Die Prinzessin von Füdra

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1 Kapitel - 1.195 Wörter - Erstellt von: Céfriandra - Aktualisiert am: 2015-02-22 - Entwickelt am: - 749 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier geht es um eine Prinzessin, die ihre ganze Familie, ihre ganze Heimat und ihr altes Leben verloren hat. Doch durch einer Gruppe verrückter Jungen wird sei ein neues und besseres Leben finden...

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    Die Sicht vor meinen Augen begann zu verschwimmen. Durch meine Tränen, die sich in meinen Augen sammelten, konnte ich nur noch Umrissen erkennen, dennoch lief ich weiter. Ich wollte sterben. Ich wollte einfach nur weg. Egal wohin. Egal wie. Ich konnte es nicht glauben. Ich wollte es nicht glauben!

    *Alles war wie immer. Friedlich, Freundlich, Ruhig. Nur mein kleinerer Bruder hatte mal wieder die Pferde geärgert. Da ich ja die Prinzessin von Füdra (einer kleinen Insel in Mittelerde) bin, musste ich mal wieder mit meinem Vater, den König, zu einer Ratsversammlung gehen. Und glaubt mir. Ich hätte viel mehr Lust andere schöne Dinge zu machen anstatt da zu sein. Doch leider blieb mir keine andere Wahl.
    Ich saß dort an einem länglichen Holztisch. Neben mir mein Vater und sehr wichtige Männer. Heerführer. Gelehrte. Und andere reiche Männer. Doch auf einmal kommt durch das offene Fenster ein schwarzer aus Eisen geschmiedeter Pfeil herein geflogen und zielte direkt auf meinem Vater zu. „Vater!“, rief ich entsetzt und sprang auf. Doch immer noch zu langsam, denn ich musste zu sehen, wie sich der Pfeil langsam, knapp über dem Herzen ins Fleisch meines Vaters, König von Füdra bohrte. Die Zeit blieb stehen. Ich stand nur da und sah meinen Vater am Boden liegt. Blut sammelte sich um seinen Körper herum. Die Ratsmitglieder versuchten ihn irgendwie zu helfen. Holten Hilfe. Doch vom allen bekam ich nicht viel mit. Ich sah ins Gesicht meines Vaters. Ich sah Schmerz. Trauer. Ich wusste er war noch nicht ganz tot.
    Auf einmal berührte mich etwas an der Schulter. Ich fuhr herum. „Herrin! Eure Mutter ruft euch. Sie braucht euch“, eine Dienstmädchen holte mich in die Realität zurück. Ich ging mit ihr ins Schlafgemach meinen Eltern. Jetzt nur noch meine Mutter. Und sah sie weinend auf dem Boden sitzend. „Hey. Mutter. Alles wird gut“, ich setzte mich neben meine Mutter und umarmte sie, „Wir werden es schon schaffen.
    Gemeinsam bekommen wir alles hin.“ „Nein! Du verstehst es nicht. Es war klar das dieser Tag irgendwann mal kommen wird. Es war klar das unsere Schuld so wird. Er hat sich geholt was ihm zu steht. Doch damit ist er nicht zufrieden. Guck aus dem Fenster!“, die Stimme meiner Mutter zitterte und klang alt und rau.
    Ich schaute sie nachdenklich an, stand dann doch auf und ging langsam zum Fenster.
    Mir stockte der Atem. „Was um Himmels Willen ist hier los?“, fragte ich laut. Wir wurden überfallen. Über all sah man Orks und Uruk hais in unserm Königreich.
    Sie schlugen und töteten Menschen. Kinder und Frauen. Egal wie. Sie zerstörten alles. Und wir konnten sie nicht bekämpfen, es waren zu viele.
    Ich wusste sofort. Wir würden unser Land, unser Volk, unser Leben verlieren.*

    Ich lief weiter und weiter, bis ich auf einmal über etwas stolperte. Es war eine Wurzel.
    Das erste Mal, dass ich außerhalb Füdras in Mittelerde bin, sollte nicht ganz alleine sein. Eigentlich hatte mein Vater mir versprochen mit mir Mittelerde zu erforschen. Mein Vater....Hör auf zu denken!, ermahnte ich mich streng und innerlich gab ich mir eine Ohrfeige. Ich wollte alles vergessen.
    Ich wollte nicht mehr über meine Vergangenheit, oder mein Leben nachdenken.
    Ich stand auf und blickte mich um. Um mich herum sah ich große und kräftige Bäume.Ich ging auf einen zu und berührte ihn sanft. Ich strich über die raue, harte Rinde.
    Bei uns in Füdra gab es fast keine Bäume. Eher Gebirge und kleine Sträucher.
    Dann hörte ich auf einmal eine leichtes gleichmäßiges plätschern. Ich ging unter einer Weide hindurch und erblickte einen kleinen schmalen Fluss, der sich durch den Wald schlängelt.
    Am Ufer waren viele Steine, während auf der anderen Seite eine schöne Lichtung lag.
    Ich lächelte, dass erste Lächeln seit Tagen, und ließ mich erschöpft auf einem Stein nieder und blickte hinab ins klare Wasser.
    Ich sah zu erst meine Kleidung. Eine zerschlissene hellgraue Tunika, wo das Wappen von Füdra drauf ist. Es ist in Schwarz und Rot gehalten.
    Dazu trage ich eine schwarze enge Hose und hohe schwarze Stiefel. Dann blickte ich höher in mein Gesicht. Traurige grau grüne Augen blickten mir aus meinen schmalen, blassen Gesicht entgegen. Eine rote Narbe zierte meine Stirn. Sie wird mich immer an diesen Tag erinnern. Diesen Tag, wo ich meine ganze Familie verlor.
    Meine schwarzen langen Haare waren total verschmutzt und verklebt durch Feuer, Rauch und Blut.
    Es wird Zeit dich mal wieder sauber zu machen, dachte ich und nahm etwas Wasser um mein Gesicht zu waschen...

    *“Hahahaha hör auf. Ich bin doch schon ganz nass!“, lachte ich und rannte weiter. Vorbei an einem Brunnen, auf dem Frauen saßen und uns belustigt beobachteten. Hinter mir rannte mein sehr guter Freund Caleb mit einem vollen Eimer Wasser und rief:“Bleib stehe, dann habe ich vielleicht etwas Erbarmen mit dir.“ „haha wenn du erbarmen zeigst dann bin ich schon seit 1000 Jahren tot!“ Er lachte über diesen Satz und sprang über einen Korb.
    Durch den Sprung bekam er meinen Mantel zu fassen und zog m ich runter. Doch dadurch glitt ihm der Eimer aus der Hand und wir beide wurden ziemlich nass.“Da hast du es jetzt“, lachte ich, „Die gerechte Strafe, wenn man der Prinzessin was zu leide tun will.“ ich schaute ihn triumphierend an, doch er flüsterte nur:“ Du bist doch nicht meine Prinzessin!“
    Langsam kam er näher und berührte sanft mein Gesicht. Meine Wange. Mein Hals. Ich konnte seinen Atem spüren und seine Nase berührte sanft mein....doch auf einmal wurden wir geschubst und mein kleiner Bruder, der Tollpatsch landete auf dem Boden zwischen uns.
    Caleb und ich schauten uns an und mussten wieder so los lachen.*

    Nachdem ich mich frisch gemacht habe und einigermaßen besser aussah, saß ich auf einem hohen Baum Und beobachtete, wie es langsam dunkel wird und die Nacht hereinbricht. Ich schloss langsam meine Augen und lauschte. Es knackte. Ich erschrak und drehte mich um. Konnte nichts erkennen und wollte versuchen zu schlafen, als ich wieder was hörte. „Wer ist da!“, rief ich, doch keiner antwortete. Ich sprang vom Baum runter und auf einmal hielt mir jemand die Hand vor dem Mund und zog mich hinter einen dicken Baum...

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