Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 18

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2 Kapitel - 1.099 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-02-25 - Entwickelt am: - 1.469 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

1
Erschrocken zuckte ich zusammen.
„Entschuldige, ich wollte dich nicht so sehr erschrocken“, entschuldigte sich Aragorn sogleich bei mir und ließ sich dann zögern wieder zurück in seinen Sessel sinken, den Kopf auf eine Hand gestützt. „Könntest du mir freundlicherweise erklären, wie du das machst?“
„Ich bedauere, das kann ich leider nicht, obwohl ich selbst gerne eine Antwort darauf hätte“, erwiderte ich und blickte den König Gondors entschuldigend an. Dieser nickte nur, antwortete mir jedoch nicht. Niemand sprach, kein Murmeln war zu hören. Im Augenwinkel erkannte ich eine Bewegung und drehte meinen Kopf in genau diese Richtung. Eldarion hatte sich erhoben. Alle blickten zu ihm hinüber, doch er selbst schien kein bisschen verlegen oder aufgeregt zu sein. Ganz der Vater, ganz der König.
„Und was wollen wir jetzt tun?“, fragte er in die Stille hinein. Keine Antwort, niemand regte sich. Dann erhob sich mein Vater und betrachtete Eldarion etwas abfällig, doch noch bevor ein einziges Wort über seine Lippen gekommen war, wurde die riesige Flügeltüre aufgestoßen und herein traten zwei Diener. Aragorn sprang sofort auf, Vater setzte sich wieder. Aragorn starrte erschrocken seine Diener an und rief ihnen dann entgegen: „Was gibt es so dringendes zu sagen, Eargel, dass du uns mitten in unserer Besprechung stören musst?“ Eargels Augen waren vor Schreck geweitet und er sprintete vorwärts, auf seinen König zu. Dann flüsterte der Diener ihm etwas zu, leise, sodass wir andere es nicht hören konnten. Vermutlich war es nicht für unsere Ohren bestimmt.
Kaum hatte Aragorn die Nachricht erhalten, richtete er sich auf seinem Stuhl kerzengerade auf und wirkte angespannter als zuvor. Auch Frau Arwen blickte unsicher zu ihm hinüber. Was musste das für eine Nachricht sein, wenn diese einen König, der schon so vieles erlebt hatte, noch so sehr erschüttern konnte? Was musste sie dann wohl für uns bedeuten? Waren wir nun allesamt in Gefahr? Doch dann erhob sich Herr Aragorn wieder und sah jeden der Reihe nach ernst und voller Sorgen und Ängste an.
„Meine Herrschaften, ich muss euch leider mitteilen, dass wir die Besprechung hiermit beenden müssen, sie jedoch in wenigen Tagen fortsetzten werden“, sagte er und seine Stimme klang traurig und hallte von allen Seiten des Saal wider. Niemand rührte sich. Wollte er tatsächlich die gesamte Besprechung abblasen?
„Herr Aragorn“, rief ich ihm zu und erhob mich von meinem Stuhl. Wieder kam diese Unsicherheit zurück und ließ meine Knie weich werden. „Was habt Ihr für einen Grund, die gesamte Besprechung zu beenden? Es sieht fast so aus, als ob Ihr eine Erklärung dafür hättet und diese sollten wir, denke ich, auch erfahren, denn falls uns irgendeine Gefahr droht, wäre es gut, wenn wir alle davon wissen würden.“
Aragorn nickte langsam und erhob sich dann, um den Saal zu verlassen.
„Ich werde allen, die hier in diesem Saal sitzen, Bescheid geben, sobald ich selbst mehr darüber erfahren habe“, versprach er und bedeutete mir und Eldarion noch, ihm zu folgen. Würde er uns verraten, worum es ging?

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