Yamiyo-das Mädchen aus dem Blutnebel (Naruto Fanfiktion) Teil 2

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 5.820 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-02-21 - Entwickelt am: - 2.621 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eigentlich hatte ich keinen zweiten Teil geplant, aber in den Kommentaren des Vorgängerteils wurde ein Happy End gefordert. Deswegen ist dieser Teil 2 entstanden. Hier steht ein Happy und ein Bad End zur Auswahl.

    1
    (Für alle, die ein Happy End wollen–hier einfach weiter lesen, die Bad End-Fans können jetzt runterscrollen, denn dann kommt die Version mit Bad En
    (Für alle, die ein Happy End wollen–hier einfach weiter lesen, die Bad End-Fans können jetzt runterscrollen, denn dann kommt die Version mit Bad End)
    Angespannt presse ich mich an die kalte Felswand und versuche meine Atemgeräusche so leise wie möglich zu halten. Die Dunkelheit des Flurs umhüllt mich wie ein schützender Mantel, während ich nach Stimmen lausche. Wenn ich einmal unaufmerksam bin, bedeutet das zu 99,9% meinen Tod. Denn ich stehe hier im Flur von Orochimarus Hauptquartier. Und zwar nicht als Mitglied seiner Bande, sondern als Feindin. Ich bin jetzt seit 4 Jahren Spionin von Akatsuki. Vor einem halben Jahr habe ich sogar die große Ehre erfahren, selber ein vollwertiges Mitglied zu werden. Nun darf ich den überall Schrecken erregenden Akatsukimantel tragen. Auch einen Ring habe ich am Finger, sein Symbol ist Chikai(=Schwur), was mich immer an diesen Tag vor 4 Jahren erinnert, als ich im Wald Pain getroffen habe und er mich zu seiner Spionin gemacht hat. Damals habe ich mir geschworen, dass ich Suigetsu aus den Händen seines verfluchten Kidnappers Orochimaru befreien würde. Nun sind 4 Jahre vergangen und Suigetsu ist noch immer gefangen. Doch nicht mehr lange. Denn endlich habe ich Orochimarus HQ entdeckt und dort finde ich sicher Informationen zu Suigetsus Aufenthaltsort. Hoffentlich lebt er noch...dieser Gedanke ist mir in den letzten Jahren täglich durch den Kopf gegangen. Was, wenn alle meine Mühen umsonst sind und Suigetsu schon längst nicht mehr lebt? Jedes Mal, wenn ich diese Möglichkeit bedenke, zieht sich mein Herz schmerzhaft zusammen und ich könnte weinen. Könnte. Aber ich tue es nicht. Nicht mehr. Seit Mangetsus Tod habe ich keine einzige Träne geweint. Nicht vor Freude, nicht vor Schmerz, nicht vor Trauer. Tränen sind was für sentimentale Dummköpfe. In den letzten Jahren habe ich mehr und mehr festgestellt, dass in dieser verfluchten Welt nur zwei Gesetze gelten. Benutze oder werde benutzt. Shinobi sind Werkzeuge und ich bin es auch. Ich werde von Pain benutzt und ich habe mich entschlossen ihm blind zu dienen, egal ob mir die Mission das Leben kostet oder nicht. Ich halte erschrocken den Atem an, als ich etwas schwach wahrnehme. Eine Vibration. Lautlos lege ich die Hand auf den Boden und er spüre zwei Schrittmuster, die mir fremd sind. Beides erfahrene Kämpfer, wobei der eine ein Spion zu sein scheint, denn sein Schritt verursacht so gut wie keine Vibrationen, sodass ich ihn beinahe übersehen hätte. Jetzt höre ich auch die Stimmen. Männlich und relativ jung. Der eine klingt wie ein Teenager. Ob Suigetsu wohl nun auch so spricht? Vor einigen Tagen hatte er seinen 16. Geburtstag, ich bin schon 2 Monate zuvor 16 Jahre alt geworden. Innerlich fluchend muss ich feststellen, dass die Fremden auf mich zukommen. Schnell wende ich ein Erdjutsu an und verschmelze mit der Flurwand. Wenige Augenblicke später laufen schon die Beiden durch den Flur. Der eine hat graue, zum Zopf gebundene Haare und eine überdimensional große Brille, er ist es auch, der den Schrittmuster zu urteilen nach, ein erfahrener Spion sein muss. Der Andere hat schwarze, abstehende Haare und erinnert mich sofort an Itachi Uchiha, ein Mitglied meiner Organisation, Akatsuki. Ich habe kaum mit Itachi bisher gesprochen, weil er mir unsympathisch ist. Jedoch weiß ich nicht genau, warum. „Warum unterbrichst du mich beim Training, Kabuto?" fragt der Schwarzhaarige genervt. Der Angesprochene antwortet daraufhin verärgert: „Orochimaru-sama hat befohlen, dass ich dir verschiedene Hiden und Kekkai Genkai zeige." „Und warum sollte mich das interessieren? Den einzigen Mann, den ich töten will, kenne ich genau. Ich kenne sein Kekkai Genkai, wieso sollte ich mir dann Vorträge über andere, für mich absolut unwichtige Kekkai Genkais anhören?" „Weil du sicher nicht nur gegen Itachi, sondern auch gegen andere, starke Gegner antreten musst. Hast du etwa vergessen, dass dein Bruder zu Akatsuki gehört? Die werden dich sicher nicht so einfach zu ihm gehen lassen. Du wirst garantiert gegen mindestens einen Akatsuki antreten müssen, bevor du gegen Itachi kämpfen kannst, Sasuke." Meine Augen weiten sich überrascht. Dieser Sasuke scheint der kleine Bruder von Itachi zu sein und er will diesen töten! Bloß warum? Da fällt mir ein, dass Deidara mir mal im HQ erzählt hat, dass Itachi seinen gesamten Clan umgebracht hat. Wieso lebt dann Sasuke noch? Seltsam... „Und wohin gehen wir jetzt?" fragt Sasuke gelangweilt, während ich den beiden lautlos durch die Wand folge. „Ins Ostversteck. Dort stelle ich dir das Hiden des Hozukiclans vor." erklärt Kabuto monoton. Vor Schreck wäre ich beinahe aus der Flurwand gefallen. Hozukiclanhiden? Mein Herz macht einen Sprung vor Freude. Das muss Suigetsu sein! Denn außer mir, ist er der Einzige, der das Hozukiclanhiden noch beherrscht. Der Rest des kleinen Hozukiclans besteht aus Zivilisten, die das Hiden nicht mehr beherrschen, weil sie es in ihrem Berufsalltag als z.B Bäcker nicht mehr benötigen. Aufgeregt folge ich Kabuto und Sasuke weiter. Sie verlassen nun das HQ und laufen für lange Zeit schweigend durch den Wald. Dann erreichen sie auf einmal eine kreisrunde Öffnung im matschigen Waldboden, durch die sie klettern. Lautlos tue ich es ihnen nach kurzer Zeit des Wartens gleich und klettere eine Leiter hinab in eine riesige Höhle, die vollgestellt ist mit seltsamen Apparaturen. Das ist also das Ostversteck. Wie unheimlich...Aufmerksam schleiche ich Kabuto und Sasuke hinterher, die durch einen dunklen Flur in Richtung Norden gehen. „Suigetsu ich komme!" schießt es mir durch den Kopf, während mein Herz aufgeregt pocht. Bald darauf erreichen wir einen weiteren Saal, indem sich mehrere Glaszylinder befinden. Nur einer der mannsgroßen Glaskasten ist gefüllt, doch das reicht mir nämlich völlig. Denn der Eingesperrte ist niemand anderes als Suigetsu. Ich erkenne ihn sofort, obwohl mir bei genauerer Betrachtung auffällt, dass er sich doch deutlich verändert hat. Seine blauweißen Haare sind etwas länger als früher und er ist sehr gewachsen. Komischerweise kann ich die Konturen seiner Körpers nicht genau erkennen. Es scheint, als wäre er gar nicht real, sondern bloß ein Geist, was mich sehr besorgt. „Du hast Besuch, Suigetsu!" ruft Kabuto hämisch und klopft gegen die Glaswand. Langsam öffnet Suigetsu die Augen und sein Blick jagt mir Schauer über den Rücken. Seine Augenfarbe ist zwar gleichgeblieben, nämlich violett, doch sein früher frecher, belustigter Blick ist einem mordlustigen, kalten gewichen. Was haben sie ihm nur angetan, dass er sich so verändert hat? Ich merke, wie ich anfange zu zittern und wütend meine Hände zu Fäusten balle. Verdammt seist du Orochimaru! Wenn ich dich erwische, wirst du teuer dafür bezahlen für alles, was du meinem Bruder angetan hast! Schon dafür, dass du ihn in so einem engen Glaszylinder wie ein ausgestopftes Reptil ausstellst, sollte dir der Hals umgedreht werden. „Warum sollte ich Besuch haben wollen?" fragt Suigetsu leise mit verbitterter Stimme. „Ihr gafft mich doch bloß alle an wie einen Außerirdischen!" Wütend wendet er sich von Kabuto ab und starrt gegen die Wand. „Das ist nunmal dein Schicksal, Suigetsu Hozuki. Du bist unser Testobjekt, das erforscht werden muss." erklärt Kabuto spöttelnd. Für diese Worte hätte ich ihm am liebsten mit Water Gun Pistol eine Wasserkugel durch den Kopf gejagt. Aber ich will einen Kampf vermeiden, denn ich kenne weder die Kampfstärke von Kabuto, noch von Sasuke. Und falls hier Wachen postiert sind und die den Kampflärm hören, müsste ich mich gegen Dutzende von gut ausgebildeten Kriegern auseinandersetzen. Leise nehme ich aus meiner Tasche einige Senbons und beträufele sie mit sofort wirkendem Lähmungsgift. In den letzten Jahren habe ich mich ausführlich mit Giften auseinandergesetzt, sodass ich sie nun ohne Probleme im Kampf einsetzen kann, ohne dass ich mich versehentlich aus mangelnder Erfahrung selbst vergifte. Blitzschnell werfe ich sie auf Kabuto und Sasuke und alle finden ihr Ziel. Ich schaffe es sogar, die richtigen Punkte zu treffen, sodass Beide sofort ohnmächtig werden. „Strike!" rufe ich glücklich grinsend und steige aus der Wand hinaus. „Wer bist du denn?" fragt mich Suigetsu verblüfft, der sich genau bei meinem Angriff wieder umgedreht hat. Schnell nehme ich die Maske vom Gesicht und blicke meinen Bruder herausfordernd an. „Na? Erkennt du mich?" Suigetsus Mund klappt auf und er mustert mich fassungslos. Dann schüttelt er langsam den Kopf. „Nein, das kann nicht sein. Du kannst nicht Yamiyo sein. Sie ist doch tot." Irritiert sehe ich ihn an. „Wieso tot? Also meiner Meinung nach bin ich noch recht lebendig für eine Tote." Suigetsu starrt mich weiterhin verwirrt an. „Aber Kabuto und Orochimaru haben mir gesagt, Mizukage habe ich dich töten lassen, nachdem du Mangetsu und mich rächen wolltest." Ungläubig lache ich „Da haben sie dir aber einen Bären aufgebunden! Zwar hat mich, und dich übrigens auch, das Dorf verstoßen und es wollte uns beide töten, aber ich lasse mich doch nicht von ein paar Pappnasen von Oinin töten! Ich habe in der Gefängniszelle deinen SOS-Zettel gefunden und habe mich auf die Suche nach dir gemacht." Konzentriert beginne ich, den Glasbehälter, nach einem Öffnungsmechanismus abzusuchen. „Sui, hast du zufällig ne Ahnung, wie man dieses blöde Teil aufbekommt? Irgendwie klemmt es!" Sui starrt mich immer noch gedankenverloren an. „Sie haben mich die ganze Zeit belogen..." Ich seufze entnervt. Was haben die bloß aus meinem Bruder gemacht? Die lange Zeit im Glasgefängnis hat seinem Kopf wohl nicht gut getan. „SUI! AUFWACHEN!" Energisch klopfe ich gegen die Scheibe, woraufhin Sui kurz zusammenzuckt und sich dadurch aus seinen Gedanken losreißt. Na endlich. „Was hast du gefragt?" fragt er verlegen grinsend. „Wie man das Teil hier aufkriegt!" Suigetsu überlegt kurz. „Keine Ahnung." Ich stöhne entnervt auf. „Dann eben mit dem Kopf durch die Wand." Durch Doton Domu verhärte ich meine Faust, die ich dann mit voller Kraft der Überzeugung gegen die Glaswand schlage. Diese vibriert merklich doch hält stand. Dafür schreit Suigetsu leise auf und presst sich schmerzerfüllt die Hände gegen die Ohren. „Autsch verdammt spinnst du! Mir platzt da ja fast das Trommelfell!" „Hast du ne bessere Idee? Ich konnte ja nicht wissen, dass dieses dumme Glas so solide ist." knurre ich verärgert und trete ein paar Schritte zurück. „Halt dir lieber noch einmal die Ohren zu." warne ich ihn böse grinsend, während ich meinen Fuß verhärte. Erschrocken starrt Suigetsu mich mit weit aufgerissenen Augen an. „Ohje..." murmelt er besorgt und presst die Hände fest gegen die Ohren. „Mizu Kamikiri!" rufe ich entschlossen und trete mit einem Drehtritt in den Boden. Verdattert beobachtet mich Suigetsu. Da steigt aus dem Boden und Wänden Wasser auf und bildet eine dünne, schneidende Welle, die parallel zu meinem zum Glasgefäß ausgerichteten Bein nach vorne schießt und das Glasgefängnis mit Inhalt in zwei teilt. „Alles okay?" frage ich, während ich mich über die Wasserpfütze, in der einige Glasscherben liegen, beuge. „Sehr witzig! Das frage ich dich auch das nächste Mal, wenn du gerade in zwei Hälften geteilt wurdest!" Ich grinse und strecke die Hand in Richtung Pfütze aus. „Jetzt stell dich nicht so an, Sui. Ich weiß doch genau, dass auf dich physische Attacken genauso wenig wie auf mich wirken. Also hör auf zu jammern und komm, ich habe keine Lust noch länger in diesem finsteren Loch rumzuhängen." „Trotzdem warne mich das nächste Mal vor, bevor du sowas machst!" erwidert Suigetsu schmollend. Plötzlich bilden sich aus dem Wasser der Pfütze ein Arm und eine Hand, die meine fest packt. Lächelnd ziehe ich sie hoch und am Arm bildet sich nun auch der Rest des Körpers. Doch schockiert muss ich feststellen, dass Suigetsu nackt ist. „Sui verdammt wo ist deine Kleidung?" kreische ich entsetzt und werde knallrot. Suigetsu lacht leise. „Süßer Farbton, Yamiyo." Verlegen presse ich mir die Hände auf die Wangen und drehe mich ruckartig um. „Du holst dir jetzt sofort Kleidung und ein paar Waffen! Wir treffen uns dann wieder hier." Suigetsu lacht frech. „Okay." Schon ist er verschwunden. Erschöpft lasse ich mich auf den Boden fallen und starre die Decke an. Er hat sich vom Charakter her kein Stück verändert... Ein Lächeln breitet sich über mein Gesicht und mein Körper beginnt seltsam zu kribbeln. Was ist das bloß für ein Gefühl? Es ist ähnlich wie Freude, doch noch einmal anders. Wie schweben oder im warmen Wasser tauchen. Es ist ein schönes Gefühl. Es macht mich glücklich. Nach einer Weile kommt Sui bekleidet mit einem magentafarbenen, ärmellosen Top, einer grauen über die Knie gehenden Hose und braunen Ninjasandalen. Dazu trägt er noch um den Oberkörper drei dunkelbraune Lederriemen, wobei beim mittleren auf Hüfthöhe an der Seite eine dunkelgrüne Wasserflasche befestigt ist. „Cooles Outfit." stelle ich grinsend fest. Sui grinst frech zurück und kratzt sich verlegen kurz am Hinterkopf. „Deins ist auch cool. Aber das Muster vom Mantel kommt mir bekannt vor." erwidert er freundlich. „Das ist das Muster von Akatsuki. Ich bin Mitglied bei ihnen." erkläre ich stolz. Suigetsu ist sichtlich überrascht. „Du eine Akatsuki? Cool...meine Schwester ist eine Akatsuki." Ich grinse. „Seit 4 Jahren. Na neidisch?" Suigetsu verzieht das Gesicht. „Ich? Wieso sollte ich? Akatsuki ist sicher genauso langweilig wie Kirigakure!" Leise lache ich. „Das glaube ich kaum. Aber du wirst es bald selber herausfinden, denn wir gehen jetzt zu ihnen." Suigetsus Augen strahlen erwartungsvoll. „Super! Dann los!" Aufgeregt rennt er durch die Gänge des Ostverstecks, wobei ich ihn öfters zurückhalten muss, weil er sonst direkt in Wachen hineingelaufen wäre. Doch trotz der vielen Wachen schaffen wir es, unbemerkt aus dem Versteck zu entkommen. Damit haben wir den schwierigsten Teil gemeistert. Jetzt müssen wir nur noch zum HQ zurück. Leider ist mein Ortssinn mehr als miserabel, doch zum Glück treffen wir im Wald auf Zetsu, der uns zum HQ lotst. Amüsiert beobachte ich auf dem Rückweg meinen Bruder, der Zetsu kreidebleich anstarrt, was vielleicht daran liegen könnte, dass Zetsu ihn bei der Begrüßung gefragt hat, ob er gut schmeckt.
    Im HQ angekommen ist unser erster Halt der Essaal, denn es ist gerade Abendessenszeit. Als Suigetsu und ich den vollen Raum mit der langen Speisetafel betreten, geht ein überraschtes Raunen durch den Raum. „Hey Yamiyo, ist das dein Freund?" ruft Hidan fassungslos. „War wohl mal wieder nichts, Hidan." spöttelt Deidara frech. Anscheinend hat Hidan sich bei mir Hoffnungen gemacht. Ich schüttele energisch den Kopf und werde, ohne es zu wollen, rot. „Nein, das ist Suigetsu. Er ist mein Bruder." erkläre ich verlegen. „Puh...ein Glück." seufzt Hidan erleichtert. „Irgendwie seht ihr euch aber nicht sehr ähnlich." stellt er dann irritiert fest. Mist–diesen Satz habe ich gehofft, nicht zu hören zu bekommen. Aber jetzt muss ich es Suigetsu wohl sagen. „Suigetsu und ich sind nicht blutsverwandt. Als Baby wurde ich Suigetsus Mutter in die Hand gedrückt, weil meine Eltern von den Oinin verfolgt wurden. Ich bin dann mit Suigetsu und seinem großem Bruder aufgewachsen." erkläre ich mit stockender Stimme und blicke beunruhigt zu Suigetsu. Wie wird er diese Nachricht wohl aufnehmen? Suigetsu wird zuerst kreidebleich und starrt mich mit offenem Mund an. „Seit wann weißt du das?" fragt er tonlos. „Seit dem Tag, an dem du ins Gefängnis geworfen wurdest." Bedrückt weiche ich seinem schockierten Blick aus. Suigetsu weicht ein paar Schritte zurück und ballt die Fäuste. Dann verlässt er stumm den Saal. Erst überlege ich ihm nachzugehen, doch ich lasse es dann bleiben. Ich würde in so einer Situation sicher allein sein wollen, und weil Sui und ich generell immer ähnlich ticken, wird er wohl auch gerne jetzt seine Ruhe haben wollen. Traurig setze ich mich an meinen Platz neben Hidan und beginne schweigend zu essen, während Hidans neugierige Fragen auf mich einprasseln. Er merkt jedoch nach einiger Zeit, dass ich keine Lust habe zu antworten, weswegen er es dann zu meiner Freude bleiben lässt. Nach dem Essen, bei dem ich einen Rest für Sui in meine Tasche packe, mache ich mich besorgt auf die Suche nach ihm. Ich finde ihn in der Nähe des HQs an einem Felsvorsprung über einem See. Es ist schon dunkel und der Vollmond taucht alles in ein silbriges Licht. Zögerlich setze ich mich neben Sui, der mit starrem Blick den Mond anstarrt. „Heute ist Vollmond." stellt er nach einer Weile des Schweigens ruhig fest. Ich weiß sofort, wer ihm durch den Kopf geht. Er denkt an unseren Bruder, Mangetsu (=Vollmond). Doch darf ich überhaupt unser Bruder sagen? Eigentlich ist es ja nur sein Bruder, nicht meiner. „Sui, ich..." beginne ich, doch verstumme dann. Ich weiß einfach nicht, was ich ihm sagen soll. So viele Gedanken und Gefühle gehen mir durch den Kopf, aber ich weiß nicht wie ich sie ausdrücken soll. Kurzerhand beuge ich mich vor und gebe Sui einen schüchternen, vorsichtigen Kuss. Überrascht erwidert er ihn und starrt mich dabei verblüfft an. Als wir uns wieder voneinander lösen, merke ich zu meiner Beschämung, dass meine Wangen glühen. Ein Grinsen geht über Suigetsus Gesicht. „Also eine Tomate wäre echt neidisch auf dich." Bei dieser Aussage wird mein Gesicht noch ein Stück roter. Suigetsu lacht leise und greift zaghaft meine Hand. Vorsichtig lehne ich mich an ihn und stumm beobachten wir, wie sich der Vollmond auf dem Wasser spiegelt. Dabei ignorieren wir komplett die Kälte der Februarnacht, die uns langsam in die Knochen kriecht. „Jetzt sind die drei Geschwister vereint..." murmele ich verträumt. Suigetsu grinst „Stimmt. Dunkle Nacht (=Yamiyo), Vollmond (=Mangetsu) und Mond, der sich im Wasser spiegelt (=Suigetsu)." Liebevoll streicht er mir durchs blutrote Haar und gibt mir einen zärtlichen Kuss.

    (Hier kommt die Version mit Bad End-nicht wundern, sie beginnt wie die Geschichte mit Happy End)
    Angespannt presse ich mich an die kalte Felswand und versuche meine Atemgeräusche so leise wie möglich zu halten. Die Dunkelheit des Flurs umhüllt mich wie ein schützender Mantel, während ich nach Stimmen lausche. Wenn ich einmal unaufmerksam bin, bedeutet das zu 99,9% meinen Tod. Denn ich stehe hier im Flur von Orochimarus Hauptquartier. Und zwar nicht als Mitglied seiner Bande, sondern als Feindin. Ich bin jetzt seit 4 Jahren Spionin von Akatsuki. Vor einem halben Jahr habe ich sogar die große Ehre erfahren, selber ein vollwertiges Mitglied zu werden. Nun darf ich den überall Schrecken erregenden Akatsukimantel tragen. Auch einen Ring habe ich am Finger, sein Symbol ist Chikai vier harte(=Schwur), was mich immer an diesen Tag vor 4 Jahren erinnert, als ich im Wald Pain getroffen habe und er mich zu seiner Spionin gemacht hat. Damals habe ich mir geschworen, dass ich Suigetsu aus den Händen seines verfluchten Kidnappers Orochimaru befreien würde. Nun sind 4 Jahre vergangen und Suigetsu ist noch immer gefangen. Doch nicht mehr lange. Denn endlich habe ich Orochimarus HQ entdeckt und dort finde ich sicher Informationen zu Suigetsus Aufenthaltsort. Hoffentlich lebt er noch...dieser Gedanke ist mir in den letzten Jahren täglich durch den Kopf gegangen. Was, wenn alle meine Mühen umsonst sind und Suigetsu schon längst nicht mehr lebt? Jedes Mal, wenn ich diese Möglichkeit bedenke, zieht sich mein Herz schmerzhaft zusammen und ich könnte weinen. Könnte. Aber ich tue es nicht. Nicht mehr. Seit Mangetsus Tod habe ich keine einzige Träne geweint. Nicht vor Freude, nicht vor Schmerz, nicht vor Trauer. Tränen sind was für sentimentale Dummköpfe. In den letzten Jahren habe ich mehr und mehr festgestellt, dass in dieser verfluchten Welt nur zwei Gesetze gelten. Benutze oder werde benutzt. Shinobi sind Werkzeuge und ich bin es auch. Ich werde von Pain benutzt und ich habe mich entschlossen ihm blind zu dienen, egal ob mir die Mission das Leben kostet oder nicht. Ich halte erschrocken den Atem an, als ich etwas schwach wahrnehme. Eine Vibration. Lautlos lege ich die Hand auf den Boden und er spüre zwei Schrittmuster, die mir fremd sind. Beides erfahrene Kämpfer, wobei der eine ein Spion zu sein scheint, denn sein Schritt verursacht so gut wie keine Vibrationen, sodass ich ihn beinahe übersehen hätte. Jetzt höre ich auch die Stimmen. Männlich und relativ jung. Der eine klingt wie ein Teenager. Ob Suigetsu wohl nun auch so spricht? Vor einigen Tagen hatte er seinen 16. Geburtstag, ich bin schon 2 Monate zuvor 16 Jahre alt geworden. Innerlich fluchend muss ich feststellen, dass die Fremden auf mich zukommen. Schnell wende ich ein Erdjutsu an und verschmelze mit der Flurwand. Wenige Augenblicke später laufen schon die Beiden durch den Flur. Der eine hat graue, zum Zopf gebundene Haare und eine überdimensional große Brille, er ist es auch, der den Schrittmuster zu urteilen nach, ein erfahrener Spion sein muss. Der Andere hat schwarze, abstehende Haare und erinnert mich sofort an Itachi Uchiha, ein Mitglied meiner Organisation, Akatsuki. Ich habe kaum mit Itachi bisher gesprochen, weil er mir unsympathisch ist. Jedoch weiß ich nicht genau, warum. „Warum unterbricht du mich beim Training, Kabuto?" fragt der Schwarzhaarige genervt. Der Angesprochene antwortet daraufhin verärgert: „Orochimaru-sama hat befohlen, dass ich dir verschiedene Hiden und Kekkai Genkai zeige." „Und warum sollte mich das interessieren? Den einzigen Mann, den ich töten will, kenne ich genau. Ich kenne sein Kekkai Genkai, wieso sollte ich mir dann Vorträge über andere, für mich absolut unwichtige Kekkai Genkais anhören?" „Weil du sicher nicht nur gegen Itachi, sondern auch gegen andere, starke Gegner antreten musst. Hast du etwa vergessen, dass dein Bruder zu Akatsuki gehört? Die werden dich sicher nicht so einfach zu ihm gehen lassen. Du wirst garantiert gegen mindestens einen Akatsuki antreten müssen, bevor du gegen Itachi kämpfen kannst, Sasuke." Meine Augen weiten sich überrascht. Dieser Sasuke scheint der kleine Bruder von Itachi zu sein und er will diesen töten! Bloß warum? Da fällt mir ein, dass Deidara mir mal im HQ erzählt hat, dass Itachi seinen gesamten Clan umgebracht hat. Wieso lebt dann Sasuke noch? Seltsam... „Und wohin gehen wir jetzt?" fragt Sasuke gelangweilt, während ich den beiden lautlos durch die Wand folge. „Ins Ostversteck. Dort stelle ich dir das Hiden des Hozukiclans vor." erklärt Kabuto monoton. Vor Schreck wäre ich beinahe aus der Flurwand gefallen. Hozukiclanhiden? Mein Herz macht einen Sprung vor Freude. Das muss Suigetsu sein! Denn außer mir, ist er der Einzige, der das Hozukiclanhiden noch beherrscht. Der Rest des kleinen Hozukiclans besteht aus Zivilisten, die das Hiden nicht mehr beherrschen, weil sie es in ihrem Berufsalltag als z.B Bäcker nicht mehr benötigen. Aufgeregt folge ich Kabuto und Sasuke weiter. Sie verlassen nun das HQ und laufen für lange Zeit schweigend durch den Wald. Dann erreichen sie auf einmal eine kreisrunde Öffnung im matschigen Waldboden, durch die sie klettern. Lautlos tue ich es ihnen nach kurzer Zeit des Wartens gleich und klettere eine Leiter hinab in eine riesige Höhle, die vollgestellt ist mit seltsamen Apparaturen. Das ist also das Ostversteck. Wie unheimlich...Aufmerksam schleiche ich Kabuto und Sasuke hinterher, die durch einen dunklen Flur in Richtung Norden gehen. „Suigetsu ich komme!" schießt es mir durch den Kopf, während mein Herz aufgeregt pocht. Bald darauf erreichen wir einen weiteren Saal, indem sich mehrere Glaszylinder befinden. Für was die wohl gut sind? Kabuto entfährt plötzlich ein entsetzter Schrei „Es ist leer!" Sasuke Blick ist genauso verständnislos wie meiner. Kabuto rennt aufgebracht zu dem einen Glaszylinder hinten in der Ecke und untersucht ihn. „Er hat tatsächlich die Schrauben von innen aufgedreht!" kreischt Kabuto wie von Sinnen und blickt sich mordlustig um. „Na warte, wenn ich dich erwische, dann..." „Von wem redet du überhaupt?" fragt Sasuke gelangweilt und lehnt sich entspannt gegen die Wand. „Von diesem ungezogenen Testobjekt namens Suigetsu Hozuki. Er hat es schon wieder geschafft, auszubrechen! Aber ich werde es auch wieder schaffen, ihn einzufangen! Komm mit und hilf mir suchen!" ruft Kabuto wütend und stürmt aus den Saal, wobei er den völlig entnervten Sasuke hinter sich herzieht. Mit klopfendem Herzen folge ich den beiden. Sui lebt! Hoffentlich geht es ihm gut... Kabuto und Sasuke rennen lange durch die Gänge, wobei eigentlich nur Kabuto rennt, denn Sasuke wird von ihm bloß hinterhergezogen. Plötzlich hört man ein lautes Knurren und einen entsetzten Schrei durch die Flure hallen. Das war Suigetsus Schrei! Versteckt in der Wand eile ich neben Kabuto und Sasuke den Flur entlang, bis wir ein Zimmer erreichen, dessen Tür offen steht. Kabuto wird bleich. „Da hat wohl noch jemand es geschafft, auszubrechen. Jetzt tut mir Suigetsu fast leid." Er geht weiter, bis wir einen Saal erreichen. In diesem erblicke ich als erstes ein riesiges, schwarzes Etwas, das mindestens doppelt so groß ist wie ich. Es ähnelt einem Hund und liegt im Moment mit geschlossenen Augen auf dem Boden. Erst jetzt bemerkte ich vor ihm etwas, was mir einen Schauer über den Rücken jagt. Es ist der leblose, nackte Körper von Suigetsu. „Ach herrje, scheint so, als ob Orochimaru nun ein Testobjekt weniger zur Verfügung steht. Naja, schade war es um diesen Kerl nicht, er hat bloß Ärger gemacht und in letzter Zeit hat er ja auch den Verstand verloren. 4 Jahre Glasgefängnis war wohl zu viel für ihn. Wie bedauerlich." erklärt Kabuto gelassen und blickt angewidert auf Suigetsus leichenblassen Körper. „Soll Suigetsu hier doch verrotten. Ich schließe einfach den Saal ab, dann kommt einerseits Shuen nicht raus, andererseits spare ich mir die Mühe Shuen einzufangen und in seinen Käfig zu sperren. Tapetenwechsel tut ihm sicher gut, dann saugt er vielleicht nicht mehr andauernd den Pflegern das Lebenschakra aus." Kurz wirft Kabuto noch einen letzten, arroganten Blick auf die Leiche meines Bruders, dann geht er mit Sasuke aus dem Saal hinaus und schließt ab. Ich bleibe zurück im Raum und gehe zitternd zu Suigetsu. Ohne mir Hoffnungen zu machen, horche ich nach Puls, Chakra und Atmung. Nichts. Wie sollte es auch anders sein bei einem Toten. Mit zittrigen Händen nehme ich Suigetsus eiskalte Hand und streiche über die glatte Haut. „Bruder..." schluchze ich leise. „Wieso bist du jetzt abgehauen? Jetzt, wo ich dich hier gefunden habe nach all den Jahren! Das ist so unfair! Du hättest mit mir zu Akatsuki gehen können, Pain hat mir versprochen, dich aufzunehmen. Wir hätten Seite an Seite kämpfen können! Aber nein, du musstest ja unbedingt sterben, Baka!" Ich merke verärgert, wie Tränen beginnen über meine Wangen zu fließen. „Und jetzt hast du mich auch noch zum Weinen gebracht, obwohl ich mir geschworen habe, nie mehr zu weinen." Weinend lege ich meinen Kopf auf Suigetsus Brust, die nicht vom Herzschlag erbebt. „Ich bin auch nicht mehr dazu gekommen, dir zu sagen, dass ich dich liebe, Suigetsu. Das ist so gemein..." Tief seufze ich und schließe traurig die Augen. Plötzlich höre ich über mir ein Knurren. Ein tiefes, unheilvolles Knurren. Erschrocken reiße ich die Augen auf und sehe nur noch den riesigen Schlund von Shuen, bevor mich die Schwärze verschlingt. Jedoch befinde ich mich noch im glitschigen Hals, sodass ich noch wenige Sekunden Zeit habe, bevor ich in die alles wegätzende Magensäure falle. Blitzschnell ziehe ich aus meiner Tasche meine Flasche mit dem sofort tödlichen Gift, das ich mir in die Hand schütte. „Poison Creating Technique!" rufe ich leise und schließe mit der einen Hand ein Fingerzeichen. Dadurch gebe mich mein Chakra in das Gift, sodass es sein Volumen vervielfacht. Diese Menge Gift sollte diesem Monster den Garaus machen! Schon merke ich, wie Suigetsus Leiche und ich in der Magensäure landen. Doch nun macht es mir nichts mehr aus, denn das Gift in meiner Hand benetzt schon die gesamte Speiseröhre und befindet sich nun auch im Magen. Kurz nach meinem Aufprall in der Säure beginnt mein Körper wie Feuer zu brennen, doch es ist mir egal. Denn im Jenseits werde ich nicht allein sein wie hier im Diesseits. Dort drüben warten Mangetsu, Suigetsu und meine Eltern auf mich.
    (Wer will, kann hier jetzt aufhören, wer noch die Wiedersehensszene im Jenseits lesen will, kann jetzt noch weiterlesen)
    Die Dunkelheit umschließt mich und erdrückt mich beinahe. Sie schnürt mir die Kehle zu und es gelingt mir nicht zu atmen. Plötzlich sehe ich, wie mein Körper in tausende kleiner Papierfetzen zerfällt, die dann jedoch aufleuchten und als kleine Lichter zu mir zurückkehren und meinen neuen Körper bilden. Erstaunt betrachte ich meine leuchtenden Hände und bewege sie leicht. Es klappt. Ob ich nun auch wieder meine Beine bewegen kann? Vorsichtig gehe ich einen Schritt. Wie einfach auf einmal das Laufen geht. Irgendwie fühle ich mich erleichtert, gesund, glücklich und frei. Neugierig beginne ich durch die Dunkelheit zu wandern, bis mir plötzlich in der Ferne 5 Lichter auffallen. Ob das auch Menschen, Geister, oder was auch immer ich im Moment gerade bin, sind? Aufgeregt winke ich, die Lichter winken zurück und kommen näher. Als sie nur noch wenige Meter von mir entfernt sind, erkenne ich endlich, wer sie sind und mein Herz setzt für einen Moment aus. „Suigetsu...Mangetsu-nii..." hauche ich fassungslos und gehe langsam auf sie zu. Mangetsu lächelt mich warm an, genau wie er früher so oft getan hat, Suigetsu grinst mit seinem typischen, frechen Suigetsu-Grinsen. „Hi kleine Schwester. Schön dich auch mal wieder zu sehen. Suigetsu ist auch gerade eben erst gekommen." begrüßt mich Mangetsu freundlich und umarmt mich. Dann werde ich auch von Suigetsu umarmt, wobei mein ganzer Körper anfängt zu kribbeln. „Wo bist du krepiert?" fragt er frech. „Neben dir." antworte ich knapp. Suigetsu schaut ziemlich verwirrt drein. „Neben mir? Echt? Das habe ich irgendwie gar nicht mehr mitbekommen. Ich weiß nur noch, dass mich so ein Riesenvieh von Hund von hinten mit seiner Tatze betatscht hat. Dann ist bei mir ein Filmriss." Ich nicke. „Verständlich. Ich bin nämlich eine Minute danach erst gekommen. Du hättest ruhig auf mich warten können, Baka!" Suigetsu grinst und entgegnet provozierend. „Du hättest dich aber auch mehr beeilen können." Ich schnappe empört nach Luft. „Jetzt hör mal gut zu! Du..." Ich komme nicht dazu meinen Satz zu beenden, weil ich da von einer Frau mit dunkelroten Haaren und anschließend von einem großen Mann mit braunen Haaren umarmt werde. „Äh hallo?" begrüße ich sie irritiert. Die Frau lächelt leicht. „Du erkennt uns jetzt sicher nicht, Yamiyo. Ich bin Kurairi Samidare und das ist mein Mann Zabuza Momochi. Wir sind deine Eltern." Meine Augen weiten sich vor Freude. „Mama.... Papa?" frage ich leise mit zitternder Stimme. Beide nicken stumm. „Hallo Mama und Papa!" rufe ich glücklich und springe ihnen in die Arme. „Das ist also Ihre Tochter, Zabuza-sensei?" fragt da das Mädchen, was sich bisher abseits gehalten hat. Bei ihrer Stimme werde ich jedoch stutzig. Sie klingt eher männlich. „Ja Haku. Das ist meine Tochter Yamiyo. Yamiyo, das ist mein Schüler Haku." erklärt Zabuza und winkt den mädchenhaften Jungen zu sich heran. „Sehr erfreut Haku." begrüße ich Haku und schüttele ihm die Hand, woraufhin dieser rot wird. Er scheint wohl etwas schüchtern zu sein. Da fällt mir plötzlich etwas ein. Schnell eile ich zu Suigetsu. „Bevor du noch einmal abhaust und ich nicht mehr dazu komme..." Mit wie wild klopfenden Herzen beuge ich mich vor und gebe ihm vorsichtig einen Kuss. Suigetsu wird knallrot, aber erwidert den Kuss schüchtern. Dann starrt er mich verunsichert an, was wiederum mich verunsichert. Habe ich vielleicht nun seine Gefühle verletzt? „Jetzt küss sie zurück du Baka! Das gehört sich so!" fordert ihn da Mangetsu genervt auf und stupst Suigetsu in meine Richtung, sodass er fast mit seiner Stirn gegen meine fällt. Zum Glück kann ich ihn noch mit den Händen abfangen, sodass seine und meine Handflächen gegeneinander gestemmt sind. „Upps sorry." entschuldigt sich Suigetsu grinsend und gibt mir dann einen frechen Kuss. „Na geht doch." stellt Mangetsu breit grinsend fest. „Meine Güte die Jugend von heute ist ziemlich verklemmt!" Er lacht, worauf er einen bösen Blick von Sui und mir erhält. „Nur dumm, dass die Beiden sich jetzt gegen mich verschworen haben!" fügt er bedauernd hinzu und weicht ein paar Schritte zurück. „Hey Sui, kann man hier eigentlich kämpfen?" frage ich mit einem breiten Grinsen. „Habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich denke schon!" antwortet Suigetsu mit kampfeslustig blitzenden Augen. „Hey ihr Beiden, das ist aber etwas unfair! 2 gegen einen..." murmelt Mangetsu schief lächelnd. „Haku hilf ihm." fordert Zabuza seinen Schüler freundlich auf. „Wie ihr es wünscht, Zabuza-sensei." erwidert Haku und stellt sich in Kampfstellung neben Mangetsu auf. Meine Mutter klatscht dann in die Hände: „Der Kampf beginnt!" ruft sie fröhlich. Voller Freude springen Suigetsu und ich vor und beginnen unseren freundschaftlichen Trainingskampf gegen Mangetsu und Haku, der meinen neuen Lebensabschnitt hier im Jenseits einleitet.

article
1422899346
Yamiyo-das Mädchen aus dem Blutnebel (Naruto F...
Yamiyo-das Mädchen aus dem Blutnebel (Naruto F...
Eigentlich hatte ich keinen zweiten Teil geplant, aber in den Kommentaren des Vorgängerteils wurde ein Happy End gefordert. Deswegen ist dieser Teil 2 entstanden. Hier steht ein Happy und ein Bad End zur Auswahl.
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1422899346/Yamiyo-das-Maedchen-aus-dem-Blutnebel-Naruto-Fanfiktion-Teil-2
http://www.testedich.de/quiz35/picture/pic_1422899346_1.jpg
2015-02-02
407D
Naruto

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.