Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 9

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1 Kapitel - 962 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-03-03 - Entwickelt am: - 523 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Begleitet die drei Gefährten ein letztes Mal vor dem großen Sturm in die Stadt der Korsaren und lernt diese kennen.

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    Kapitel 9

    Von den Korsaren von Umbar und Ithindils Hinterhalt

    Als die drei Istari endlich auf dem Rücken Allarons wenige Meilen vor der Stadt der Korsaren landeten, gab Ithindil ihren beiden Brüdern den Rat, sie sollten dort warten, während Ithindil heraus fand, wo sich Alatars Statue befand. Ihre beiden Brüder verstanden ihren Plan erst, als sich die Herrin des Lichts in eine junge, aber dunkle Korsarin verwandelte. Ihr Gewandt war braun und lag eng an ihrem Kurven betonten Körper an. Ihre giftgrünen Augen wurden durch einen schwarzen Lidschatten betont. Ithindils sonst so leuchtende glatte Haare waren jetzt lockig und brauen. Außerdem trug sie auf ihrem Haupt ein braunes Kopftuch. Der Zauberstab der einstigen Gärtnerin Vanas verwandelte sich in eine lange Peitsche und um ihre Hüfte trug sie nun ein altes, abgenutztes Schwert. Ihre beiden Gefährten konnten nur staunen und sie flüsterte ihnen zu:,, Ich gehe in ein Gasthaus und höre mich dort um, ob schon einmal jemand die Statue sichtete.`` Radagast und Pallando nickten und blieben bei dem weißen Drachen, während sich Ithindil ihren Weg durch die langen, stinkenden Straßen bahnte. Auf den gepflasterten Boden der Gassen begegneten der Frau immer wieder Ratten und größere Spinnen. Hin und wieder hörte man ein Stöhnen und ein Jauchzen. Die schwarzen Steinhäuser waren verdreckt und rußig. Aus der Kanalisation unter den Straßen, die direkt ins Meer führte, stiegen immer wieder giftige Gase empor. Ithindil kamen oftmals bittere Gesichter entgegen, die fluchten, oder einfach nur sturzbetrunken waren. Als Ithindil immer mehr betrunkene Männer entgegen kamen, folgte sie diesen zurück und gelangte letztendlich zu einem Gasthaus, inmitten der Korsarensiedlung. Über dem Gasthaus stand im weißen, kursiven Schriftzug geschrieben:,, Die Todesgaleone``. Als die Zauberin die Holztür öffnete, überraschte sie der Anblick, der ihr nun offenbarte nur kaum. Saufende Männer, die entweder mit den Rumflaschen in den Ecken saßen und sich gegenseitig beschimpften und lästerten, oder Männer, die sich rauften und die Flaschen und Teller über den Kopf zogen. Allerdings hörten diese Aktivitäten augenblicklich auf, als Ithindil als Korsarin die Tür betrat. Die Männer begannen bei ihren Anblick zu sabbern und pfiffen der Frau nur so hinterher. Als aber einer der Korsaren begann, ihr an den Arsch zu fassen, holte die Zauberin mit ihrer Peitsche aus und wickelte diese dem Versager um den Hals, so, dass dieser keine Luft mehr bekam und erstickte. Die Korsaren im einstigen Dienst Mordors konnten kaum glauben, was sie da sahen, denn eine kämpfende Frau kam ihnen nur selten unter die Augen. Ein Mann aus der Menge, die sich jetzt um Ithindil versammelten, trat hervor und rief ihr mit unverschämter Mimik zu:,, Ich bin beeindruckt! Ich dachte, Frauen sollten nur Kinder gebären und kochen, aber du hast mich gerade vom Gegenteil überzeugt! Wie ist dein Name?``,, Auch Frauen haben ein Recht, sich zur Wehr zu setzen und wenn einer euer Männer handgreiflich wird, muss ich dies wohl auch tun! Mein Name ist Captain Ireth und wie ist euer, wenn ich fragen darf?``, antwortete Ithindil frech. Der Mann mit dem schwarzen Bart antwortete:,, Ich bin Hauptmann Theron und Herr der Korsaren von Umbar!`` Ithindil bat daraufhin den Mann, mit ihm in ein kleines Nebenzimmer des Gasthauses zu gehen, da sie sich in Ruhe mit ihm unterhalten wollte. Als sie die Tür hinter sich schloss und ihm gegenübersaß, begann sie:,, Eure Vorfahren nahmen vor langer Zeit zwei alte Relikte bei ihrer Flucht aus Angmar mit und brachten sie hier her!`` Der Hauptmann strich sich im selben Moment über seinen langen, zotteligen, geflochtenen Bart:,, Ja, die beiden Statuen! Eine davon mussten wir weiter an diese primitiven Sandmenschen geben, sonst hätte der dunkle Herrscher mein Volk ausgelöscht! Wieso interessiert euch dies?``,, Eine dieser Statuen würde ich euch gerne abkaufen, da diese das Kronjuwel meines erbeuteten Schatzes wäre!`` Der Korsare spuckte bei diesem Angebot auf den Boden und fuhr fort:,, Dies ist leider nicht möglich! Einige Maden eines kläglichen Stammes der schwarzen Numenor, am anderen Ende der Küste klauten uns vor zwei Monden die Statue und segelten mit ihrer Beute Richtung Norden!`` Ithindil musste ihre Zähne zusammen beißen, um die Korsaren nicht zu verfluchen und ballte stattdessen ihre Hände zu Fäusten. Dies hätte die Abgesandte Manwes aber lieber lassen sollen, da ihrem Gegenüber dabei auffiel, dass sie an ihren Händen kein Zeichen der Korsaren trug:,, Moment Mal! Welches Schiff befehligt ihr, wenn ich fragen darf?`` Die Frau bemerkte, dass der Mann sie enttarnte und somit blieb ihr nichts anderes übrig, als ihr Schwert aus der Scheide zu ziehen und den Hauptmann zu ermorden. Anschließend verwandelte sie sich wieder zurück und sprach einen Zauber in der Sprache der Valar, der sie zu Radagast, Pallando und Allaron brachte. Als die Korsaren den feigen Mord ihres Hauptmannes bemerkten, läuteten sämtliche Glocken und die Männer rannten zu den Toren und auf die Schiffe. Allerdings schossen die Verteidiger der Stadt ihre Feuerpfeile zu spät ab, da der weiße Drache schon längst weg flog.

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