Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 6

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3 Kapitel - 2.028 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-02-14 - Entwickelt am: - 684 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der Osten von Mittelerde hält doch noch einige Überraschungen bereit, obwohl Sauron bereits vor langer Zeit vernichtet wurde!

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Kapitel 6
Vom Vertrag der Edain und einem unerwarteten Zufall
Einige Tage vergingen, seitdem Ithindil und Radagast in den Osten flogen, um bei den Völkern des Ostens um ihre Hilfe zu bitten. Insbesondere verfolgten die beiden Istari auch die Spur ihrer beiden lang verschollenen Brüder Pallando und Alatar. Auf dem Rücken des weißen Drachen flogen sie über die Ered Mithrin und machten nach dieser anstrengenden Reise eine kleine Rast in den Eisenbergen. Dieses karge Land war einst die Heimat von Dain Eißenfuß und seinem Volk. Allerdings kehrten diese zum Erebor zurück, als Dain König unter dem Berg wurde, nachdem sein Vetter, Thorin Eichenschild im Kampf gegen Azog dem Schänder tödliche Wunden erlitt. Die beiden Gefährten und ihr Reittier rasteten am Fluss Rotwasser, der in diesem Gebirgszug entsprang. Radagast wollte am Ufer des Flusses auf seinem Mantel schlafen, doch Ithindil hatte eine bessere Idee:,, Weißt du Aiwendil, manchmal frage ich mich, ob du ein Zauberer, oder doch nur ein gewöhnlicher Wanderer bist?`` Radagast fühlte sich dadurch zwar etwas gekränkt, da er ja wusste, dass er kein besonders großer Zauberer war, aber ließ es sich dennoch nicht anmerken. Plötzlich umgriff die Zauberin aus dem Norden ihren weißen Kristallzauberstab stärker denn je, hielt diesen leicht senkrecht zur steinigen Erde unter ihren Füßen und flüsterte:,, Car ye annin antatalaf erin telume tharnya car!`` Im selben Moment verwandelte sich das Gestein auf dem Boden in Laub. Wie von Geisterhand erhob sich direkt neben den beiden Gefährten ein großer Baum, dessen Wurzeln aus dem Fluss ihr Wasser speißten. Der Baum wurde immer größer und seine dicken Äste bildeten ein kleines Häuschen, sodass beide darin Platz hatten und auch die kleinere Schwester Smaugs neben dem Baum schlafen konnte. Der braune Magier aus dem Grünwald staunte nicht schlecht und sie gingen beide ins Bett. Die Nacht war ruhig und die Sterne am Himmel strahlten hell, wie tausende von Glühwürmchen. Am darauffolgenden Tag standen beide Gefährten schon früh mit der Morgensonne auf, die über die schneebedeckten Berge in das kleine, grüne Tal schien. Radagast aber lag die halbe Nacht wach und teilte seiner Schwester seine Überlegungen mit:,, Wir sollten fürs erste nicht nach Rhun reisen!`` Ithindil stand dem Maiar mit ernster Miene gegenüber und hackte nach:,, Wie meinst du das?``,, Die Menschen aus Rhun werden uns sofort wieder aus ihrem Land vertreiben, wenn sie uns von weiten kommen sehen! Wir sollten nach Nah- Harad. Ich hörte, die Haradrim wären nun etwas kooperativer geworden, seitdem Sauron besiegt wurde. Ihr König, Sultan Fahalator könnte noch mit sich reden lassen, steht seine Familie doch in der Schuld Gondors, nachdem König Aragorn die Haradrim nicht angriff, sondern sie um Frieden bat.'', erwiderte Radagast. Ithindil hielt dies für keine schlechte Idee und so flogen sie weiter, Richtung Osten und kamen den wüstenartigen Ländern immer näher. Nur, als sie über das einstige Schattenland, Mordor flogen, sahen die beiden kein einziges Sandkorn, sondern nur graue Berge und unfruchtbares Land. Es würde sicher noch tausende, von Jahren dauern, bis Mordor endlich wieder bewohnbar sein würde. Nach einem Zweitagesflug flog Allaron endlich die heißen Gegenden Nah- Harads an und sie landeten in einer Sanddüne. Ithindil gab ihrem weißen Drachen den Befehl, sie solle sich im warmen Sand ausruhen, bis sie wieder kommen würden. Die Sonne prallte auf die Stirn der beiden Magier. Weit und breit erblickten die beiden nur Sand, bis sie einen steileren Hügel erklimmten, woraufhin sie ihren Augen nicht trauen konnten, denn nur wenige zuvor hatten die Gelegenheit, Nah- Harads Reich aus so kurzer Entfernung zu erblicken. Radagast kündigte jetzt an:,, Meine Herrin, willkommen im Reich des Sultans!`` Die namenlose Festung war von einer gewaltigen Sandmauer umgeben. Die einzigen beiden Eingänge in die Festung waren zwei große Steintore, die die Haradrim vor langer Zeit vom Königreich Gondor geschenkt bekamen, als es noch Frieden zwischen den einzelnen Völkern gab. Die Haradrim konnten dort nur durch den großen Fluss Harnen leben, da dieser noch nie austrocknete und immer genügend Wasser für das Wüstenvolk bereitstellte. Innerhalb der Mauern erhoben sich viele, große, grüne, rechteckige und runde Zelte in die Luft und überall sichtete man die roten Flaggen mit der schwarzen Schlange, dem Symbol der Haradrim. Inmitten der Festung aber stand das Kronjuwel. Der Palast Sultan Fahalators ragte inmitten der großen Ringfestung aus dem sandigen Boden. Diese trug viele Marmortürme mit goldenen Kuppeln und hinter dem Palast konnte man bereits hunderte von Olifanten hören.

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