Eine Fantasy Geschichte Kapitel 2

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2 Kapitel - 977 Wörter - Erstellt von: Ynalia - Aktualisiert am: 2015-02-16 - Entwickelt am: - 653 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ellie (das Mädchen aus der U-Bahn) und die Unbekannte treffen im Krankenhaus aufeinander

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    Ich bin auf dem Weg zu Doktor Sandler. Nachdem ich gestern hier im Krankenhaus aufgewacht bin berichtete man mir ich sei vom Anblick der Schwerverletzten in Ohnmacht gefallen. Man hat mich wohl wieder aufgepäppelt und ich fühle mich soweit ganz ok mir ist zwar noch leicht schwindelig, aber ich kann jetzt nicht im Bett herumliegen, denn man hat mich immer noch nicht zu dem Mädchen gelassen. Ich bin schon mal heilfroh, dass sie überlebt hat. Doch nur mit diesem Fakt lasse ich mich nicht abfertigen. Ich habe gestern die Krankenschwestern so lange genervt, bis sie mir versprochen haben, dass ich den behandelnden Arzt sprechen kann. Hier bin ich nun. Nachdem ich eingetreten bin begrüße ich den Mann im weißen Kittel und frage, wie es dem Mädchen geht. „Ich kann sie beruhigen, es sah schlimmer aus als es ist. Sie hat eine tiefe Stichwunde abbekommen, aber in Lebensgefahr ist sie wohl nicht. Es kann allerdings sein, dass sie bleibende Schäden am Arm zurückbehalten wird, da ein wichtiger Nerv beschädigt wurde. Jedenfalls braucht sie viel Ruhe. Kennen sie die Patientin?“ Ich verneinte, fragte aber, ob es ok wäre sie zu sprechen. Der Arzt informierte mich darüber, dass es eigentlich nicht zulässig wäre jemand fremdes zu einem Patienten zu lassen, dass er aber in meinem Fall eine Ausnahme machen werde. Immerhin hatte ich ihr ja geholfen. Außerdem bat er mich ihre Kontaktdaten in Erfahrung zu bringen, denn bisher hätte sie jede Auskunft über ihre Person verweigert. „Ja klar, ich tue was ich kann. Vielen Dank noch einmal!“ Er teilte mir noch mit in welchem Zimmer ich sie antreffen könne und wir verabschiedeten uns.

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    „Ja herein.“ Ertönte eine Stimme aus dem Zimmer. Ich war überrascht, wie kräftig sie klang. Überhaupt konnte ich nicht so recht glauben, dass ich mir dieses Loch nur eingebildet hatte, aber das widersprach schließlich jeder Vernunft. Ich hatte mich nicht getraut dem Doktor meine Beobachtung zu schildern und mein komisches Gefühl, als ich sie berührt habe. Hätte ich es nicht besser gewusst hätte ich vermutet, dass sie irgendwie Kraft von mir „geklaut“ hatte. Wie bescheuert das klang! Ich ging auf das Bett zu und schaute mir das Mädchen an, das ich gerettet hatte. Wie gestern war ihr rechtes Auge von Haaren verdeckt, die diesmal allerdings ordentlich gekämmt waren. Ihre verletzte Schulter war dick verbunden. Sie schaute mich erwartungsvoll an. Ich konnte nicht beurteilen ob sie mich erkannte oder nicht. Was ich definitiv sagen kann ist, dass mich dieser Blick nervös machte. War sie sauer, dass ich mich ihrem Willen widersetzt hatte oder doch dankbar, dass ich den Krankenwagen gerufen hatte? Da sie offenbar kein Interesse hatte das Gespräch anzufangen begann ich. „ Ich bin Ellie. Ich weiß nicht ob du dich erinnern kannst, aber ich bin die aus der U-Bahn, wo du äh… zusammengebrochen bist.“ Sie schaute mich unverwandt an aber eine Antwort bekam ich nicht. „Ich wollte wissen wie es dir geht. Also ich meine klar kann es dir nicht gerade toll gehen bei so einer Verletzung, aber… kann ich dir vielleicht was zu trinken holen oder so?“ Oh Gott was fasel ich da! „Nein Danke. Ist schon ok. Ich hab Medikamente bekommen, sodass ich im Moment keine Schmerzen habe. Ich glaube ich muss mich bei dir bedanken. Du warst die Einzige, die etwas unternommen hat und ich war wohl nicht gerade höflich zu dir.“ Jetzt war ich überrascht. Offenbar war sie doch nicht so emotionslos wie gedacht. Was soll ich jetzt sagen? Nach ihrem Namen fragen? Oder vielleicht sogar was passiert ist? „ Ich weiß du überlegst gerade wie du mich nach der Ursache meiner Verfassung fragen könntest. Ich bitte dich aber es zu unterlassen. Es ist nicht so dass ich dich nicht nett finde, aber das geht dich nichts an.“ Okay das war deutlich. „ Ja äh klar das respektiere ich. Wie heißt du denn?“ „Cyrielle.“ „Das ist ein ungewöhnlicher Name. Woher kommt der?“ „Das weiß ich nicht. Ich wurde einfach so genannt. Sag mal wie komme ich hier wieder weg? Die wollen mich hier behalten, aber das ist unnötig mir geht es gut ich will hier weg.“ Während sie das sagte schob sie die Decke weg und stand schwankend auf. Ich versuchte sie zu stützen, doch sie wich zurück. „Lass dir doch helfen! Ich tu dir schon nichts. So wie du schwankst kann es dir gar nicht blendend gehen. Soll ich den Arzt rufen?“ „Nein.. bitte… es geht schon. Ich will nur meine Sachen suchen.“ Sie ging auf den Schrank zu doch da drin befand sich nichts. „Möglicherweise haben sie deine Sachen entsorgt die waren ja alle dreckig. Suchst du was Bestimmtes?“ Keine Antwort. Ich dachte darüber wären wir hinweg. Als ich mich wieder zu ihr umdrehe sehe ich, wie sie vorne überfällt. Ich fange sie auf. Wie beim letzten Mal wird mir schwarz vor Augen, doch dann sehe ich einen Mann in schwarzem Shirt und Jeans. Er trägt ein Messer in der Hand und kommt auf mich zu… Das Bild verschwimmt und ich sehe wieder das Krankenhauszimmer. Cyrielle liegt auf mir und scheint bewusstlos. Schnell lege ich sie möglichst sanft auf den Boden und drücke den Alarmknopf, woraufhin eine Krankenschwester kommt. Ich werde aus dem Zimmer geschickt.

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vvd ( 22380 )
Abgeschickt vor 752 Tagen
Sehr spannend und interessant, aber nicht mein Geschmack
Lolita ( 07020 )
Abgeschickt vor 771 Tagen
Interessant. Freue mich auf die fortsetzung