Avatars Welt mal anders: Die Armee des Schwarzen Kreuzes (Teil 5) Die Schlacht um Ba Sing Se

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8 Kapitel - 5.962 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-01-29 - Entwickelt am: - 1.001 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum fünften Teil unserer Reihe.

Was bisher geschah: Akia konnte sich befreien und einen wichtigen Waffentest des Schwarzen Kreuzes verhindern. Als sie in den Stützpunkt floh, erfuhr sie die schreckliche Wahrheit über sich. Asuron ist ihr Zwillingsbruder.
Zuhause angekommen stellte Akia ihren Meister zur Rede. Sie erfährt, dass Akia und Asuron bei der Geburt getrennt wurde. Nach der Enthüllung zog sie sich zurück.

Akia quält sich mit der Frage, was sie tun soll. Doch in der Zwischenzeit rollt eine gewaltige Armee auf die Hauptstadt Ba Sing Se zu.

1
Der Marsch

„Zehn!“, rief der Junge. Er entfernte sich vom Baum und schaute sich um. Wo hat sie sich versteckt, fragte er sich. Aufgeregt lief er über das Feld. Zuerst schaute er in das Gebüsch, dann hinter dem Stein und schließlich lief er über das Weizenfeld.
„Hah, habt dich!“, lachte der Junge und tippte auf das Mädchen. Enttäuscht stand sie auf und brummte grimmig wie ein wütender Bär.
„Das war nur Glück“, maulte sie. „Nun muss du dich verstecken…“
„Hey, was war das?“, unterbrach das Kind.
Es wurde auf einmal sehr laut. Der Boden fing plötzlich an zu vibrieren, als würden unter ihnen Tausende von Maulwürfen sich durchgraben. Ein lautes Zischen hallte über die Landschaft. Es kam immer näher.
Es klang mechanisch, als würde sich eine große Maschine bewegen.
Plötzlich wurden die Weizen umgerissen!
„Schnell, weg hier!“, schrie das Mädchen.
Die Kinder rannten so schnell sie konnten aus dem Weizenfeld heraus. Sie kletterten zwischen den Latten vom Zaun und rannten zum Bauernhof. Panisch nahm die Farmerin ihre Kinder in die Arme. Ihnen war nichts geschehen, aber die Kinder zitterten vor Angst, als hätten sie ein Geist gesehen.
Das metallische Ungeheuer riss das Weizenfeld um wie die Sense eines Riesen.
Es hatte einen Geschützturm mit einem Schussrohr, der Rumpf war dick gepanzert und es fuhr auf Ketten. Die Farmerin presste ihre Kinder ganz fest an sich, als hätte sie die Befürchtung, sie gleich zu verlieren. Hilflos konnte sie nur zusehen, wie der Panzer ihr Weizenfeld achtlos umfuhr.
Dann folgte noch ein Panzer. Und noch einer und noch einer.
Neben den Panzer fuhren weitere gepanzerte Fahrzeuge. Sie waren wesentlich länger und größer. Aus ihren Schornsteinen schoss dunkler Qualm heraus und die Fenster leuchteten auf, als wären sie Augen eines Dämons. Hinter sich zogen diese Gefährten drei bis vier Waggons.
Endlos viele Panzer und Transporter fuhren über die Felder, doch der Bauernhof blieb verschont.
Die Metallungeheuer waren pechschwarz und waren mit einem Symbol markiert, das seit zwei Jahren Angst und Schrecken verbreitete.
Ein schwarzes Kreuz, das in einer roten Flamme gefangen war.
Das Zeichen der Armee des Schwarzen Kreuzes!
Oh nein, dachte die Farmerin, bitte nicht.
Nachdem die gewaltige Armee alles niedergewalzt hat, setzte sie ihren Weg unbeirrt fort. Sie verschwanden in Richtung Osten.
Sie wusste, was dort lag. Diese Armee hatte nur ein Ziel.
Auf einmal warf sich ein Schatten über den Bauernhof. War das eine Wolke? Die Farmerin ließ ihre Kinder wieder los und versuchte, sie zu beruhigen. Die Kleinen weinten fürchterlich, zitterten noch am ganzen Leib. Dieses Erlebnis würden sie nie vergessen, befürchtete die Farmerin.
Verflucht soll dieser Dunkle Blitzbändiger sein!
Doch plötzlich ertönten Motorengeräusche. Es hörte sich an, als würden sich Objekte sehr schnell rotieren. Die Farmerin schaute auf.
„Was ist das?“, murmelte sie, als sie mit aufgerissenen Augen aufschaute.
Eine gewaltige Metallkonstruktion, das die Form eines Zeppelins hatte, schwebte über die Farm. Das Luftschiff hatte an den Seiten Flügeln und es wurde mit Propeller angetrieben. Hunderte von roten Fenstern schauten zwischen dem schwarzen Metall. Auf dem Dach befand sich ein Turm und an Deck waren große Geschütze installiert, so wie bei einem Schlachtschiff der Blitznation.
Auch das Luftschiff trug das Zeichen des Schwarzen Kreuzes.
Es flog ungerührt, als wären die Menschen nur unbedeutende Maden, über sie wie hinweg und folgte der rollenden Armee. Nach einigen Minuten war es hinter dem Horizont verschwunden.
„Wir… wir müssen Ba Sing Se warnen!“, flüsterte die Farmerin verängstigt.

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