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One Piece - Auswertung a) Basil Hawkins

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1 Kapitel - 1.508 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2015-02-25 - Entwickelt am: - 1.898 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Da ich beim ersten Test schon die Resultate separat hochgeladen habe, mache ich es hier erneut.

    1
    Es war zu viel. Es war einfach zu viel für dich im Moment.
    Der gewöhnliche Alltag erdrückte dich. Deswegen ranntest du davon.
    Auch wenn es stockfinster war und in Strömen regnete, eiltest du in den Wald. Irgendwo musstest du Ruhe finden.
    Je tiefer du in den Wald gingst, desto unheimlicher wurde es. Der Regen verminderte deine Sicht und der kalte Wind fuhr durch deine Glieder.
    Doch plötzlich rutschtest du an einer steilen Stelle des Weges aus und rolltest einen kleinen Hang hinab. Kantige Steine und Zweige mit Dornen verletzten deine Haut.
    Unten angekommen bemerktest du, dass du nicht alleine warst.
    Du bist nämlich in einem Lager von unheimlichen Männern mit dunklen Umhängen gelandet. Sie musterten dich und einer von ihnen eilte in eines der Zelte.
    „Du hast hier nichts zu suchen, Göre! Verschwinde sofort!“
    Der Mann zog seine Waffe, wurde aber von jemandem zurückgehalten.
    „Warte. Ihr Schicksal hat andere Pläne für sie.“
    „Ja-a, Käp't'n Hawkins.“
    Du sahst deinen Retter genauer an.
    Er war groß, hatte lange, blonde Haare und sein Gesicht zeigte keinerlei Emotionen.
    „Steh auf, Mädchen.“
    Du versuchtest aufzustehen, aber bei deinem Sturz musstest du dir ein Bein verstaucht haben. Ein unsagbarer Schmerz fuhr durch dich hindurch. Folglich verlorst du den Halt und fielst wieder zu Boden.
    „Holt den Arzt. Sie benötigt medizinische Versorgung. Ich bringe sie vorerst in mein Zelt.“
    Und mit diesen Worten hob er dich hoch.
    „Danke “, flüstertest du ihm zu.
    Im Zelt legte er dich auf eine recht weiche Matte und setzte sich neben dich.
    „Wie ist eigentlich dein Name?“
    „_-_____, Hawkins. Bist du Basil Hawkins der Rookie?“
    „Ja.“
    Sein Blick bohrte sich in deine Augen. Auch als der Arzt ins Zelt kam und deine Wunden, sowie dein Bein versorgte, ließ er dich nicht aus den Augen.
    Was faszinierte ihn so sehr an dir?

    Es dauerte nicht lange und du fühltest dich schon besser. Die Schmerzen hatten auch schon nachgelassen.
    „Warum hilfst du mir? Du bist doch ein Pirat.“
    „Meine Karten sind der Meinung, dass ich dir helfen solle. Und mich interessiert dein Schicksal.“
    „Äh... Danke... Denke ich.“
    Dieser Mann war ulkig. Aber du warst froh über seine Hilfe.
    „Du hast etwas von Karten erzählt. Legst du sie um die Zukunft deuten zu können?“
    „So ungefähr. Wie geht es deinem Bein? Bist du kräftig genug, um nach Hause zurückzukehren?“
    „Es geht, aber ich werde nicht dorthin zurückgehen.“ Mürrisch sahst du zu Boden. „Ich habe da nichts mehr verloren. Das, was die anderen als Leben bezeichnen, war für mich die Hölle.“
    „Dann bleibe erst einmal hier. Ich dachte mir schon, dass du so etwas sagen würdest. Warum wärst du sonst bei diesem Wetter in den Wald gerannt?“
    Im selben Augenblick blitzte es und ein Donnergrollen unterstrich Hawkins' Aussage. Perplex sahst du den Mann an.
    „Meinst du das ernst?“
    Er nickte stumm.
    Freude machte sich in dir breit und du fielst ihm um den Hals, wobei du den verbliebenen Schmerz in deinem Bein ignoriertest. Hawkins erschrak kurz, entspannte sich aber bald in der Umarmung.
    Verlegen trenntest du dich von ihm. Die einzigen Geräusche im Zelt waren nun das Prasseln des Regens gegen das Zelt und das Donnern in der Ferne.
    Für eine kurze Weile schwiegt ihr.
    Du warst die erste, die die Stille unterbrach: „Könntest du mir meine Zukunft legen? Wenn dich mein Schicksal fasziniert, dann macht mich das natürlich neugierig.“
    Ohne Mimik oder auch nur ein Wort zu sagen griff Hawkins nach seinen Karten.
    „Was möchtest du gerne wissen, _____?“
    Er fing an zu mischen und sein Blick ruhte wieder auf dir.
    „Keine Ahnung. Verrate mir doch einfach, welchen Weg ich demnächst einschlagen werde.“
    „Nun gut.“
    Hawkins mischte die Karten mit ruhiger Hand und du wendest deinen Blick nicht von ihnen ab.
    Es war hypnotisierend als er eine Karte nach der andern vor dich hin legte.
    Du konntest auf den ersten Blick nicht erkennen, was die Symbole und Bilder bedeuteten. Aber Hawkins wusste es und fing an zu schmunzeln.
    Es war die erste Emotion, die du bei ihm sahst. Dabei bemerktest du, dass der Blondling ein gut aussehender, junger Mann war. Als er deinen Blick erwiderte, errötetest du und sahst zu Boden.
    „Und? Was sagen die Karten?“, fragtest du ohne dabei Hawkins anzusehen.
    „Karten reden nicht. Das müsstest du wissen, _____.“
    „Das meinte ich nicht, Hawkins! Wie sieht denn nun meine Zukunft aus?“
    „Sie sieht gut aus.“
    „Konkreter bitte.“
    Langsam wurdest du wirklich ungeduldig.
    „Es reicht, dass ich die Details kenne.“
    „Aber es ist meine Zukunft. Also sollte ich wissen, was mich erwartet.“
    „Dann ist es aber keine Überraschung mehr.“
    Zu deiner Enttäuschung hatte er wieder sein emotionsloses Gesicht.
    „Du solltest dich nun ausruhen. Und schone dein Bein, damit du schnell deinen Weg gehen kannst.“
    Sanft drückte er dich auf die Matte und deckte dich zu.

    Die Hawkins-Piraten blieben noch für ein paar Tage im Wald und du hattest wegen deinem Bein noch immer Bettruhe zu halten.
    Naja Mattenruhe, um genau zu sein. Aber wer interessiert sich schon für solche Kleinigkeiten?
    Seine Crew betrat nie das Zelt, nur Hawkins leistete dir hier Gesellschaft. Und jedes Mal, wenn er ins Zelt trat, fragtest du ihn wegen deiner Zukunft, aber er, geheimnisvoll wie er war, ignorierte diese Fragen und redete mit dir über belanglose Themen.
    Er hatte auch das Wechseln deiner Verbände übernommen, obwohl es nicht nötig war. Du hattest ein paar Kratzer und ein verstauchtes Bein, aber das war noch lange kein Grund für die übertriebene Fürsorge.
    Dennoch genießt du seine Aufmerksamkeit. Bei jeder Berührung des Kapitäns durchfuhr dich eine Wärme und es ließ dich jedes Mal erröten.
    Raubte dir dieser Mann etwa dein Herz?
    So wie du dich bei ihm fühltest. Ja.
    Diese mysteriöse Arte an ihm war ja auch zum Verlieben. Außerdem behandelte er dich liebevoll.
    Du hättest nie gedacht, dass ein Pirat so freundlich sein könnte.
    Als Hawkins wieder ins Zelt eintrat, stelltest du ihm keine Frage bezüglich deiner Zukunft. Du musstest dir etwas einfallen lassen, um den Blondling dazu zu bringen, dass er sie dir nun doch verriet.
    „Wann wollt ihr eigentlich abreisen, Hawkins?“
    Diese Frage verunsicherte ihn. Er hatte mit deiner Üblichen gerechnet und seine Antwort kam deswegen etwas verzögert:
    „Demnächst, _____. Aber sei unbesorgt. Wir werden noch genügend Zeit miteinander verbringen können.“
    Jetzt wusstest du nicht, was du antworten solltest. Es klang, als ob er nicht wollte, dass sich eure Wege trennten. Aber warum?
    Hegte er etwa ebenfalls Gefühle für dich?
    Darauf wusstest du keine Antwort.
    Plötzlich wurde dir die Stille im Zelt bewusst und dass sich Hawkins dir genähert hatte. Er war dir aber etwas zu nah.
    Erschrocken wichst du zurück und mustertest den Blondling.
    „Was ist denn, Hawkins?“
    Du spürtest wie deine Wangen glühten. Er schwieg, was dein Unbehagen verstärkte.
    Aber dieses Mal erkanntest du Gefühle bei ihm. Sein Blick war liebevoll und voller Sanftmut.
    Sachte legte er seine Hand an deine Wange und sprach:
    „_____, ich wollte dir sagen, was es mit deinem Schicksal auf sich hat.“
    „Wirklich?“, fragtest du freudestrahlend. „Was ist denn nun mit meiner Zukunft?“
    Ohne Vorwarnung legte er seine Lippen auf deine und sofort erwidertest du den Kuss. Er drückte dich an sich, als ob er Angst hätte, er könnte dich jeden Moment verlieren.
    Als ihr eure Innigkeit unterbracht, saht ihr euch an.
    „Ich bin deine Zukunft.“
    „Deswegen die Geheimnistuerei?“
    „Ja. Und ich möchte dich fragen, ob du mit uns segeln möchtest?“
    „Natürlich, aber du müsstest für mich etwas tun, Hawkins.“
    „Und das wäre?“
    „Du trägst mich zu deinem Schiff. Schließlich muss ich mein Bein schonen.“
    Ihr lachtet beide auf und er nahm dich in seine Arme.
    Eure gemeinsame Zukunft begann.

Kommentare (6)

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SweetCreepygirl ( von: SweetCreepygirl)
vor 361 Tagen
Naww das ist wirklich zu süß
LOL (95828)
vor 721 Tagen
Oh mein Jashin!!!!!!Ich fand deine Storry richtig
GEIL ey
Lolita (93077)
vor 960 Tagen
Das war echt vooooll sweet!
kunchau (80200)
vor 968 Tagen
Voll schön :D❤
Lady_Siren (85598)
vor 970 Tagen
@ Marine Girl
Ich habe nicht vor aufzuhören ;3 Dafür macht mir das Schreiben zu viel Spaß.
Marine Girl (91931)
vor 971 Tagen
Geile Geschichte mal mit einem etwas komischen rookie. Mach bitte weiter.