Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 17

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2 Kapitel - 1.009 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-02-18 - Entwickelt am: - 1.741 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die große Besprechung steht an...
Seht was passiert.

1
Hier saß ich nun wieder, wieder im weiten Garten der Königsfamilie. An meiner Seite Eldarion, ich an seine Schulter gelehnt. Er wusste es bereits, ich hatte ihm gerade erst alles erzählt. Er war genauso wenig begeistert wie ich. Niemand von uns beiden bewegte sich, keiner sagte auch nur ein Wort. Unter uns hatten wir eine gemusterte Decke ausgebreitet. Von irgendwoher drang das leise Plätschern von Wasser. Die warmen Strahlen der Frühlingssonne schienen wärmend auf uns herab und der Wind rauschte in den Blättern der Bäume. Eldarion holte tief Luft.
„Werdet ihr morgen bereits abreisen?“, fragte er schließlich und streckte sich. Ich blickte nachdenklich hinab auf die weiße Stadt.
„Das hat Vater gesagt. Gleich nach der Besprechung werden wir gehen“, antwortete ich und ließ mich nach hinten auf die Decke fallen. Dann, plötzlich, sprang ich erschrocken auf und schlug mir so fest gegen meine Stirn, dass es beinahe wehtat. Verdammt, wie hatte ich das bloß vergessen können?
„Schnell, komm!“, rief ich aus und zog Eldarion hoch, schnappte die Decke und begann zu rennen. Eldarion kam rufend hinter mir her. Endlich hatte er mich eingeholt.
„Was machst du denn?“, fragte er verwundert schnaufend.
„Die Besprechung!“, entgegnete ich und Eldarion fasste sich ebenfalls an den Kopf und machte ein ziemlich erschrockenes Gesicht. Die hatten wir ganz vergessen. Mittag war bereits vorbei und die Besprechung hatte sicherlich schon begonnen. Ohne uns.

Ich riss die Türe des Saales schwungvoll, vielleicht etwas zu schwungvoll, auf, denn schon im nächsten Moment entglitt sie meinen Händen und krachte gegen die Wand. Jetzt hatte ich die gesamte geballte Aufmerksamkeit aller Anwesenden des Saales. Alle, wirklich alle, starrten uns an. Ich blickte mich unsicher um. Eldarion hinter mir zuckte heftig zusammen, als sich schließlich Aragorn von seinem Stuhl erhob.
„Nehmt euren Platz ein“, sagte er. Ganz langsam nahm ich auf dem freien Stuhl neben Legolas Platz und blickte unsicher erst Vater und dann Aragorn an. Dieser schenkte seine Aufmerksamkeit seinem Sohn, der gerade an Arwens Seite platznahm und zu mir herüber grinste, schelmisch. Nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen, fast nichts.
„Da nun auch die letzten beiden eingetroffen sind, möchte ich Thallyá, Tochter Thranduils, nun bitten uns von den unterirdischen Höhlen zu erzählen, dann werden wir entscheiden“, meinte Aragorn und setzte sich wieder. Nun war es an mir mich zu erheben und zu sprechen. Ich bemerkte, wie meine Hände zu zittern begannen und stand dann ganz langsam von meinem Stuhl auf. Ich sah schüchtern alle der Reihe nach an. Ich entdeckte Éowyn und Faramir, doch ihr Sohn Elboron war nicht anwesend. Wo mochte er wohl sein?
Dann fing ich an zu sprechen. Erst undeutlich und schüchtern, doch mit der Zeit immer selbstsicherer.

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