Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 4

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1 Kapitel - 3.259 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-02-02 - Entwickelt am: - 806 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Mittelerde wird gewarnt, doch müssen sich die Anführer ruhig verhalten. Währenddessen sind die Vorbereitungen für die Schlacht im vollen Gange!
Im ganzen Chaos scheint es aber auch so, als würde ein wenig Liebe in der Luft liegen.

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Kapitel 4
Vom Rat der Valar und dem Erdbeben

Wenige Tage sind vergangen, seitdem Gorbulus Gamtschie nach Imladris kam und gespannt dem Rat der Obersten zuhörte. Immer noch überlegten die Anführer Mittelerdes über den Verbleib von Radagast. Eldarion und Glorfindel, wie auch Farin breiteten ihre Karten von Mittelerde aus. Während sich Eldarion als Hochkönig des wiedervereinigten Königreiches gut mit dem Westen und den in Arnor liegenden Reichen im Norden auskannte, legte Farin eine Karte auf den weißen Marmortisch des hohen Rates, der die unterirdischen Tunnelsysteme Mittelerdes anzeigte. Farin, dessen Vater und Gimli zeichneten lange an dieser Karte, denn zu verwirrend waren ihnen die Höhlen ihrer Vorväter. Die Karte zeigte sämtliche Geheimgänge der Naugrim an. Sowohl die gewaltigen Tunnel Khazad- Dums, wie auch die großen Höhlen der glitzernden Grotten und Norinbads. Als Andriel auch noch die weißen, im Vollmondlicht glänzenden Treppen hinauf stieg, um Anteil an den Überlegungen zu haben, wurde sie von Elboron überholt, der ebenfalls hastig die Treppen hoch rannte. Im offenen Saal angekommen, rief er hoffnungsvoll König Eldarion zu, der nach wie vor auf die Karten starrte und sich dabei mit seinen Armen auf dem Marmortisch abstützte:,, Mein Herr, sie sind zurück gekehrt! Manwe schickte die Adler zurück nach Mittelerde! Ihr Anführer, Hardor landete gerade eben unten im Empfangshof, zusammen mit zwei anderen Adlern.`` Nun schreckten alle auf und eilten sofort in den Hof, wo sich Gorbulus, Galadriel und Arnariel bereits eifrig mit dem Sohn Thorondors und dem Nachfolger Gwahirs unterhielten. Nur schwer konnte man den Rest seines Volkes im strahlenden Mondlicht erkennen, war ihr Gefieder doch ziemlich dunkel. Als Eldarion, Elboron, Andriel, Farin und Glorfindel den Herren der großen Vögel erblickten, verneigten sie sich ehrwürdig im Hof von Imladris. Als der Halbling, Galadriel und Arnariel dies mit bekamen, wandte sich die Herrin von Lorien und die Erbin der Lichtelbin mit demselben Namen zu ihren Bruder um und kehrte somit dem Adlerfürstin den Rücken zu:,, Lange habt ihr gebraucht, um unsere Gäste aus den göttlichen Hallen Amans zu begrüßen, seid ihr doch sonst immer so wachsam!`` Nach diesem Kommentar lächelte Gorbulus und musste sich das Lachen extrem verkneifen. Der König der Zwerge erwiderte in seiner silbernen, aus Mithril gefertigten Rüstung:,, Endgegengesetzt zu euch überlegten wir immer noch, was mit Radagast dem Braunen geschehen ist, Elbenweib!`` Galadriel verkniff es sich, mit einem blöden Kommentar zurück zu antworten und ballte stattdessen ihre reinen Hände zu zwei Fäusten, denn sie wollte nicht einen erneuten Konflikt zwischen Elben und Zwerge hervor rufen. Glorfindel wusste dies und kam noch einmal auf das Erscheinen der Adler zurück:,, Hardor, Sohn Thorondors, wieso seit ihr mit eurem Gefolge nach Mittelerde zurück gekehrt, wo wir doch nun in einem hart erkämpften Frieden leben?`` Hardor entgegnete:,, Diese Frage ist berechtigt, mein Freund. Doch nicht umsonst überquerte ich mit meinem Volk die eisigen Länder und Gebirge des Nordens. Hart mussten sich eure Väter diesen lang ersehnten Frieden erkämpfen, doch seit nicht zu zuversichtlich, denn neues Unheil steht vor eurem Tore, meine Freunde!`` Gorbulus zitterte nach diesen Worten mit seinen Knien und konnte sich nur schweren Herzens dazu entscheiden, den Herren der Adler zu fragen. In jenem Moment wurde sein eigentlich recht sonniges Gemüt blass und sein Gesicht konnte man mit der Farbe des Mondes vergleichen:,, W… Was soll das bedeuten?`` Der prächtige Vogel drehte sich zu dem jungen Hobbit und erzählte:,, Der Feind meinte, er könnte im Schatten der Finsternis erneut ungesehen erstarken, doch als wir über die Einöden, jenseits von Forwaith flogen, da erspähte mein Volk ein uns unbekanntes Gebirge. Diese Berge erinnern stark an jene, die auch Mordor einhüllten. Nur mit dem Unterschied, dass sie höher sind. Als ich den Befehl gab, tiefer zu fliegen, da erblickten wir das Schwarze Land. Gewaltig ist es und voller Zorn und Schatten. Orkschaaren lassen sich dort nieder und inmitten dieser Gebirgskette liegt ein Berg, etwas höher und breiter, als der Erebor und auf dessen Gipfel ragen zwei schwarze Türme in den Himmel. Wenn wir noch etwas tiefer geflogen wären, hätte uns diese finstere Festung erwischt.`` Glorfindel sah verzweifelt auf den Marmorboden und meinte:,, Das kann nicht sein! Lange kämpften die freien Völker Mittelerdes dafür, um Sauron zu besiegen. Tausende von Jahren dauerte es, um den Stadthalter Angbands zu vernichten, doch an jenem Tag, wo Frodo den einen Ring zurück in den Schicksalsberg warf, fiel der dunkle Herrscher für immer!`` Der Herr der Adler nickte zustimmend, doch nun rief er:,, Ihr habt Recht, Sauron ist besiegt, doch etwas anderes, ebenso finsteres hat sich Morgoth Macht bemächtigt und Ork Scharen folgen diesem finsteren Gesellen und wir sahen nicht, wer es sein könnte.`` Galadriel, die neben Hardor stand und sich im glitzernden Kleid zeigte, sagte mit leiser und hallender Stimme:,, Vielleicht wusste Aiwendil von diesem Übel und floh deswegen aus Mittelerde, da er das Ende kommen sah!`` Hardor aber wies dies zurück und berichtete von seiner Begegnung mit Radagast und dass dieser wieder zurückkehren würde, denn zu riskant war es dem Adlerfürsten, jetzt schon von den mächtigen Völkern jenseits von Mittelerde zu erzählen. Die Anführer sahen sich zweifelnd und teilweise auch ängstlich an. Galadriel, die Gorbulus in den Ruinen Helms Klamms vor fand, bekam feuchte Augen, denn sie erinnerte sich an ihre Vision, die sie in der Hornburg hatte und schluchzte:,, Wir sollten den unbekannten Feind sofort angreifen, ehe er unsere Reiche belaagert und wir erneut tausende von Jahren in Krieg leben müssten!`` Hardor aber verwarf diesen Vorschlag, denn er kannte Manwe und Vardas Pläne für die Völker von Mittelerde und das sich diese nur durch einen Krieg mit den drei Königreichen, außerhalb von Mittelerde vereinen würden. Eldarion aber wollte sein wiedervereinigtes Königreich nicht dem Feind überlassen und plante:,, Meine Schwester hat Recht! Wir müssen den Feind angreifen! Nur so können wir uns vor einen erneuten Krieg schützen!`` Hardor musste den Anführern aber beibringen, sie sollten dies nicht tun:,, Nein! Dies wäre nicht Manwes Wille!`` Da wurde Glorfindel zornig, lief auf Hardor zu und schrie:,, Bei allem Respekt, aber was ist Manwes Wille? Viele Jahre wandle ich nun schon auf Arda und den größten Abschnitt davon verbrachte ich mit einem mächtigen Elbenherren, unter dessen Banner ich gerne in die Schlacht ritt und eins habe ich gelernt! Warte nicht auf den Feind, bis er dich angreift, sondern komme dem Feind zuvor und greife ihn an. Nur so kann man einer Schlacht und eine endgültige Vernichtung der Länder vorbeugen.`` Der Adler wusste, dass dies indirekt ein Anzweifeln Manwes war und meinte:,, Habt Geduld, meine Freunde! Kehrt zurück in eure Festungen und bereitet eure Soldaten auf Krieg vor. Momentan könnt ihr gegen den Feind nämlich nichts ausrichten, da er euch, was Waffenstärke angeht, weit überlegen ist!`` Der Zwergenkönig schwieg lange, doch als diese Aussage kam, wusste er kaum, was er davon halten sollte:,, Wie kann das sein? Lange jagten die Ritter von Dol Amroth diese Mistgeburten und auch mein Volk kämpfte noch ein letztes Mal gegen sie auf den Ebenen Morias! Wie können die Orks dann so zahlreich sein?`` Hardor konnte darauf keine Antwort geben, doch er flog über Barad Thorongrim und erblickte die zahlreichen, feurigen Zuchtgruben, die Agandaur für seine Heere bereit stellte. Nur einen Rat gab er den Anführern von Mittelerde noch mit:,, Wir ziehen uns bis zum Krieg in die Höhlen der blauen Berge zurück. Bereitet eure Soldaten vor und wartet, bis Earendils Stern stärker leuchtet, denn je. Dann werdet auch ihr eure Armeen mobilisieren und ausnahmsweise wird Earendil auch euch dann den Weg zeigen.`` Danach verabschiedete sich Hardor von den Heerführern Mittelerdes und diese kamen seinem Rate nach und ritten am nächsten Tag wieder in ihre Festungen, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Jedoch nur wenige Augenblicke später, als Hardor Imladris verließ, saß Galadriel in ihrem schimmernden, violetten Kleid auf der kleinen Brücke, in den Hinteren Gärten Bruchtals, wo sich einst auch ihr Vater Elessar und ihre Mutter Arwen Undomiel küssten. Sie schluchzte und überlegte, was seither in Mittelerde geschah. Sie erinnerte sich an die Erzählungen ihres Vaters, als sie und ihre Geschwister noch jung waren. Immer wieder erzählte Aragorn vom Ringkrieg, aber auch von den Legenden, lange vor seiner Zeit. Besonders hing sie an der Geschichte vom Untergang Arnors. Wie der Hexenkönig von Angmar und seine Heere das prächtige Königreich in seine Einzelteile zerlegte und anschließend durch die schwarzen Numenor eine dunkle und grauenvolle Pest die Länder des Nordens verwüstete. Lange dachte sie auch darüber nach, weshalb die Valar sich von Mittelerde abwandten und warum sie und ihr Volk für das Geschehene büßen müssen. Dabei starrte sie ständig auf den kleinen Bach unter ihren Füßen und vergoss Träne für Träne. Ihr wundervolles Diadem lag dabei neben ihr. Plötzlich packte ihr jemand von hinten auf ihre linke Schulter. Dabei wurde Galadriel aus ihren Träumen gerissen und erschrak. Sie traute sich kaum umzudrehen, denn zu tief saß noch der Schrecken zwischen ihren Knochen. Stattdessen saß sich die unbekannte Person neben sie und blickte ihr hoffnungsvoll in die Augen. Galadriel lächelte dabei etwas zögernd, nachdem ihr wieder die Tränen über ihre weichen Wangen kullerten. Der König des Grünwaldes konnte dabei kaum zu sehen, hob seine Hand und fasste der Herrin Loriens sanft an ihr Kinn. Sie sah ihm nun erneut direkt mit ihren feuchten blauen Augen in seine und Glorfindel munterte die traurige Elbin auf:,, Andave cuile inye nuon hi pa Ambar ar en yalumesse vanwa inyenya canya, etta ya yando tyetya u vanwa!``, was soviel bedeutete, wie:,, Lange lebe ich jetzt schon auf dieser Welt und noch nie verlor ich meinen Mut, also wirst auch du deinen nicht verlieren!`` Galadriel lächelte daraufhin müde und erwiderte:,, Wenn ich meinen nicht schon längst verloren habe! Ich fühle mich so hilflos!`` Ich kannte einst einen alten, grauen, später weißen Zauberer, der des Öfteren einen sehr weisen Satz von sich gab und ich kann ihn nur wiedergeben, denn er brachte vielen den Mut wieder zurück:,, Viele verloren ihren Mut, die solche Zeiten erlebten, doch es lag nicht in ihrer Macht, ihn wieder einfach so zurück zu erlangen. Wir müssen nur entscheiden, was wir mit unserem Mut und unserer Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist.`` Nach diesem Satz sah Glorfindel der Tochter Aragorns noch tiefer in die Augen und flüsterte:,, In dieser Welt sind auch andere Kräfte am Werk. Nicht nur die Mächte des Bösen. Dein Vater war von Manwe dazu ausersehen, Sauron zu stürzen. Somit sind wir dazu ausersehen, die Dunkelheit endgültig aus Mittelerde zu vertreiben!`` Galadriel wischte sich nach dieser Ansprache sofort, aber immer noch bestürzt die Tränen aus dem Gesicht und sprach:,, Du hast Recht! Wir müssen uns unserem Schicksal stellen! Es bringt nichts, hier über den verlassenen Mut und vergangene Zeiten zu trauern, während der Feind immer stärker wird.`` Glorfindel nickte der Königin zu und hielt sie anschließend in seinen Armen:,, Gemeinsam können wir den Feind zur Rechenschaft ziehen und das werden wir, das werden wir!``
Währenddessen nahm die Macht der Finsternis weiter nördlich immer weiter zu. Orkscharen wurden von den Arbeitern aus den Kluften gehoben und für den Krieg vorbereitet. Die Orksklaven gruben tief, denn am Hang des schwarzen Berges sollten tiefe Schluchten entstehen, über die nur eine graue Brücke zum Eingang des dunklen Berges führte. Dadurch konnte der Feind im Notfall den Berg nicht so leicht belagern. Kriegsmaschinen wurden im Schattengebirge erschaffen, wie zum Beispiel Belagerungstürme, Ramböcke, Katapulte, Schiffe für die Seebelagerung, Minen, Rüstungen, Schwerter, Lanzen und Speere. Über sechs Jahre vergingen, seitdem Krashnack und seine restlichen Horden aus der Schlacht von Khazad-dum flohen und nun, drei Monate, nachdem Agandaur ihn fort schickte, kam er mit zahlreichen Uruk hais, Orks, Wölfen, Wargen, Olog Hais, Riesen und Bergtrollen zurück. Agandaur, der jetzt die Brücke über dem Khorondrim überquerte, hob während dem Verschwinden seines Hauptmannes bereits andere Orks aus. Diese sammelten sich nun in der Nähe ihres Herren, während er sah, wie sich sein Hauptmann mit den unzähligen Verbündeten näherte. Krashnak und seine finsteren Horden kamen mit Fackeln und Schwertern. In eisernen, aber dennoch leicht verwundbaren Rüstungen kamen sie. Krahsnak saß auf seinem braunen Warg und pustete in ein braunes Horn. Hinter ihm marschierten die Wölfe und Warge, gefolgt von Trollen, Riesen und Orks. Als der Hauptmann in den verfluchten Talen Bad Thorongrims ankam und vor seinem Herren stand, stieg er von seinem Warg ab und verbeugte sich ängstlich vor seinem Meister:,, Mein Herr, niemand ist uns gefolgt. Ungesehen kam ich mit tausenden, die sich im Nebelgebirge und im Norden versteckten zurück, um euren Befehl nachzukommen!`` Der Erbe des dunklen Herrschers kam langsam und mit schweren Schritten in seiner schattenartigen Rüstung auf seinen Diener zu und flüsterte Krashnak mit grauenvoller Stimme ins Ohr:,, Gut gemacht! Nun kann ich dir zumindest garantieren, dass ich dich nicht umbringen werde!`` Im nächsten Moment drehte sich Agandaur um und schlenderte auf die Brücke zu, auf dessen Eingang sich ein Tor aus Stahl befand. Der Erbe Saurons bestieg nun das Tor und sah somit auf seine Legionen hinunter. Im Hintergrund erhob sich seine gewaltige Festung Khorondrim und seitlich führten die scheinbar nie endenden Schluchten in die Tiefe:,, Meine Diener! Bald wird Mittelerde für seine Vergehen bezahlen! Tausende eures Volkes wurden vor den Toren Minas tirith's verbrannt und zerhackt. Tausende fielen in Mordor in die Tiefe, nachdem Barad Dur einstürzte! Ab heute werden wir eine gewaltige Armee zusammen stellen, die die Vernichtung Saurons und die Verbannung Morgoth's rächen wird!`` Ehe Agandaur aber zuende sprechen konnte, rief ein Uruk Hai aus Gundabad:,, Verflucht seist du, Agandaur! Unter dem Kommando deines Meisters starben unzählige Orks und Uruks! Wir können uns selber anführen, statt einem verfluchten Hexer die Gewalt über uns zu geben! Du bist doch nicht einmal ein Sohn Morgoth, sondern nur eine geringere Made, der nicht weiß, was er mit seiner Zeit anstellen sollte!`` Agandaurs Augen wurden sofort rot und er hob sein Schwert, das mit Ungoliants Gift getränkt wurde, in die Luft. Wenige Sekunden später prasselten unzählige blaue und grüne Blitze auf den Uruk hinunter und er verbrannte.,, Seht, welche Macht ich besitze! Sauron der große lehrte mir vor langer Zeit die dunkle Magie Morgoth!`` Bevor Agandaur aber zu ende sprechen konnte, begann die Erde zu beben. Jenseits der Berge erblickten die Orks ein feuriges Licht. Ängstlich sahen sich diese gegenseitig an, während die Uruks und die anderen dunklen Völker standhaft blieben. Dann sah man ihn. Ein feuerartiges Wesen mit in Flammen stehenden Flügeln. Es spie Feuer in den Himmel. Dennoch handelte es sich dabei nicht um einen Balrog, sondern um etwas viel gefährlicheres. Auf vier Klauen kam es die Berghänge herab gestiegen. Der Körper dieser Kreatur war so gewaltig, wie einst der von Ancalagon. Dies war im ersten Zeitalter der größte und erste geflügelte Feuerdrache seiner Art. Ancalagon hätte Smaug verspeisen können, wie ein Edain seine Tomaten. Agandaur wusste, dass die Kreatur, die zur Hälfte Drache, zur anderen Hälfte Balrog zu scheinen mag, sein Herr und Meister war, wie es Sauron einst vorhersagte. Krashnak fragte seinen Herren eingeschüchtert:,, Mein Herr, wer ist dieses gewaltige Feuerwesen?`` Agandaur rief ehrfürchtig:,, Dies ist das einzige Wesen, vor dem sich Sauron ebenso viel fürchtete, wie vor Morgoth, oder der Vernichtung des einen Ringes.`` Als Rhach vor dem Heer stand, kam es ihm so vor, als würden lauter Ameisen vor ihm stehen. Doch entgegengesetzt zu seinem Bruder Sauron, der im zweiten Zeitalter seine Fähigkeit beim Untergang Numenors verlor, seine Gestalt zu wechseln, konnte Rhach dies nach wie vor. Also verwandelte sich Rhach vom großen, gefährlichen Monster in eine, in Umhängen verhüllte Gestalt. Rhach schien aber immer noch größer zu sein, als jeder, der sich im verfluchten Land befand. Als Rhach seinen Kopf hob, sah man unter der Kapuze einen Totenkopf, der in seinen beiden Augen brannte. Alle Völker Morgoths machten der dunklen Gestalt sofort den Weg frei. Somit stand dieser jetzt neben seinem Diener Agandaur, der sich vor ihm verbeugte. Als Rhach aber den Mund auf machte, brannte dieser und verfluchte Worte kamen aus seinem Mundwerk. Finsterer und bösartiger, als Sauron die schwarze Sprache jemals sprach. Allerdings bewirkten diese Worte etwas, denn der gesamte Kontinent begann, zu beben. Von Mittelerde, bis zu den äußersten Ebenen Gilthonions. Das Mauerwerk von Fornost, Minas Tirith, Erebor, Caras Galadhon und sogar von Bruchtal bröckelten leicht. König Eldarion wusste, dass dies die Ankündigung eines schrecklichen Krieges sei. Er unternahm aber nichts, da er auf Hardors Rat hören wollte und wartete, bis der Stern Earendils ihm den Weg weisen würde. Auch in Alarion und Gilthonion spürte man diese kleineren Erdbeben. Gal Menegroth und Dol Gondolins Mauerwerke bröckelten aber nicht, genauso, wie die Hauptstadt der Numenor, Ered Amroth. Außerdem mussten die Bäume, die im Wald der Entfrauen, angeführt von Lindenbein lebten, besänftigt werden. Auch Baumbart und seine Ents hatten an jenem Tag viel im Fangornwald zu tun. Aiwendil und Ithindil wussten aber, dass irgendetwas nicht stimmen konnte, denn lange nicht mehr spürte Radagast so ein Erdbeben und wollten daraufhin die drei hohen Könige des Nordens einberufen, um sich zu beraten.
Rhach aber bezweckte mit diesem Erdbeben nicht irgendeine Ankündigung einer Schlacht, sondern rief Wesen in die Welt, vor denen sich ganz Arda, ausgeschlossen Aman fürchtete und Agandaur kündigte seinen Heeren an:,, Zehntausende werden in den nächsten Tagen noch zum Zweck des Krieges gezüchtet werden und Rhachs Kreaturen werden die Welt verschlingen! Die Zeit der Valar ist vorbei! Nun kommt die Zeit der Nachkommen Morgoth!`` Agandaur flüsterte Rhach nach dieser Rede noch zu:,, Im verfluchten Bruchtal, diesem Zeichen der Hoffnung wird es beginnen. Aber der Norden wird zurück erobert werden! Somit werden sich zur selben Zeit auch Zehntausende nach Fornost aufmachen. Diese Hauptstadt der Menschen wurde vor langer Zeit bereits schon einmal vernichtet und sie wird wieder zu Asche zerbröselt werden!``
Der Krieg begann…..

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