Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 13

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2 Kapitel - 877 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-01-28 - Entwickelt am: - 1.489 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Vor dem Abendmahl.

1
Eine lange und ausgiebige Unterhaltung mit Arwen hinter mir, sank ich müde in das weiche Kissen zurück. Erschöpft und doch viel zu aufgeregt, um jetzt bereits zu schlafen. Arwen hatte, bevor sie gegangen war, noch versprochen, sie würde mich zum Abendessen begleiten. Aragorn und Eldarion waren nicht mehr aufgetaucht und auch Legolas hatte sich nicht mehr blicken lassen. Ich lag dort, die Decke bis zur Nase hochgezogen, da mir bitterkalt war, und blickte nachdenklich aus dem Fenster. Der Himmel verdunkelte sich zusehends und so auch meine Gedanken, doch wurden diese nicht von einzelnen Sternen erhellt, sondern schienen, ganz im Gegenteil, ausweglos. Arwen hatte erzählt, dass mein Vater außer sich war vor Zorn, Aragorn hätte es noch nicht fertiggebracht, ihn wieder halbwegs zu beruhigen. Sobald ich ihm das nächste Mal unter die Augen treten würde, müsste er sicherlich mit sich ringen, um mich nicht in winzig kleine Stücke zu zerreißen. Ich hatte seine Anweisungen nicht befolgt, hatte einfach den Palast verlassen. Vor allem die Angelegenheit mit den Anweisungen würde er nicht so schnell vergessen. Und Elras. Was, wenn Vater erfahren würde, dass Elras es mir erlaubte? Der wäre so gut wie tot.
Auch hatte Arwen mir gegenüber erwähnt, dass keiner dafür garantieren hätte können, dass ich jemals wieder aufwachte und doch war ich nun wieder zurück. Ich war hier und hatte nicht vor jemals wieder zu gehen. Zumindest für die nächsten paar Jahre wollte ich die Welt noch nicht verlassen. Ich wollte einfach nur das Leben genießen.
Erschrocken fuhr ich im Bett hoch. Über mich gebeugt stand Frau Arwen und lächelte mich freundlich an.
„Es ist nun Zeit für das Abendessen“, meinte sie und half mir aus dem Bett. Ich stand noch etwas wackelig auf den Beinen und blickte an mir hinunter. Ich trug ein feines beiges Nachthemd.
„So kann ich doch nicht zum Essen gehen!“, stellte ich entsetzt fest. Arwen nickte lachend und wies mit der Hand auf einen hohen hölzernen Schrank hin. Er war mit sämtlichen Schnitzereien versehen und als ich die Türen regelrecht aufriss, staunte ich nicht schlecht. Der gesamte Schrank war vollgestopft mit Kleider in allen möglichen Farben und Größen.
„Beeile dich doch bitte“, ließ sich Arwen vernehmen, doch ich konnte ihr vor lauter Staunen nicht antworten und so nickte ich nur überwältigt. Arwen lachte hell auf.

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