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Itachi Lovestory 2

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1 Kapitel - 4.519 Wörter - Erstellt von: Mrs.Anonym - Aktualisiert am: 2015-03-03 - Entwickelt am: - 3.677 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Da bin ich wieder, mit noch einer Lovestory mit Itachi. Dieses Mal ist es sehr traurig und im Vordergrund steht das Mädchen, welches mit Itachi zusammen kommt. Es ist hier wieder nur ein Kapitel, allerdings nur weil ich das nicht so unterteilen wollte ^^ Viel Spaß beim Lesen

1
Konan's Sicht:

Gerade kam ich mit Pain von einer Mission. Es war tiefster Winter, es schneite und es war bitter kalt. Wir hatten es nicht mehr weit bis zum HQ und trotzdem war es ein beschwerlicher Weg. Die kalten Schneeflocken flogen uns immer wieder ins Gesicht und der Wind machte das nicht gerade einfacher. Jetzt waren es nur noch ein paar 100 Meter bis zum HQ. Meine Augen schweiften über die schneebedeckten Flächen und blieben an einem dunklen Punkt, etwas weiter weg, hängen. Auch Pains Blick hing an diesem Punkt. Was war das? „Lass uns nachsehen.“, beschloss ich, Pain nickte. Wir näherten uns dem Punkt und je näher wir kamen, desto größer wurde der Punkt und desto mehr konnten wir erkennen. Das, was ich anfangs nur für einen dunklen Punkt, etwas wie einen Stein oder ähnliches, gehalten hatte, entpuppte sich als eine Frau. Ziemlich Jung, vielleicht ein bisschen älter als 18. Wir standen jetzt direkt neben ihr. Sie lag auf dem schneebedeckten Boden, sie schien ohnmächtig zu sein. An ihrem Kopf klaffte eine Platzwunde, aus der kaltes Blut tropfte. In ihren braunen Haaren bildeten sich schon Eiskristalle, sie war ganz blass und ihr Lippen waren schon blau. Selbst ihre Wimpern waren schon von kleinen Schneeflocken geziert. Sie hatte nur eine Art schwarze Leggins und ein ebenso schwarzes, langärmliges Shirt an. Ihre Anziehsachen waren schon beinahe steif gefroren. „Sie muss schon eine ganze Weile hier liegen.“, stellte Pain fest und berührte ihre Wange mit seiner Hand. „Sie ist eiskalt.“ „Wir können sie nicht hier liegen lassen, wir müssen sie mitnehmen!“, beschloss ich. Pain sah mich an, nickte und hob die Frau vorsichtig hoch. Mit schnellen Schritten begaben wir uns zum HQ. Dort angekommen legte Pain die Frau in mein Bett. Ich schmiss Pain aus dem Zimmer und widmete mich der Frau. Ich befreite sie von den eiskalten Anziehsachen und zog ihr etwas von mir an. Langsam taute sie auf. Zwar war sie noch immer ganz blass und ihre Lippen waren noch immer von einem zarten Blau gezeichnet, doch ihre vereisten Haare tauten auf und Tropften leise vor sich hin. Ihre Brust hob und senkte sich nur langsam und ungleichmäßig und ihre Haut war noch immer eiskalt. Ich holte ein paar Wärmflaschen und bedeckte sie mit ihnen und einer dicken Decke. Dann kümmerte ich mich um ihre Kopfwunde, so schlimm war die gar nicht, reichte aber für eine Ohnmacht aus. So unterkühlt wie sie war, würde sie sicherlich noch ein paar Tage schlafen. Als ich mich fertig um sie gekümmert hatte, setzte ich mich auf den Stuhl und betrachtete sie. Sie war wirklich hübsch. Aber etwas machte mich stutzig. Wieso hatte sie da gelegen? War sie nur gefallen und hatte sich den Kopf angeschlagen, oder hatte sie gegen jemanden gekämpft? Naja, jetzt jedenfalls war es erst einmal wichtig, dass sie wieder aufwachte.

Seit vier Tagen schlief sie nun schon. Pain und Ich hatten die anderen Akatsuki Mitglieder von ihr erzählt und wir alle hielten abwechselnd Wache, damit jemand bei ihr war, wenn sie aufwachte. Die Betonung liegt auf wenn. Ihre Körpertemperatur war zwar schon wieder einigermaßen normal, doch sie schlief ja noch immer. So langsam begann ich daran zu zweifeln, dass sie wirklich wieder aufwachen würde.

Seine Sicht:

„Itachi, du bist dran mit Wache halten!“, brüllte Kisame mir entgegen. Was brüllte er denn so, ich war doch nicht taub. Jedenfalls nickte ich knapp und löste somit Kisame von der Wache ab. Ich machte mich auf den Weg zu Konan's Zimmer, in dem die Frau noch immer lag. Ich öffnete leise die Tür und betrat das Zimmer. Ich schloss die Tür wieder und setzte mich auf den Stuhl neben dem Bett. In den letzten Tagen war ich öfters Mal für die Wache zugeteilt und jedes Mal habe ich nur neben dieser Frau gesessen und sie angesehen. Ihre zarte Haut war noch immer blass, nahm aber langsam wieder eine gesunde Farbe an. Ihr wunderschön geformten Lippen hatten ein zartes Rosa angenommen, genauso wie ihre Wangen. Obwohl ich nicht einmal wusste, wie sie hieß, hatte ich unglaublich großes Interesse an ihr. Sie war so geheimnisvoll. Nicht nur Konan, sondern auch mich plagte die Frage, warum sie im Schnee ohnmächtig gelegen hatte. Ich wollte unbedingt wissen, was der Grund dafür war. Das einzige, was mich von dieser Frage ablenken konnte, war sie selbst. Sie einfach nur anzusehen, war so unglaublich beruhigend. Unwillkürlich umschloss ich ihre Hand mit meiner. Sie war so kalt und strahlte doch eine so unglaubliche Wärme aus. Irgendetwas in mir war überzeugt davon, dass sie ein wunderbarer Mensch sein musste. Hoffentlich wachte sie bald auf.

Jetzt war schon eine Woche vergangen, seit Konan und Pain die Frau gefunden und ins HQ gebracht haben. Wieder war ich eingeteilt für ihre Wache und wieder saß ich einfach nur auf dem Stuhl und sah sie an. So friedlich lag sie da. Aber dieses Mal sollte die Wache anders verlaufen, als all die letzten Male. Die Frau verkrampfte ihre Hände, zog die Augenbrauen zusammen und stöhnte leise auf. Sie wachte auf! Ich sprang auf und beugte mich über sie. Sie blinzelte, dann schlug sie ihre Augen auf. Wunderschöne Augen. Eisblau. Sie erschrak. „Nein, ganz ruhig, nicht erschrecken! Du bist in Sicherheit.“, beruhigte ich sie. Tatsächlich beruhigte sie sich wieder, wenn auch nur vor Erschöpfung. Ich holte ein Glas Wasser und gab es ihr. Sie trank es komplett aus und gab es mir zurück. Erschöpft lies sie sich wieder in die Kissen fallen. Ich setzte mich wieder auf den Stuhl, beugte mich vor und sah sie an. „Wo bin ich?“, fragte sie ganz leise. „Bei Akatsuki. Unser Leader und seine Teamkollegin haben dich ohnmächtig im Schnee gefunden. Du warst völlig unterkühlt. Sie haben dich hergebracht und wir haben uns um dich gekümmert.“, erklärte ich. Sie schloss die Augen. „Danke“, flüsterte sie. „Erinnerst du dich noch, wie du heißt und was vorgefallen ist? Du hattest eine Kopfverletzung..“ Sie nickte langsam. „Ich heiße Shizuka..“, murmelte sie. Ein wunderschöner Name. „Ich bin Itachi Uchiha. Was ist da vorgefallen, dass du bewusstlos im Schnee gelegen hast?“ Anstelle einer Antwort, kullerten ihr einzelne Tränen die Wangen hinunter. Also war wirklich etwas passiert und sie war nicht einfach nur gestürzt. Sie hatte ihre Augen wieder geschlossen und schluchzte ganz leise vor sich hin. Sie tat mir unglaublich Leid, zwar wusste ich nicht, was geschehen ist, aber es musste schrecklich gewesen sein. Ich nahm vorsichtig ihre Hand und redete ihr gut zu, um sie zu trösten. Sie musste nicht erzählen, was passiert war, wenn sie nicht wollte. „Wie lange war ich ohne Bewusstsein?“, fragte sie und sah mich an. „Eine Woche.“ Sie sprang schlagartig auf. „Das ist viel zu lange! Ich muss sofort zu ihr!“, redete sie panisch vor sich hin und lief zur Tür. Ich hielt sie am Arm. „Langsam, zu wem willst du?“ „Zu ihr! Ich muss ihr doch helfen, ich darf sie doch nicht im Stich lassen“, sie riss sich los und stürmte schwankend aus dem Zimmer die Gänge entlang. Schnell lief ich ihr hinterher und versuchte sie fest zu halten, aber sie riss sich immer wieder von mir los und redete etwas Unverständliches vor sich hin. Da sie ja nicht wusste, wo sie zum Ausgang kam, landeten wir im Speiseraum. Alle Akatsuki Mitglieder saßen am Tisch und sahen uns überrascht an. „Du bist wach! Wie schön, wie geht es dir?“, Konan stand auf und ging zu ihr. „Sie heißt Shizuka“, erklärte ich kurz. „Ich, ich muss sofort zu ihr, bitte lass mich hier raus!“, flehte Shizuka Konan an. Jetzt mischte Pain sich ein. Auch er kam zu uns. „Zu wem musst du?“ „Zu ihr, ich muss ihr helfen.. Sie schafft das doch nicht allein..“, Shizukas Blick wurde mit einem Mal so unendlich traurig. Sie zitterte am ganzen Körper. „Beruhige dich, ganz ruhig.“, sprach Konan und griff nach Shizukas Hand. Sie schien das gar nicht zu bemerken. Pain, Konan und Ich gingen mit Shizuka zurück zu Konans Zimmer. Dort drückte Konan sie sanft aufs Bett und setzte sich neben sie. „Shizuka.. Beruhige dich. Zu wem musst du?“, fragte Konan sanft, während Pain und Ich uns ihnen gegenüber auf zwei Stühle setzten. „Ich muss zu ihr und ihr helfen.. Sie ist doch ganz allein, sie schafft das nicht..“ „Wer ist sie?“, fragte Pain. „Meine Schwester.. Sie heißt Ai.“, flüsterte Shizuka. „Und wo ist sie?“, fragte Konan vorsichtig. „Bei.. bei... ich weiß nicht, wie die heißen, oder wo die her kommen. Eine Gruppe Ninjas. Sie tragen keine Stirnbänder oder so etwas.. Sie.. Ich bin 19 Jahre alt, meine Schwester ist zwölf. Vor sieben Jahren haben diese Ninjas meine Familie umgebracht. Ich war mit Ai ganz allein. Mit ihr bin ich geflohen, vor diesen Ninjas, aber sie haben uns gefunden und mich gezwungen, mich ihnen anzuschließen, oder sie würden Ai etwas antun. Ich war damals selbst erst zwölf, ich wusste es nicht besser, also habe ich eingewilligt... Ihr.. wollt nicht wissen, was ich alles tun musste, aber ich wollte, dass Ai nichts geschieht. Vor einer Woche wollten die ihr trotzdem etwas antun, ich habe versucht, sie zu verteidigen, aber ich hatte nicht genug Chakra. Sie haben mich niedergeschlagen und sind mit meiner Schwester abgehauen. Ich muss ihr unbedingt helfen! Ich kann sie doch nicht einfach im Stich lassen! Ich muss zu ihr.. Ich muss..“ Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Das war wirklich eine unglaublich schreckliche Situation. „Warum wollten die dich unbedingt bei sich haben?“, fragte Pain. „Wegen meines Kekkei Genkais. Es erlaubt mir alle vier Elemente zu nutzen, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken. Ich brauche dafür allerdings genug Chakra, oder Hass, um es anwenden zu können. Bitte, ihr müsst mich aus dieser Höhle bringen und mich zu ihr lassen! Ich muss ihr helfen, es ist schon viel zu lange her, dass sie mit ihr geflohen sind!“, flehte Shizuka. Sie war völlig verzweifelt. Pain, Konan und ich wechselten einen Blick. Pain nickte und verschwand. Er würde die anderen Akatsuki Mitglieder, oder zumindest einige von ihnen, holen. Wir würden Shizuka helfen. Pain kennt das Gefühl von Verlust selbst, wahrscheinlich war das der Grund, weshalb er ihr helfen wollte. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb ich ihr unbedingt helfen wollte, vielleicht hatte ich mich aber auch in diese unglaubliche Frau verliebt und wollte ihr deshalb helfen. Ich weiß es nicht.

Deine Sicht:

Pain kam wieder, mit vier Männern, die sich mir als Hidan, Kakuzo, Deidara und Sasori vorstellten. „Wir gehen mit dir und helfen dir, deine Schwester zu befreien.“, erklärte Itachi. Oh mein Gott. Sie würden mir tatsächlich helfen! Wie wunderbar. Wir durften keine Zeit mehr verlieren. Pain ging voraus, die vier Männer hinterher und zum Schluss Konan, Itachi und Ich. Wir verließen das HQ und ab da lief ich mit Pain an der Spitze, da ich die einzige war, die wusste, wo sich diese Ninjas aufhielten. Ich lotste die Akatsukis durch den Wald. Bei dem Tempo, das wir gebrauchten, müssten wir das Lager der Ninjas in zwei Stunden erreichen. Ich sollte Recht behalten. Nach zwei Stunden, die mir wie Jahre vorkamen, kamen wir an dem Ort, an dem sich die Ninjas immer aufhielten, an. Völlig außer Atem, lehnte ich mich an einen Baum und spähte herum. Wir standen genau neben dem Lager. Ich lies meinen Blick umher schweifen und blieb an einem Baum hängen. Dort stand sie. Meine Schwester Ai, gefesselt und geknebelt. Ohne nachzudenken stürmte ich zu ihr hin und erweckte die Aufmerksamkeit der Ninjas. Pain rief mir noch etwas hinterher, aber ich hörte ihm nicht zu. Lief blind links zu meiner Schwester und befreite sie von den Fesseln und dem Knebel. Sie fiel mir in die Arme und weinte bitterliche Tränen. „Scht, es ist alles gut, ich bin ja wieder da.“, flüsterte ich ganz leise. Die Akatsukis betraten ebenfalls das Lager und jetzt baute sich die Gruppe Ninjas vor mir und meiner Schwester auf. Ich stellte mich schützend vor Ai und die Akatsukis traten hinter mich. „Hätte nicht gedacht, dass du überlebst Shizuka.“, meinte einer der Ninjas trocken. Ich starrte ihn nur wütend an. „Ich lasse nicht zu, dass ihr meiner Schwester etwas antut!“, fauchte ich ihn an. Ohne Vorwarnung rief er: „Angriff!“ Die Ninjas stürmten auf mich und die Akatsukis los. Ohne zu zögern kämpften Pain, Konan, Itachi, Deidara, Sasori, Hidan und Kakuzo gegen die Ninjas und obwohl sie so viele waren, waren unsere Gegner noch in der Überzahl. Ich schob Ai vor mir her und wollte sie von der Lichtung wegbringen, um mich dann mit in den Kampf zu stürzen, wurde aber von drei Ninjas aufgehalten. Sofort verteidigte ich meine Schwester und wurde in einen wilden Kampf verwickelt. Als ich die Ninjas endlich besiegt hatte, drehte ich mich um und sah.. nichts. Wo war Ai! „Ai!“, rief ich über die Lichtung und suchte nach Ai. Sowohl die Akatsukis, als auch die anderen Ninjas hielten inne und sahen mich an. „Sie ist hier!“, knurrte eine tiefe, männliche Stimme. Ich blickte nach rechts. Ein paar Meter entfernt von mir stand der Anführer dieser Ninja Gruppe, hatte meine Schwester fest im Griff und drückte ihr einen Kunai an den Hals. Um Himmels Willen! „Lass sie gehen!“, fuhr ich ihn an. „Dann pfeif deine Freunde zurück!“, knurrte mich der Anführer an. Verdammt! „Lasst sie in Ruhe“, seufzte ich und die Akatsukis ließen widerwillig von ihren Gegnern ab. „Sehr gut und jetzt komm zu mir. Du wirst dich uns wieder anschließen und zwar ohne herum zu meckern!“, befahl der Anführer. „Dann lässt du meine Schwester dafür gehen?“, hakte ich nach und er nickte. Ich drehte mich zu Itachi und Pain um. „Sorgt gut für sie ja?“, fragte ich und musste meine Tränen unterdrücken. „Was? Du willst dich ihnen wieder anschließen? Das kannst du doch nicht machen!“, meinte Itachi. „Ich muss. Wenn meine Schwester dafür am Leben bleibt, dann ist mir das alle Male wert. Bitte passt gut auf sie auf.“ Damit drehte ich mich wieder um und ging langsam auf den Anführer der Ninjas zu. Zwei seiner Ninjas fingen mich ab, fesselten mich und zogen mich zur Seite. „Jetzt lass Ai gehen!“, bat ich. „Vergiss es“, knurrte der Anführer. „Was!“, hauchte ich. Er bohrte ihr seinen Kunai in den Hals. Nein! „Nein, Ai! Hör auf! Bitte nicht!“, schrie ich und versuchte zu Ai zu kommen, aber ich war gefesselt und die Ninjas zogen mich immer wieder zurück. Verzweifelt musste ich mit ansehen, wie dieser Dreckskerl meine kleine Schwester kaltblütig ermordete.

Seine Sicht:

Dieser widerliche Mistkerl hatte Shizuka reingelegt. Er stach ihre Schwester einfach nieder. Das alles geschah so schnell, dass niemand von uns eingreifen konnte. Jetzt lag die kleine Ai blutüberströmt auf dem Boden. Sie war eindeutig tot. Shizuka zappelte wie wild herum und schrie und weinte. Als ihre Schwester auf den Boden fiel, blieb sie wie erstarrt stehen und blickte sie an. Ihr Blick war so tieftraurig, dass selbst ich schon eine riesige Wut auf diesen Kerl entwickelte. „Er hat sie nur reingelegt“, zischte Pain neben mir ganz leise. „Arme Shizuka“, kam es ebenfalls ganz leise von Konan, die auf die Leiche von Ai starrte. Ich sah zu Shizuka und stellte fest, dass sich ihr trauriger Blick veränderte. In ihren Augen spiegelte sich nun Hass wieder. Unglaublich starker Hass. Sie starrte den Mann an, der ihre Schwester ermordet hatte. „Du widerlicher Dreckskerl!“, zischte sie. Ohne dass sie sich bewegte, entflammten die Seile, mit denen sie gefesselt war und zerfielen zu Staub. Sie ging auf den Mann zu, stand ihm genau gegenüber und verpasste ihm eine ordentliche Backpfeife. Als sich die anderen Ninjas auf sie stürzen wollten, sah sie sie nur an und schon wurden sie von Eisspitzen aufgespießt. Unglaublich. „Das ist also ihr Kekkei Genkai? Es ist verdammt stark“, murmelte Pain. Er hatte Recht. Shizuka blickte wieder den Anführer der, jetzt toten, Ninjas an. Sein Blick war ängstlich und er wollte fliehen, doch bevor er auch nur einen Schritt tun konnte, ging er in Flammen auf. Er brannte lichterloh und brüllte herum, doch Shizuka zeigte kein Erbarmen. Als auch dieser Mann zu Boden fiel, lösten sich die Flammen auf und es war, als wären sie niemals da gewesen. Shizuka drehte sich um und lies sich neben dem Leichnam ihrer Schwester auf die Knie fallen. Sie küsste die Stirn des kleinen Mädchens und hielt ihre blutüberströmten Hände. „Es tut mir so leid.“, flüsterte Shizuka kaum hörbar. Tränen strömten ihre Wangen entlang und tropften auf den leblosen Körper ihrer Schwester. Still schweigend sahen wir Akatsukis dem ganzen zu. Shizuka wollte sich von ihrer Schwester verabschieden und das war absolut in Ordnung. „Pain, wir nehmen sie doch auf, nicht wahr?“, fragte Konan. Pain nickte. Gut, dann war sie wenigstens nicht allein.

Deine Sicht:

Meine kleine Ai, es tut mir so unglaublich Leid. Ich habe dir versprochen, dich zu beschützen, dich ich habe es nicht geschafft. Ich weiß nicht, wie ich mir das je verzeihen kann. Ich liebe dich so sehr. Ich wollte dich beschützen und bin gescheitert, das war der größte Fehler, den ich machen konnte. Meinetwegen bist du gestorben. Ich hoffe, dass es dir wenigstens jetzt gut geht. Ich hoffe du ruhst jetzt in Frieden.. bei.. Mama und bei Papa. Bitte sag, mir dass es dir gut geht. Es tut mir so leid.
Eine Hand legte sich mir auf die Schulter. Ich sah nicht nach, wer es war, es war mir egal. Ich blickte nur auf den leblosen Körper meiner süßen kleinen Schwester. „Shizuka? Du musst dich jetzt von ihr verabschieden...“, sprach eine mir wohl bekannte Stimme. Itachi. „Ich weiß“, flüsterte ich Tränen erstickt. Itachi entfernte sich wieder ein paar Meter von mir. Ich legte meiner kleinen Ai meine Hand auf die Wange. „Lebe wohl.“, flüsterte ich ganz leise. Dann stand ich auf. Konan war sofort bei mir und nahm mich in den Arm. „Ey, darf ich die Kleine auch opfern?“, brüllte Hidan und war schon bei den Ninjas, die ich getötet hatte. „Nein! Wag es nicht!“, fauchte ich ihn an. Hidan wollte etwas erwidern, wurde aber von Itachi mit einem bösen Blick erdolcht. Pain hob meine Schwester hoch. Kakuzo hatte schon ein Loch gegraben. Wir mussten sie beerdigen. Verdammt, es war so schwer. So schwer loszulassen. Sie ist meinetwegen gestorben.. Pain und Kakuzo begruben meine geliebte Ai. „Es tut mir so leid“, murmelte Konan und blickte mich an. Ich konnte mich nicht mehr halten, konnte nicht mehr still da stehen. Schluchzend war ich mich in ihre Arme und weinte. Ich weinte und weinte und niemand konnte mich davon abhalten. Den ganzen Rückweg zum HQ habe ich geweint und geschluchzt, Hidan hätte mich beinahe mit seiner Sense erstochen, weil ich ihm damit so auf die Nerven gegangen bin. Egal. Ich vermisste sie so sehr.. meine kleine Ai.

Seine Sicht:

Es ist nun schon genau einen Monat her, seit dem Vorfall mit Shizukas Schwester. Shizuka war uns beigetreten und hatte sich die meiste Zeit in ihrem Zimmer verkrochen. Nur, wenn irgendjemand von uns kam, um sie aufzuheitern, lies sie es über sich ergehen. Mal kam Konan und ging mit ihr spazieren, mal backte Tobi mit ihr Kekse, mal machte Deidara ein Feuerwerk, mal spielte Sasori mit seinen Puppen für sie, mal saß ich bei ihr, nahm sie einfach in meine Arme und war für sie da. Sie war uns allen ans Herz gewachsen und jeder hier, gut mit Ausnahme von Hidan, wollte sie unbedingt trösten. Gerade saß ich mit Shizuka auf einem großen Felsen und wir blickten in den Sternenhimmel. „Weißt du.. du bist gar nicht wirklich Schuld an dem Tod deiner Schwester. Du hast getan, was du konntest und ich bin sicher, dass sie das auch gewusst hat.“ Ich wollte Shizuka lachen sehen. In der Zeit, in der ich sie jetzt kannte, hatte sie noch nicht einmal wirklich gelächelt. „Ich weiß“, seufzte sie leise. „Trotzdem fühle ich mich verantwortlich.“ „Kann ich verstehen“, antwortete ich ihr. Fragend sah sie mich an. Ich begann zu erzählen, davon, dass ich meinen Clan ausgelöscht und nur meinen Bruder verschont habe, davon, dass ich das gar nicht aus freien Stücken getan habe. Shizuka hörte mir aufmerksam zu und sah mich, als ich geendet hatte, traurig an. „Das tut mir sehr leid“, murmelte sie. Ich sah sie an, unfähig etwas zu sagen. Sie seufzte, legte ihren Kopf auf meine Schulter und schloss die Augen. „Danke.. Du warst so aufopferungsvoll für mich da. Ich bin dir so unendlich dankbar.“ Diese Worte von ihr zu hören, war etwas so schönes. Meine Gefühle zu ihr waren unglaublich gewachsen. Ich sagte nichts, sah nur wieder hinauf in den Himmel. Shizuka brauchte keine Antwort. Sie verstand mich auch so.

Zeitsprung, 1 Jahr später:

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Vor noch einem Jahr war meine Schwester umgebracht worden. Das hatte mir so schrecklich zugesetzt, aber alle hier bei Akatsuki waren so lieb zu mir und haben mich getröstet und waren einfach für mich da. Besonders Itachi. Bei ihm fühle ich mich so geborgen. Akatsuki ist der Platz, an den ich gehöre. Ich hatte mich in der Zwischenzeit wieder gefangen, allein schon, um das Leben zu leben, welches meine Schwester niemals leben konnte. Ein Leben in Freundschaft und Hoffnung und Liebe. Ich ging wieder auf Mission, meistens mit Deidara und Sasori. Meine neu gewonnen Freunde brauchten mich nicht mehr zu trösten. Es ging mir gut. Wirklich, es ging mir wirklich gut. Nicht zuletzt, weil es einen Menschen gab, der mittlerweile die Welt für mich bedeutete. Itachi. Dieser Mann hatte mich so unermüdlich wieder aufgebaut und mir geholfen, wo er nur konnte. Er hatte mir mein Herz gestohlen. Das Sitzen auf dem Felsen und das beobachten der Sterne, ist bei Itachi und mir zum Alltag geworden. Jeden Abend saßen wir auf dem Fels und starrten einfach nur hinauf in den Himmel. Manchmal unterhielten wir uns, manchmal schwiegen wir einfach nur. Dann war es aber ein angenehmes Schweigen. Ich konnte ihn auch ohne Worte verstehen und er mich auch. Gerade saßen wir wieder nebeneinander auf dem Fels. „Itachi?“, fragte ich leise. „Hm?“, kam es von ihm. Ich sah ihn von der Seite an. „Ich wollte mich noch einmal bei dir bedanken, für alles, was du für mich getan hast.“ Jetzt sah auch er mich an und auf seinen Lippen lag ein zartes Lächeln. „Das war doch selbstverständlich.“ „Nein, war es nicht“, widersprach ich ihm. „Du warst so unglaublich lieb zu mir. Ich danke dir. Du hast etwas gut bei mir.“, damit schaute ich hinauf in den Himmel, doch Itachi wandte seinen Blick nicht von mir ab. „Dann warf ich mir also etwas wünschen?“, fragte er. Ich sah ihn wieder an und nickte. „Dann wünsche ich mir, dass du lächelst.“ Ich war überrascht. „Warum?“, fragte ich. „Ich habe dich seit dem du hier bist noch nicht lächeln gesehen. Ich bin sicher, du hast ein wunderschönes Lächeln..“ Ich wurde rot. Er war so liebevoll. Ich wollte ihm seinen Wunsch so gerne erfüllen. „Dann brauche ich aber einen Grund zu lächeln.“, sprach ich. „Ich wüsste da auch etwas.“ „Ach ja? Und was?“, fragte Itachi und sah mir tief in die Augen. „Vertraust du mir?“, fragte ich, er nickte. „Dann schließ die Augen.“

Seine Sicht:

Ich sollte die Augen schließen? Warum? Trotzdem, ich nickte und schloss meine Augen. Ich spürte, wie Shizuka ihre Hände um meinen Hals legte. Einen Moment später spürte ich ihre weichen, zarten Lippen auf meinen. Sie küsste mich. Ein wundervoller Kuss. Sie löste sich wieder und ich öffnete die Augen. Sie lächelte. „Du lächelst“, stellte ich ebenfalls lächelnd fest. „Jetzt habe ich ja auch einen Grund“, antwortete sie nur und sah mich liebevoll an. Sie hatte mir meinen Wunsch erfüllt und sie hatte mich geküsst. Bedeutete das, dass sie auch etwas für mich empfand? „Shizuka, ich muss dir etwas gestehen.“, begann ich. Sie sah mich immer noch lächelnd an. „Ich.. habe mich in dich verliebt.“, flüsterte ich. Shizukas Augen begannen zu leuchten. „Ich habe gehofft, dass du das sagen würdest. Ich liebe dich auch Itachi“, antwortete sie mir und diesmal war ich es, der sie küsste. Sie erwiderte den Kuss und er war so leidenschaftlich und liebevoll, kaum zu beschreiben. „Ich werde dich beschützen. Diesmal werde ich nicht scheitern.“, flüsterte sie gegen meine Lippen. „Und ich beschütze dich“, flüsterte ich zurück und zog sie auf meinen Schoß. Wir blickten wieder in den Nachthimmel empor und die Sterne strahlten hell. „Ich vermisse dich“, flüsterte Shizuka in den Himmel hinein. Ich wusste, sei meinte Ai. Das war in Ordnung. Ich konnte verstehen, dass sie sie sehr vermisste. „Ich bin sicher, Ai würde sich für dich freuen.“, hauchte ich ihr ins Ohr. Sie lächelte wieder. „Ja. Ganz bestimmt. Ich liebe dich Itachi“, sie sah mir tief in die Augen. „Ich liebe dich Shizuka“, antwortete ich ihr und küsste sie noch einmal. So, wie sie mich immer beschützen würde, würde ich sie auch jeder Zeit beschützen und ich würde sie für immer lieben. Unsere Liebe, das wusste ich, würde alles überstehen. Komme was wolle, Shizuka war die Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen wollte und ich würde sie niemals wieder gehen lassen. Niemals.

Kommentare (32)

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saskia1307 (41861)
vor 159 Tagen
Ich bin so Happy😁😄. Die story hat mir wirklich gefallen. Ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen ist? 🤔. Es ist denoch so schön das es so weit kam. Ich liebe diese story.
Danke dafür. Ich liebe sie. 😍
Arya Stark (64835)
vor 298 Tagen
Grottige Grammatik und auch die Schreibweise lässt zu wünschen übrig...
Mrs. Anonym (76903)
vor 685 Tagen
Ich freue mich über das Lob und möchte etwas zu dem Kommentar von @Rote Kirschblüte sagen. Ich weiß, dass Sasuke Itachi umbringt. In meiner Geschichte ist der Ablauf aber eben anders :) Abgesehen davon kommt der Krieg nicht direkt nach dem Tod Itachis ^^

So und nun etwas grundsätzliches: Ich bin hier auf dieser Webseite nicht mehr aktiv. Tut mir sehr Leid, aber diese Geschichten dienten mir lediglich als Erprobung. Ich schreibe längere, ausführlichere und ich möchte auch behaupten bessere Geschichten. Ihr findet mich unter dem Namen Rose - Chan2000 auf Fanfiktion.de

Dennoch vielen Dank für eure lobenden Worte ^^ Ich habe mich wirklich sehr gefreut:)
Numi uchiha (51288)
vor 688 Tagen
Die Lovestory hat mir sehr gut gefallen
Christin Bothe (83610)
vor 713 Tagen
Ähm,eine Frage . Ihr schreibt alle, aber die meisten schreiben von was anderen. Gehört das zu mir oder wie? Danke Saphira.
Saphira (94544)
vor 728 Tagen
Hey.Wann machst du denn weiter?
Rote Kirschblüte (46338)
vor 740 Tagen
Ich will zwar die gute Stimmung nicht ruinieren, aber ihr wisst schon dass Sasuke Itachi irgendwann umbringt und dann der große Ninjakrieg kommt, oder?
ai 007 (35161)
vor 831 Tagen
SÜÜÜSS
MIR KAMEN DIE FREUDENS TRNEN*sich die tränen wegwischen*
wildforest (44880)
vor 881 Tagen
ja sry hab ich auch gemerkt XD
Mrs. Anonym (70722)
vor 892 Tagen
Na das kann ja nicht sein, schließlich habe ich sie selbst auf meinem Laptop geschrieben @wildforest

Vielleicht ein Systemfehler? Also das ist auf jeden Fall meine eigene Story
wildforest (20203)
vor 902 Tagen
an mrs anonym : Du weißt schon das ich die Story geschrieben habe!!!!!!
saphir ushia (69262)
vor 915 Tagen
Tolle story, ich hab auch schon die mit pain gelesen, beide einfach toll.
Mrs. Anonym (36745)
vor 949 Tagen
Das werde ich in der nächsten Story berücksichtigen, versprochen!
nanami (74971)
vor 950 Tagen
Ich hätte mich über romantische Szenen gefreut *schluchz*
Julien-chan (47990)
vor 952 Tagen
die Story ist so süß mir laufen jetzt noch die tränen und Itachi ist richtig gut dar gestellt mach weiter so ich liebe deine Storys aber am meisten die mit Pain jetzr habe ich zugar ein Aka Mantel und das stirnband von Pain meine beste Freundin hat sich das stirnband von Kakashi geholt
einen you tube kanal habe ich auch er gehört viel mehr meiner Mutter und heißt Simone Kummer dort sind viedios von mier drauf
Mrs. Anonym (25289)
vor 976 Tagen
Wie lieb, es freut mich, dass sie dir so gut gefallen hat ^^
sharingan (43976)
vor 978 Tagen
Oh die geschichte war sooooo süß ich musste heuledie geschichte war einfach nur wow.
Mrs. Anonym (53640)
vor 988 Tagen
Vielen Dank, das freut mich sehr ^^
a zurika katze (65813)
vor 989 Tagen
holl ich bin von der lovestory deher gehrürt das ich weinen muss (sefz)
mach einfachweiter sie sind seher talenttirt P.S. ich hoffe man kans lessen
Kureiko Fumiko (86690)
vor 1000 Tagen
Oh wow *_* ich fand das soooooooo toll !!!
Die Geschichte war so süß ich musste beinahe heulen!