Nur das Innere zählt 11

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2 Kapitel - 1.234 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-02-16 - Entwickelt am: - 1.179 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sorry, das dieser Teil so spät kommt. Aber für alle die darauf gewartet habe.... Jetzt kommt etwas mehr Gefühl in die Sache.....

    1
    Kapitel 11

    Ein neues Gefühl...

    Sicht Legolas:

    "Aryana?"

    "Ja?"

    "Kann ich dich etwas Fragen?" sagte ich.

    Aryana, die gerade die Wunde an meinen Augen säuberte, hielt in ihrem tun inne.

    "Natürlich" sagte sie.

    "Wie sehen sie aus?" fragte ich.

    "Was sieht wie aus?"

    "Meine Augen. Ich meine sind dort Narben?"

    Aryana lachte leise. Dann wurde sie wieder ernst.

    "Nein. Es sind keine Verletzungen oder Narben zu sehen, Legolas. Keine Sorge. Deine Augen sehen ganz normal aus. Wobei,... Nein das tun sie nicht. Deine Augen sind nicht normal. Sie sind... Irgendwie... Wunderschön. Eis blau und rein und klar. Sie sehen durch mich hindurch... Aber sie sehen auch irgendwie in mich hinein..." sagte Aryana leise.

    Ich spürte, wie ich meine Ohren rot anliefen. Sie fand meine Augen schön...

    Ich zögerte kurz. Dann fragte ich: "Wie siehst du aus?"

    Stille. Aryana schwieg. Ich bereute meine Frage sofort. Hatte ich sie verärgert? War ich zu weit gegangen?

    "Wie stellst du dir mich denn vor?" fragte Aryana schüchtern zurück.

    Ich war überrascht von der Frage. Aber ich antwortete trotzdem.

    "Nun, wenn ich deine Stimme höre, dann denke ich an eine junge, wunderschöne Elbin. Mit strahlenden Augen, die heller leuchten als alle Sterne am Himmel. Und mit einem Lächeln, das die Herzen der anderen schmelzen lässt. Ich denke an eine Elbin, mit langen schillernden Haaren und reinem Herzen. Genauso rein, wie alles an ihrem Körper. Dieses Bild sehe ich vor meinem geistigen Auge immer, wenn ich deine bezaubernde Stimme höre" sagte ich leise. Und das war die Wahrheit.

    Aryana schwieg erneut. Sie war gerade dabei den Verband um meine Augen zu legen. Aber sie hatte wieder inne gehalten. Ich spürte, wie sie langsam die Enden des Verbandes verknotete.

    "Glaub mir, Legolas, so sehe ich nicht aus" sagte Aryana leise und eine Spur Enttäuschung lag in ihrer Stimme. Sie stand vom Bett, auf den wir saßen, auf. Ich hörte wie sie den Raum durchquerte. Doch noch bevor sie die Tür erreichen konnte, rief ich: "Warte"

    Ich stand auf und versuchte die Richtung zu finden, in die Aryana gegangen war. Aber das brauchte ich gar nicht. Ich spürte zwei weiche Hände an meinen Unter Armen. Ich erkannte sie als die von Aryana.

    "Aryana... Ich- " begann ich. Aber Aryana unterbrach mich.

    "Du hast schöne Vorstellung von mir. Leider entspricht sie nicht der Wahrheit" sagte die Elbin leise.
    Ich sagte nichts dazu. Stattdessen griff ich sanft nach Aryanas Handgelenk. Vorsichtig strich ich darüber. Ich fühlte weiche, samtige Haut. Und als meine Hand höher, den Arm hinauf, wanderte, spürte ich feinen Stoff.
    Ich fuhr mit meiner Hand immer weiter hinauf. Bis ich schließlich an ihrem Hals ankam. Dort ließ ich meine Hand erst einmal liegen.
    Und in diesem Augenblick fühlte ich es ganz deutlich: Ich liebte sie. Ich konnte sie zwar nicht sehen. Aber trotzdem liebte ich sie. Ich spührte sie... Ich hörte sie... Das reichte mir. Mehr brauchte ich nicht. Es zählte auch nicht das Äußere...sondern immer nur das innere!

    Meine Hand wanderte höher, bis kurz vor ihre Wange. Doch dann spürte ich Auf einmal Aryanas Hand, die mein Handgelenk fest umschloss und von ihrem Gesicht weg drückte.

    Sofort war mir klar, dass ich zu weit gegangen war.

    "Entschuldige, ich bin zu weit gegangen" murmelte ich verlegen und wollte meine Hand wieder zurückziehen. Aber Aryana hielt sie immer noch fest umschlossen. Ich wollte gerade noch etwas sagen, doch das konnte ich nicht. Denn jetzt fühlte ich weiche Lippen, die sich sanft auf meine legten. Es war nur ein ganz vorsichtiger Kuss. Ein sachtes Berühren unserer Lippen. Aber er war voller Gefühl und Vertrauen.

    Meine Gedanken rasten... Mein Herzschlag beschleunigte sich... Ich wurde mutiger und verstärkten Kuss ein bisschen. Auch Aryana schien mutiger zu werden. Sie öffnete ihre Lippen ein Stück. Unsere Zungen begegneten sich das erste Mal und erkundeten alles, was neu war. Natürlich ganz sachte und vorsichtig. Meine freie Hand wanderte in Aryanas Nacken. Auch Aryanas Hände blieben nicht untätig. Sie ließ mein Handgelenk wieder los und kaum eine Sekunde später fühlte ich ihre warmen Hände an meiner Wange und an meinem Oberarm.

    Irgendwann, als wir beide keinen Atem mehr zu Verfügung hatten, lösten sich unsere Lippen wieder. Aryanas Hände blieben dort wo sie waren. Auch meine Hände verliesen ihren Platz nicht.

    "Aryana... Ich..." weiter kam ich nicht, denn wieder spürte ich ihr Lippen auf meinen. Dieses Mal aber nur kurz und sehr sanft. Es war nur ein Hauch.

    "Ich liebe dich" sagte ich leise als unsere Lippen sich wieder trennten.

    "Ja, Legolas, ich liebe dich auch" flüsterte Aryana ganz dicht an meinem Ohr.

    Unsere Lippen trafen sich erneut zu einem Kuss. Meine Gefühle rasten. Ich liebte sie so sehr. Ich wollte, dass dieser Augenblick nie wieder fort ging....

    Doch wie jedes Mal, machte mir das Schicksal ein Strich durch die Rechnung.

    Die Zimmer Tür flog auf und eine Stimme hallte durch den Raum.
    "Mein Herr Legolas"

    Wie von einer Hornisse gestochen, sprangen ich und Aryana auseinander. Wobei Aryana eher schnell von mir ab ließ und einige Schritte von mir wich. Ich hätte unseren Störenfried am liebsten angeschrien, aber ich entschied mich doch anders.

    "Ja, was gibt es?" fragte ich und versuchte nicht genervt zu klingen. Aber so ganz gelang es mir nicht.

    "Mein Herr, Aragorn ist zurück"

    2
    Die letzten Worte hallten durch meinen Kopf. Zuerst dachte ich, hätte mich verhört. Doch dann realisierte ich es. Aragorn...er war zurück. Er hatte meine einzige Chance, wieder zu sehen gefunden.... Oder doch nicht? Vielleicht war Aragorn nur zurückgekehrt, weil er Gandalf nicht gefunden hatte. Mein Herz, das gerade wieder seinen normalen Takt begonnen hatte, pochte schneller.

    "Mein Herr, ich werde Aragorn zu euch schicken. Ist das in Ordnung?" wurde gefragt.

    Ich nickte kurz und die Tür fiel ins Schloss.

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