Heimatlos *Kapitel 14*

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1 Kapitel - 1.487 Wörter - Erstellt von: AliceChantal - Aktualisiert am: 2015-02-07 - Entwickelt am: - 1.732 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Endlich geht es weiter! Es tut mir sooo leid, dass ich euch so lange hab warten lassen. Es ist leider nur ein kurzes Kapitel geworden, aber ich wollte euch nicht noch länger warten lassen! xD Viel Spaß!

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"Du wirst einfach verschwinden..." gab mir die Stimme als Antwort... Ich nickte und stand auf... Ich hatte mich entschieden. Mit einem Sprun
"Du wirst einfach verschwinden..." gab mir die Stimme als Antwort... Ich nickte und stand auf... Ich hatte mich entschieden. Mit einem Sprung sprang ich auf die Seite, für die ich mich entschieden hatte und dann wurde wieder alles Schwarz... "Guten Morgen meine Kleine!" meine Mutter saß bei mir am Bett. Ich war wieder… Zuhause... in meinem Zimmer... in meinem Bett… Doch irgendwie fühlte ich mich nicht Zuhause... "Maer Aur (Guten Morgen)" antwortete ich. Ich stand wie in Trance auf und ging im Schlafanzug hinaus in den Garten. Ich setzte mich auf eine Bank an einem Apfelbaum und schwieg… den ganzen Tag… Ich dachte an nichts anderes als an Mittelerde… Ich vermisste Mittelerde jetzt schon und besonders meine Gefährten… Legolas... Werde ich ihn je wieder sehen? Wird er mich vergessen? Werde ich ihn vergessen? Was wird passieren? Was? Ist das nun das Ende? Werde ich Mittelerde und alles was geschehen ist nur noch als Traum sehen? Ich will zurück! Und wenn ich mein Leben dafür gebe! Ich werde es schaffen, dass meine Familie lebt und ich in Mittelerde bleiben kann! Und ich werde stärker! So stark, dass ich jeden der mir wichtig ist beschützen kann! Das Verspreche ich! Das verspreche ich dir Legolas! Bis dahin....
Namarie, Legolas.... (Lebewohl, Legolas)




Kapitel 14
"Hey! Minie! Warte!" Ich konnte Janina rufen hören, aber ich blieb nicht stehen. Wir haben Mittwoch und der letzte Block ist gerade zu Ende gegangen. Ich hatte meine Sachen schon fünf Minuten vor Unterrichtsschluss eingepackt. Es ist genau ein Jahr her, seitdem ich zurückgekehrt bin. Ein Jahr, dass mich grundlegend verändert hatte und das bemerkte nicht nur meine Mutter sondern auch Janina, weshalb sie mir immer hinterher rennt. Ich habe niemanden irgendetwas über Mittelerde erzählt, nicht meiner Mutter, nicht meinem Vater und ganz bestimmt nicht Janina. Ich wollte auch gar nicht rüber reden… es schmerzte zu sehr. Seit einem Jahr suche ich jetzt schon nach einem Weg zurück und finde einfach nichts… gar nichts. "Jetzt warte doch mal! Was ist denn nur los mit dir?" Janina hatte mich letztendlich doch eingeholt. Eigentlich erzähle ich ihr alles, was wohl der Grund ist warum sie mir die ganze Zeit auf die Nerven geht. "Willst du mir immer noch nicht erzählen was mi dir los ist?" Ich schüttelte schweigsam meinen Kopf. "Na toll! Und jetzt nicht einmal mehr mit mir reden oder wie?" "Tut mir leid war nicht so gemeint, aber ich will nicht darüber reden! gib mir etwas Zeit!" Ich spürte Janinas fassungslosen, verständnislosen Blick auf mir liegen. "Wie bitte? Du brauchst Zeit? Ich habe dir ein Jahr Zeit gegeben und jetzt sagst du mir du brauchst noch mehr Zeit?" Langsam spürte ich, wie ich sauer wurde… "ja…" sagte ich monoton und kalt. "Ich glaub es nicht! Was bist du bitte für eine beste Freundin, wenn du nicht mal mit mir redest?" Jetzt war es zu viel. "Ganz ehrlich? Ich hab ein großes Problem, worüber ich nicht reden kann, weil es mich zerstört und meine angebliche beste Freundin will mich dazu zwingen über dieses Problem zu reden, obwohl jede Sekunde die ich daran denke mich innerlich zerfrisst! Und jetzt fragst DU mich was ICH für eine Freundin bin?" Janina sah mich mit einem mitleidigen, entschuldigenden Blick an, aber das war mir egal. Ich wollte jetzt nur noch allein sein. "Weißt du was? Vergiss es! Ich bin mit dem Thema durch!" Das waren meine letzten Worte an Janina, dann drehte ich mich um und verschwand aus dem Hinterausgang der Schule.
"Hallo Liebling, wie war die Schule?" "ok…" ich beachtete meine Mutter gar nicht, sondern warf meinen Rucksack in die Ecke, nahm ein Buch und ging hinaus in den Garten. So wie immer. Am Anfang kam meine Mutter noch zu mir und hat gefragt was los sei, aber jetzt stört es sie auch nicht mehr. Ich setze mich wie immer auf die Bank und fange an zu lesen.
Nach zwei Stunden wurde es plötzlich um mich herum dunkel, dabei war es gerade mal um Vier. Viel mit lesen war da also nicht mehr. Ich stand von der Bank auf und legte das Buch zur Seite. Was ist hier nur los. Mir wurde auf einmal warm, aber unnatürlich warm. Wir hatten zwar Sommer, aber heute war es nicht so warm… Ich schaute mich ein wenig in der Gegend um, bis mir eine junge Frau auffiel. Sie war groß und schlank mit braunen grünen Augen und langen hell- bis weißblonde Haare. "Du hast die richtige Entscheidung getroffen und bist trotzdem traurig warum?" Diese Frau hatte die selbe Stimme wie aus meinen Traum. "Wer bist du und woher weißt du das? Und warum bist du dir sicher, dass das die richtige Entscheidung war?" Sie lächelte nur. "Naja… wenn du dich anders entschieden hättest, würde ich existieren. Aber es gibt mich nicht wirklich. Und das ist gut, denn es würde nur Schmerz und leid bringen!" ich war nur noch verwirrter. "Aber nach Schmerz und Leid folgt Freude und Glück!" Sie blickte nun traurig zu Boden. "und woher willst du das wissen?" Sie sah mir nun mit einem traurigen Lächeln in die Augen. Dieses Mädchen ist so hübsch, aber in irgendeiner Art erinnert sie mich an Legolas, was mir unendlich wehtat. "Du willst unbedingt zurück zu ihm oder?" Mit ihren Worten riss sie mich aus meinen Gedanken. Diesmal sah ICH sie mit einem traurigen Lächeln an. "Mehr als alles andere!" Sie nickte, aber ihr Blick zeigte mir, dass sie damit überhaupt nicht zufrieden war. "Du bist die Stimme aus meinem Traum oder?" Ich war mir eigentlich sicher, dass sie das war, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. "Ja… Und ich kann dir sagen wie du zurück nach Mittelerde kommst…" Meine Augen weiteten sich vor Schock und ich spürte neuen Mut in mir aufkeimen. "Was? Wirklich? Bitte sag es mir!" Sie sah mit einem zweifelnden Blick zu Boden. "Du musst mir aber versprechen, dass du deine Familie überzeugst mitzugehen! Ich will nicht für ihren Tod verantwortlich sein!" Das verwirrte mich wieder… Was meint sie damit? Aber egal! Ich will einfach zurück. "Es tut mir leid, aber meine Familie wird mich nie begleiten… Gibt es denn keinen anderen Weg?" Sie lächelte mich aufmunternd an. "Bestimmt, aber ich kenne ihn nicht…" Schon war mein Mut wieder weg. "naja…. trotzdem danke." "Willst du nicht meinen Weg wissen? `" "nein… lieber weiß ich keinen Weg, als einen den ich nicht gehen kann!" ich lächelte ihr zu, nahm mein Buch und ging Richtung Haus. "tut mir leid!" Ich drehte mich noch einmal zu der Stimme um, nachdem ihre Worte an mein Ohr gedrungen sind, doch sie war schon wieder weg und langsam begann der Himmel wieder aufzuklären.
Ich dachte nicht weiter nach und begab mich mit dem Auftrag meiner Mutter, einkaufen zu gehen, auf den Weg zum Supermarkt. Ich lief über Ampeln, Straßen, Zebrastreifen und dachte über diesen Moment heute Nachmittag nach. Ich lief gedankenverloren auf eine rote Ampel zu. Ich schaute nicht ob sie rot für mich oder für die Autos war. Ich lief einfach weiter mit meinen Gedanken überall aber nicht auf der Straße. Plötzlich hörte ich ein schrilles Hupen links von mir. Ich konnte nicht schnell genug reagieren und schon spürte ich einen dumpfen Stoß gegen meine Magen- Hüft- Gegend. Ich bekam nicht mehr viel mit. Ich spürte wie eine warme Flüssigkeit über meinen Kopf und durch mein Gesicht floss und ich spürte einen stechenden Schmerz in meiner Seite, aber nicht lange. "Es tut mir leid, Legolas!" brachte ich mit zitternder, hauchender Stimme hervor und schon wurde alles Schwarz um mich herum.
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Heimatlos *Kapitel 14*
Heimatlos *Kapitel 14*
Endlich geht es weiter! Es tut mir sooo leid, dass ich euch so lange hab warten lassen. Es ist leider nur ein kurzes Kapitel geworden, aber ich wollte euch nicht noch länger warten lassen! xD Viel Spaß!
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2015-02-06
402C
Herr der Ringe

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