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The History Of The Demons: Part 4-6

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3 Kapitel - 8.791 Wörter - Erstellt von: Wellengeist - Aktualisiert am: 2015-02-21 - Entwickelt am: - 1.629 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Geist erfreut und doch zu tiefst unglücklich. Die Schatten werden immer folgen.

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Part 4. Bei Nacht und Nebel, UncertaintyEs ist ein ruhiger, angenehm warmer Tag. Es herrscht sogar eine ungewohnte Ruhe auf der Flying Lamb, da Ruffy
Part 4. Bei Nacht und Nebel, Uncertainty

Es ist ein ruhiger, angenehm warmer Tag. Es herrscht sogar eine ungewohnte Ruhe auf der Flying Lamb, da Ruffy und Robin noch von ihrem Schockfrosten bewusstlos sind. Sie wurden bei ihrem Kampf gegen den Admiral Blaufasan ziemlich zugerichtet aber sie sind auf einem guten Weg. Den anderen geht es gut. Chopper, der Arzt, sieht immer mal wieder nach den beiden Patienten. Nami, die Navigatorin, sonnt sich entspannt auf dem Deck, das nur so von den warmen Strahlen der Sonne überflutet wird. Der Smutje Sanji kommt gerade mal wieder mit einem kühlen Getränk für seinen Engel an. Lysop, der Kanonier, versucht, während er auf der Reling sitzt, vergeblich einen Fisch zu angeln und der Schwertkämpfer Zorro steht am Bug und betrachtet das Meer. Er hat schon den ganzen Tag so ein komisches Gefühl, dass sie hier nicht mehr alleine sind.
Nach ein paar Minuten entschließt sich der Grünhaarige dazu, etwas zu schlafen, um wenigstens so Ruhe vor dem schnulzigen Löffelschwinger zu haben und macht es sich an der Bugreling bequem. Kurz darauf ist er auch schon im Land der Träume verschwunden und man hört nur noch ein leises Schnarchen von ihm. Aber sein ungutes Gefühl, soll auch im Schlaf nicht von dannen ziehen.

Es ist schwarz. Alles um Zorro herum ist schwarz. Eine schwarze Leere. Nur er allein. Vorsichtig sieht sich der Schwertkämpfer um. Er ist misstrauisch und das zu recht. Langsam läuft er los. Er weiß nicht wohin oder warum, es liegt an seinen Füßen, sie laufen einfach immer weiter in die schwarze Leere hinein.
Eine geisterhafte Gestalt taucht kurz schemenhaft vor seinen Augen auf und verschwindet dann wieder. Kurz zeugen nur noch die leichten Nebelschwaden von dem Erscheinen. Sofort bleibt er stehen und legt eine Hand auf den Griff seines Königsschwertes. Er ist bereit zu ziehen, falls da etwas sein sollte, und er weiß, dass da etwas auf ihn lauert.
Angespannt blickt der Mann um sich, doch es ist nichts, nur schwarz. >Was war das?<
„Lorenor Zorro...“, flüstert eine weibliche Stimme und das seidige Schellen von zwei Glöckchen ist zu hören. Sofort horcht der Angesprochene auf und sieht sich ruhig und ohne hastige Bewegungen um, die Hand immer noch bereit an seinem Katana. Es klang so, als kam die Stimme aus allen Richtungen. Ein kalter Schauer läuft über seinen Rücken, aber aus irgendeinem Grund gefällt ihm diese Tatsache auch.
„Lorenor Zorro...“ Da wieder diese Stimme, nur dieses Mal klingt es näher. Das Klirren. Hinter ihm. Ruckartig dreht er sich um und zieht dabei sein weißes Katana. Als er hinter sich sieht, blickt er nur kurz in ihr Gesicht, ehe er mit seinem Schwert nach der Gestalt schlägt. Wieder löst sie sich in diesem dunklen Nebel auf.
>Was zum Teufel...<, geht es dem Schwertkämpfer durch den Kopf und er sieht einige Sekunden verwirrt auf die Stelle, wo der Nebel verschwindet, bevor er sich in Kampfposition begibt und wieder aufmerksam seine Umgebung beobachtet.
„Wer ist da?“, erhebt er genervt seine Stimme.
„Ein Albtraum...ein Schatten...ein Dämon, such dir etwas aus, Lorenor Zorro“, hallt die eiskalte Stimme der Frau wieder durch die Stille.
„Was soll das heißen?“
„Ein gutes Schwert hast du da...“, überspielt sie einfach monoton seine Frage. Plötzlich taucht sie einige Meter vor ihm auf, die Frau. Ihre langen grauen Haare hat sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und ihr Pony fällt in ihr Gesicht, weshalb ihre Augen verdeckt sind. Sie trägt einen schwarzen, an den Hosenenden zerfetzten Hakama und darüber eine Art grauen Umhang, der aber nur von der Taille abwärts geht und dort mit einem Gürtel befestigt ist. An den Armen trägt sie dunkelrot-weiße Bandagen und um ihren Oberkörper nur einen weißen Verband. Auf dem Rücken, in Höhe ihrer Hüfte, kann er noch zwei Schwerter erkennen und an ihrem rechten Arm einen kleinen Dolch. Schlecht zu übersehen ist auch das blaue Tattoo auf dem Dekolletee der Frau, welches sich sogar über ihren Hals bis hoch zu ihrem Gesicht zieht.
Er kann nicht sagen, dass er von ihr abgeneigt wäre, irgendetwas hat die Frau, das ihm gefällt, sei es auch nur der Grund, dass sie wahrscheinlich auch eine Schwertkämpferin ist. Erst jetzt fällt ihm das weiße Katana auf, dass sie in ihrer rechten Hand hält und betrachtet. Mit Erschrecken muss er feststellen, dass es seines ist, welches er bis jetzt noch in seinen Händen gehalten hat. Wut kommt in dem grünhaarigen Mann auf. Niemand darf einfach so ungeschoren Kuinas Schwert nehmen. Genau in dem Moment, in dem er seinen Mund öffnen und der Unbekannten seine Meinung entgegenknurren will, spricht sie schon ihre Gedanken frei heraus.
„Die Frage ist nur, ob du es auch genauso gut führen kannst...“ Mit müdem Blick mustert sie das fremde Königsschwert in ihren Händen. Langsam erhebt sie ihren Blick und ihr rechtes Auge funkelt ihn in einem bedrohlichen Rot an.
„Das können wir ganz schnell klären“, brummt Zorro wütend der Frau entgegen. Blitzschnell zieht er seine beiden anderen Schwerter und stürzt sich auf sie. Doch wieder löst sie sich nur in Nebel auf.
„Dann ersuche mich, wenn ich dich rufe“, ertönt ihre Stimme wieder hinter ihm. Nochmals dreht er sich um, schlägt nach ihr und sie löst sich auf. „Ich warte, Lorenor Zorro...“ Dieses Mal schallt die Stimme wieder durch die Dunkelheit, doch wieder aus allen Richtungen. Verwirrt sucht sie der Grünhaarige, doch sie ist nicht zu finden.

Mit einem Ruck erwacht Zorro aus seinem Schlaf. Panisch fasst er als erstes nach seinen drei Schwertern die an seiner Schulter lehnen. Als er sich sicher ist, dass alle noch da sind lässt er sich wieder zurück an die Reling fallen und holt tief Luft. Eine Schweißperle sucht sich ihren Weg entlang seiner Schläfe.
>Was war das nur für ein Traum? War es überhaupt ein Traum? Und wer war diese Frau?< Nachdenklich legt er seinen Kopf in den Nacken und sieht hinauf zum Himmel. Er hat sie noch nie zuvor in seinem Leben gesehen. Also wie kann sie dann einfach in seinen Kopf eindringen und in seinen Träumen erscheinen. Vielleicht ist es ja das Werk einer Teufelsfrucht oder so etwas ähnliches. Wütend darüber, dass er die Antworten nicht weiß, spannt er seinen Kiefer an.
„Das Essen ist fertig“, kommt es laut aus der Kombüse. Sanji stand schon seit einer Weile in der Küche und hat angefangen etwas zu kochen. Wurde aber auch Zeit, dass er sein Werk, welches jedes Mal schon fast an Kunst grenzen, vollendet, da alle schon großen Hunger haben. Alle, bis auf Zorro.
Nami hat Zorro die ganze Zeit über beobachtet, da ihr heute irgendetwas seltsam an dem Schwertkämpfer vorkommt und will ihn auch weiterhin, bis sie weiß was es ist, unter die Lupe nehmen. Ihr entgeht auch nicht, wie unbeholfen er auf seinem Teller herumstochert und nicht wirklich etwas von dem Braten herunterkriegt. Und auch auf die Provokationen von dem Koch geht er nicht weiter ein, was schon nicht normal ist.
>Ob es noch wegen Blaufasan ist? Aber die letzten Tage war doch noch alles 'gut'<, geht es der jungen Navigatorin durch den Kopf als nun auch Sanji und Chopper merken, dass mit Zorro etwas nicht stimmt, aber keiner der drei will ihn darauf ansprechen.
Allerdings gibt noch etwas anderes außer dem murrenden Schwertkämpfer, das ihr Sorgen bereitet.
„Nami, was ist das?“, kommt es zittrig von dem kleinen Rentier, als sie draußen an Deck stehen und vor Nebel gerade mal die Hand vor Augen sehen können. Der Luftdruck hat sich nicht verändert und auch die Sonne scheint oberhalb der schwarzen Nebelschwaden noch zu scheinen. Es ist seltsam. Da fällt ihr etwas ein, das sie mit einem frechen Lächeln verkündet und sich so an der Angst Choppers belustigt.
„Ich habe in einem Buch von Robin etwas über eine Sage gelesen, die genauso beginnt: Es soll auf der Grandline ein Schiff geben, ein schwarzes Schiff mit schwarzen Segeln. Seine Farbe soll von dem Blut der Opfer kommen, welches über das Deck geflossen ist. Es soll den Namen Bloody Midnight Rose tragen und bei seiner Erscheinung immer von dunklem Nebel begleitet sein. Es heißt, dass es auch nur von einer einzigen Person gesteuert wird, von einem erbarmungslosen Dämon, der es gleichzeitig mit der gesamten Stärke der Marine und den vier Kaisern aufnehmen könnte. Die Marine hat sogar schon einen Preis für einen Beweis für die Existenz dieses Wesens ausgesetzt, da noch keiner ein Treffen mit ihm überlebt hat. Ihr Phantomname lautet Kage no Akuma, der Schattendämon.“ Inzwischen hält Nami eine Taschenlampe unter ihr Gesicht und grinst Chopper finster an. Er versteckt sich natürlich zitternd hinter den Beinen von Zorro, der genervt an der Reling lehnt und in den schwarzen Abend schaut. Er hat das Gefühl, dass das nicht nur eine Gute-Nacht-Geschichte war, die Nami da eben erzählt hat und irgendetwas in ihm sagt, dass er damit Recht hat.
Zorro erklärt sich bereit die Nachtwache zu übernehmen und will sich gerade an den Mast setzen, während sich Nami, der verängstigte Chopper, Lysop und Sanji zu Bett begeben wollen als der Schwertkämpfer die Umrisse eines mehr als doppelt so großen - wie die Flying Lamb - Schiffes erkennen kann. Misstrauisch geht er wieder an die Reling, wo der schwarze Kahn immer näher zu kommen scheint. Er sieht schon ziemlich vermodert und heruntergekommen aus. Viele Teile sind abgesplittert oder es sind Löcher in dem Holz und Segeln, dass es eigentlich schon gar nicht mehr schwimmen könnte. Und trotzdem fährt es mit einem furchteinflößenden Knarzen auf die Freunde zu.
„Nami, was hast du da eben erzählt?“, fragt Zorro eisig und macht die anderen so auf das Schiff aufmerksam. Erschrocken starren die drei Erstgenannten auf das schwarze Ungetüm, dass nun genau neben ihrer kleinen Scholle liegt.
„Wa-wa-was ist das?“
„E-e-e-es hat schw-schwarze Segel“, stottert Lysop panisch vor sich hin. Chopper flüchtet sich mit einem lauten Schrei wieder hinter das Bein Zorros, der nur finster nach oben zum Deck sieht.
„Hallo, ist da jemand?“ Der Grünhaarige glaubt, so wie das Schiff aussieht eigentlich nicht, dass sich da noch eine Person befindet aber er kann auch die Geschichte von Nami nicht vergessen. Egal wie abgefahren sich ein Sage auch anhört, sie basiert immer auf einer wahren Begebenheit, deshalb glaubt er nicht daran, dass es komplett leer ist.
„Der Käpt'n ist nicht da, also müssen wir uns das wohl ansehen“, kommt es von dem Koch, der nun auf selber Höhe wie Zorro steht. Hinter den beiden Nami, Lysop und Chopper.
„Ich denke du hast Recht.“
„Du willst doch nicht wirklich auf dieses Geisterschiff von diesem Dämon gehen, oder Zorro?“, erklingt die zitternde Stimme des Rentieres, der am Hosenbein seines Beschützers versucht ihn zurückzuhalten. Jedoch lassen sich er und der Blondschopf nicht aufhalten und ehe es sich das Tier versieht ist er mit an Deck des gruseligen Schiffes.
„Überleg mal Chopper, wenn hier wirklich ein Dämon sein Unwesen treiben sollte, warum zeigt er sich dann nicht und lässt uns einfach so hier entlanglaufen?“, meint der Schwertkämpfer immer noch genervt, jedoch jederzeit bereit seine Waffen zu ziehen. Ein Knarzen der morschen Holzdielen erschreckt den Kleinen so sehr, dass er nun auf dem Kopf des Grünhaarigen sitzt und sich dort krampfhaft an den Haaren festhält. So durchsuchen die drei erfolglos das Schiff.
Währenddessen hat sich Nami soweit wieder gefangen, dass sie Richtung Bug des mysteriösen schwarzen Schiffes läuft. Zitternd steht sie am Heck der Flying Lamb und starrt fassungslos auf den Namen.
Nach fast einer halben Stunde kommen Zorro, Sanji und Chopper wieder die Strickleiter heruntergeklettert.
„Keine Menschenseele, kein Proviant oder Wasser, kein einziges Anzeichen dafür, dass hier überhaupt eine Person die letzten Jahre gesegelt ist“, zählt der Smutje erst auf, als auch die anderen zu ihnen treten.
Chopper verschwindet sofort mit dem Kanonier irgendwo unter Deck um etwas zu holen. Als sie wieder da sind, halten beide Kreuze in den Händen und Knoblauch hängt um ihre Hälse und Lysop sagt panisch, wobei es eigentlich mutig klingen sollte: „D-Dämonen leben nicht, s-sie sind Gestalten der Finsternis, die nur für den Teufel existieren und töten. Sie brauchen nichts zum 'Leben'.“
„Jetzt kommt mal wieder runter, Leute, so etwas wie einen Schattendämonen gibt es doch gar nicht“, versucht sie Sanji wieder zu beruhigen, jedoch ohne Erfolg.
„Woher willst du das wissen?“, meint Chopper darauf ängstlich.
„Der Löffelschwinger hat Recht, es ist niemand hier und es ist schon spät. Wir werden uns Morgen, wenn es hell ist, weiter um das Schiff kümmern und solange halte ich wache“, gibt Zorro kalt von sich, während er sich langsam am Mast ihres Schiffes hinabsinken lässt und sich im Sitzen daran anlehnt. Seine drei Schwerter neben sich angelehnt.
„Was hast du gesagt, Moosschädel?“
„Ich hab gesagt, dass ihr schlafen gehen sollt!“ Finster blickt der Grünhaarige den Koch an, der letztendlich doch Kleinbei gibt und mit den andern nach einer weiter Diskussion unter Deck verschwindet. Gelangweilt schließt er seine Augen. >Vielleicht habe ich mir das doch alles nur eingebildet. Ein Mann träumt nun mal von schönen Frauen, man siehe den Gemüseschippler...Ach was denke ich mir da eigentlich, 'schön'? Nein, sie sah atemberaubend aus...ach, Scheiße. Hör auf so zu denken, Zorro! Das war nur ein Traum, wenn überhaupt. Aber was meinte sie damit, als ich sie fragte, wer sie sei? 'Ein Albtraum...ein Schatten...ein Dämon', ist sie etwa, das Wesen aus Namis Geschichte? Und was soll das bedeuten, dass sie mich rufen würde?<
„Lorenor Zorro...“
Mit einem Mal schlägt er wieder seine Augen auf. >Das war doch schon wieder ihre Stimme...Kann diese Frau etwa auch noch Gedanken lesen?< Ruckartig springt er auf und nimmt seine Katana. Immer wieder sieht er sich angespannt um, doch es ist niemand zu sehen. Doch von Entspannung ist keine Spur. Noch hat er keines seiner Schwerter gezogen aber sie sind wieder an seinem Haramaki befestigt.
„Komm her...“, erklingt wieder diese Stimme. Sie kommt von der Insel, an der die Strohhutbande zur Zeit vor Anker liegen. Ohne großartig weiter nachzudenken springt der Schwertkämpfer über Bord an Land und läuft in den Wald hinein. Ihm reicht es jetzt. Er will wissen wer die Frau ist und warum sie so unbedingt mit ihm kämpfen will.

Die Nebelschwaden, die den Boden bedecken geben den nächtlichen Wald einen unheimlichen Hauch. Zorro läuft jetzt schon fast eine Stunde durch die dunklen Baumreihen und hat das Gefühl seinem Ziel keinen Schritt näher zu kommen. Nur einige Strahlen des Vollmondes kann er durch die Baumkronen erhaschen. Mit lautem Krächzen fliegt eine Krähe plötzlich vor ihm los. Erschrocken bleibt der Schwertkämpfer stehen und fasst an einen Schwertgriff, bis er merkt, dass das nur ein Vogel war.
„Verdammt, seit wann bin ich so schreckhaft?“, schnaubt der Mann wütend, jedoch kann er seine Muskeln nicht für lang entspannen.
„Lauf weiter...“, ertönt wieder die geheimnisvolle Stimme aber nicht mehr von so weit weg.
>Sie muss ganz in der Nähe sein<, stellt er fest und setzt sich wieder in Bewegung, um auch die letzten Meter hinter sich zu bringen. Mit einem Satz springt er aus dem Gebüsch auf eine Lichtung mit zerfallenen Ruinen. Der Nebel zieht sich über die ganze Wiese. Der Mond scheint hinter einer kaputten Mauer hervor und hüllt durch seine Helligkeit die Gestalt, die neben dem Steinhaufen steht, in einen schwarzen Schatten.
Zorro muss erst einige Male blinzeln, bevor er dem silbernen Schein standhalten kann und wieder einen Schritt vor den anderen setzt. Langsam kommt er der Gestalt näher, die sich keinen Millimeter bewegt hat. Er glaubt schon fast, dass sie auch nur ein Fels wie alle anderen hier sei. Knapp fünf Meter bleibt der Schwertkämpfer vor ihr stehen. Jetzt sieht er sie besser. Die junge Frau trägt immer noch dieselben 'Klamotten' wie in seinem Traum, ebenso ihre Haare, Augen und blauen Zeichen auf der Haut. Sogar die beiden gleich aussehenden Schwerter und den Dolch hat sie bei sich. Ein angenehmer Schauer läuft über den Rücken des Mannes als er bemerkt, wie ihn das linke, eisblaue Auge mustert. Das rechte Auge hat sie, soweit er das erkennen kann, geschlossen.
Ein leichtes, triumphierendes Grinsen zieht sich in sein Gesicht, was allerdings nicht ungesehen bleibt.
„Was ist so witzig?“, ertönt die monotone Stimme der Frau.
„Ach nur, dass wir jetzt endlich geklärt bekommen, wer du bist.“
„Das habe ich dir schon gesagt. Ich habe dir auch gesagt, dass du dich nur noch für eines entscheiden musst, Piratenjäger Lorenor Zorro.“ Die Ruhe und die Eiseskälte, die in der Stimme liegen sind mehr als beängstigend, doch nicht für den Grünhaarigen.
„Woher weißt du wer ich bin und was willst du von mir?“
Im Bruchteil einer Sekunde überwindet der Schatten die wenigen Meter zwischen sich und ihrem Gegenüber und bleibt wieder bewegungslos neben dem Mann stehen, hat allerdings immer noch das Mondlicht im Rücken, während er hineinsieht. Erschrocken weitet Zorro kurz seine Augen, über die Schnelligkeit der Grauhaarigen, fängt sich aber schnell wieder und blickt weiter genervt gen Vollmond. Das einzige was er hört ist das seidige Schellen zweier Glöckchen, welche an ihrem Haarband befestigt sind, als eine leichte Windböe mit der geisterhaft grauen Mähne spielt.
„Ich habe von dir gehört, von deinem Potential und möchte es gerne selber auf die Probe stellen. Hören kann man schließlich viel, doch ob das Gehörte oder die Geschichten stimmen, weiß man erst, wenn man es herausfindet, nicht wahr? Vielleicht werde ich dem Möchtegern-besten-Schwertkämpfer-der-Welt helfen dies zu erreichen“, erklärt sie ihm monoton und sieht ihn aus dem Augenwinkel heraus kurz an.
„Was?“
„Spreche ich so undeutlich? Wiederholen werde ich mich nicht. Entweder du fängst jetzt an zu kämpfen und kommst deinem Ziel ein Stück näher oder du gibst es gleich auf und ich töte dich sofort. Dann kann ich es mir vielleicht sparen Seishin zu ziehen.“ Sie hat es geschafft. Nun ist er sauer. Blitzschnell weicht sie dem Katana Zorros aus, indem sie wieder auf ihre ursprüngliche Position springt. Der Kerl ist zwar schnell, aber nicht schnell genug gegen sie.
„Soll das etwa heißen, dass ich es nicht wert bin?“ Ein wütendes Funkeln bekommen die Augen des Schwertkämpfers, als sein Blick den ihren trifft.
„Nein, nur dass wir es sehen werden und du am besten gleich in die Vollen gehen solltest“, erklärt die Frau mit monotonen Gesichtsausdruck aber überheblich gehobenem Kinn. Langsam und mit einer großen Bewegung zieht sie mit ihrer linken Hand den Dolch an ihrem Arm und richtet dessen Spitze auf Zorro. „Ich kämpfe ehrlich, deswegen werde ich meine Teufelskräfte auch nicht benutzen.“
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1424517382
The History Of The Demons: Part 4-6
The History Of The Demons: Part 4-6
Ein Geist erfreut und doch zu tiefst unglücklich. Die Schatten werden immer folgen.
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2015-02-21
407B
One Piece

Kommentare (5)

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The_Killer_Neko (61436)
vor 642 Tagen
Wann geht es endlich weiter????
RiaReh (33483)
vor 775 Tagen
Super geschrieben Vorallem das der Charakter seine kalte Seite behält ;) super zu lesen freue mich auf neue Teile :)
Portgas.D.Simca (29379)
vor 780 Tagen
Ich mag deine ideen bitte setz sie möglichst schnell um
aiko-chwan (58533)
vor 914 Tagen
Mega spannend bitte schreib schnell weiter *-*
lady (99863)
vor 914 Tagen
coole story schreib weiter