Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 6

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3 Kapitel - 2.216 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-02-16 - Entwickelt am: - 699 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Warum löste Rhach dieses gewaltige Erdbeben aus und was taten die beiden blauen Zauberer über die Jahre des Krieges?
Das erfahrt ihr im 6. Kapitel meiner Story
Viel Spaß: D

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    Morgoth Vermächtnis
    ,, Mein Herr, unsere Scharen werden immer größer! Unsere Arbeiter züchten in den Zuchtgruben Orks und Kampftrolle! Die Schmieden und Heizöfen spucken hunderttausende von Waffen aus! Bald ist es soweit!``, rief Krashnak, der ehrwürdig vor dem schwarzen Thron seines Meisters im Khorondrim stand. Der einstige Mordor Orkanführer stand in dunkelgrauer Rüstung vor seinem Herren. Die Halle Agandaurs war gewaltig. Schwarze, vergiftete Säulen erhoben sich neben den Wänden aus der Erde. Vergiftete Schwerter und Morgensterne hangen an den Wänden. Hinter der Eingangstür zur Halle verbarg sich eine lange, steile Treppe, die etwas abgerundet die Treppen hoch führte. Am Ende der Halle saß Agandaur und rief:,, Züchtet eine Armee heran, die die freien Völker vernichten wird!`` Anschließend rief der Erbe des dunklen Herrschers, während er stolz auf seinem etwas höher gelegenen Thron saß, damit alle auf ihn hoch sehen konnten:,, Welche Kreaturen findet man sonst noch unter meinen Heeren?'' Der Hauptmann offenbarte:,, Unzählige Uruk- Hais konnten wir noch zusätzlich aus den Höhlen hervor rufen. Große Kampftrolle mit dunklen Rüstungen und Keulen werden ihnen folgen! Es stellte sich auch heraus, dass ein Teil unserer Züchtung Nachkommen der Gundabad Orks sind. Andere wiederum haben ihre Wurzeln in Carn Dum, Dol Guldur und vor allem in Minas Morgul und Cirith Ungol! Die dunkelsten und bösartigsten Orks!`` Agandaur befahl seinem Hauptmann anschließend, mit der Züchtung und der Vorbereitung für die Mobilisierung fortzufahren. Kurz, nachdem aber Krashnak aus den finsteren Hallen verschwand, tauchte ein schwarzer Schatten vor den Füßen des Erben auf. Eine verrauchte und grausame Stimme rief anschließend:,, Mit Orks, Trollen, Kriegsmaschinen und Wargen können wir die Länder niemals unterjochen! Falls der Mut der freien Völker Mittelerdes, wie ich ihn aus dem ersten Zeitalter kannte, immernoch vorhanden ist, bin ich gezwungen, mich einer größeren Macht Morgoth zu bedienen!`` Agandaur sah seinen Meister an und fragte:,, Was meint ihr, mein Herr!`` Der Bruder Saurons erzählte:,, Nicht umsonst brachte ich ein Erdbeben hervor, dass sämtliche Städte in ihren Grundfesten erschütterte! Lerne nun die wahren Diener Morgoth kennen!`` Rhach stellte sich in die Mitte der Halle, in der Gestalt eines schwarzen Schattens und flüsterte:,, Duzg ashi ada Utumare Zaga Utumno atha Morgoth ashi gaza durum gazugul!`` Plötzlich färbten sich die giftgrünen Augen des Schattens rot und jeder Ork fühlte in Barad Thorongrim einen tosenden Wind. Die schwarzen, zerrissenen Flaggen flogen aus ihren Riemen und sämtliche Fackeln gingen aus. Am Horizont im Norden leuchtete der sonst so dunkle Himmel lichterloh. Agandaur flog, mithilfe seiner Magie, dicht gefolgt vom schwarzen Schatten auf den Zwillingsturm Smaug und konnte kaum glauben, was er im Norden erspähte. Rhach nahm nun wieder die Gestalt des Todes an und flüsterte seinem Diener auf der flachen Spitze Smaugs zu:,, Dies ist das wahre Erbe des finsteren Valar!`` fünfzig fliegende, feuerspuckende Drachen flogen über das Schattengebirge, dicht gefolgt von fünfzehn Balrogs. Ihr Anführer war Dargor, der Vernichter. Dieser Balrog war umhüllt von den schwarzen Flammen des ersten Zeitalters, während die anderen Balrogs das Feuer von Udun in sich trugen. Einer jedoch verlor seine Flammen in der eingeschlossenen Kälte seines Gefängnisses, wo er über die Jahre gefangen gehalten wurde und wurde stattdessen eins mit dem Eis. Dies war der erste und letzte Eis- Balrog. Sein Name war Lothrim, der oberste Diener Dargors. Zuguterletzt erklommen dreißig schwarze und braune Werwölfe das Schattengebirge. Werwölfe waren weitaus größer und stärker, als jeder normale Warg und konnten sich niemals in einen Menschen zurück verwandeln. Agandaur sah seinen Herren überrascht an, während die jetzt eingeschüchterten Orks ihren Herren den Weg zum Khorondrim frei machten. Die obersten Diener Morgoth platzierten sich nun vor der Brücke, während die Orks im Hintergrund blieben und sich verwundert und ängstlich ansahen. Agandaur warf seinem Herren aber jetzt vor, während sie von der Festung langsam hinab stiegen:,, Das ist unmöglich! Die Balrogs wurden vor langer Zeit von den Valar in die äußerste Leere verbannt! Wie konnten sie zurück kehren?`` Rhach lächelte daraufhin mit finsteren roten Augen:,, Sie sind nicht aus der Leere zurück gekehrt! Niemand kann das! Kurz, nachdem Morgoth Arda verließ, verriet er mir, dass er einige seiner Diener vor den Augen der Valar schützte und sie tief in der Erde vergrub. Anschließend bekam ich die Zauberformel, um sie aus der Erde zu befreien und der dunkle Valar verschwand. Danach überließ ich Mittelerde meinem Bruder und sperrte mich ein, bis zu jenem Zeitpunkt, wo Sauron fallen würde!`` Agandaur konnte es kaum fassen und als die beiden unten ankamen, standen sie vor so riesigen Wesen, dass selbst dem Erben des dunklen Herrschers etwas mulmig wurde. Als sie die Brücke überquerten, verwandelte sich Rhach ebenfalls in einen Balrog und befahl seinen Dienern, sich in den Bergen auf den Krieg vorzubereiten. Die Diener Rhachs gehorchten ihrem Herren und flogen, oder rannten daraufhin in die Berge.

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    Es vergingen nicht viele Momente im verfluchten Land, jenseits von Mittelerde, als ein Orkspäher auf einem weißen Wolf vor dem Khorondrim stand und Agandaur auf diesen zu kam:,, Ich hoffe, du überbringst keine schlechten Nachrichten, du Wurm!`` Der kleinere Ork stieg nach dieser Aussage von seinem Wolf ab und übergab Agandaur mit zittriger Hand ein Stück eingerolltes Pergament. Als Agandaur dies las, entsandte er zwei gepanzerte Trolle, die jeweils ein großes, mattes, aber scharfes Schwert trugen:,, Bringt diese Verräter zu mir!`` Die Trolle verschwanden daraufhin durch einen Tunnel unter dem Schattengebirge in den Süden, wo sie in der Nacht auf einige hundert schwarz gekleidete Männer stießen. Viele von ihnen trugen einen Bart und hatten eine Glatze. Wenige aber waren sogar auf ihrer Glatze tätowiert und trugen einen schwarzen Eisenstab bei sich. Als die Trolle sie ins schwarze Land führten und die Männer die giftigen Dämpfe einatmeten, hielten sie sich den Arm vor dem Mund, um nicht daran zu ersticken. Ihre Augen aber öffneten sich weit, als sie die Heere der Finsternis erblickten und schritten am Ende ihrer langen Reise in den Khorondrim, begleitet von zweihundert Uruk Hais und schwarzen Ork- Speerträgern. Während die drei Anführer der,, sogenannten Verräter`` in die Halle Agandaurs traten, musste ihr Gefolge auf der Treppe warten, wo sie von den Orks gedemütigt wurden. Agandaur saß wieder auf seinem Thron, während Rhach neben ihm stand, aber fürs erste unsichtbar blieb. Mit einschüchternden Worten trat er seinen Gästen gegenüber:,, Die schwarzen Numenor! Verräter eurer eigenen Sippe und doch vernichteten eure Vorfahren vor gut tausendfünfhundert Jahren das nördliche Königreich der Menschen!`` Einer der drei Anführer ging nun langsam einen Schritt nach vorne. Er hatte eine tätowierte Glatze und trug einen Eisenstab:,, Mein Herr, diese Zeichen auf meinem Kopf sind der Beweis, dass die schwarzen Numenor aus Umbar dem dunklen Herrscher und dem Königreich Angmar immer treu blieben.`` Agandaur fühlte sich dadurch nur wenig beeindruckt und sprach durch seinen verfaulten Mund:,, Sowohl der dunkle Herrscher, als auch das Königreich Angmar existieren nicht mehr! Wieso solltet ihr also Teil meiner Kriegspläne gegen Mittelerde werden? Ich könnte euch doch genauso aufschlitzen lassen und euer Fleisch an meine Kreaturen verfüttern!`` Der glatzköpfige, etwas ältere Mann wiedersprach:,, Im Krieg gegen Arnor erlernten meine Vorfahren eine Art von Magie, mit der ihr nie vertraut gewesen seit! Ihr seid in der Lage, einen Feuersturm gegen ein Land aufziehen zu lassen, oder Blitze schwächen die Armee des Feindes! Unsere Hexerei wirkt aber langfristiger! Vor langer Zeit schafften es unsere Vorfahren, eine Pest über Arnor ziehen zu lassen, die die Menschen wirksam und in kurzer Zeit in Massen umbrachte. Somit kämpften die Heerscharen Angmars nur noch gegen wenige Soldaten und konnten somit beinahe problemlos in Fornost einmarschieren!`` Agandaur wurde jetzt neugierig und klagte:,, Redet weiter, vielleicht lasse ich euch doch nicht umbringen!`` Der Zauberer fuhr hoffend fort:,, Mein Herr, ich und meine Brüder haben zwar nicht mehr die nötige Macht dazu, um eine Pest über das gesamte nördliche Königreich zu bringen, aber wir sind in der Lage, mit eurer Hilfe Arnor einen ewigen Winter zu bescheren! Darauf ist König Eldarions Volk nicht vorbereitet und sie werden alle erfrieren!`` Agandaur überlegte kurz. Als Rhach ihm aber durch seinen vermoderten Geist befahl, die Idee abzulehnen, da es viel zu lange dauern würde, gab er den Befehl, alle schwarzen Numenorer, bis auf die Hexenmeister umzubringen. Wenige Augenblicke später gab es auf der Treppe ein riesiges Gemetzel und die Orks töteten alle, bis auf die schwarzen Magier. Diese wurden bis zur Entsendung aller Truppen in den Kerkern gefangen gehalten.

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    Im selben Moment standen Ithindil und Radagast noch immer in den Hallen Sahalatins und halfen Pallando auf die Füße. Dieser fragte zunächst nach einem Stuhl. Der Sultan tat ihm dennoch diesen Gefallen. Die beiden Istari konnten es kaum fassen und Radagast begann sofort:,, Was ist geschehen? Wieso standest du als Statue im Palast des Haradrimkönigs und wo ist Alatar?`` Pallando schnaufte erst einmal tief durch und sammelte sich, denn zu lange konnte er seinen Geist nicht befreien, wusste er aber dennoch, was während seiner Abwesenheit in Mittelerde geschah, da er durch die besondere Verbindung mit den anderen Istari immer die Gelegenheit hatte, durch ihre Augen zu sehen:,, Meine Freunde, es ist eine Wohltat, sich nach über tausend Jahren mal wieder bewegen zu dürfen.`` Aiwendil konnte kaum glauben, was ihm da zu Ohren kam und der Freund der Tiere hackte nach:,, Seit über tausend Jahren stehst du in dieser Halle?`` Der blaue Zauberer verneinte sofort:,, Nein! Nachdem ich, Alatar und Saruman in den Osten gingen, entschieden wir uns, dort zu bleiben, während Saruman wieder in den Westen wanderte. Wir marschierten nach Umbar, um dort mit unserer Aufgabe, die Menschen des Ostens, mit denen des Westens zu vereinigen, zu beginnen. Es stellte sich aber leider heraus, dass die schwarzen Numenor, die dort lebten, sich bereits mit dem dunklen Herrscher verbündeten und heimlich nach Angmar segelten. Ich und Alatar beschlossen daraufhin, heimlich an Bord zu gehen und verwandelten uns in kleine Spinnen. Als die Armada aber in Angmar anlegte und es zunehmend kälter wurde, waren wir gezwungen, uns zurück zu verwandeln. Leider warteten am Dock bereits der Hexenkönig und einige Schneetrolle, wie auch Gundabad Orks. Als man uns ertappte, kämpften wir erbittert gegen die schwarzen Numenor und den Hexenkönig. Leider aber ohne Erfolg. Es waren zu viele. Am Ende traf uns der Hexenkönig mit seiner Morgulklinge. Er hielt uns aber für zu wertvoll, um uns umzubringen und er wusste, wir würden dadurch nicht in den Schatten gezogen werden, also verwandelte sein treuer Schoßhund Morgomir das Gift in einen Fluch, der dafür sorgte, dass wir zu Stein erstarrten. Nach dem Fall Angmars nahmen uns die flüchtigen Krieger wieder mit nach Umbar und eines Tages wurde ich zum Friedensgeschenk für den Sultan, als Zeichen, dass Umbar und Nah Harad zusammen mit Mordor gegen die freien Völker kämpfen.``,, So ist das also! Die Menschen des Ostens betreiben einen Handel mit verfluchten Istari!``, schrie Ithindil wutentbrannt den Sultan an. Pallando sah den Sultan schuldig an und lächelte leicht:,, Ihr wagt es, auf diesem Thron der Schande zu sitzen, wo ihr und eure Vorfahren doch so vergnügt dabei zugesehen habt, wie tausende von Menschen qualvoll durch eure Hand sterben?`` Sahalatin bekam weiche Knie und hielt die beiden goldenen Griffe seines Throns fest in seinen Händen. Die drei Istari richteten ihre Zauberstäbe auf den Sultan. Dieser hielt aber dem Druck und seiner eigenen Angst nicht mehr stand und jammerte:,, Bitte, tut mir nichts! Nah Harad löst sein Versprechen ein und zieht an der Seite der freien Völker in diesen Krieg!`` Daraufhin ließen alle drei ihre Zauberstäbe wieder sinken und Radagast informierte den schwitzenden Mann:,, Seht in den Himmel und achtet auf Earendils Stern! Wenn dieser heller leuchtet, als jeder andere am Himmelszelt, so zieht auch ihr in den Krieg!`` Der Sultan nickte erleichtert und die drei Magier verließen den Raum. Als sie wieder in der Wüste standen, fragte Ithindil ihren Bruder, wo sie Alatar finden könnten. Dieser antwortete:,, Sollte er sich noch dort befinden, wo wir uns das letzte Mal sahen, so steht er an der Küste Umbars im Rathaus!``…

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