneeweiße Haut und knallblaue Augen. Sie sah mich an, als wenn sie traumatisiert wäre. Ich sah sie an. Sie zitterte vor Angst und Kälte. Sie hatte geweint denn an ihren Wangen waren Tränen hinunter gelaufen, die jetzt aber getrocknet waren – ebenfalls Blut. Sie war also ein Vampir. Ich kniete mich hin. Sie ließ mich dabei nicht aus den Augen. Ich sah sie an, dann zog ich meine Jacke aus. Sie musterte mich. Ich nahm die Jacke in die Hand. Ich holte etwas Luft. „Wie heißt du?“ fragte ich. Sie sah mich ängstlich an. „Du brauchst keine Angst haben. Ich werde dir nichts tun.“ sagte ich und lächelte. Sie kauerte immer noch. „Ich bin Josh.“ sagte ich. „Sophie“ sagte sie dann. Ich lächelte wieder und sie nickte ein ganz kleines Bisschen. „Hier. Nimm meine Jacke. Dir ist bestimmt kalt.“ sagte ich. Sie lächelte das erste Mal und zog sie an. „Komm.“ ich hielt ihr meine Hand hin. Sie Erst mich an, dann meine Hand und kauerte sich wieder in die Ecke. Sie hatte fürchterliche Angst. „Ich verspreche dir, dass ich dir nichts tun werde. Wirklich.“ sagte ich. „Bist du nicht einer von ihnen?“ fragte das Mädchen mit ihrer super süßen Stimme. Ich schüttelte den Kopf. Ich hielt ihr wieder die Hand hin und sie nahm sie. Dann half ich ihr aufstehen. Sie konnte gar nicht richtig stehen, denn sie war total unterkühlt. Ich nahm sie auf den Arm. Sie zitterte. „Bist du ein Werwolf?“ fragte sie müde. Ich zögerte. „Nein.“ sagte ich dann und lief mit ihr erst einmal zur WG.

Als wir die Straße zur WG hoch gingen fragte sie: „Wo gehen wir hin?“ „Ich bringe dich zu mir und meinen Freunden nach Hause.“ antwortete ich. „Wer sind deine Freunde?“ fragte sie müde, mit geschlossenen Augen. „Sally und Aidan.“ sagte ich. „Aidan Waite?“ fragte Sophie. „Ja?“ ich war verwundert. „Woher kennst du ihn?“ fragte ich. Doch sie war eingeschlafen. Ich lächelte und ging weiter.

Als ich bei der Tür war, klingelte ich. Aidan machte die Tür auf. Er starrte mich an, da ich ja nun ein kleines Mädchen auf dem Arm hatte. „ Hy.“ sagte ich. Sally kam auch. „Josh?“ fragte sie. „Ich bin wieder“ ich sah Aidan ironisch dankend an. „ein Werwolf.“ sagte ich. Sally sah dann das Mädchen an. „Wer ist das?“ fragte sie. Aidan starrte das Kind an. „Sophie.“ sagte ich. Aidan starrte immer noch. „Sie kennt dich.“ sagte ich zu Aidan, er nickte und starrte weiterhin. Ich ging rein und legte Sophie aufs Sofa. Sally setzte sich neben sie. „Wo hast du sie gefunden?“ fragte Sally. „Lange Geschichte“ seufzte ich.

„Das...das ist ja furchtbar!“ sagte Sally entsetzt. „Ist es. Und das ist noch nicht alles! Sophie hatte gefragt ob ich denn auch nicht einer von ihnen bin. Das heißt sie kennt die. Das heißt sie haben schon viele getötet.“ sagte ich. „Sie haben ihre Eltern getötet, Sally.“ flüsterte ich. In dem Moment als Aidan das hörte, hielt er die Luft an – das hörte ich. Ich sah ihn an. „Was?“ fragte er kleinlaut. Ich nickte. Aidan schüttelte den Kopf. „Das...das ist unmöglich!“ rief er. Sally und ich starrten uns fragend an, dann wieder Aidan. „Das kann nicht sein!“ jetzt schrie er. Sophie schlief weiter. Aidan zerschlug (erneut den neu gekauften) Tisch. Er starrte ins Nichts, dann auf mich. Kurz darauf ging er auf mich los. Er brüllte und wollte sich auf mich schmeißen. Doch plötzlich kribbelte mein Arm und ich schlug ihm ins Gesicht – Aidan flog gegen die Wand, dort war sie jetzt etwas angeknackst. Sally schrie in dem Moment auf und hielt sich die Hand vor den Mund. Aidan kochte. Er sprang auf, schlug mich zu Boden und kniete sich auf meine Brust. Dann schlug er mir immer wieder ins Gesicht mit seiner Faust. „Aidan! Aidan, hör auf! Hör bitte auf“ flehte Sally. Er begann mich zu würgen. Seine Hände waren wie Stahlklammern um meine Kehle geschlossen und er schlug meinen Kopf wiederholt auf den Boden. Ich versuchte ihn weg zu bekommen und klammerte mich an seine Handgelenke. „AIDAN!“ kreischte Sally. Doch er machte weiter. „Wa-rum-tut-ihr-das“ sagte er in dem Takt, wie er meinen Kopf auf den Boden schlug. Oh nein! Es ging wieder los! „Ai-dan! Es...a...“ versuchte ich zu sagen, doch da wurden meine Augen tiefrot. Ich knurrte. Aidan machte weiter. „Aidan?“ Sally ging ein paar Schritte zurück. „AAA!“ Aidan brüllte. „Hör' auf“ sagte Sally und begann zu weinen. Ich drückte seine Handgelenke zusammen und es knackte, weil sie brachen. „Aidan, du bringst ihn um!“ schrie Sally. Aidan hörte auf meinen Kopf auf den Boden zu schlagen. Er sah mir in die Augen und ließ dann los. Er taumelte und stützte sich an der Sessellehne ab. Ich holte tief Luft, hielt mir die Kehle, fiel zur Seite doch stützte mich noch ab. Ich hustete. Aidan sah mich an und weinte. Ich sah ihn an, Sally starrte uns an. „Was sollte das?“ fragte ich fast atemlos. Aidan konnte nichts sagen, denn er versuchte zu atmen. Sophie wachte auf. Sie sah sich verschlafen um. Aidan drehte sich um, dann sah Sophie ihn an. Er lief zu ihr und nahm sie in die Arme. Sophie begann zu weinen. „Alles ist gut, es alles okay. Alles wird gut“ versuchte Aidan sie zu trösten, aber er war selbst nicht wirklich überzeugt, dass alles 'gut' werden würde.

Am nächsten Morgen lag ich lange im Bett. Aufzustehen fiel mir schwer, denn ich hatte schlecht geschlafen. Ich döste eine Weile vor mich hin, dann stand ich auf. Ich ging beschwert die Treppe runter und schlurfte in die Küche. Aidan und Sophie saßen am Tisch. Aidan whatsappte und trank Kaffee, Sophie malte, Sally saß auf der Abwäsche und beobachtete Leute, das Radio lief. Ich merkte das Aidan mich ansah, ohne den Mund von der Tasse zu nehmen. Ich schlurfte müde zur Kaffeemaschine. „Morgen“ sagte Aidan. Ich grummelte etwas vor mich hin. „Hast du gut geschlafen, Josh?“ fragte Sally grinsend. Ich sah sie völlig kaputt an, dann setzte ich mich mit meiner Tasse Kaffee an den Tisch. Aidan und Sally sahen mich an, weil mein Kopf immer wieder nach vorne sackte. Ich schrak jedes Mal etwas hoch. Aidan und Sally sahen sich an, dann machten sie weiter mit den Dingen, die sie vorher auch schon getan hatten. „Ich geh mal zum Klo“ sagte Sophie und ging. Ich stützte meinen Kopf mit meiner Hand, dann nickte ich ein.
Ich träumte, aber es kam mir alles so...wirklich vor:

Ich rannte durch den Wald. Ich hatte keinen Weg; wusste nicht wohin ich lief. Aber ich hatte Angst...Panik...keine Ahnung was ich wollte. Meine Füße liefen, meine Lunge brannte. Ich rannte und rannte, bis ich plötzlich eine kleine Anhöhe hinunterfiel und zwischen Laub und feuchter Erde wieder die Augen aufschlug. Ich atmete schwer und sah alles nur sehr verschwommen. Ich hörte mein Herz schlagen und spürte den Puls bis in den Hals. Ich schloß meine Augen und wollte, dass der Schwindel aufhört. Als ich nach einer kurzen Weile meine Augen wieder öffnete, stand ungefähr sechs Meter vor mir ein Wolf. Ich erschrak und drückte mich weiter nach hinten. „Geh weg. Lass mich in Ruhe!“ rief ich doch der Wolf stand immer noch da. Er bewegte sich plötzlich vorwärts. „Nein. Nein, geh weg! Bitte!“ ich rutschte noch weiter nach hinten, war aber nun so dicht ab Fels, dass ich nicht mehr weiter konnte. Plötzlich stoppte der Wolf und ich sah ihm in die Augen – sie spiegelten mein Antlitz und hatte furchtbare Angst. Der Wolf öffnete sein Maul und eine Menschenhand kam darauf hervor. Die schleimigen und blutigen Fingerspitzen fuhren langsam über mein Gesicht, dann ging die Hand zurück und der Wolf starrte mich an.

Ich wachte auf und erschreckte mich. Aidan sich auch und Sally fiel vor Schreck von der Abwäsche. Ich atmete schwer und starrte ins Nichts. „Was war das denn?“ fragte Aidan und sah mich erschrocken an. „Ich weiß nicht“ stammelte ich. Aidan stand auf. „Josh, ist alles okay?“ fragte er. Meine Augen zitterten. Plötzlich hört ich erstickende Geräusche. Sally stand auf. „Okay, das wird mir langsam echt zu blöd!“ sagte sie und kam auf mich zu. Ich sah sie an, als sie mir plötzlich in die Augen starrte und ich meine nicht aus ihren befreien konnte. Sally erschrak und machte einen angewiderten Blick. „Okay, und das...war eklig.“ sagte sie. „Was war eklig?“ fragte Aidan. Sally schüttelte den Kopf und löste sich plötzlich auf. „Sally? Sally, bleib hier!“ rief Aidan. „Aidan, ich kann nichts ma“ und schon war da nur noch Qualm. Jemand rang nach Luft. Ich stand auf und taumelte zum Bad. Dort lag Sophie auf den Fliesen, die Hände an der Kehle und versuchend, Luft zu bekommen. Ich Stand an der Wand und stützte mich ab. Sophie sah mich an, mit offen stehendem Mund und großen Augen. Ich rang nach Luft. „Aidan!“ rief ich. Aidan kam zu mir. „Josh, ist alles“ „Ich zeigte erschöpft auf Sophie. Aidan riss die Augen auf und lief zu Sophie. Sie blutete und hatte zwei Bisswunden an ihrer Kehle. „Nein! NEIN!“ hörte ich Aidan schreien. Ich humpelte zu Sophie. Sie starrte mich an. Ich schloss die Augen und kurz darauf merkte ich, dass ich umfiel. Ich rutschte an der Wand runter und blieb sitzen. Mir fielen die Augen zu und ich schlief ein.

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