Sesshomaru Lovestory - Part 8

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3 Kapitel - 4.044 Wörter - Erstellt von: Okashi-chan - Aktualisiert am: 2015-02-10 - Entwickelt am: - 3.757 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Yoru und Sesshomaru gehen los. Alleine. Fragt sich bloß: Wohin? Bringt er sie nach Hause oder führt er sie auf einen Pfad, den beide nicht mehr verlassen können und wollen?

1
Ihre Sicht:
Der Wind wehte sanft durch ihre Haare, während sie mit dem Hund an ihrer Seite durch den Wald stapfte. Er stupste sie in die andere Richtung. Lächelnd kraulte sie ihn zwischen den Ohren. " Du magst wohl wieder zurückkehren, nicht wahr, mein Guter?" Er bellte glücklich als Antwort. Lachend ließ sie sich von ihm durch den Wald führen. Doch statt wie normalerweise ein Gespräch mit ihm zu führen, dachte sie über die kurze Unterhaltung mit Sesshomaru nach. - Habe ich wirklich gesagt, dass ich ihn als Beschützer sehe? Oder habe ich mir das nur eingebildet? In letzter Zeit ist alles so verwirrend. Und er ist wirklich sehr zuvorkommend...- Sie seufzte unterbewusst. - Ich hoffe bloß, dass er mich nach Hause bringen kann. Ich vermisse meine Eltern ein schon. Ach ja, und mein weiches Bett vermisse ich auch. Allerdings war die Nacht in Sesshomaru's Armen unglaublich entspannend. - Sie erinnerte sich gerne an diesen Duft und das Pumpen seines Herzens direkt vor ihr. Genüsslich schloss sie die Augen. - Was denke ich da eigentlich? Gut, er duftet gut, hat eine anziehende Stimme, vermutlich einen durch trainierten Körper, so stark wie seine Arme sind...- Sie musste tiefer atmen, um sich wieder zu besinnen. - Aber er ist immer noch ein Dämon! Wie kann ich glauben, dass ein mächtiger Dämon sich eine Blinde zur Frau sucht? - " Störe ich gerade beim Tag träumen? ", lachte eine bekannte Stimme arrogant. Sie musste einen Moment lang nachdenken, um sich wieder an seinen Namen zu erinnern. " Inuyasha, Stimmt's? " " Ganz genau, Mädchen. Du musst meinem Bruder ziemlich den Kopf verdreht haben, wenn er sich mit dir blicken lässt. Also: Was hast du angestellt? " Neugierig lief er zu ihr. " Ich bin in einer Höhle gegen einen Stein gestolpert..." " Wie tiefgründig..." " Schon ein bisschen!" Er seufzte ungeduldig. " Ich denke mal, du wirst nicht lange hier bleiben?" " Vielleicht?" " Gib' mir eine gescheite Antwort." " Natürlich nicht! Ich hab immer noch eine Familie. Und zu der will ich zurück! " " Ich verstehe. Gut. Zum Abendessen gestatte ich meinem Bruder hier zu bleiben." " Das klingt als wärst du der Ältere." " Ich muss gehen!" " Du bist der Jüngere, nicht wahr?", schrie sie ihm hinterher. " An deiner Stelle würde ich Sesshomaru nicht trauen. Denk darüber nach!" Nachdenklich lief sie weiter. Die Temperatur sank allmählich und sie spürte wie der Wind kälter wurde. Im Dorf hörte sie Kaede schreien. " Yoru! Komm mal her, Mädchen!" Verwirrt lief sie zu der Miko, die ihr sofort den Kopf hinunter zog. Sie spürte ein Lederband an ihrem Nacken. Neugierig tastete sie danach. " Es ist ein Talisman. Ich schenke ihn dir und bete damit für deine sichere Rückreise. " " Vielen Dank!" " Du brauchst dich nicht bei ihr zu bedanken", schnaubte eine männliche Stimme verärgert hinter ihr. Sie erkannte sofort, dass es sich um Sesshomaru handeln musste. Er fasste sanft, aber bestimmend, ihren Arm. " Solange ich bei ihr bin, wird ihr kein Leid geschehen. " " Das hoffe ich für sie!" Er knurrte leise. " Du weißt, was wir besprochen haben, Dämon! Bring sie zur Quelle an der Alles begann. Alles Weitere wird sich ergeben. " " Komm." Er drehte sie schnell um und drückte sie vorsichtig nach vorne. " Jaken wird eine Weile nicht bei uns sein", verkündigte er, nachdem sie sich von ihren neuen Bekannten verabschiedet und sich beide vom Dorf entfernt haben. " Ich habe ihn in ein anderes Dorf geschickt, damit er mir beim Bergsteigen nicht die ganze Zeit das Ohr voll quakt. Außerdem holt er ein paar nützliche Informationen. " " Ist Rin bei Kaede geblieben?" " Ja.." - Das heißt wir sind alleine auf Reisen. Das kann ja nur gut enden. Zum Glück ist Yoko noch bei mir. - Er fasste ihre Hand. " Keine Sorge. Ich werde bei dir bleiben und dich beschützen", versprach er vertrauenswürdig. Sie zog zu seiner Verwunderung ihre Hand weg. " Seit wann bist du so nett zu mir?" Er blieb stehen und fasste mit zwei Fingern ihr Kinn und hob es in seine Richtung. " Bin ich für dich so abstoßend?" " Du hast noch nie meine Hand gehalten..." " Das ist nicht die Antwort auf meine Frage. Du solltest sie wissen. Schließlich kennen wir uns nicht seit ein paar Stunden. Also...?" " Ich finde dich auf keinen Fall abstoßend. " - Eher im Gegenteil...- " Dann lass mich, als dein Beschützer, dich beschützen. " Er nahm ihre Hand von dem Geschirr und zog sie an seine Brust. Sie tastete nach ihm und umfasste ebenfalls sein Handgelenk. Er zog sie langsam zu sich und führte ihre Arme hinter seinen Rücken. Der Stoff seiner Kleidung hüllte sie schützend ein. Er legte eine Hand vorsichtig auf ihren Nacken und ließ seinen Kopf auf ihren sinken. Sie lehnte sich an ihn und genoss die Wärme, die er ausstrahlte. Seine langen Finger streichelten leicht ihren Nacken. Erschrocken zuckte sie zusammen. " Alles in Ordnung?", flüsterte er. " Ja ja..." Er machte weiter und ließ die Finger zärtlich zu ihrem Hals gleiten. " Kein dummer Kommentar? ", staunte er leise. " Wieso sollte ich?" " Das blinde Mädchen, das ich kenne, würde hierbei mit gemeinen Sprüchen um sich werfen..." Sanft fuhren seine Finger ihre Schlagadern hinab. " Der Dämon, den ich kenne, würde normalerweise eine Schelle dafür bekommen, wenn er nicht der einzige in einem Umkreis von fünf Kilometern wäre, der mich beschützt. " Er legte seine Hand wieder auf ihren Nacken und zog ihren Kopf vorsichtig an seine Brust. " Schön, dass du das so siehst..." - Er findet es also schön, dass er eigentlich eine Ohrfeige verdient hätte!- Doch statt etwas zu erwidern, drückte sie ihn fester zu sich. " Vorsicht, mein kleiner Panther! Ich habe noch meine Rüstung an. " Schelmisch lächelte sie. " Kleiner Panther statt Menschenbrut? " " Der alte Spitzname wurde zu langweilig." " Von wegen! Ich hab dich auf frischer Tat ertappt!" Verärgert schnaubte er. " Glaub, was du willst. " Sie schloss die Augen und genoss das Streicheln seiner Finger. " Mach sie bitte auf!", bat er sie leise. " Wen? Was?" " Deine Augen." Als sie sie öffnete, nahm er ihr Gesicht in die Hände und schwieg eine ziemlich lange Zeit. " Stimmt irgendwas nicht? " Seine Stimme zitterte leicht bei dieser Frage. " Es ist alles in Ordnung. Warum fragst du?" " Du wirkst sehr bedrückt." - Das bildet er sich nicht nur ein.- Tränen bildeten sich in ihren Augen. " Ich möchte nach Hause. "

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