Mondkind in dir ruht die Hoffnung: Teil 21

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 2.014 Wörter - Erstellt von: Mi.Sa.Ta - Aktualisiert am: 2015-02-23 - Entwickelt am: - 1.525 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

1
Miu's Sicht:

Das weiße Licht wurde immer schwächer und langsam ließ die betäubende Wirkung in mir immer mehr nach und das Brennen in mir quälte mich wieder.
Was war passiert?, stellte ich mir selbst die Frage und merkte wie meine Hand etwas Kaltes berührte. Ich kniff die Augen zusammen und drehte mich in die Richtung der Stelle auf der meine Hand lag, wobei ich ein Geräusch hörte und die Augen aufschlug. Es war hell in dem Zimmer und ich kniff leicht die Augen zusammen als ich sah was ich da in meiner Hand hatte. Es war eine Art...Ampulle. Und ich hatte sie aus meiner Vene gezogen in der sie eigentlich steckte. Ich setzte mich langsam auf um mir dann mit schmerzverzerrtem Gesicht den Bauch zu halten und nach Luft zu ringen. Ich keuchte auf."Was..ist d.." Dann fiel es mir wieder ein. Mein altes Team. Und Sasuke, wie er mir seinen Katana hasserfüllt in den Bauch gerammt hatte. Verbittert biss ich die Zähne zusammen und rutschte auf dem Bett auf dem ich lag nach hinten um mich gegen das Kopfende zu lehnen damit ich besser sitzen konnte. Leicht gequält lehnte ich meinen Kopf an die Wand hinter mir und atmete ein paar Mal durch um erst einmal klar denken zu können und ein paar Fragen zu klären.
Wo war ich überhaupt? Was ist mit Isamu? Und wie komme ich hier so schnell wie möglich wieder raus? Nachdem ich gestern so jämmerlich aufgegeben hatte und selbst Yuka mir nicht mehr in die Augen sehen konnte musste ich mir selbst eingestehen dass ich etwas ändern musste. Sie baute mich immer auf, sie vertraut auf mein Können und gibt mir Hoffnung. Das sollte ich mir zu Herzen nehmen.
Okay, mir war klar dass ich mich in einem Krankenhaus befand, dass konnte man unschwer an den Apparaturen und den ganzen Geräten, Medikamenten und Desinfektionsmitteln in den Schränken erkennen. Mir wurde nur bei dem Gedanken mulmig, wer mich denn behandelt hat und wo dieses Krankenhaus sich befand. Ich rutschte vorsichtig näher zum Fenster, darauf bedacht keine falsche Bewegung zu machen und lehnte mich dann leicht nach vorne um aus dem Fenster schauen zu können, ohne aufstehen zu müssen."Nein...", flüsterte ich geschockt und sah erschrocken aus dem Fenster auf die Straßen Konohas die langsam voller wurden. Es schien erst Mittag zu sein doch trotzdem schien die Sonne stark auf die Straßen und Häuser."W..wie ist das möglich..? Ich habe sie verraten, sie hätten mich niemals gepflegt.." sagte ich leise und schlug die Decke leicht weg um aufzustehen doch schon als ich meinen Arm ausstreckte sah ich etwas im Licht. Ich hob mein Handgelenk leicht an und betrachteten die dünnen blauen Chakrafäden, die um mein Handgelenk gelegt waren. Chakrafesseln. Sie hatten dafür gesorgt dass ich nicht weg konnte. Ich atmete noch einmal tief durch. Das war nicht gut. Ich wette sie würden irgendetwas mit mir anstellen. Um an Informationen zu kommen. Das war wahrscheinlich der einzige Grund dass ich noch nicht tot war.
Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich. Ich musste mit Yuka reden, ich musste mich bei ihr entschuldigen und sie wie immer um Rat fragen.
Doch ich sollte nicht dazu kommen, denn in dem Moment ging die Türe auf und Tsunade stand mit zwei Anbu und einem Sanitäter hinter sich in der Türe. Ich sah ihr starr in die Augen, um ihr zu zeigen dass ich stark genug war um mich meinen Fehlern zu stellen als sie einen wütenden Ausdruck im Gesicht hatte und sagte:"Lasst uns alleine"
Ich befürchtete schon das Schlimmste als sie hinter sich die Türe schloss und auf mich zu kam. Gefesselt an dieses Bett, zu schwach um zu kämpfen und zu naiv um ihr böse zu sein.
Sie stand nun knapp einen Meter vor ihr und ich senkte leicht den Kopf. Als sie die Hand hob schloss ich die Augen doch anstatt wie erwartet eine von ihr geschmiert zu bekommen legte sie die Hand auf meinen Kopf. Ich spürte dass sie ein Jutsu anwendete und ich sah grünes Chakra über mir doch ich verstand es nicht. Was tat sie da?
"Also hatte er Recht" sagte sie und ihre Stimme war erstaunlich verwirrt. Sie nahm ihre Hand von meinem Kopf und ging einen Schritt zurück als ihr verwirrt den Kopf hob."Tsunade ich.." ich fing den Satz an, wusste jedoch nicht ob ich ihn weiter führen sollte. Es tat mir Leid? Ich wollte sie nicht verraten? Ich hatte das Gefühl es würde alles nur noch schlimmer machen als ich es sowieso getan hatte."Ich verstehe es nicht" sagte ich schließlich und sie sah mich misstrauisch an."Ich habe euch alle verraten, habe euch allen etwas vorgespielt und nur ausgenutzt. Wieso lebe ich noch und was hatte das gerade für einen Nutzen?" Sie schüttelte nur den Kopf und sagte:"Dein werter Begleiter hat mir so einiges erzählt, auch über deinen Gedächtnis Verlust und den Grund. Ich glaube du kennst ihn wahrscheinlich selbst nicht" Ich sah sie irritiert an und dachte nach. Isamu? Wie konnte er mehr als ich darüber wissen und wo war er überhaupt?
"In deinem Kopf scheint eine Art Blockade errichtet worden sein, sie ist jedoch machtvoller als jede von der ich jemals gehört habe. Und ich habe sie gerade gesehen"
Ich nickte und zuckte zusammen, mein Bauch brannte wieder und ich krümmte mich."Das Siegel dass auf deinem Bauch erschien als wir dich operierten war ungewöhnlich und sehr mächtig, jedoch war es kurz vorm brechen. Ich habe ein ähnliches Siegel schon einmal gesehen.." sagte sie und sah aus dem Fenster und ich musterte sie verwirrt.
"Bei Naruto sah ich ein ähnliches schon einmal" Ich zuckte bei seinem Namen zusammen und sah beschämt auf meine Hände. Ich hatte am meisten Angst meine Freunde zusehen..auch wenn sie mich wohl möglich hassten.
"Wieso haben sie mich nicht irgendwo eingesperrt oder mir für meinen Verrat eine Bestrafung gegeben?" Ich sah sie an und sie schüttelte leicht den Kopf."Freu dich nicht zu früh" sagte sie und plötzlich kamen von draußen laute Gespräche ins Zimmer und die Türe wurde auf gerissen.
Ich sah noch ein paar grüne Augen dann spürte ich einen höllischen Schmerz in meinem Gesicht und dann wurde ich an den Schultern gerüttelt und angeschrien.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.