Itachi Lovestory

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1 Kapitel - 8.857 Wörter - Erstellt von: Mrs.Anonym - Aktualisiert am: 2015-02-22 - Entwickelt am: - 6.001 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So, jetzt habe ich mich mal an einer Lovestory mit Itachi versucht, ich hoffe sie gefällt euch. Ich habe versucht, Itachi gut rüberzubringen und ich hoffe echt, dass mir das einigermaßen gelungen ist. Es ist nur ein Kapitel, weil es diesmal doof war, die Kapitel zu unterteilen, aber die Geschichte ist dafür relativ lang, halt nur auf einem Kapitel, also lasst euch da nicht verunsichern. Ich freue mich auch hier wieder über Kritik/Lob und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!^^

Meine anderen Lovestorys
:
Kakashi 1
http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1424367167/Kakashi-Lovestory

Kakashi 2
http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1424030602/Kakashi-Lovestory

Pain
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1423087363/Akatsuki-Pain-Lovestory

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Ruris Sicht:

„Bitte, ihr könnt mich doch nicht einfach verbannen. Ich habe doch gar nichts getan!“, flehte ich. Ich stand auf einer Waldlichtung einer ANBU – Einheit aus meinem Dorf gegenüber. In einer Reihe standen fünf von ihnen vor mir. „Du bist eine Bedrohung für uns und dem setzen wir jetzt ein Ende!“, knurrte einer und machte ein paar Fingerzeichen. Erschrocken riss ich meine Augen auf und meine Pupillen verfärbten sich blutrot. Oh nein, bitte nicht jetzt, nicht mein Kekkei Genkai! Das macht doch alles nur noch schlimmer... Ohne es kontrollieren zu können, standen die fünf ANBU in Flammen, die sie von ihnen nach außen Abbrannten. Verzweifelt lies ich mich auf den Boden sinken. Das wollte ich nicht! Wirklich nicht.. Ich konnte mein Kekkei Genkai nicht aufhalten, es war einfach unberechenbar. Ich bin zu schwach.. Meine Augen färbten sich wieder in das gewohnte blau zurück. Perplex starrte ich gerade aus. Die fünf Männer waren abgebrannt und noch immer loderten die Flammen an ihnen. Zusammengekauert saß ich da und wusste nicht, was ich tun sollte. Jetzt hatte ich auch noch den Tod von fünf ANBU zu verantworten..Tränen stiegen mir in die Augen. „Hey die kleine Sch***pe hat sie ja einfach so erledigt!“, rief eine männliche Stimme von links und gleich darauf traten vier Männer aus den Büschen. Sie trugen allesamt schwarze Mäntel mit roten Wolken. Akatsuki? Was hatten die denn hier zu suchen! Ach was, ist ja auch egal, ich habe gerade fünf ANBU umgebracht... Und der Kommentar von diesem grau haarigen Typ hat es mir nicht leichter gemacht. Ich blickte noch immer in die Flammen, die lichterloh brannten. Vor meinem geistigen Auge spielte sich etwas ab, was mich unglaublich traurig machte und mich innerlich zerstörte. Ich bemerkte gar nichts mehr um mich herum. Ich war gefangen an einem völlig dunklen Ort und ich konnte nicht entkommen. „Ey! Du! Meine Fresse jetzt antworte mir doch mal du blöde H*re!“, das lies mich aufschrecken. Vor mir stand der grauhaarige Kerl und blickte mich genervt an. „Was willst du?“, brachte ich leise hervor und die Flammen, die die ANBU - Einheit umgebracht hatten, erloschen. „Kommst du jetzt freiwillig oder nicht!“, brüllte er mich an, als wäre ich schwerhörig. „Mit wohin?“, fragte ich und jetzt begann er wie wild zu fluchen. Ein blauer Mann stieß ihn zur Seite. „Hidan, jetzt beruhige dich mal.“, sagte er und wandte sich mir zu, er erinnerte mich gewaltig an einen Hai. „Also, ich bin Kisame und der, der da gerade so flucht, ist Hidan, den kennst du ja jetzt schon und der mit der da ist Kakuzo und der mit den schwarzen Haaren ist Itachi.“ Ich sah sie nicht an. Ich kannte sie sowieso schon, hatte schon von ihnen gehört und es war mir egal, wer sie waren. „Aha und was wollt ihr?“, fragte ich, richtete mich auf und blickte auf den Boden. „Du blöde Sch***pe, hast du mir denn gar nicht zugehört!“, brüllte Hidan und konnte gerade so noch von Kakuzo abgehalten werden, mich mit seiner Sense zu zerstückeln. „Wir sind von Akatsuki und wollen, dass du unserer Organisation beitrittst. Kommst du freiwillig, oder müssen wir dich zwingen?“, fragte Kisame und sah mich an. Sie wollen mich in ihrer Organisation? „Und wieso wollt ihr, dass ich euch beitrete?“ „Weil dein Kekkei Genkai außerordentlich stark ist und du gut zu uns passen würdest.“, das war Kakuzo. „Pf, außerordentlich stark, ja und auch außerordentlich unkontrollierbar. Hört zu, ich kann euch nicht beitreten, ich bin eine Gefahr für alle, also lasst mich gehen.“, erklärte ich und ging an ihnen vorbei. Jetzt hatte ich es begriffen, ich war wirklich eine Gefahr für alle. Damals die Sache mit meiner Familie und heute die ANBU. Ich bin gefährlich und darf nicht zulassen, dass noch mehr unschuldige Menschen wegen mir sterben. Plötzlich spürte ich einen harten Schlag am Hinterkopf und mir wurde sofort schwarz vor Augen. Das war das letzte, was ich mitbekam, bevor ich ohnmächtig wurde.

„Ruri! Du musst das kontrollieren!“, brüllte mir eine Frau entgegen, die mir sehr ähnlich sah. Sie hatte ebenso blaue Augen und lange braune Haare. Sie stand in Flammen und um sie herum lagen noch mehr Menschen. Sie alle waren tot und brannten lichterloh. „Mutter! Ich kann nicht, es tut mir so leid! Ich wollte das nicht!“, schluchzte ich. Die Frau sank auf die Knie. „Ruri, du bist mein ganzer Stolz.“, keuchte sie. „Ich weiß, eines Tages wirst du es schaffen. Ich glaube an dich!“ Jetzt kippte sie zur Seite und bewegte sich nicht mehr. „Nein! Mutter bitte nicht! Bitte lass mich nicht allein! Es tut mir so leid! Ich wollte das doch alles nicht!“

Erschrocken riss ich die Augen auf. Heftig keuchend setzte ich mich auf, die Augen schon wieder geschlossen. Schon wieder dieser Traum. Wieso musste mich das alles verfolgen! Es war doch schon so lange her.. Wieso konnte ich es mich nicht einfach in Ruhe lassen! „Beruhige dich, es ist alles gut.“, sprach eine weibliche Stimme und ich erschrak fürchterlich. Ich öffnete die Augen und vor mir stand eine Frau mit blauen Haaren. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken. Ich bin Konan. Es ist alles gut, du bist bei Akatsuki.“ Was! Ich sah mich um. Ich saß auf einem Bett in einem schlicht eingerichteten Raum. Diese Kerle hatten mich doch tatsächlich verschleppt. „Ehm.. Konan, ich habe es diesen vier Männern auch schon gesagt: Ich kann euch nicht beitreten, ich bin gefährlich. Ich möchte euch nicht in Gefahr bringen, bitte lass mich gehen.“ Sie sah mich etwas mitfühlend an. „Kommt nicht in Frage, du trittst uns bei und ich verspreche dir, es wird dir hier gut gehen. Du bist keine Gefahr.“, entgegnete sie mir. „Woher willst du das wissen? Du kennst mich gar nicht.“ „Naja, im Bingo Buch steht, dass du Ruri heißt und du bist eine ausgezeichnet gute Jonin mit deinem Fachgebiet Feuer und dein Kekkei Genkai ist beeindruckend.“, erklärte Konan und ich sah sie an. Es stimmte schon, ich war Jonin und beherrschte viele Feuer Jutsus, aber mein Kekkei Genkai war alles andere als beeindruckend. Es war unberechenbar. Ich hatte keine Kontrolle darüber und ich hatte sie auch noch nie. Als dann neulich herauskam, was damals passiert ist, hat man mich sogar aus meinem Dorf verbannt. „Konan, ich kann nicht.“, murmelte ich. „Aber du musst. Erstens wird Pain dich nicht einfach gehen lassen und zweitens, wo würdest du hingehen? Du bist doch verbannt worden, wenn ich das richtig verstanden habe mit der ANBU – Einheit? Du hast keine andere Wahl, wenn du überleben willst.“ Sie hatte ja Recht, ich wusste nicht wo ich hingehen sollte. Vielleicht würde ich mich ihnen einfach anschließen.. Was hab ich schon zu verlieren? Sie sind selbst schuld, wenn sie mich hier einfach so aufnehmen... Ich musste jetzt stark wirken, ansonsten wir mich hier doch keiner ernst nehmen, obwohl mir eigentlich auch egal ist, was irgendjemand jetzt noch von mir denkt, schlimmer kann es eh nicht kommen. Aber diese Konan schien wirklich zu glauben, ich sei harmlos. Sie schien mir, aus welchem Grund auch immer, zu vertrauen. Wenn sie das wirklich tat und auch die anderen, dann würde ich auf keinen Fall zulassen, dass sie durch mich sterben müssten. Ich muss mein Kekkei Genkai unter Kontrolle bringen.. nur wie? Moment, so optimistisch und stark kenne ich mich gar nicht. Was ist nur los mit mir? „Weißt du, ich bin froh, jetzt nicht mehr die einzige Frau hier zu sein.“, murmelte Konan und grinste leicht. „Die einzige Frau? Alle anderen hier sind Männer?“ Konan nickte. Oh je, das kann ja heiter werden. „Na komm, ich gebe dir etwas zum Anziehen, deine Klamotten sind angesenkt von deinem Feuer.“ Ich sah an mir herunter. Es stimmte, meine Anziehsachen waren zerfetzt und angesenkt und voller Ruß. So ein Mist. Konan hielt mir etwas hin und schob mich in das Nebenzimmer. Ein Badezimmer. Ich zog mich um und betrachtete mich im Spiegel. Jetzt trug ich eine bequeme schwarze Hose und ein ebenso schwarzes Top und dunkle Ninja Schuhe. Meine langen braunen Haare hingen einfach glatt an mir herunter und ich hatte jetzt wirklich keine Lust, sie mir zu einem Zopf oder ähnlichem zu binden, außerdem klopfte Konan wie wild an der Tür. Ich ging zu ihr und stand nun wieder vor ihr. „Perfekt, dann können wir ja jetzt gehen.“ „Gehen? Wohin?“, verwirrt sah ich sie an. „Du musst jetzt Pain etwas vorkämpfen. Er möchte deine Fähigkeiten sehen.“, erklärte Konan und zog mich durch unendlich viele lange Gänge. Vorkämpfen? Na schön, wenn's weiter nichts ist, aber ich werde mich hüten mein Kekkei Genkai zu benutzen! Nur über meine Leiche! Aber darüber hatte ich ja sowieso fast nie Kontrolle.. Konan führte mich in eine Art Arena und war plötzlich verschwunden. Ich sah hoch und fand sie zwischen ein paar anderen, mehr oder weniger Menschen, wieder. Ich kannte sie alle aus Erzählungen. Da waren Zetsu, diese Pflanze, Tobi, der mit der Maske und Pain, der Anführer von Akatsuki. Kisame, Itachi, Hidan und Kakuzo kannte ich ja schon und neben denen standen Sasori und Deidara. Letzterer sah wirklich ziemlich feminin aus, aber das interessierte mich im Moment nicht. „Ruri!“, kam es monoton von Pain., „Du wirst gegen Hidan kämpfen.“ „Sehr schön!“, brüllte der laute Hidan und sprang zu mir in die Arena. Ich nickte. Ich wusste er war unsterblich, aber ich musste ihn ja nur verletzen, das dürfte kein Problem darstellen. Kaum hatte ich mich zu Hidan gedreht, stürzte dieser auch schon auf mich zu und wollte mir seine Sense in den Bauch jagen. Nicht mit mir. Ich wich aus, stand hinter ihm und trat ihn so heftig, dass er einige Meter weiter wegflog. Er drehte sich zu mir um und grinste mich frech an. Vor meinen Augen erschien wieder die Frau in Flammen, die meine Mutter gewesen war und mir zu rief. Ich sah nur sie, mir entgingen Hidan und die anderen vollkommen. So kam es, dass Hidan mich gegen die nächste Wand drückte und ich seine Sense in der Schulter spürte. Dieser Schmerz lies mich aufschrecken und ich stieß ihn samt seiner Sense von mir weg. „Benutze dein Kekkei Genkai!“, rief Pain in den Kampf herein. Was! „Vergiss es!“, rief ich zurück, woraufhin er eine Augenbraue hob. Statt meines Kekkei Genkais benutzte ein Feuerversteck und beendete den Kampf. Hidan lag am Boden und fluchte mal wieder. „Na schön, auch, wenn du dein Kekkei Genkai nicht gezeigt hast, du hast gewonnen und bist nun Mitglied bei uns.“, erkläre Pain und verschwand. Die anderen klatschten und Hidan versicherte mir, dass er sich dafür noch bei mir rächen würde. Es war mir egal, ich war froh, dass ich mein Kekkei Genkai nicht anwenden musste. Das wäre furchtbar ausgegangen... Aber irgendwie konnte ich mich gar nicht freuen. Das Bild meiner Mutter ging mir nicht mehr aus dem Kopf und in meinen blauen Augen spiegelten sich Erinnerungen und Trauer. Konan stand jetzt wieder neben mir. „Komm, ich gebe dir einen Mantel und einen Ring und dann gehen wir essen, du hast bestimmt Hunger.“, damit griff sie meine Hand und führte mich in einem Raum, der gefüllt mit Mänteln und Ringen war. Wir suchten mir passende Sachen heraus und ich zog den Mantel über, lies ihn aber ab der Hälfte offen und den Ring steckte ich mir an den linken Ringfinger. Konan führte mich in einen großen Raum, in dem ein langer Tisch stand und um diesen Tisch herum saßen alle Mitglieder von Akatsuki. Ganz am Ende saß Pain und sah mich an. Irgendwie war mir nicht ganz wohl dabei. Konan zeigte auf einen freien Platz, auf den ich mich setzen sollte. So saß ich also zwischen Itachi und Kisame. Kisame laberte mich voll, während Itachi das komplette Gegenteil war und einfach nur schwieg. Im Moment war mir das auch wirklich lieber, denn ich fühlte mich irgendwie nicht ganz wohl. „Ruri?“, fragte Pain. Ich sah ihn fragend an. „Wieso wolltest du dein Kekkei Genkai nicht anwenden und aus welchem Grund wurdest du aus deinem Dorf verbannt?“ Ich seufzte. Wieso musste er das jetzt fragen. Naja, es konnte nicht schaden, wenn sie es alle wussten. Alle Blicke lagen auf mir. „Ruri is a good Girl und kann ruhig erzählen!“, rief Tobi mit kindlicher Stimme und hüpfte auf seinem Platz herum. Ich begann zu erklären: „Mein Kekkei Genkai hängt mit der Verbannung zusammen. Ich.. damals vor zehn Jahren, ich war gerade neun, habe ich trainiert. Mein Kekkei Genkai erlaubt es mir, alles und jeden in Brand zu setzen, durch bloßes ansehen. Allerdings ist es schon damals sehr stark gewesen. Ich hatte es nicht unter Kontrolle und immer, wenn ich sauer werde, oder wirklich Angst habe, aktiviert es sich und ist in der Lage alles und jeden zu töten, ohne dass ich es kontrollieren kann. Damals war ich wütend und habe, ohne es zu wollen, mit dem Kekkei Genkai meine ganze Familie umgebracht... Das war keine Absicht.. ich wollte das nicht.. Unser Nachbar, der gut mit uns befreundet gewesen ist, hatte mich gepackt und in den Wald gebracht und somit vor der ANBU meines Heimatdorfes gerettet. Ich kam in das nächste Dorf und wollte nicht riskieren, dass jemand Angst vor mir hatte, also tat ich alles, um nicht sauer oder ängstlich zu werden. Niemand wusste von meiner Vergangenheit. Vor ein paar Tagen kam aber alles raus und ich wurde als Gefahr angesehen und verbannt..“, ich blickte auf meinen Teller und musste mich zusammenreißen, nicht loszuschluchzen. Lauter Mitfühlende Blicke lagen auf mir. „Das tut mir Leid für dich, aber ich bin sicher, dass du das unter Kontrolle bekommst, du darfst nur nicht an dir zweifeln.“, erklärte Pain. Der hatte gut reden. „Da wäre ich mir nicht so sicher, ich stehe immer wieder vor Situationen, in denen ich das Kekkei Genkai wirklich gar nicht kontrollieren kann und dann bin ich wirklich sehr gefährlich.“ „Hör auf herum zu heulen, du kannst froh sein, ein Kekkei Genkai zu besitzen!“, meckerte mich Hidan an, der mir gegenüber saß. Wieso ist er so aggressiv! „Sei still Hidan, du hast doch keine Ahnung!“ Zu meiner Überraschung war das Itachi, der mich gerade in Schutz nahm. Seine Stimme klang irgendwie schön, ich hatte sie gerade das erste Mal gehört. Viel mehr Zeit darüber nachzudenken blieb mir aber nicht, denn Hidan brüllte weiter herum. „Familie ist sowieso das letzte!“, spottete er und machte mich damit unglaublich wütend. Ich ballte Fäuste und ich zitterte vor Wut. Er stichelte immer weiter und weiter, nicht einmal auf Pains Befehl hin hörte er auf. „Ich wette, die haben dich nicht mal geliebt, es hat dir bestimmt Spaß gemacht sie umzubringen, nicht wahr?“ Das reicht jetzt! Meine Augen verfärbten sich wieder und Hidan stand in Flammen. Entsetzt fluchte er herum, aber das störte mich nicht. Erst als er erschöpft zu Boden sank, realisierte ich was gerade passiert war. Erschrocken sprang ich auf und wich zurück, den Blick auf den entflammten Hidan gerichtet. Meine Augen verfärbten sich wieder blau und die Flammen wurden weniger, aber er brannte noch immer. Ich zitterte noch heftiger, als vorher, aber nicht aus Wut, sondern aus Angst und Verzweiflung. Vor meinen Augen konnte ich schon wieder die Szenerie mit meiner Mutter und meiner Familie sehen und ich lies mich entsetzt an einer Wand herunter sinken. Zusammengekauert saß ich da und starrte vor mich hin, aber anstelle irgendwas von Akatsuki zu sehen, sah ich meine Familie, die in Flammen stand. Unwillkürlich fing ich an zu schreien und zu weinen. Ich bemerkte nicht, wie Konan zu mir kam und auch Itachi. Die anderen versammelten sich um mich herum und sogar Hidan, der jetzt nicht mehr brannte, sah mich verwirrt an. Meine Arme hatte ich vor meinen Beinen verschränkt und meine Augen waren noch immer geweitet vor Schreck. „Es tut mir so leid, ich wollte das nicht..“, murmelte ich vor mich hin, immer und immer wieder. „Schon gut, ich bin eh unsterblich“, grinste Hidan und bekam daraufhin einen Schlag von Kisame verpasst. „Sie meint nicht dich Hidan!“, schnauzte er. Itachi setzte sich neben mich, er schien mich irgendwie zu verstehen, schon bei der Geschichte meiner Vergangenheit hat es so gewirkt. Aber ich bemerkte nicht, wie er auf mich einredete und versuchte, mich zu trösten. Ich war an diesem dunklen Ort gefangen, an dem nichts war, außer Flammen und meine Familie, die jämmerlich darin unterging. Plötzlich legte sich etwas auf meine Lippen und befreite mich von diesem Ort. Ich war wieder zurück in der Realität und stellte immer noch total perplex fest, dass Itachi mich küsste. Er entfernte sich wieder von meinem Gesicht und sah mich an. „Bist du wieder da? Gut.“, sagte er und ich starrte ihn an. Er hatte mich geküsst. „Itachi du gehst ja ganz schön ran“, lachte Hidan und fing sich direkt noch eine, diesmal aber von Konan. „Er hat das getan, um sie aus ihrem Trauma zu holen.“, meckerte Konan Hidan an. „Itachi, nimm sie und finde heraus, was der Grund für das alles hier gewesen ist.“, befahl Pain und in seiner Stimme lag Interesse und ein bisschen Mitleid. Itachi gehorchte. Ich zitterte noch immer, als er mich hochhob und aus dem Essensraum trug. Unzählig viele Gänge trug er mich entlang und irgendwann trat er mit dem Fuß eine Tür auf. In dem Raum stand ein großes Bett, ein Schreibtisch, ein Schrank und eben die Dinge, die man so in einem Zimmer brauchte. Rechts war eine Tür, wie in dem Zimmer, in dem ich heute Morgen gelegen hatte. Dann führte diese Tür wahrscheinlich auch ins Badezimmer. Itachi stieß die Tür leise zu und ging zu dem Bett. Er setzte mich darauf ab und kniete sich auf den Boden direkt vor mir. Ich starrte ihn an und er mich. „Was war gerade los mit dir?“, fragte er mich ruhig und ich war völlig überwältigt. Von einfach allem, von seiner Stimme, seinem Kuss, wie er mich getragen hatte und von den Ereignissen eben. Ich senkte den Blick. „Ich weiß es nicht.. Das passiert immer, wenn ich schuld daran bin, dass irgendetwas durch mein Kekkei Genkai brennt. Deshalb habe ich Hidan auch nicht verstanden, als ihr zum ersten Mal auf mich gestoßen seid. Ich bemerke um mich herum nichts mehr, ich sehe nur die Szenerie von damals, als ich meine Familie umgebracht habe. Davon träume ich auch. Jede einzelne Nacht.. Ich habe seit zehn Jahren keinen anderen Traum mehr gehabt, als diesen.“

Itachis Sicht:

Wie schrecklich. Zehn Jahre so einen schlimmen Traum. Sie scheint wirklich kaputt zu sein und dann kann sie das Kekkei Genkai nicht einmal kontrollieren. Sie tut mir Leid. „Ich kann dich verstehen, besser als du denkst.“ Sie sah mir in die Augen. Ihre blauen Augen fesselten mich geradezu. „Ich denke, du bist einfach nur traumatisiert. Das, was dir da damals passiert ist, ist wirklich schlimm und du machst dir Vorwürfe, deshalb träumst du das jede Nacht und deshalb siehst du diese Szene auch immer wieder, wenn du jemanden oder etwas brennen lässt.“ „Klingt logisch“, murmelte sie, aber in ihren Augen lag noch immer Trauer. Ich konnte so gut nachvollziehen, was sie fühlte und ich hat das Bedürfnis, ihr zu helfen. „Wir machen das schon, dass du dein Kekkei Genkai in den Griff bekommst“, sagte ich und sie schüttelte den Kopf. „Dazu bin ich viel zu schwach...“ „Na, wo ist denn dein Selbstvertrauen hin? Ich werde dir helfen. Gemeinsam schaffen wir das, du bist nicht allein.“ Sie sah mir wieder in die Augen und in meinem Bauch herrschte irgendwie ein seltsames Gefühl. „Danke“, hauchte sie und lächelte. Ich hatte sie jetzt zum ersten Mal lächeln gesehen. Ein wunderschönes Lächeln, insgesamt war sie einfach wunderschön. Um das Schweigen zu brechen, sagte ich: „Du wirst erst Morgen ein Zimmer bekommen, denke ich, deshalb kannst du heute bei mir schlafen.. wenn du möchtest?“ Sie nickte und lies sich nach hinten fallen, sodass sie jetzt auf meinem Bett lag. Ein herzhaftes Gähnen ging von ihr aus, während ich aufstand. „Ich gehe noch duschen“, sagte ich und verschwand ins Bad. Als ich fertig war, ich hatte mir meine Schlafsachen schon angezogen, ging ich zurück in mein Schlafzimmer. Ruri schlief schon und sie sah so friedlich aus. Ein Wunder, wenn sie gerade wirklich wieder von dem Tot ihrer Familie träumte.. Ich legte mich neben sie, deckte uns zu und schlief schnell ein. Mitten in der Nacht wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Ruri neben mir zitterte heftig und weinte leise im Schlaf. Ich zog sie näher an mich heran. Sie kuschelte sich an mich und beruhigte sich wieder ein wenig. „Alles ist gut, ich bin da. Ich passe auf dich auf.“, flüsterte ich ganz leise.

Ruris Sicht:

Ich riss vor Schreck die Augen auf, wie jeden Morgen. Ich hatte natürlich schon wieder denselben Traum gehabt. Erst nach ein paar Minuten bemerkte ich, wie und wo ich gerade lag. Eng an Itachi gekuschelt in seinem Bett. Irgendwie war es ganz angenehm. Seine Körperwärme war angenehm warm und sein Atem ging gleichmäßig und so friedlich. Er hatte die Augen geschlossen und schien noch zu schlafen. Ich drehte mich so, dass ich in sein Gesicht sehen konnte und streichelte unwillkürlich mit meiner Hand über seine Brust. Itachi gähnte und bewegte sich leicht. Mist, wie peinlich. Ich tat, als würde ich noch immer schlafen, musste mich aber zusammenreißen, nicht loszulachen. Itachi schien jetzt wach zu sein und bewegte sich aber noch nicht. Ich hielt es nicht aus und musste total anfangen zu lachen. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen und Itachi sah mich fragend an. „Nicht, alles gut“, prustete ich. „Okay“, lachte jetzt auch Itachi. Mir fiel auf, wie wunderschön sein Lachen war und ich lächelte ihn an. Er faszinierte mich irgendwie. Er hatte es gestern geschafft, mich zu beruhigen und er hatte mir versichert, dass er mir helfen möchte. Das fand ich unglaublich lieb von ihm. Eine gefühlte Ewigkeit starrten wir uns einfach nur in die Augen, bis ich plötzlich unglaublich rot wurde und verlegen aufstand. „Jetzt gehe ich duschen, wenn das in Ordnung für dich ist?“, fragte ich, woraufhin Itachi nickte. Also sprang ich unter die Dusche, genoss das warme Wasser auf meinem Körper und als ich fertig war, zog ich wieder die Kleidung an, die Konan mir gegeben hatte und den Mantel darüber und natürlich auch den Ring. Meine Haare band ich zu einem hohen Pferdeschwanz und jetzt gingen sie mir noch bis zu Hüfte. Ich lief zurück ins Schlafzimmer und Itachi stand vor mir, auch schon fertig angezogen. „Hast du Hunger?“, fragte er. „Und wie“, antwortete ich ihm und ging mit ihm gemeinsam zum Essensraum. Die anderen Akatsuki Mitglieder saßen schon am Tisch und ließen sich ihr Frühstück schmecken. Itachi und Ich holten uns ebenfalls etwas zu Essen und setzten uns zu den anderen, ich saß wieder zwischen Kisame und Itachi. „Wo hat Ruri den geschlafen?“, fragte Tobi und hielt mir einen Keks hin. Ich nahm ihn und sagte verlegen: „Ehm.. bei Itachi.“ Jetzt mischte sich Hidan schon wieder ein. „Aha, Itachi du hast sie also rumgekriegt?“ „Sei einfach still, wir sind nicht alle so wie du und denken nur daran, Hidan.“, konterte Itachi und ich konnte mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. „Hast du etwas herausgefunden Itachi?“, fragte Pain und meinte damit die Geschehnisse von gestern Abend. Ich fand, dass die Art, wie er es gesagt hatte, etwas komisch klang. 'Hast du etwas herausgefunden', das kann er sagen, wenn jemand verhört werden sollte, aber doch nicht in dieser Situation. Er konnte mich außerdem auch einfach selbst fragen, aber gut. „Ich denke sie ist einfach nur traumatisiert, aber ich habe eine Idee, wie ich ihr helfen kann und sie vielleicht sogar erlernt, ihr Kekkei Genkai in den Griff zu bekommen.“, antwortete Itachi Pain, woraufhin der nickte. „Das trifft sich gut, ich habe nämlich beschlossen, dass sie mit zu dir und Kisame ins Team kommt.“, erklärte Pain und widmete sich wieder seinem Frühstück. „Ja, du bist in unserem Team!“, sagte Kisame freudig und klopfte mir so heftig auf die Schulter, dass ich mich an meinen Brötchen verschluckte. „Sieht ganz so aus“, hustete ich lachend. Ich sah zu Itachi. Sein Gesichtsausdruck verriet nichts über seine Gefühle, dabei wollte ich so gerne wissen, ob er sich freute, dass ich jetzt in seinem Team war.

Als wir fertig mit essen waren, nahm Itachi wortlos meine Hand und zog mich aus dem HQ auf eine große Wiese. „Wir trainieren jetzt.“ „Ach so und wie?“, fragte ich. Itachi setzte sich im Schneidersitz auf den Boden, ich tat es ihm nach. So saßen wir uns gegenüber und Itachi erklärte: „Bevor wir irgendwas anderes machen, solltest du dein volles Selbstbewusstsein wieder erlangen, deshalb trainieren wir das jetzt.“ Auf seine Worte folgten Taten und wir trainierten den ganzen Tag, bis es dunkel wurde. Als wir dann langsam wieder ins HQ gingen, meinte Itachi: „Das machen wir jetzt jeden Tag und dann hast du bald wieder dein volles Selbstbewusstsein.“ Ich nickte. „Danke, dass du mir hilfst. Das ist wirklich sehr nett.“ Er lächelte. In meinem Bauch flatterten mindestens 1000 Schmetterlinge umher. Ich glaube, ich habe mich in ihn verliebt und das in dieser kurzen Zeit.

Konan kam in einem der Gänge auf uns zu. „Ruri! Pain hat dir ein Zimmer zugeteilt. Es liegt direkt links neben dem von Itachi.“, erklärte sie. Ich lächelte. Das war schön, ich glaube, ich würde mich wohler fühlen, wenn Itachi in meiner Nähe wäre und das war er dann ja. Konan war genauso schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht war und Itachi und ich gingen zu unseren Zimmern. Ich hatte keinen Hunger, ich wollte nur noch ins Bett, ich war wirklich müde. Jetzt standen wir vor unseren Zimmertüren. „Na dann.. Gute Nacht“, sagte ich und hatte schon eine Hand auf der Türklinke. Itachi kam näher und küsste mich auf die Stirn. „Gute Nacht Ruri.“ Dann verschwand er in seinem Zimmer und auch ich betrat meines. Es war genauso eingerichtet, wie die anderen und neben dran war ebenfalls ein Bad. Ich öffnete den Schrank und darin lagen einige Klamotten. Konan musste sie mir wohl da hinein gelegt haben. Das war wirklich lieb von ihr gewesen. Ich zog mir bequeme Sachen zum Schlafen an und legte mich ins Bett. Eigentlich hasste ich es einzuschlafen, denn ich wusste ja, wovon ich träumen würde, aber ich musste schließlich schlafen. Also schloss ich die Augen und dachte an das Training mit Itachi und wie er sich von mir verabschiedet hatte.

Itachis Sicht:

Wieder schreckte ich aus dem Schlaf. Im Nebenzimmer ertönten leise Schreie. Außer mit und Ruri wohnte niemand auf diesem Gang, also war ich der einzige, der sie hören konnte. Ich stand auf und lief schnell in ihr Zimmer. Ich setzte mich auf ihr Bett und versuchte sie aufzuwecken. Sie wälzte sich weinen hin und her und ich hielt sie fest und flüsterte immer wieder ihren Namen, bis sie endlich aufwachte. Erschrocken sah sie mich an. „Es tut mir leid, ich habe dich geweckt..“, murmelte sie, als sie sich wieder beruhigt hatte. „Ist doch nicht schlimm.“ „Doch, du kannst ja nicht jede Nacht wegen mir aufstehen. Wenn so etwas noch einmal passiert, dann lass mich einfach weiter schlafen.“Sie lächelte mich an und legte sich wieder hin. Ich lächelte noch einmal und verließ dann ihr Zimmer. Als ich wieder in meinem Bett lag, kreisten meine Gedanken um Ruri. Nach einer Weile konnte ich sie wieder hören und es tat mir sogar weh, einfach liegen zu bleiben. Aber sie träumte seit zehn Jahren immer wieder ein und denselben Traum. Irgendwas daran war komisch, selbst bei einem starken Trauma würde man doch nicht so lange immer wieder dasselbe träumen oder? Etwas an dieser Sache kam mir faul vor, ich wusste nur noch nicht was.

Die nächsten Wochen trainierte ich mit Ruri jeden Tag weiter und ich war schlussendlich sogar echt stolz auf sie, sie hatte ihr Selbstvertrauen wieder zurück erlangt und wir waren schon dabei, eine Strategie zu erarbeiten, wie sie sich selbst aus ihrem Trauma befreien konnte. Allerdings waren wir damit noch weit am Anfang, aber fürs erste war das schon sehr gut. Ich saß jetzt gerade beim Mittagessen, aber der Platz neben mir war frei und auch Konan fehlte. Wo steckten Ruri und Konan?

Ruris Sicht:

„Seitdem ich mit Itachi trainiere, geht es mir viel besser. Ich habe wieder Selbstvertrauen gefunden und auch generell fühle ich mich einfach besser.“ Ich saß gerade auf Konans Schreibtisch, während sich meine mittlerweile beste Freundin im Bad fertig machte. „Das merkt man Ruri, du wirkst viel glücklicher.“, rief sie aus dem Badezimmer heraus. „Sag mal, was läuft denn da zwischen dir und Itachi?“ Ich wurde rot. „Ich weiß nicht, wovon du sprichst“, stammelte ich und Konan kam aus dem Bad. „Komm schon, du weißt genau was ich meine. Also sag schon.“ Sie setzte sich auf ihr Bett und sah mich neugierig an. „Da läuft rein gar nichts, er hilft mir nur, das ist alles.“ Konan zog eine Augenbraue hoch: „Na wenn du das sagst“, lachte sie und ging zur Tür. „Wir sollten langsam mal beim Mittagessen erscheinen, sonst ist nichts mehr übrig.“ Ich nickte und wir gingen in den Essensraum, wo sich alle schon über ihr Essen hermachten. Konan saß schon auf ihrem Platz und ich wollte mir gerade einen Teller holen. Bevor ich ihn ergreifen konnte, ging er plötzlich in Flammen auf und steckte alles andere in seiner Umgebung an. Erschrocken stolperte ich einen Schritt zurück. Die anderen Mitglieder hatten das Feuer bemerkt und sahen mich an. Ich starrte in die Flammen und wusste nicht, was ich tun sollte. Als mein Selbstvertrauen war mit einem Mal wieder verschwunden.

Itachis Sicht:

Mist, wie konnte denn das jetzt passieren? Ich stand auf und lief zu Ruri. Sie stand erstarrt da und irgendwie war ihr Blick leer, so als schaute sie ins Nichts. „Ruri?“ Keine Reaktion. „Ruri! Hörst du mich?“, ich rüttelte an ihrem Arm, aber sie reagierte nicht. Dann blieb mir wohl nichts anderes übrig. Ich drehte sie zu mir herum und küsste sie wieder. Als ich mich von ihr löste, blinzelte sie erschrocken. Ehe sie etwas sagen konnte, erinnerte ich sie an die Flammen: „Ruri, du musst die Flammen auflösen!“ „Aber wie? Itachi ich schaff das nicht..“, murmelte sie entsetzt und starrte in die Flammen. „Doch du schaffst das, denk an unser Training.“, spornte ich sie an und sie nickte. Mit ihren Augen fixierte sie das Feuer und nach einer Sekunde war es erloschen. Erleichtert atmete ich auf. „Es tut mir leid, ich weiß nicht wie das passieren konnte..“, beschämt schaute sie auf den Boden. „Ist nicht schlimm, jetzt komm und iss etwas“, rief Pain zu uns herüber und Ruris Gesichtsausdruck hellte sich ein wenig auf. Sie schien erleichtert zu sein, dass ihr niemand böse war.. Naja fast Niemand. Kakuzo fluchte, weil er jetzt alles neu kaufen musste, was gerade abgefackelt war, aber er würde es schon überleben. Ich ging mit Ruri zu unseren Plätzen und schob ihr meinen Teller hin. „Ich hab keinen Hunger mehr“, sagte ich und sie nickte dankbar und aß den Rest auf.

Ruris Sicht:

So ein Mist! Wie konnte das eben passieren! Ich habe gar nichts gemacht, ich war nicht sauer und hatte keine Angst, also wieso hatte sich mein Kekkei Genkai schon wieder aktiviert! Zum Glück war Itachi wieder an meiner Seite gewesen, ohne ihn hätte ich das niemals geschafft. Er hatte mich wieder geküsst, um mich aus meinem Trauma zu holen. Irgendwie machte mich das glücklich. Meine Gefühle zu ihm waren in den letzten Wochen wirklich stark gewachsen und ich konnte mir gar nicht mehr vorstellen, ohne ihn zu leben. Wir waren zwar nicht zusammen, aber allein schon zu wissen, dass er hier war, machte mich glücklich.

In den darauf folgenden Wochen fackelte ich immer wieder irgendwelche Dinge ab und war mittlerweile echt frustriert. Wieso hatte ich das nicht im Griff? Kakuzo ging ich jetzt lieber aus dem Weg, er war wirklich nicht gut auf mich zu sprechen, denn er musste ja alles nachkaufen. Naja, jetzt standen Kisame, Itachi und Ich in Pains Büro. Er hatte uns zu sich bestellt, um irgendetwas zu besprechen. „Ruri, fühlst du dich in der Lage, auf eine Mission zu gehen?“, fragte er mich. Ich? Auf eine Mission? Eigentlich sprach nichts dagegen, solange ich nicht wieder irgendetwas in Brand steckte.. Ich nickte. „Gut, ihr müsst in die Nähe von Sunagakure reisen und einen Mann, ich gebe euch gleich ein Foto, finden und erledigen. Er ist mir nicht geheuer und könnte eine Gefahr für uns werden.“ Wir nickten und Pain gab Kisame ein Foto. Wir packten unsere Sachen und machten uns sofort auf den Weg. Irgendwann, es war schon tiefste Nacht, schlugen wir ein Lager auf und Kisame entzündete ein Lagerfeuer. Er legte sich aber direkt schlafen und Itachi und Ich hielten gemeinsam Wache. Wir saßen nebeneinander am Feuer und blickten in die Flammen. Ich seufzte. „Jetzt habe ich zwar mein Selbstbewusstsein wieder, aber wenn es drauf ankommt, ist es wie weggeblasen.“ „Das glaube ich nicht, noch ein bisschen Übung und dann klappt das, ganz bestimmt.“, antwortete mir Itachi.

Itachis Sicht:

In meinem Kopf kreiste noch immer der Verdacht, dass irgendetwas mit Ruris Trauma nicht stimmte. „Sag mal.. du träumst wirklich seit zehn Jahren jede Nacht denselben Traum?“ Sie nickte. Hm, das war wirklich seltsam. Wenn das Mal vorkommt in Ordnung, aber jede Nacht? „Seit der Nacht, in der ich aus meinem Heimatdorf, mit der Hilfe unseres Nachbarn Isamu, geflohen bin.“, erklärte sie. Sehr komisch, irgendwas daran ist doch wirklich faul.. Sie seufzte. „Ich will nicht mehr jedes Mal das selbe träumen und ich will auch nicht mehr irgendwelche Dinge oder Menschen aus Versehen in Brand stecken..“ Sie tat mir wirklich leid. „Wir schaffen das, ganz bestimmt.“, munterte ich sie auf und zu meiner Überraschung legte sie ihren Kopf auf meine Schulter und schloss die Augen. „Ich bin dir so dankbar Itachi..“, flüsterte sie. Ich lächelte. „Ist doch kein Problem.“ „Nein, wirklich, ich mein das Ernst. Du bist der erste, der mir wirklich geholfen hat und keine Angst vor mir hatte oder mich weggeschickt hat. Ohne dich hätte ich schon längst aufgegeben.“ Ich wusste beim besten Willen nicht, was ich dazu sagen sollte. Ruri hob ihren Kopf und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Ich sah ihr in ihre strahlend blauen Augen und verlor mich darin. Sie lächelte. Dieses wunderschöne Lächeln. Ich konnte nicht anders, ich musste es einfach tun, auch, wenn sie diesmal nicht in einem Trauma gefangen war. Ich legte meine Hände an ihre Wangen, zog sie zu mir heran und küsste sie. Sie wehrte sich nicht, also machte ich einfach weiter. Es war so wunderschön.

Ruris Sicht:

Itachi küsst mich, ohne irgendeinen Grund. Ohne dass ich aus meinem Trauma geholt werden muss, einfach so. Wow. Er legte alle Leidenschaft die er hatte in diesen Kuss und war dabei so zärtlich. Er forderte mit seiner Zunge Einlass in meinen Mund und ich lies ihn gewähren. Es war ein so unbeschreiblich schönes Gefühl. In meinem Bauch tobten die Schmetterlinge und ich befürchtete schon, vor Glück in Ohnmacht zu fallen. Meine Hände ruhten an Itachis Nacken und unser Kuss dauerte eine halbe Ewigkeit an. Von mir aus hätte er niemals Enden müssen, aber irgendwann lösten wir uns wieder von einander, aber wir sahen uns wieder in die Augen. Itachis wunderschöne Augen, die mich geradezu magisch anzogen. Ich musste ihm jetzt einfach sagen, was ich fühlte. „Itachi.. ich.. ich liebe dich“, flüsterte ich und sah ihn an. Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. „Ich liebe dich auch Ruri.“ Das zu hören, löste in mir ein noch viel größeres Glücksgefühl aus, als vorher. Wirklich überglücklich warf ich mich in seine Arme und küsste ihn noch einmal. Diesmal war er verlangender als vorher und schlussendlich lagen wir nebeneinander am Feuer und kuschelten uns eng aneinander, wobei mein Kopf auf seiner Brust lag. Ich war unglaublich glücklich, weshalb ich beschloss, heute Nacht nicht zu schlafen. Ich wollte dieses wunderschöne Gefühl nicht mit diesem blöden Traum, der mich all die Jahre verfolgte, zerstören. Itachi war allerdings neben mir eingeschlafen und atmete ruhig und gleichmäßig vor sich hin. Es war schön, ihn so friedlich zu sehen.

Am Morgen zogen wir recht früh weiter. Kisame hatte bemerkt, dass Itachi und ich jetzt ein Paar waren und er redete ununterbrochen und erzählte, wie toll er das fand. Irgendwie war es ja süß, aber irgendwie auch sehr anstrengend. Ich hatte bei all der Sache am Lagerfeuer gestern Abend völlig vergessen, mir das Bild von dem Mann, den wir finden sollten, anzusehen. Naja, was soll's, Kisame wusste ja, wie er aussah. Ich lief dicht neben Itachi und zugegeben ich war wirklich müde, schließlich hatte ich die letzte Nacht nicht geschlafen. „Ich hab ihn gefunden!“, brüllte Kisame uns zu, der schon etwas weiter vorn war. Bei seinem Gebrüll verrät er uns ja. Schnell standen Itachi und ich neben ihm. Ich hatte den Mann noch nicht gesehen, aber wir hatten schon vorher besprochen, dass ich zuerst gehen würde. Ich war schließlich die Frau hier und könnte ihn 'um den Finger wickeln' und Itachi und Kisame könnten ihn überfallen. Ich wollte gerade von dem Baum runter springen, als Itachi mich festhielt. „Lass uns lieber alle drei gemeinsam gehen.“ Fragend sah ich ihn an. „Ich will nicht, dass der dich dämlich anmacht ok?“ Wie süß, Itachi war eifersüchtig und wollte mich auf keinen Fall mit dem Kerl teilen. Nebenbei, ich hätte sowieso nicht einmal die kleinste Berührung zugelassen, aber um Itachis Willen können wir auch alle gleichzeitig gehen. Also sprangen wir alle gleichzeitig von dem Baum und auf eine Lichtung. Der Mann, den Kisame erkannt hatte, drehte sich zu uns um und löste damit einen Schock bei mir aus. „Isamu?“, fragte ich ungläubig. „Was?“, mischte Kisame sich ein. „Das ist der Mann, der dir damals geholfen hat?“, kam es von Itachi. Ich antwortete nicht, sondern wartete auf eine Reaktion des Mannes. Isamu nickte. „Sie mal einer an, die kleine Ruri, ach was bist du groß geworden.“ Ich war völlig perplex, ich sollte den Mann umbringen, der mir damals geholfen und der meiner Familie nahe gestanden hat? „Ihr seid hier, um mich umzubringen richtig? Nun, das tut mir Leid, aber das kann ich in keinem Fall zulassen.“, sprach Isamu und blickte mich dabei durch dringlich an. „Pass auf Ruri! Er will dich in einem Genjutsu fangen!“, Itachi rüttelte an mir herum, aber es war schon zu spät. Ich hatte wieder das Bild meiner Familie in den Flammen vor Augen. Isamu lachte.

Itachis Sicht:

Wieso lacht der so blöd! Kisame stellte sich vor Ruri, um den Blickkontakt abzubrechen, woraufhin Isamu nur noch mehr lachte. „Ich brauche keinen Blickkontakt zu ihr, ich kann sie auch so mit meinem Genjutsu belegen.“ „Du Schwein, lös es auf!“, knurrte ich und Isamu nickte. Ruri zuckte zusammen. „Was zur Hölle war das..“, murmelte sie und Kisame stellte sich nun ebenfalls neben sie. „Was denn, du hast es immer noch nicht begriffen Ruri?“, kam es von Isamu. Verwirrt sah sie ihn an und mir begann es langsam zu dämmern. Isamu grinste, während er erklärte: „Die Träume und den Mangel an Selbstsicherheit im Umgang mit deinem Kekkei Genkai, das alles habe ich zu verantworten. Das ist mein Werk.“ „Was? Aber wieso?“, hauchte Ruri. „Ganz einfach. Schon bei deiner Geburt hat man festgestellt, dass du außergewöhnlich stark wirst, wegen deinem Kekkei Genkai. Das konnte ich nicht dulden, denn es war mein Ziel der stärkste Ninja im Dorf zu werden und du hättest mir nur im Weg gestanden. Also habe ich im Training mit dir immer gelogen und dich heruntergemacht, damit du dein Selbstvertrauen verlierst, denn dein Kekkei Genkai funktioniert ohne Selbstvertrauen nicht. Als du deshalb dann deine Familie umgebracht hast, kam mir das gerade Recht.“ Ruri ballte die Fäuste und Isamu erklärte weiter: „Du hast als gefährlich gegolten und als ich dich dann in den Wald gebracht habe, um dir bei der Flucht zu 'helfen', habe ich ich dich mit einem Genjutsu belegt, welches sich immer bei der Benutzung deines Kekkei Genkai aktiviert und welches dich immer wieder denselben Traum träumen lässt. So wollte ich dich psychisch zerstören, damit du niemals lernst mit deinem Kekkei Genkai umzugehen.“ Bevor er weiter reden konnte, trat Ruri einen Schritt vor. „Was! Meine Familie hat dir vertraut und ich dir auch! Du warst wie mein Sensei für mich! Und jetzt sagst du, es kam dir Recht, dass sie durch mich gestorben sind und du hast das alles gemacht, um mich psychisch zu zerstören!“, fauchte sie ihn wütend an. Isamu nickte und grinste. „Du blöder Mistkerl!“, Ruris Augen färbten sich rot und um Isamu herum begann das Gras zu brennen. „Na, hat da etwa jemand sein Selbstbewusstsein wieder gefunden? Kein Problem, das haben wir gleich“, da sein Genjutsu aus irgendeinem Grund gerade nicht funktionierte, wollte er sie mit einem neuen belegen, aber sie war schneller. „Wag es ja nicht!“, rief sie und der Mann stand komplett in Flammen. Er schrie entsetzt auf, aber Ruri zeigte keine Spur von Mitleid. „Rache ist der falsche Weg..“, brüllte Isamu und fiel auf die Knie. Pf, wie konnte er davon reden? „Und Foltern ist der richtige Weg oder was!“, konterte Ruri. „Wir haben den Auftrag dich umzubringen, ein Grund mehr, kein Mitleid zu haben.“, fügte sie hinzu. Ich sah sie an, sie stand selbstbewusst da und fixierte mit ihren Augen Isamu. Das war nicht mehr die Ruri, die traurig zu uns gekommen ist. Das war die richtige Ruri, so, wie ich es mir gedacht hatte, wie sie war. Sie zeigte keine Spur von Trauer und plötzlich bildete sich um sie herum eine Art weißer Nebel, der hell aufleuchtete. Das Genjutsu löste sich auf! Es leuchtete immer heller und bald sogar so hell, dass ich gar nicht mehr hingucken konnte. Als es wieder erloschen war, öffnete ich meine Augen. Ruri stand vor mir und lächelte mich glücklich an. Sie zeigte auf Isamu, der mittlerweile tot am Boden lag und mir fiel auf, die Flammen waren weg. Sie hatte es geschafft. „Ich hab es geschafft!“, flüsterte sie und lächelte. „Du hast es geschafft“, sagte ich und sie warf sich in meine Arme. „Das hast du gut gemacht Ruri, deshalb verpflichte ich mich, den Kerl bis zum HQ zu schleppen, Hidan wird ihn opfern wollen.“, sprach Kisame und schulterte Isamu. „Und was ist jetzt mit dem Genjutsu?“, fragte Ruri, als sie wieder vor mir stand. „Aufgelöst als er gestorben ist. Du brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen, dass du dein Kekkei Genkai nicht unter Kontrolle hast und du musst auch nie wieder diesen Traum träumen.“, versicherte ich ihr und sie sprang einmal freudig in die Luft. Als sie sich wieder ein gekriegt hatte, liefen wir zurück zum HQ, wo wir Isamu zuerst Pain zeigten und dann Hidan übergaben, der sich direkt freudig ans Opfern machte.

Ruris Sicht:

Ich kann es gar nicht fassen! Ich hab es wirklich geschafft! Endlich hat der Albtraum ein Ende. Ich bin so froh. Ich würde keine Angst mehr vor meinem Kekkei Genkai haben müssen und habe es endlich unter Kontrolle. Noch dazu habe ich den perfekten Freund, was natürlich durch Kisame beim Abendessen auch schon alle wussten. Aus dem Grund hatte Konan mich auch zu sich ins Zimmer geschleppt. Ich saß auf ihrem Bett und sie stand grinsend vor mir. „So so, da ist also gar nichts zwischen dir und Itachi was?“ Ich musste jetzt auch grinsen. „Ich freue mich für dich!“, grinste Konan und umarmte mich. „Ich freue mich auch, aber ich bin auch froh, dass ich endlich nicht mehr ständig an den Tot meiner Familie erinnert werde und dass ich mein Kekkei Genkai jetzt kontrollieren kann. Ich fasse es nicht, dass Isamu das alles zu verantworten hat.“ „Hatte“, entgegnete Konan. „Was?“, fragte ich. „Hatte, er hatte es zu verantworten, jetzt ist es vorbei und er ist tot.“ „Ach so, stimmt“, lachte ich. So glücklich hatte ich mich schon ewig lang nicht mehr gefühlt. Eigentlich müsste ich total müde sein, aber alle Müdigkeit war vergessen, ich war einfach nur noch restlos glücklich. Ich drückte Konan noch einmal und ging dann in mein Zimmer, um zu duschen. Als ich fertig war, die Haare hatte ich diese Mal offen, ging ich zu Itachi. Ich klopfte an und trat auf sein 'Herein' ein. Die Tür zum Badezimmer stand offen und Itachi war darin. Ich schloss die Tür und er kam, in ein Handtuch eingewickelt, auf mich zu. „Ruri, du hast es geschafft!“, er lächelte und nahm mich in den Arm. „Ich danke dir für alles“, murmelte ich und schaute zu Itachi hoch. „Nicht doch, ich hab das gern gemacht.“, kam seine Antwort. „Ich liebe dich“, hauchte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. „Ich dich auch“, flüsterte er zurück.

Itachis Sicht:

Meine Ruri hatte es wirklich geschafft, ich hab es doch gewusst! Sie war viel stärker, als ich angenommen hatte, aber sie war trotzdem immer noch sie selbst, nur ein bisschen selbstbewusster. Das störte mich nicht, eher im Gegenteil. Wir standen noch immer im Raum. „Heute Nacht kannst du schlafen und einen neuen Traum träumen.“, lächelte ich sie an. Sie nickte. „Dann ab ins Bett und genieß es.“ Sie sah mich grinsend an. „Ich würde jetzt aber viel lieber etwas anderes tun. Schlafen und was Neues träumen, kann ich später auch noch...“ Die Art, wie sie mich gerade ansah, brachte mich zum Lachen. Ich wusste worauf sie hinaus wollte. Ich küsste sie und hob sie hoch. Ich trug sie zu meinem Bett und legte sie darauf. Sie zog mich mit sich und ich lag auf ihr. Während wir uns küssten, zog ich sie aus und mein Handtuch war auch bald weg. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Sie war so sanft und doch so verlangend und sie ergänzte mich in allem einfach perfekt. Wir verbrachten die Nacht miteinander, bis wir irgendwann atemlos nebeneinander lagen, sie in meinem Arm. „Das war wunderschön.“, flüsterte sie. „Das war es..“, stimmte ich ihr zu und sie kuschelte sich an mich. Ich strich mit meiner Hand ihren Rücken entlang, während sie immer langsamer und gleichmäßiger atmete und schließlich einschlief. Was sie jetzt wohl träumte? Eins stand jedenfalls fest: Sie träumte nach zehn Jahren zum ersten Mal etwas anderes und ich hoffte inständig, dass es ein schöner Traum war. Ein letztes Mal küsste ich noch ihre Stirn, bevor auch ich selbst im Land der Träume verschwand.

Zeitsprung, 2 Monate später:

Ruris Sicht:

Seit zwei Monaten hatte ich nicht mehr diesen Traum. Nein, ich träumte jetzt von schönen Sachen, hin und wieder war da auch ein Albtraum zwischen, aber das war ja bei jedem Menschen so. Mit Itachi war ich wirklich glücklich und jetzt saß ich gerade mal wieder bei Konan. Wir zogen uns gerade um, denn heute hatte Tobi Geburtstag und wir hatten eine Party geplant. Ich hatte mich in ein schönes schwarzes Kleid geworfen und Konan trug ein blaues Abendkleid. Ich will ja nicht arrogant sein, aber wir sahen echt verdammt gut aus. „Willst du es ihm heute Abend sagen?“, fragte Konan. Ich schaute auf den Tisch, auf dem eine kleine Schachtel lag. Ein Schwangerschaftstest und er war positiv.. ich hatte den Test heute Morgen mit Konan gemacht, hatte aber noch nicht die Möglichkeit mit Itachi darüber zu sprechen. „Ich denke schon, es fällt heute Abend ja sowieso auf, wenn ich nichts trinke.“ Konan nickte. „Na los, wir müssen uns noch schminken.“ Wir verschwanden im Badezimmer, schminkten uns und ich flocht mir meine Haare noch zu einem seitlichen Zopf. Als wir dann endlich fertig waren, musste die Party eigentlich schon angefangen haben und so nahmen wir die Geschenke für Tobi und gingen los. Wir hatten kaum den großen Raum betreten, als auch schon ein aufgeregter Tobi vor uns herum hüpfte. „Tobi ist a good boy!“, rief er. „Alles Gute zum Geburtstag Tobi“, sagten Konan und ich gleichzeitig und umarmten ihn, dann gaben wir ihm die Geschenke. Konan hatte ihm ein neues Brettspiel besorgt und ich hatte seine Lieblingskekse gebacken. Tobi freute sich riesig und verschwand auch schon wieder. Konan entdeckte Pain und ging zu ihm und so stand ich allein an der Tür. Ich sah mich nach Itachi um, konnte ihn aber nicht sehen. Plötzlich stand er neben mir. Er begrüßte und küsste mich. Dann hielt er mir ein Glas Sekt hin. Schlechte Idee. „Nein danke, Alkohol ist die nächsten Monate nicht.“, sprach ich relativ laut, damit Itachi mich trotz der Musik hören konnte. Verdutzt sah er mich an, dann auf meinen Bauch. „Ja, ich bin schwanger Itachi.“, lächelte ich und Itachi ebenso. Er stellte das Glas beiseite, hob mich hoch und wirbelte mich herum. Lachend setzte er mich wieder auf dem Boden ab. „Wir bekommen ein Baby!“, rief er so laut, dass es alle gehört haben. Alle jubelten. Dann gab es heute wohl zwei Sachen zu feiern. Die Party war wirklich schön und wir hatten eine Menge Spaß. Bei Akatsuki fühlte ich mich jetzt wirklich wohl. Ich hatte wunderbare Freunde gefunden und sogar Kakuzo mochte mich wieder, seit ich nicht mehr ständig alles Mögliche abfackelte. Itachi war ein wunderbarer Freund und bald vielleicht sogar Ehemann, man weiß es nicht. Jedenfalls erwartete ich jetzt also ein Kind von ihm. Ich könnte mir keinen besseren Vater vorstellen. Mit Itachi an meiner Seite konnte mir nichts passieren. Er beschützte mich vor allem und jedem und war einfach immer für mich da. Unsere Liebe würde ewig anhalten. Bis in alle Ewigkeit.

Kommentare Seite 2 von 2
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Arya Stark ( 64835 )
Abgeschickt vor 32 Tagen
Grottige Grammatik und auch die Schreibweise lässt zu wünschen übrig...
Mrs. Anonym ( 76903 )
Abgeschickt vor 419 Tagen
Ich freue mich über das Lob und möchte etwas zu dem Kommentar von @Rote Kirschblüte sagen. Ich weiß, dass Sasuke Itachi umbringt. In meiner Geschichte ist der Ablauf aber eben anders :) Abgesehen davon kommt der Krieg nicht direkt nach dem Tod Itachis ^^

So und nun etwas grundsätzliches: Ich bin hier auf dieser Webseite nicht mehr aktiv. Tut mir sehr Leid, aber diese Geschichten dienten mir lediglich als Erprobung. Ich schreibe längere, ausführlichere und ich möchte auch behaupten bessere Geschichten. Ihr findet mich unter dem Namen Rose - Chan2000 auf Fanfiktion.de

Dennoch vielen Dank für eure lobenden Worte ^^ Ich habe mich wirklich sehr gefreut:)
Numi uchiha ( 51288 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Die Lovestory hat mir sehr gut gefallen
Christin Bothe ( 83610 )
Abgeschickt vor 447 Tagen
Ähm,eine Frage . Ihr schreibt alle, aber die meisten schreiben von was anderen. Gehört das zu mir oder wie? Danke Saphira.
Saphira ( 94544 )
Abgeschickt vor 462 Tagen
Hey.Wann machst du denn weiter?
Rote Kirschblüte ( 46338 )
Abgeschickt vor 473 Tagen
Ich will zwar die gute Stimmung nicht ruinieren, aber ihr wisst schon dass Sasuke Itachi irgendwann umbringt und dann der große Ninjakrieg kommt, oder?
ai 007 ( 35161 )
Abgeschickt vor 565 Tagen
SÜÜÜSS
MIR KAMEN DIE FREUDENS TRNEN*sich die tränen wegwischen*
wildforest ( 44880 )
Abgeschickt vor 615 Tagen
ja sry hab ich auch gemerkt XD
Mrs. Anonym ( 70722 )
Abgeschickt vor 625 Tagen
Na das kann ja nicht sein, schließlich habe ich sie selbst auf meinem Laptop geschrieben @wildforest

Vielleicht ein Systemfehler? Also das ist auf jeden Fall meine eigene Story
wildforest ( 20203 )
Abgeschickt vor 636 Tagen
an mrs anonym : Du weißt schon das ich die Story geschrieben habe!!!!!!
saphir ushia ( 69262 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Tolle story, ich hab auch schon die mit pain gelesen, beide einfach toll.
Mrs. Anonym ( 36745 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
Das werde ich in der nächsten Story berücksichtigen, versprochen!
nanami ( 74971 )
Abgeschickt vor 684 Tagen
Ich hätte mich über romantische Szenen gefreut *schluchz*
Julien-chan ( 47990 )
Abgeschickt vor 685 Tagen
die Story ist so süß mir laufen jetzt noch die tränen und Itachi ist richtig gut dar gestellt mach weiter so ich liebe deine Storys aber am meisten die mit Pain jetzr habe ich zugar ein Aka Mantel und das stirnband von Pain meine beste Freundin hat sich das stirnband von Kakashi geholt
einen you tube kanal habe ich auch er gehört viel mehr meiner Mutter und heißt Simone Kummer dort sind viedios von mier drauf
Mrs. Anonym ( 25289 )
Abgeschickt vor 710 Tagen
Wie lieb, es freut mich, dass sie dir so gut gefallen hat ^^
sharingan ( 43976 )
Abgeschickt vor 712 Tagen
Oh die geschichte war sooooo süß ich musste heuledie geschichte war einfach nur wow.
Mrs. Anonym ( 53640 )
Abgeschickt vor 721 Tagen
Vielen Dank, das freut mich sehr ^^
a zurika katze ( 65813 )
Abgeschickt vor 723 Tagen
holl ich bin von der lovestory deher gehrürt das ich weinen muss (sefz)
mach einfachweiter sie sind seher talenttirt P.S. ich hoffe man kans lessen
Kureiko Fumiko ( 86690 )
Abgeschickt vor 733 Tagen
Oh wow *_* ich fand das soooooooo toll !!!
Die Geschichte war so süß ich musste beinahe heulen!
Portgas.D.Simca ( 15452 )
Abgeschickt vor 737 Tagen
Scheib MEEEEEEEHHRRR
bitte :)