Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 10

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1 Kapitel - 1.260 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-03 - Entwickelt am: - 694 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

:,, Meine Brüder, meine Freunde! Bald wird der Tag kommen, wo wir über die Zukunft von Mittelerde und vielleicht ganz Arda entscheiden werden! Hier, in den heiligen Hallen Elronds wird es beginnen! Doch wir müssen hoffen! Der Feind ist stark, doch sind auch wir im Herzen zu großen Taten fähig! Somit rufe ich euch auf, ihr, die als erstes unter den Völkern Ardas das Licht erblicket, haltet Stand und zeigt kein Erbarmen, Elben des Westens!``

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    Kapitel 10

    Vom Fluch des Nordens und dem bitteren Ende

    In derselben Nacht plünderten Halbtrolle und Khorondrim Orks die Armada der schwarzen Numenor, die vor einigen Tagen am Ufer Forwaiths andockten. Dabei stießen zwei Orks auf die Statue Alatars und brachten diese in die schwarzen Hallen Agandaurs. Der dunkle Fürst saß währenddessen auf seinem schwarzen Thron und beriet mit seinem Meister über die Aufstellung der Truppen. Dunkle Nebelschwaden durchdrangen dabei die finsteren Gemäuer der Festung. Als Krashnak jetzt ängstlich mit einigen seiner Plünderer vor dem Thron seines Herren stand und die Statue von einem Kampftroll getragen wurde, stotterte Krashnak:,, M… Mein Herr, wir fanden diese Statue am Bord der Numenorschiffe!`` Agandaur schritt mit seiner schweren, finsteren Rüstung von seinem Thron herab und befahl den Orks, die Halle zu verlassen. Daraufhin kam ein schwarzer Schatten auf aus der Luft herab und Rhach nahm wieder die feste Gestalt des Todes an:,, Sieh einer an! Diese Statue scheint Leben in sich zu tragen! Ich spüre, dass hier dunkle Magie am Werk war! Erkennst du diese alte Mistgeburt, Agandaur?`` Agandaurs Augen leuchteten grün und siegessicher:,, Ja, mein Herr! Ich stand diesem Mann noch nie gegenüber, aber als ich eingesperrt war, sah ich nicht nur durch die Augen des dunklen Herrschers, sondern auch durch die Augen von dessen eigentlichen Erben! Der Hexenkönig von Angmar versteinerte diese Made! Sein Name ist Alatar und er war einer der fünf Istari von Mittelerde. Der Hexenkönig hielt, wie es scheint seine Macht für zu wertvoll, als ihn umzubringen, also verwandelte er ihn zu Stein, da man einen Maiar nicht verfluchen kann!`` Nach dieser Aussage seines Dieners rief Rhach mit der Stimme der Hölle:,, So ein Schwachsinn! Vielleicht war Sauron nicht in der Lage, diesen Istari hier zu verfluchen, aber ich bin es in der Tat!`` Plötzlich richtete Rhach seine schwarze Magie auf die Statue und das Gestein begann zu bröckeln. Als der dunkle König den Zauberer aber aus seinem Gefängnis befreite, richtete Rhach seine finstere Zauberkraft erneut gegen den blauen Istari und hob ihn in die Luft. Tosende Winde umhüllten die Hallen des Khorondrims und die Feuer Morgoth vereinten sich mit dem Magier. Pallando versuchte, mithilfe seines Zauberstabes, Licht ins Dunkel zu bringen, aber es war zu spät. Rhachs Feuer und Asche formten den blauen Magier zu einem dunklen Geist. Zu guter Letzt stieß Agandaur sein Schwert in das Herz des Istari und sämtliches Licht, das Alatar in sich trug, verschwand. Der blaue Umhang zerriss und wurde leuchtend schwarz. Sein Stab verschwand und er erhielt stattdessen einen Hammer der Finsternis. Alatars Gesicht verlor an Farbe und Narben bildeten sich, die seine Haut abfallen ließen. Letztendlich trug er unter seiner schwarzen Kapuze nur noch einen grauen Totenkopf, dessen Augen aus den Feuern Morgoth das einzige waren, was noch Leben in sich trug. Somit wurde aus Alatar dem Blauen, Sarathon der schwarze Magier. Als Agandaur und Rhach vor ihrer neusten Schöpfung standen, riefen sie siegessicher:,, Die Hingabe dieses Istari im Leben wird nur durch seine Ergebenheit im Tod übertroffen!`` Rhach schrie:,, Es ist soweit! Arda und die nördlichen Länder sollen unseren Zorn kennen lernen!`` Agandaur verstand nicht und hackte nach:,, Nördliche Länder?`` Rhach klärte seinen Diener voller Hass und Zorn auf:,, Als der Späher berichtete, wie zwei Zauberer auf einem Drachen sich den Weg durch die Kälte nach Mittelerde bahnten und ich mich auf den Weg machte, um herauszufinden, woher diese kamen, stieß ich nach vielen Meilen der Kälte und des harten Winters auf ein großes, prächtiges Land, geschützt durch einen gewaltigen Wald. Ich verwandelte mich also in diesen braunen Zauberer und streute unter den nördlichen Königreichen das Gerücht, die Magierin, die mit mir auf dem Drachen flog, wäre von den freien Völkern Mittelerdes erschlagen worden! Als Hochkönig Elurin davon erfuhr, täuschte ich meine Trauer vor und er und sein Bruder haben geschworen, den Völkern Mittelerdes nicht im Krieg beizustehen!`` Agandaur verneigte sich sofort ehrwürdig vor seinem Herrscher und sie ordneten die Mobilisierung ihrer Heere an. Dreihunderttausend schwer bewaffnete Orks, Wölfe, Warge, Uruks, Trolle, Khorondrim Reiter, wie auch die schwarzen Numenor- Magier, zusammen mit dreihundert Belagerungsmaschinen marschierten durch die Berge in Richtung Imladris, denn dort, in diesem Wahrzeichen der Hoffnung sollte der Siegeszug der Finsternis beginnen. Wenn Imladris fallen sollte, wird der Hammer am heftigsten auf das nördliche Königreich der Menschen zuschlagen. Zehntausende Heere werden sich zusätzlich vom schwarzen Land aus nach Fornost aufmachen. Sollte Mittelerde erobert worden sein, wird sich Rhach dem Königreich der Elbenbrüder und des Erben Amandils zuwenden. In jenem Moment begann Earendils Stern am Himmelszelt in der Nacht heller zu leuchten, denn je.
    Es blieb keine Zeit mehr für irgendwelche Vorkehrungen. Als die Turmwachen, die den weißen Baum bewachten, Earendils Stern so hell leuchten sahen, gaben sie augenblicklich einigen Boten Bescheid, die König Eldarion weckten und andere sich auf ihre Pferde saßen, um zu den Fürsten des wiedervereinigten Königreiches zu reiten. Als Eldarion und dessen Fürsten in Minas Tirith zusammen kamen, mobilisierten sie augenblicklich ihre Armeen und folgten Earendils Stern. Dasselbe geschah auch bei den Zwergen, und Elben. Als Königin Arnariel aber sah, dass sich Earendils Stern direkt über Imladris befand, wusste sie, dass dieser heilige Zufluchtsort der Schauplatz der ersten Schlacht sein würde und machte ihren Kriegern Mut:,, Meine Brüder, meine Freunde! Bald wird der Tag kommen, wo wir über die Zukunft von Mittelerde und vielleicht ganz Arda entscheiden werden! Hier, in den heiligen Hallen Elronds wird es beginnen! Doch wir müssen hoffen! Der Feind ist stark, doch sind auch wir im Herzen zu großen Taten fähig! Somit rufe ich euch auf, ihr, die als erstes unter den Völkern Ardas das Licht erblicket, haltet Stand und zeigt kein Erbarmen, Elben des Westens!``. Hardor und seine Adler verließen ebenfalls ihre Nester in den blauen Bergen und flogen nach Bruchtal. Die Haradhrim machten ihre Olifanten bereit und marschierten los. Die Hobbits, unter der Führung von Gorbulus stiegen auf ihre Esel und galoppierten in Richtung Bree und auch Farins Heere verließen die Glitzernden Grotten, Norinbad, wie auch den Erebor. Baumbart ließ seinen Kampfschrei los und die Ents marschierten von Fangorn aus. Als letztes bemerkten Allaron und die drei Zauberer den Stern, aber sie waren auch am schnellsten in Bruchtal. Die einzigen, die ihre Heere nicht mobilisierten waren die Elbenbrüder, Amandils Erbe, wie auch die Entfrauen.
    Dies war der Beginn der,, Thronkriege Ardas``

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